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Tiere und Pflanzen auf Rhodos

Gießen | Einst war die Insel von Eichen, Platanen, Zedern, Kiefern, Pinien und Zypressen bedeckt, heute jedoch ist sie nur noch zu einem Drittel bewaldet. Holz- und Landbedarf ließen die Bäume fallen. Dennoch sind 29 Pflanzenarten endemisch, das heißt, sie gedeihen nur hier.

Zahlreiche andere Pflanzen gedeihen üppig: Bougainvillea, Hibiskus, Oleander, Jasmin und viele mehr.
Natürlich gibt es auch - wie im ganzen Mittelmeerraum - den Olivenbaum, der eine wichtige Wirtschaftspflanze der Insel darstellt. Viele Menschen, die im Sommer in den Touristenzentren arbeiten, finden bei der Olivenernte im Winter ihr spärliches Auskommen.
Natürlich spielt auch die Weinrebe eine große Rolle. Außer Wein werden daraus Rosinen und Sultaninen hergestellt.
Zitrusfrüchte, besonders Orangen, Mandarinen und Zitronen werden angebaut, dazu Aprikosen, Pfirsiche, Melonen, Esskastanien, Äpfel, Birnen, Feigen, Mandeln und Pistazien.
Zweimal im Jahr kann man aufgrund des guten Klimas auf Rhodos Auberginen, Tomaten, Gurken und Kartoffeln ernten.

Im Vergleich mit der Pflanzenwelt ist die Tierwelt auf Rhodos eher arm. Heimische Tierarten wie Wildschweine, Hirsche, Rehe, Kaninchen, Fasane und Rebhühner sind durch starke Bejagung in ihrem Bestand bedroht.
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Früher war Rhodos als "Schlangeninsel" verrufen. Heute sieht man Schlangen selten. Eher sieht man schon einmal Geckos, Eidechsen oder Schildkröten.
Überall auf der Insel fliegt die Honigbiene, deren wunderbarer Honig fast überall zu erwerben ist. Auch Zikaden kann man überall antreffen.
Eine Besonderheit findet man im "Tal der Schmetterlinge": den "Russischen Bären" (Callimorpha quadipunctaria). Dieser hat gepunktete Flügel, ist aber nur in den Sommermonaten in Petaloúdes anzutreffen.

Natürlich muss man auch die Haus- und Nutztiere erwähnen: Ziegen, Schafe, Rinder, Esel und Maultier.

Katzen sind ein Extra-Thema (siehe die vielen Fotos). Sie werden allerorts von den Einheimischen und auch den Touristen gefüttert.

Das Meer rund um Rhodos ist durch die starke Wasserverschmutzung und Überfischung recht leer geworden. Das alles hat auch den Korallen und Schwämmen, die man früher hier zahlreich ernten konnte, zugesetzt.

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Der Hirsch steht da am Mandraki-Hafen, wo einst der Koloss gestanden haben soll
abfotografierte Postkarte
Hibiskus
Bougainvillea
Schwammernte
Ziege an der Felswand
Piniennadeln
Verbrannte Wälder


Kommentare zum Beitrag

Ilse Toth
37.712
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.10.2011 um 11:23 Uhr
Ein anschaulicher Bericht von einer schönen Insel. Ich werde sie dennoch nicht besuchen, weil ich das Elend der Tiere in Griechenland nicht ertragen kann. Hunde, Katzen, Esel, sie führen ein jämmerliches Leben.
Astrid Patzak-Schmidt
3.417
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 30.10.2011 um 11:49 Uhr
Das kann man nicht verallgemeinern. Es gibt Katzen und Hunde mit oder ohne Halsband, denen es gut geht!
Ilse Toth
37.712
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.10.2011 um 12:25 Uhr
Das mag sein. Aber die kann man an den Händen abzählen. All die unendlichen vielen Hunde- und Katzenmütter auf der Strasse gehören niemanden. Und niemand fühlt sich für sie verantwortlich außer den wenigen Tierschützern, die gegen Windmühlen kämpfen. Das Leid und der Umgang mit den Tieren in Griechenland zählt zu den Schlimmsten in Europa. Es ist in meinen Augen eine Pflicht der EU, dem entgegen zu wirken.
Aber das soll nur eine Anmerkung sein. Ihr Reisebericht steht im Vordergrund, und der ist sehr schön.
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von:  Astrid Patzak-Schmidt

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Astrid Patzak-Schmidt
3.417
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