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Vertrag zwischen Stadt und Telekom: Schnelleres Internet für drei Stadtteile

Gießen | Gute Nachrichten für die drei Gießener Stadtteile Allendorf, Lützellinden und Rödgen: Der Ausbau des schnellen Internets durch die Deutsche Telekom geht weiter voran. Jetzt haben die Stadt Gießen und die Telekom einen Kooperationsvertrag unterschrieben, der den DSL-Ausbau vor Ort regelt. Der Vertrag sieht vor, dass die Deutsche Telekom innerhalb eines Jahres ein DSL-Netz mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde ausbaut. Hiervon können rund 1.600 Anschlüsse profitieren.

"Es ist eine gute Nachricht für die Bürger, dass mit der Auftragsvergabe an die Telekom zukünftig in den bisher unterversorgten Stadtteilen eine hervorragende Breitbandverbindung zur Verfügung stehen wird. Nach dem Ausbau durch die Telekom werden Übertragungsraten möglich sein, die weit über den vom Land Hessen vorgegebenen Mindeststandards von 2000 Kilobit pro Sekunde liegen", freut sich Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Astrid Eibelshäuser, Stadträtin für Wirtschaft betont: "Ein wichtiges Anliegen der Stadt war die Anbindung der Gewerbegebiete an ein leistungsfähiges Netz.
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Mit dem Ausbau wird die Telekom in Kooperation mit der Stadt Gießen die Basis für schnelle Internetverbindungen überall in den Stadtteilen, für alle Einwohner und Unternehmen schaffen. Durch die Übernahme der Deckungslücke zu 40 % durch die Stadt Gießen und 60 % durch das Land Hessen konnte diese essenzielle Infrastrukturmaßnahme realisiert werden."

Herausforderung Breitbandausbau

Der schnelle Zugang zum Internet wird auch in ländlichen Regionen zu einem immer wichtigeren Standortfaktor. Durchschnittlich wächst das Glasfasernetz der Telekom um eineinhalb Kilometer pro Stunde. "Die Technik hinter einem DSL-Ausbau ist enorm aufwändig", sagt George McKinney, Pressesprecher der Deutschen Telekom für die Region West. "Wir müssen eine Vielzahl von technischen Einrichtungen installieren, um die Daten auf ihrer langen Reise durch das Telefonnetz zu verarbeiten und zu verteilen."

Entscheidend ist dabei die Lage der Netzknotenpunkte. Denn das DSL-Signal wird immer schwächer, je weiter der eigene Rechner von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt ist. Schon ab einer Entfernung von fünf Kilometern ist das Signal für schnelles Internet zu schwach. Damit der Datenverkehr in den beiden Stadtteilen ungehindert fließen kann, wird die Telekom neue Glasfaserkabel verlegen und mehrere lokale Knotenpunkte umrüsten.

Für den Stadtteil Petersweiher ist ein gesonderter Vertrag in Vorbereitung und wird in Kürze unterzeichnet.

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