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Hohe Wälder wilde Küsten tiefe Wasser: Der Nordwesten der USA

Fischangebot im Public-Market-Center Seattle
Fischangebot im Public-Market-Center Seattle
Gießen | Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, auch wenn er nicht weiß wo er anfangen soll - ich versuche es trotzdem. Nach gut zehn Stunden Flug erreichen wir Seattle, die Metropole im äußersten Nordwesten der USA. Insgesamt sehr sehenswert, besonders das Altstadt, die nach einem Brand Ende des vorletzten Jahrhunderts wieder errichtet worden war. Auf die Space Needle sind wir auch (184 m), allerdings nur, weil uns eine nette amerikanische Dame die Eintrittskarten schenkte (ansonsten 18 $). Der Überblick ist natürlich großartig, allerdings vom „Columbia Center“ noch viel besser und kostet nur 5 $.
Besucht haben wir auch die Boeing-Flugzeugwerke in Everett, wirklich sehenswert wie diese Vögel entstehen. Zahlreiche Testflüge fanden an diesem Tag statt.
Weiter ging es von dort in den Olympic-Nationalpark (im Folgenden mit NP abgekürzt). Der „Hall-of-the-Mosse-Trail ist dabei ein unbedingtes Muss: Ein Rundweg im Regenwald der gemäßigten Zone mit nicht nur hohen Bäumen, sondern auch mit reichlich Moosen bewachsen sind ein gespenstischer Anblick. Der Mount Olympic im Zentrum des NP ist immerhin 2428 m hoch und von Schnee bedeckt. Schließlich besuchten wir im Süden Washingtons noch den Mount St. Helens, den Vulkan der 1980 zu letzten Mal in größerem Maße ausgebrochen war, leider aber lag der Krater im Nebel.
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Danach reisten wir dann nach Oregon und in dessen größte Stadt Portland. Stadt der Biere, der Bücher und der Rosen. Letzteres schafften wir nicht, Bier testen dagegen schon eher und es ist tatsächlich trinkbar, wobei für uns bekannte Sorten wie 3Weizenbier3 und 3Kölsch3 angeboten werden (die Schreibweise ist so wie angeführt!). Auch den größten Bücherladen der USA galt es einen Besuch abzustatten, darin stehen neue und gebrauchten Bücher nebeneinander, die Auswahl ist riesig (inzwischen ist das Geschäft in einem gesamten Häuserblock untergebracht und es soll noch erweitert werden). Die zweitgrößte Bronzestatue der USA befindet sich ebenso hier 11 m hoch genannt Portlandia. In Portland kostet es nichts mit der Straßenbahn oder dem Bus Downtown (Innenstadt) zu fahren, das haben wir ausgiebig genutzt.
An Oregons wilder Küste ging es weiter nach Seaside, Newport und Coos Bay, wobei zuletzt genannter Ort ein Hafen für die Holzverschiffung hat. Versäumt wurde auch nicht, richtig einzukaufen, denn in Oregon gibt es keine Mehrwertsteuer.
Blick von der Space-Needle
Blick von der Space-Needle
Der nächste Höhepunkt war der Crater Lake NP in Süd-Oregon, eine ehemaliger Vulkan, der nach einem Ausbruch vor tausenden Jahren in seinem Krater einen See gebildet hat. Mit knapp 600 Meter Tiefe der tiefste See der USA mit kristallblauem Wasser. 2600 Meter hoch muss man sein um hineinschauen zu können, einfach fantastisch. Nach dieser Höhe ging es wieder zurück zur felsigen Küste mit schönen Stränden und im Meer baden und Strandleben, denken Sie vielleicht, nein, das geht selbst im Hochsommer nicht, denn der Pazifik bekommt hier keine geeigneten Badetemperaturen.
Im Redwood-NP stehen Riesenbäume, die lange Zeit brauchten um gut hundert Meter hoch zu werden, wirklich sehr beeindruckend. Als Nadelbäume haben sie allerdings den Nachteil, dass sie flach wurzeln und im Sturm umfallen über tausend Jahre gewachsen, wird es hundert Jahre dauern bis sie verrotten.
Nach diversen Zwischenstationen erreichten wir San Francisco mit Golden Gate Bridge, Fisher Man’s Wharf und den Cable Cars. Die berühmte Brücke und Alcatraz im Nebel, naja am nächsten Tag konnte man zumindest die bekannte Gefängnisinsel vollständig sehen.
Unsere einwöchige Verlängerungsreise führte uns zunächst in die Hauptstadt Kaliforniens, Sacramento, wo wir direkt
Hammering Man in Seattle nicht in Frankfurt!
Hammering Man in Seattle nicht in Frankfurt!
am Capitol wohnten und es auch besichtigten. Alle Gouverneure sind dort mit einem Porträtgemälde versammelt, lediglich den, den wir alle kennen nicht – noch nicht! Arnold Schwarzenegger ist noch nicht „fertig“, wurde uns auf Anfrage verraten. Wir besichtigten auch die Räume des Senats und des Unterhauses, sicherlich interessant, dass jeder Besucher auch dort hinein kann. Old Sacramento war auch einen Besuch wert, denn dort herrscht doch eine gewisse Wild-West-Stimmung mit netten Restaurants und jede Menge "Staubfänger-Läden".
Im Napa-Valley fuhren wir mit dem „Wine-Train“ (Wein-Zug) in ein Weingut und testeten den Tropfen des berühmten Tals. Zum Schluss besuchten wir noch Sonoma, wo 1846 für wenige Tage ein Staat Kalifornien existierte, daher steht auch bis heute „Republic of California“ auf der Flagge.
Nach all diesen Erlebnissen und Erfahrungen ging es von San Francisco wieder zurück nach Frankfurt, wobei man den Flug dazu nutzen konnte, einen guten Teil der Impressionen zu verarbeiten.

