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Das Umweltamt informiert: Hornissen sind nützlich und ungefährlich!

Gießen | Das Umweltamt erreichen in letzter Zeit häufig besorgte Anrufe ratsuchender Bürger über Hornissennester zum Beispiel in Rolladenkästen und an Lüftungseinrichtungen. Um Vorur¬teile über die Gefährlichkeit von Hornissen abzubauen, informiert die Untere Natur¬schutzbe¬hörde im städtischen Amt für Umwelt und Natur über die nach der Bundesarten¬schutzver¬ordnung besonders geschützten Tiere und weist vor allem darauf hin, dass Hor¬nissen nicht getötet werden dürfen.

Hornissen sind Insektenjäger und tragen damit auch zur Bekämpfung von Schädlingen bei. Als Teil einer Nahrungskette ist sie unentbehrlich für das heimische Ökosystem.
Weil in Mitteleuropa durch menschliche Eingriffe die Anzahl natürlicher Niststätten zum Beispiel in Baumhöhlen massiv verringert wurde, suchen Hornissen sich ihre Quartiere nun vermehrt auch in Siedlungsbereichen. Lässt man die Hornissen aber in Ruhe, verhal¬ten sie sich friedlich und berechenbar. Nur bei Störungen und Angriffen auf ihr Volk sind sie bereit, sich zu verteidigen.

Falls es doch zu einem Stich kommen sollte, gelten dieselben Verhaltensregeln, wie nach Bienen- oder Wespenstichen. Das Gift der Hornissen ist weniger wirksam und das Infekti¬onsrisiko wesentlich geringer, da sich Hornissen im Unterschied zu Wespen nicht von toten Tieren ernähren. Im Übrigen sollte man im Sommer grundsätzlich darauf achten, Speisen und Getränke im Freien abzudecken.

Das Töten von Hornissen ist gemäß Bundesartenschutzverordnung verboten, die unge¬nehmigte Beseitigung wird mit empfindlichen Bußgeldern geahndet.

Bei Fragen zu Hornissen ist die Untere Naturschutzbehörde (Tel: 0641 306-2142,
E-Mail: umweltamt@giessen.de) gerne behilflich. Hier gibt es Beratung auch darüber, ob ein Nest umgesiedelt werden muss.

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