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UKGM: Alle notwendigen und vorgeschriebenen hygienischen Richtlinien werden im Universitätsklinikum umgesetzt

von Frank Steibliam 06.09.20111667 mal gelesen2 Kommentare
Dr. Irmgard Stippler
Dr. Irmgard Stippler
Gießen | Patienten müssen sich keine Sorgen machen: Alle Qualitäts- und Hygienestandards werden eingehalten und deren Einhaltung regelmäßig überprüft

Gießen und Marburg, 5. September 2011. „Alle notwendigen und vom Gesetz vorgeschriebenen hygienischen Richtlinien werden in unserem Universitätsklinikum umgesetzt – Tag für Tag, rund um die Uhr. Niemand muss sich diesbezüglich Sorgen machen“, sagte heute die Vorsitzende der Geschäftsführung der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM), Dr. Irmgard Stippler. Damit reagierte UKGM auf anonyme Vorwürfe, die der Hessische Rundfunk gestern Abend in seiner Sendung „defacto“ ausgestrahlt und damit Verunsicherung bei Bürgern und Patienten ausgelöst hatte.

Die einzelnen Vorwürfe aus der Sendung defacto wurden detailliert geprüft und erwiesen sich in keinem Fall als zutreffend. Darüber werden die zuständigen Aufsichtsbehörden ausführlich informiert.

Zur Behandlung von MRSA-Patienten existieren verbindliche rechtliche Standards, die vollumfänglich einhalten werden. Alle Aktivitäten zum Hygienemanagement erfüllen die im neuen Krankenhaushygienegesetz geforderten Anforderungen.

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Das UKGM hat hier bereits vor längerer Zeit in notwendige strukturelle und personelle Maßnahmen investiert, um künftigen Erfordernissen rund um die Hygiene gerecht zu werden, wie sie in der neuen Fassung des Infektionsschutzgesetzes und der neuen Hygieneverordnung für Hessen festgelegt sind.

Alle notwendigen Hygienemaßnahmen sind im UKGM-Hygieneplan, der für alle Mitarbeiter verpflichtend ist, geregelt und werden im Universitätsklinikum – wenn erforderlich – durchgeführt. Ein Team aus Hygienefachkräften und –ärzten berät die Mitarbeiter in der Pflege bei allen Maßnahmen für MRSA-Patienten regelmäßig und kontrolliert die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen in Gießen und in Marburg.

Die personelle Ausstattung im Pflegebereich am UKGM ist ausreichend, um alle notwendigen und vorgeschriebenen hygienischen Maßnahmen zu erfüllen. Sie entspricht bundesweiten Standards.

In den letzten Monaten sind zu den in der Sendung angesprochenen Themen weder direkt noch anonym über das klinikeigene CIRS-System Meldungen oder Risikomeldungen eingegangen oder entsprechende Sachverhalte geschildert worden. Zugleich bietet UKGM allen Mitarbeitern Zugang zu verschiedenen Meldewegen, um auf Probleme und Beschwerden aufmerksam zu machen. Dazu zählt das anonyme Meldesystem CIRS, direkte Hinweise an die Vorgesetzten oder auch an den Ärztlichen Direktor oder die Geschäftsführung. Jedem dieser Hinweise wird nachgegangen.

Die Geschäftsführung hat heute erneut alle Mitarbeiter aufgefordert, im konstruktiven Dialog miteinander mögliche Herausforderungen und Probleme zu thematisieren. Nur wenn man miteinander und nicht übereinander spricht, kann eine konstruktive Weiterentwicklung der Medizin und Pflege zum Wohle der Patienten stattfinden.

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Kommentare zum Beitrag

Mark Ehrt
154
Mark Ehrt aus Gießen schrieb am 22.01.2012 um 23:36 Uhr
Lieber Herr Steibli:
Wahrscheinlich wurde im Neubau und den Aussengebaüden aktuell nicht mehr genauer nachgesehen oder auch mal verschwiegen das erschreckenderweise leider für den Patienten in Form von Schimmel befall und durch nässe eintritt in den wänden eine hohe gesundheitliche gefährdung weiterhin besteht, ich als Patient werde nachdem ich dies gesehen habe eine andere Klinik aufsuchen !!!
Frank Steibli
1.086
Frank Steibli aus Gießen schrieb am 23.01.2012 um 08:55 Uhr
Lieber Herr Ehrt, danke für diesen Hinweis, dem ich gerne schnell nachgehen möchte. Könnten Sie mich nochmals per Mail kontaktieren? frank.steibli@uk-gm.de

Besten Dank!
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