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Ministerin Puttrich zu Besuch im Biotechnikum

Zukunftsorientierte Forschung: Ministerin Puttrich mit Mitarbeiter Florian Tokarski
Zukunftsorientierte Forschung: Ministerin Puttrich mit Mitarbeiter Florian Tokarski
Gießen | Vergangenen Donnerstag besuchte die hessische Landwirtschaftsministerin Lucia Puttrich das Interdisziplinäre Forschungszentrum am Campus der Naturwissenschaften. Das Ziel ihres Besuches war, sich über die aktuellen Projekte der Professur für Abfall- und Ressourcenmanagement zu informieren. Von besonderem Interesse waren hierbei die Mikroalgen, die als Biomasse zur Produktion von erneuerbarer Energie beitragen können.

Die Mikroalgen werden dafür unter bestimmten Laborbedingungen gezüchtet und anschließend genau untersucht. Wichtig für die Forscher sind der Lipidgehalt und der Ertrag. Nur die Algenart, die den höchsten Biomasseertrag liefert ist für die Massenproduktion geeignet. Ziel sei es, so Prof. Dr. Stefan Gäth, das entwickelte System so zu optimieren, dass sich die Algen selbständig regenerieren. In Bad Hersfeld werde in naher Zukunft eine Algenanlage in Betrieb genommen.

Diese Anlage sei deutschlandweit einmalig und die größte ihrer Art. Die Mikroalgen als Biomasse können die Energie speichern und in Kombination mit Biogasanlagen bestehe die Möglichkeit die Abwärme zu nutzen und Energie zu produzieren. Zwar stecke noch viel Arbeit in der Produktion und in der Optimierung, aber die Wissenschaftler seien auf einem guten Weg, ihr Ziel zu erreichen. Ministerin Puttrich zeigte sich sehr interessiert an dem Projekt und scheute sich nicht in das Wasser mit den Algen zu fassen.

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Im Gespräch: Ministerin Puttrich mit Prof. Dr. Stefan Gäth
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