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DIE LINKE.Fraktion lädt zum kritischen Rundgang

Gießen | DIE LINKE.Fraktion in der Gießener Stadtverodnetenversammlung veranstaltet einen kritischen Rundgang durch die Wieseckaue. Es wird zur Sprache kommen, was bei den Rollrasenexpeditionen außen vor bleibt: Die möglicherweise verheerenden ökologischen Auswirkungen einer Landesgartenschau in den sensiblen Auen- und Uferbereichen.

Vor allem der Zustand des Ufers des Schwanenteiches und der Ort des geplanten Ufercafes am Neuen Teich sollen begutachtet werden.

Es konnte mit Dietmar Jürgens ein kompetenter Referent für den Rundgang gewonnen werden. Herr Jürgens ist Diplombiologe und beschäftigt sich mit dem Thema Landesgartenschau aus der Perspektive des Artenschutzes.


Treffpunkt für alle Interessierte ist am 29.10.2011 um 12:00 vorm Amtsgericht Gießen (Gutfleischstraße).

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Kommentare zum Beitrag

Thorsten Lux
906
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 02.10.2011 um 02:54 Uhr
Na da bin ich doch gerne dabei. :-)
Jonas Ahlgrimm
172
Jonas Ahlgrimm aus Gießen schrieb am 05.10.2011 um 12:08 Uhr
Wohl eher nicht. Aber selbst wenn, wäre doch interessant, was die Grünen Herr Jürgens entgegenzusetzen haben...
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 05.10.2011 um 16:36 Uhr
Kann man unsere grüne Bürgermeisterin als Co-Referentin engagieren?
Jörg Wagner
45
Jörg Wagner aus Gießen schrieb am 05.10.2011 um 18:43 Uhr
Schön, dass die LINKE/Fraktion behauptet, kritisch zu sein. Besser als das zu behaupten, wäre es freilich, sich auf benannter Rollrasenexpedition kritisch in den Prozess einzubringen. Die letzte ging vor zwei Wochen in die Wieseckaue. Vierzig engagierte Bürgerinnen und Bürger haben sich daran beteiligt - die LINKE/Fraktion nicht. Da lässt sich natürlich gut behaupten, dass das Thema Naturschutz außen vor bleibt, wenn man nicht anwesend war. Die Rollrasenexpeditionen sind Orte des kritischen Diskurses, aber zum Diskurs muss man anwesend sein. Dann bestünde allerdings die Gefahr, dass man seine vorgefasste Meinungen anhand der Fakten überprüfen müsste. Ob wir das von der LINKEN (Fraktion in der Gießener Stadtverordnetenversammlung) erwarten können?

