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DIE LINKE. sagt dem Gehwegparken den Kampf an

Gießen | In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung wurde ein Prüfantrag der Freien Wähler Fraktion verabschiedet. Es soll geprüft werden, wo Bürgersteige breit genug sind, um dort Parkmarkierungen anzubringen. DIE LINKE.Fraktion begrüßt diesen Antrag., weil so die Parkplatzsituation für AnwohnerInnen entspannt werden kann. Konsequenter Weise muss aber auch dafür eingetreten werden, dass dort wo Bürgersteige zu schmal sind, nicht geparkt wird. Das Parken auf Bürgersteigen ohne entsprechende Markierungen ist ohnehin nicht erlaubt, wird aber, vor allem außerhalb des Innenstadtbereichs (alter Ortskern Wieseck, Rödgen...), geduldet. Das ist nicht zu verantworten. Zwar sind wir uns bewusst, dass es in diesen Stadtteilen oft zu wenige AnwohnerInnenparkplätze gibt, allerdings wären hier die HauseigentümerInnen gefragt, entsprechende Abstellmöglichkeiten auf den grundstücken bereitzustellen. Wenn Autos mit zwei oder gar komplett mit vier Rädern auf dem Bürgersteig parken, so werden Menschen im Rollstuhl, Gehbehinderte mit Gehhilfe oder auch Eltern mit Kinderwagen in gefährliche Verkehrssituationen gedrängt, weil sie auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Das ist aufgrund der über Parteigrenzen hinweg geforderten Barrierefreiheit nicht zu verantworten. Daher beantragt DIE LINKE.Fraktion, dass nicht nur in der Innenstadt (in der Regel wird primär dort kontrolliert wo Parkscheinautomaten stehen) kontrolliert wird, sondern im gesamten Stadtgebiet Stichprobenkontrollen bezüglich des unzulässigen Parkens auf Bürgersteigen durchgeführt werden.


DIE LINKE. Fraktion
Berliner Platz 1
35390 Gießen
stadtfraktion@linke-giessen.de
Sprechstunde Dienstags 17-18 Uhr

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Kommentare zum Beitrag

Jonas Ahlgrimm
172
Jonas Ahlgrimm aus Gießen schrieb am 25.10.2011 um 15:21 Uhr
Sehr geehrte Frau Stapf, ich sehe die Situation immer wieder an meinem Wohnort in Rödgen. Ich habe aber auch schon Beschwerden aus anderen Ortsteile vernommen. Wenn Sie Gegenden in der Stadt kennen, in denen besonders häufig auf dem Bürgersteig geparkt wird und scheinbar niemand kontrolliert, dann sagen Sie mir bitte bescheid. Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Jonas Ahlgrimm
172
Jonas Ahlgrimm aus Gießen schrieb am 25.10.2011 um 15:51 Uhr
Stimmt, diesen Aspekt habe ich ganz vergessen. Auch mit dem Fahrrad, vor allem wenn man noch eher FahranfängerIn ist, ist der besagte Zustand auf den Bürgersteigen eine Qual. Problematisch ist auch, dass es viele Nebenstraßen ganz ohne Bürgersteige gibt (hier kann ich wieder die Beispiele Rödgen und alter Ortskern Wieseck nennen).
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 26.10.2011 um 11:14 Uhr
In Wieseck wird jetzt schon hart durchgegriffen. Dort wo es zu eng wird auf der Straße, ist jetzt absolutes Halteverbot. Ob da der Garten jetzt betoniert werden muß, dass die Anwohner parken können, sehe ich ein wenig kritisch.
Wenn alle auf der Straße parken, kommt der Verkehr zum erliegen!
Aber selbst an den Stellen wo jetzt schon auf der Straße geparkt wird, wird der abgesenkte Bordstein zugeparkt. Kontrollen und Verbote haben nach meiner Erfahrung bis jetzt wenig gebracht. Viele kennen die Schilder nicht und parken andere ein oder stehen so weit auf dem Bürgersteig das keiner mehr durchkommt. Und wer brav auf der Straße parkt bekommt seine Spiegel abgefahren oder wird von der Müllabfuhr genötigt sein Auto auf den Bürgersteig zu fahren.

Wie soll das zur LGS geregelt werden, da fallen 90 Prozent der Parkflächen weg?
Ich hätte da einen Lösungsansatz für alle, dass Bänninger Gelände zu einem großen Park und Ride machen.
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Jonas Ahlgrimm
172
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