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Mittelhessisches Regionalmanagement begrüßt Wartenberg als 100. Mitglied

Dr. Lars Witteck übergibt Bürgermeister Manfred Dickel (parteilos) die Urkunde im Wartenberger Rathaus
Dr. Lars Witteck übergibt Bürgermeister Manfred Dickel (parteilos) die Urkunde im Wartenberger Rathaus
Gießen | Vogelsberg-Gemeinde will sich beteiligen und sieht Schnittstellen-Lage als Vorteil.

„Wir wollen als zukunftsfähige Gemeinde einen Beitrag zur Entwicklung der Region Mittelhessen leisten, mitreden und mitgestalten“, formulierte Bürgermeister Manfred Dickel den Anspruch der Gemeinde Wartenberg, die kürzlich von Regierungspräsident Dr. Lars Witteck in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalmanagementvereins als 100. Mitglied begrüßt wurde.
Witteck freute sich über den Entschluss der Gemeindevertretung, sich im Regionalmanagement zu engagieren: „Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, im europäischen Wettbewerb zu bestehen – durch ihre Mitgliedschaft helfen Sie dabei“, unterstrich er die Bedeutsamkeit des Beitritts. Der Wettbewerb finde nicht auf Ebene der Kommunen statt, sondern auf der Ebene der Regionen. Eine starke Region nutze dann im Gegenzug auch den Kommunen. Diese können ebenso durch den Austausch und die Zusammenarbeit profitieren: „Selbst wenn Kommunen räumlich auseinander liegen, die Herausforderungen sind doch oft dieselben“, so Witteck. Als Netzwerk wolle das Regionalmanagement dabei helfen, diese zu meistern: „Wenn wir die Chancen gemeinsam nutzen, wird es Mittelhessen gut gehen. Und wenn es der Region gut geht, geht es Wartenberg gut.“

Stärken der Region weiter entwickeln und vermarkten

Der Vorsitzende des Regionalmanagements sagte den Wartenbergern zu, dass die Region sich weiter auf ihre Stärken konzentrieren und diese weiter entwickeln werde. Dazu gehöre auch, die Interessen in Wiesbaden, Berlin und Brüssel zu vertreten. „Das wichtigste Ziel ist, junge Menschen hier in der Region zu halten“, so Witteck weiter: „Wir müssen es schaffen, den Nachwuchs an hoch qualifizierten Fach- und Führungskräften zu sichern, um die Wertschöpfung und damit letztendlich auch die Menschen in der Region halten zu können.“ Voraussetzung dafür ist, die nötige Infrastruktur dafür zu schaffen; seien es Betreuungs- und Bildungsangebote, Nachversorgung und Infrastruktur wie zum Beispiel das schnelle Internet. Hier zeigte sich Bürgermeister Dickel mit Unterstützung durch das Regionalmanagement zufrieden: „Mit dem bei MitteHessen tätigen Breitbandberater besteht schon jetzt ein enger und für uns sehr hilfreicher Kontakt.“ So könne der Verein helfen, Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Entwicklungschancen der Region zu verbessern.
Wartenberg wolle sich mit und in der Region Mittelhessen weiter entwickeln und wahrgenommen werden: „Wir begreifen unsere Lage an der Schnittstelle zwischen Ost- und Mittelhessen als Chance“, so Dickel weiter. „Wir sind eine dynamische lebenswerte Gemeinde mitten in Deutschland – dass wir jetzt. 100. Mitglied von MitteHessen sind, darauf sind wir stolz. Und das trägt sicher dazu bei, dass wir noch besser wahrgenommen werden.“ Lars Witteck ermunterte Wartenberg, die Lage zu nutzen und äußerte die Hoffnung, dass andere Kommunen dem Beispiel der Gemeinde Wartenberg folgen: „Je mehr mitmachen, desto mehr Nutzen entsteht dadurch – für die Mitglieder und die Region.“

„Mittelhessen – wir wachsen zusammen!“ – dies ist das Motto von MitteHessen e. V., dem Regionalmanagement für Mittelhessen. Das Profil der Region wird durch Projekte in den Bereichen Bildung, Infrastruktur und Innovation geschärft. Der Verein bildet einen Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und besteht seit dem Jahr 2003. Zurzeit ziehen über 100 Städte, Landkreise, Kammern, Hochschulen und Unternehmen unter dem Vorsitz des Regierungspräsidenten Dr. Lars Witteck bei MitteHessen an einem Strang.

Mehr Informationen im Internet: http://www.mittehessen.de/

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