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Kommentare zum Beitrag

Jutta Skroch
13.453
Jutta Skroch aus Buseck schrieb am 09.10.2011 um 23:31 Uhr
Mit nur einer Fliege drauf, macht er seinem Namen nun nicht gerade alle Ehre.

Der Name wird üblicherweise auf seine Verwendung als Fliegenfänger zurückgeführt. Wie es heißt, schnitt man den Pilz dazu in kleine Stücke und legte sie in stark gezuckerte Milch ein; Fliegen, die davon tranken, starben nach einiger Zeit. Ist die Menge der beigefügten Pilzteile zu gering, können die Fliegen auch überleben. Sie fallen dann zwar tatsächlich um, erholen sich aber nach einiger Zeit wieder von dem Gift.
Quelle Wikipedia

Ob wir Menschen uns auch so problemlos wieder erholen würden?
Regina Appel
4.738
Regina Appel aus Gießen schrieb am 10.10.2011 um 06:35 Uhr
Gut getroffen,
wie lange hast du auf der Lauer gelegen, um dieses Foto mit Fliege zu machen, oder ist es eine Plastikfliege???
Hugo Gerhardt
6.693
Hugo Gerhardt aus Gießen schrieb am 10.10.2011 um 10:03 Uhr
lol Bernd
Bernd Zeun
11.175
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 10.10.2011 um 22:08 Uhr
@Regina: Echte Fliege ! und ich lag zwei Tage auf der Lauer - zuhause. An dem Bild bist du im übrigen "mitschuldig". Es ist nämlich der Pilz, mit dem du mich am Schwanenteich bekannt gemacht hattest, nur zwei Tage später. Die Fliege ließ sich übrigens nicht stören und blieb die ganzen etwa zwei Minuten, die ich fotografierte drauf, vielleicht war sie süchtig. Ich war heute abend noch mal da, obiges Exemplar sieht inzwischen braun und ledrig aus. Der andere Winzling am Fuße der Birke hatte sich nach den zwei Tagen nicht weiter entwickelt, aber der heutige warme Tag scheint ihn ermuntert zu haben und er gibt sich inzwischen auch als Fliegenpilz zu erkennen. Ich denke, bis morgen "blüht" er richtig auf.

@Jutta: Das mit der gezuckerten Milch glaube ich nicht so recht, das muss ich mal selbst mit ein paar Fliegen testen. Wie man sieht tun Fliegen sich ja auch in Natur daran gütlich.
Zum Namen zitiere ich mal Herman de Vries aus Bauer, Klapp, Rosenbohm: Der Fliegenpilz, AT Verlag
"die meisten Namen des Fliegenpilzes, Amanita muscaria, sind mit zwei anderen Lebewesen verbunden, mit der Fliege und mit der Kröte. Die Fliege finden wir im Deutschen in Fliegenpilz, Muckenschwamm (um 1500), Fleugenschwamm (1571) in Holland in Vliegenzwam, dänisch Fluesvamp, französisch mousseron, in Polen grzyb muszy usw.
Fliegenpilz wurde früher zum Vergiften von Fliegen verwendet, wichtiger jedoch sind andere Inhalte von 'Fliege'. Die Fliege ist eine Gestalt der Krankheitsdämonen, auch eine Gestalt des Teufels.
Man dachte sich bei Geistesstörungen, Wahnsinn, Rausch eine Fliege im Hirn. In französischen Dialekten ist Fliege: Rausch! Sardisch 'muscare' bedeutet 'sich närrisch gebärden' und auch 'betrunken sein'. Der syrische Fliegengott hieß Baal-zebub, hieraus entwickelte sich der Teufelsname Beelzebub.
Hexen und Zauberer können sich im Volksglauben in Fliegen verwandeln ..."

Auch in Goethes Faust in der Szene im Studierzimmer (das also ist des Pudels Kern) wird der Teufel als Fliegengott bezeichnet.
Geringe Dosen von Fliegenpilz sollen auch ein Gefühl der Schwerelosigkeit erzeugen können.

@Hugo: Du gehst doch sicher wieder zur Buchmesse, dann schau dich mal bei dem schweizer AT-Verlag um, die haben bestimmt viele Bücher, die dich interessieren könnten.
Hugo Gerhardt
6.693
Hugo Gerhardt aus Gießen schrieb am 11.10.2011 um 10:52 Uhr
Lieber Bernd
dieses Mal bin ich nicht auf der Buchmesse, auch wenn ich es bedaure, denn Nele Neuhaus wird da sein.
Ich treibe mich in München rum.( Zum Glück ist die Wiesn schon vorbei, da wird es in München wieder gemütlich)
Bernd Zeun
11.175
Bernd Zeun aus Gießen schrieb am 11.10.2011 um 22:14 Uhr
Hallo Hugo
von Nele Neuhaus habe ich noch nichts gelesen. Viel Spaß in München, ist sicher auch keine schlechte Alternative.
Andrea Mey
10.751
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 11.10.2011 um 23:15 Uhr
... den möchte ich nicht auf meiner Pizza haben! ;-)
Hallo Lieber Leser
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Bernd Zeun
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