Jörg Wagner - gärtnerpflichten
Michael Beltz
7.214
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 07.10.2011 um 17:14 Uhr
Es gab und gibt genügend Möglichkeiten, sich zu informieren. Das haben wir getan, Herr Wagner.
Herr Kraft, Ihr Vorschlag, die Bürgermeisterin als Co-Referentin zu engagieren könnte Ironie sein. Wenn Sie es ernst meinen, kann ich nur darauf erwidern, dass wir die Position der Bürgermeisterin aus Parlament und Presse zur Genüge kennen.
Jonas Ahlgrimm
172
Jonas Ahlgrimm aus Gießen schrieb am 08.10.2011 um 01:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Wagner, ich war bei einigen BürgerInnenbeteiligungen im Rathaus anwesend, sowohl zur Wiseckaue, als auch zur Lahnaue. Damals wurden die Pläne auch noch auf Kritik hin angepasst (natürlich nicht auf Grundsatzkritik hin, sonst würde die LGS nicht oder woanders stattfinden). Die Rollrasenexpeditionen sind hingegen meines Erachtens nach vorwiegend Propagandaveranstaltungen. Ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll gewesen wäre, bei einer Rollrasenexpedition eine Grundsatzdiskussion über die LGS anzuzetteln, wenn sich dort BürgerInnen über Detailfrage zur LGS in der Wieseckaue informieren möchten und diese quasi zu sprengen. Eine alternative Veranstaltung anzubieten ist produktiver, weil dort im angemessenen Rahmen (nicht am Rande einer Werbeveranstaltung für die LGS) auf die ökologischen Konsequenzen der LGS (z.B. die weitestgehend ignorierte Kritik des Naturschutzbeirates) und weitere wahrscheinliche Folgen (z.B. Kürzungen bei Bildung und Soziales) eingegangen werden kann. Fakten werden von der Stadt gerade in Bezug auf Naturschutz nicht geliefert, viel eher Schönungen. Wir haben deswegen einen ausgewiesenen Fachmann für die Vogelwelt in der Wieseckaue eingeladen. Dietmar Jürgens ist einer von vielen Fachleuten, deren Ausführungen die Stadt nicht in die, von Ihnen als Fakten bezeichneten, Planungen zur LGS aufnimmt.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 09.10.2011 um 19:32 Uhr
@ Herrn Michael Beltz:
In der Tat war dies eine etwas spitz formulierte Anmerkung.
Auch mir und den weiteren Mitstreitern der von der Lokalpresse so bezeichneten 'Task Force Schwanenteich' ist durchaus bewusst, welche Position unsere 'Grüne' Bürger- meisterin vertritt. Dies hat sich uns in den letzten Monaten im Umfeld der Teichsanierung in eindrucksvoller Weise gezeigt. Letztlich ist hier eine achtköpfige(!!!) Schwanenfamilie Opfer der Planung und (Nicht-)Durchführung dieser zwingend notwendigen Maßnahme geworden. Von den Entenküken und Teichmuscheln, die beim Ablasen des Teiches auf der Strecke blieben, ganz zu schweigen.
Man versteckt sich hinter einer angeblichen Stellungnahme des Leiters der Gießener Vogelklinik, der angeblich von einem Umsetzen der Wasservögel abgeraten habe.
Ich denke, dass die oben geschilderten Ereignisse umfänglich hier bei der Gießener Zeitung (http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/55757/der-nicht-mehr-schwanenteich/ und weitere Beiträge) beschrieben wurden.
Mir sind auch die entsprechenden Beiträge in der Lokalpresse bekannt, in denen der Umgang mit Stellungnahmen von NABU und BUND im Zusammenhang mit den LGS-Planungen deutlich wird.

Ich freue mich, dass mit Dietmar Jürgens ein ausgewiesener Kenner der Flora und Fauna in der Wieseckaue für diese Veranstaltung gewonnen werden konnte.
H. Peter Herold
27.106
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 13.10.2011 um 17:41 Uhr
Ich habe bisher noch nirgends so was rlebt wie hier in Gießen gearbeitet wird. Planung? Öffentlich machen, Durchführung?

Da wird scheints geplant um im Laufe der Arbeiten umplanen zu können.
Öffentlich nur soviel wie es der Verwaltung passt. Geheimisskrämerei, wo Offenlegung wünschenswert wäre.
Mal wird gearbeitzet, mal nicht. Dann wier hektisch was angefangen unm es wieder auf unbestimmte Zeit ruhen zu lassen.

Kommentar ist bewusst überspitzt formuliert.
Uli Kraft
2.183
Uli Kraft aus Gießen schrieb am 13.10.2011 um 18:48 Uhr
@ Peter Herold,
leider kann ich mich hier nicht so äußern, wie ich es gerne täte (ich müsste meinen AG angreifen!!!), auch in meinen bisherigen Beiträgen musste ich meine Formulierungen sorgsam wählen, aber ich kann Ihnen beipflichten.
Ihre Äußerungen treffen den Kern.
Leider muss man sagen, dass dies alles von einer Stadtregierung kommt, die soviel auf 'Bürgerbeteiligung' schwört. Ich erinnere nur an die Infoveranstaltung im Zusammenhang mit dem Kletterwald (siehe hier: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/52212/turbulente-buergerveranstaltung-zum-geplanten-kletterwald-die-giessener-zeitung-informiert-umfassend/)
H. Peter Herold
27.106
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.10.2011 um 09:19 Uhr
Bürgerbeteiligung. Da muss ich für eine Sache hier die OB mal ansprechen. Bürgersteig 40cm breit !!!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Jonas Ahlgrimm

von:  Jonas Ahlgrimm

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Interessensgebiet: Gießen
Jonas Ahlgrimm
172
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