Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

"Wo wir sind, ist Kirche" - Michael Diener zu Gast an der FTH

Gießen | Am Donnerstag, 19. Mai, war der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Dr. Michael Diener, in einer Plenumsveranstaltung mit Studierenden und Mitarbeitern der FTH zu Gast. Diener stellte den Verband und seine vielfältigen Aufgaben in den Bereichen theologische Ausbildung, Jugendarbeit und Diakonie vor. Außerdem sprach er über die Ziele der Verbandsarbeit. Diener sieht sie als „Salz und Licht der Erde“: Man müsse sich immer wieder Gedanken machen, wie Christsein im Alltag dieser Welt aussehe. Aufgabe sei es, die Liebe Gottes so weiterzugeben, dass sie von der Welt verstanden werde.

Der Gnadauer Gemeinschaftsverband hat über 200.000 Mitglieder. Die Gemeinschaftsbewegung besteht seit 1888 und versteht sich als innerkirchliche Bewegung für Evangelisation und Gemeinschaftspflege.

Mehr über

verband (5)Präses (1)Michael Diener (1)Gnadau (1)Gemeinschaft (11)FTH Gießen (22)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

MdB an FTH: „Bildung für alle“ (Bild: Swanhild Zacharias)
„Deutschland braucht Dich“ - Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Helge Braun an der FTH
Warum bleiben trotz Fachkräftemangel Tausende junger Menschen ohne...
Prof. Dr. Helge Stadelmann - Rektor
Neue Leitungsstruktur an der FTH
An der Freien Theologischen Hochschule Gießen (FTH) wurde Mitte April...
Dr. Daniel Ottenberg, Internationales Team bei "Open Doors"
Ägyptische Christen im arabischen Frühling – "Open Doors"
Am Mittwoch den 14. Dezember berichtete Dr. Daniel Ottenberg an der...
Eberhard Nestle am Seminar Blaubeuren 1865/69
Buchnachlass für FTH-Bibliothek
Die FTH-Bibliothek erbt Buchnachlässe von Hans Kasdorf und den...
Oh happy Day“, „Some Day my Prince will come“, „Basin Street Blues“, „Georgia on my Mind“ und mehr
Laubach ( ). Blues-Chor erarbeitet neues Konzertprogramm - Konzert...

Kommentare zum Beitrag

Dr. Manfred Klein
1.187
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 19.05.2011 um 16:27 Uhr
Mit der Liebe Gottes ist das so eine Sache, darunter verstand man lange: "Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag' ich dir den Schädel ein!" Und: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben."

Von daher ist das so eine Sache mit dem Verständnis von Liebe seitens Gott, vielleicht verzichtet man lieber...?
Nicolai Franz
63
Nicolai Franz aus Gießen schrieb am 19.05.2011 um 16:41 Uhr
Hallo Herr Klein! Wie die Liebe Gottes von Menschen praktiziert werden kann, finden Sie in der Bergpredigt (Mt 5-7). Der Schädel-einschlag-Spruch ist starker Tobak. Spielen Sie auf die Kreuzzüge an? Die Motivation dahinter war eine andere (wenn auch genauso falsche). Oder auf die Sachsenkriege? Die trafen schon damals auf Widerspruch und wurden vor allem nicht mit "Gottes Liebe" begründet. Ich hoffe, ich konnte die Diskussion ein wenig abkürzen und den Fokus wieder auf den Artikel richten. Mir ist es immer ein bisschen unangenehm, wenn bei jedem Artikel über irgendetwas Religiöses gleich eine polemische Grundsatzdebatte angestoßen wird.
Achja: Also meine Frau beansprucht auch, dass ich keine anderen "Göttinnen neben ihr" habe. Sonst würde ich sie ja auch nicht wirklich lieben. Einleuchtend, oder?
Dr. Manfred Klein
1.187
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 19.05.2011 um 20:34 Uhr
Sie wissen genauso gut wie ich, dass der Inhalt der Bergprdigt nicht ethisch umsetzbar ist und immerhin wusste Jesus das auch.

Es ist eben bei diesen Dingen so: Es könnte auch alles ganz anders sein, deshalb gibt es auch Polemik und Widersprüche, wenn Sie diese nicht aushalten können, tut mir dies Leid.
Nicolai Franz
63
Nicolai Franz aus Gießen schrieb am 19.05.2011 um 20:42 Uhr
Ethos ist selten umsetzbar, trotzdem ist es ratsam, einen Ethos zu haben. Schön, wenn sich der Gnadauer Verband es sich zum Ziel setzt, Gottes Liebe an die Menschen weiterzugeben.

Klar darf man polemisieren – ich könnte es ja auch gar nicht verbieten. Nur ist dann die Frage, ob man eine vernünftige Diskussion polemisch führen kann. Wobei natürlich die Frage ist, ob man das überhaupt will... ;)
Benjamin Misja
63
Benjamin Misja aus Gießen schrieb am 19.05.2011 um 21:13 Uhr
Die Bergpredigt stellt den Idealfall dar - nach dem man sich doch richten kann, auch wenn man ihn vielleicht auf der Erde nie verwirklichen kann. Jesus hat diesen Inhalt allerdings vorgelebt, sonst hätte er ihn auch nicht zur Maxime erhoben. Ich würde mal behaupten, man muss kein Christ sein, um heute die Werte der Bergpredigt unterschreiben zu können. Was also ist nun genau das Problem?

Es ist übrigens allen Weltanschauungen, Ideologien und Religionen gemein, dass sie die Wahrheit für sich beanspruchen und auch leben wollen. Warum Christen einen Strick daraus drehen? Ist doch logisch, dass man einen Segen, den man erfahren hat, auch anderen weitergeben möchte. Alles andere wäre egoistisch.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Swanhild Zacharias

von:  Swanhild Zacharias

offline
Interessensgebiet: Gießen
Swanhild Zacharias
47
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Auch dieses Mal wieder dabei: der Projektchor der FTH.
Musik am Muttertag
Zum achten Mal lädt die Freie Theologische Hochschule Gießen zu „FTH...
Günther Beckstein (2.v.r) mit Dozent Lutz E. v. Padberg, Dekan Stephan Holthaus und Rektor Helge Stadelmann.
Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein an der FTH
Am 11. April besuchte der ehemalige bayerische Ministerpräsident und...

Weitere Beiträge aus der Region

Die eiskalte Kanzlerin
Dachte ich immer dass es nur im Fußball gängige Praxis ist sich von...
Autobahnbaustellen auf 1 666 Kilometer!
Die durch Autobahnbaustellen verursachten langen Staus bleiben wohl...
Dragons verpassen Überraschung gegen Topfavoriten
Im dritten Saisonspiel reisten die Dragons nach Ravensburg um gegen...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.