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Seniorenheime steigern Energieeffizienz

Eingangsbereich des Veronikaheims in Bühl
Eingangsbereich des Veronikaheims in Bühl
Gießen | Gießen. Zahlreiche Heizanlagen haben die Stadtwerke Gießen in den vergangenen Monaten erneuert und in Betrieb genommen – meist in Gießen und dem Umland. Noch in diesem Jahr beginnen die SWG damit, die Wärmeversorgung von zwei Seniorenheimen der Wohnstift Betriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Bühl im Schwarzwald zu optimieren. Geschäftsführer Hubertus Seidler erklärt, warum er auf das Know-how des Energiedienstleisters aus Mittelhessen setzt: „Ich kenne die Stadtwerke durch meine frühere Tätigkeit als Geschäftsführer der Alten- und Pflegeheim Schacht GmbH in Bad Nauheim. Bei zwei ähnlichen Projekten wie den anstehenden haben sich die SWG als zuverlässiger Partner erwiesen.“ Rund 30 Prozent Heizenergie sparen die beiden Bad Nauheimer Seniorenresidenzen „Im Park“ und „Am Kaiserberg“ nach dem Umbau der Anlagen ein. „Dieses Ziel stecken wir uns auch für die beiden Alten- und Pflegeheime im Schwarzwald“, sagt Oliver Kisignaz von den Stadtwerken Gießen.

Heizanlagen mit moderner Technik
Im Veronikaheim in Bühl und im Murgtal-Wohnstift in Gernsbach kommen daher statt der alten Heizkessel bald moderne Gasbrennwert-Heizkessel zum Einsatz. „Zusammen mit einer optimierten Warmwasserbereitung und einer besseren Wärmeverteilung steigert das die Effizienz enorm“, erläutert Oliver Kisignaz. „Einen wesentlichen Beitrag zur Einsparung werden außerdem die zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) leisten. Sie sind das Herzstück der Anlagen in beiden Häusern und decken die Grundlast bei der Wärmeversorgung.“ Nur wenn deren Wärmeleistung nicht ausreicht – etwa während der Morgenstunden in den Wintermonaten – unterstützen die Brennwert-Heizkessel.
Der Vorteil der BHKW: Immer wenn sie Wärme produzieren, erzeugen sie nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gleichzeitig Strom. Den können die Bewohner und der Betreiber der beiden Einrichtungen in Bühl und Gernsbach zukünftig selbst nutzen. „Dadurch verringern wir unsere Heizkosten und die Ausgaben für Strom“, sagt Hubertus Seidler. Um mindestens 50 Prozent wird sich der Strombezug aus dem öffentlichen Netz reduzieren.
Zudem muss sich die Wohnstift Betriebsgesellschaft mbH nicht um den Betrieb der neuen Anlagen kümmern, sondern zahlt nur für die verbrauchte Energie. Unterhalt, Wartung, Reparaturen und die dabei anfallenden Kosten übernehmen die Stadtwerke Gießen. Hubertus Seidler überzeugt dieses Angebot: „Für uns ist das Rundum-Sorglos-Paket eine optimale Lösung und ökologisch wertvoll.“
Der Geschäftsführer der Wohnstift Betriebsgesellschaft mbH plant daher, auch in den zwei Altenpflegeheimen in Bad Herrenalb und in Haslach die Heizanlagen von den SWG modernisieren zu lassen. Denn die Investition rechnet sich für den Immobilienbesitzer, Betreiber und letztendlich für die Bewohner.

Eingangsbereich des Veronikaheims in Bühl
Eingangsbereich des... 
Aufnahme des Murgtal-Wohnstifts in Gernsbach
Aufnahme des... 

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