Fischangebot im Public-Market-Center Seattle
Blick von der Space-Needle
Hammering Man in Seattle nicht in Frankfurt!
Space-Needle (Seattle) bei Nacht
Fluzeugwerke in Everett nördlich von Seattle.
Warum hebt der Vogel bloß nicht ab?
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Lufthansa-Maschine zur Auslieferung bereit?
Leider nicht unser Mietwagen.
Fast schon zahme Rehe im Olympic-Nationalpark
Bäume, die fallen wie sie fallen...
Gespenstisches im Regenwald!
Bäume wachsen auf Bäumen...
"Portlandia" in Portland
Im bzw. am kleinsten Park der Welt!
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Oregons wilde Küste.
Häuser am Hafen von Newport
Wie gesagt: Bäume fallen wie sie fallen!
...und der Durchmesser ist beachtlich.
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Crater-Lake-NP (das Wasser ist wirklich so blau und der Himmel auch.)
Alte Häuser in Eureka
San Francisco: Golden Gate Bridge
Alcatraz mit dem berühmten Knast.
Ein Fahrt im Cable Car durfte nicht fehlen!
Antrieb der Cable Cars mitten in der Stadt.
Museumsschiffe in San Francisco
Wild West Atmosphäre in Sacramento
Einst ein wichtiges Transportmittel...
Capitol in Sacramento
In John Sutters Fort, Sacramento
Im Wine-Train, echt bequem mit einem Glas Wein.
Weinreben ohne Ende, so scheint es...
Fässer mit wertvollem Inhalt.
Kalifornischer Bär nebst Aufpasser
Mission in Sonomo
Ein letzter Bilck...

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Kommentare zum Beitrag

Bernd Zeun
5.128
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 15.10.2011 um 07:46 Uhr
Schöne Reise und schöne Bilder. Am Crater Lake war ich mal Anfang November, mein erster Tag als Illegaler, weil ich mit dem Rad länger als geplant unterwegs gewesen und mein damals noch nötiges Touristenvisum abgelaufen war. Oben am Vulkanrand war die Rundstraße schon teilweise gesperrt wegen Neuschnees.
Ingrid Wittich
12.008
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 15.10.2011 um 10:42 Uhr
Eine interessante Reise. Der Nordwesten der USA ist noch so ein unerfüllter Traum von mir und wird es wohl auch leider bleiben.
Hallo Lieber Leser
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von:  Dr. Manfred Klein

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Dr. Manfred Klein
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