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NABU bittet darum, Hunde anzuleinen

Gießen | Der NABU-Kreisverband Gießen appelliert in einer Pressemitteilung angesichts der bevorstehenden Brutsaison der Vögel bis Juli darum, dass die Hundebesitzer in den nächsten Monaten im freien Feld und im Wald ihre Hunde generell anleinen. „Wir wissen, dass es für Hundebesitzer oft schwer ist, ihre Hunde an der Leine zu führen, da diese sich wohl fühlen sollen und ebenfalls Geschöpfe der Natur sind“, stellt der Kreisvorsitzende Dr. Achim Zedler fest. „Allerdings werden Bodenbrüter, im Dickicht brütende Vögel wie auch kleine Säugetiere (sogenanntes Niederwild), das ebenfalls jetzt seine Setzzeit hat, dadurch erheblich beunruhigt, bis zur Aufgabe ihrer Bruten. Nicht umsonst gibt es außerhalb von Naturschutzgebieten kaum noch Bruten von traditionellen Wiesenbrütern, wie Kiebitz, Braunkehlchen und Wiesenpieper.“ Auch Hundebesitzer werden sich freuen, wenn solche Tiere in ihrer Wohnumgebung weiter vorkommen, ist sich Dr. Zedler sicher. „Es gibt einfach inzwischen sehr viele Haustiere in Deutschland, die das Umland der dicht besiedelten Bereiche nicht mehr verkraften kann. Außerdem kommt es immer wieder zu Verunreinigungen des Wiesenschnitts und des geernteten Getreides durch Hundekot. Häufig sind Hundebesitzer einsichtig, aber leider gibt es im direkten Gespräch im Wald oder Feld immer wieder Menschen, die die Bitte um Anleinen selbst in Naturschutzgebieten nicht nachkommen, so heißt es abschließend.

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Kommentare zum Beitrag

Andrea Allamode
810
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 24.03.2011 um 18:49 Uhr
Für mich als Hundehalterin eine Selbstverständlichkeit :)
Ullrich Drechsel
1.786
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 24.03.2011 um 21:40 Uhr
Es wäre ja vielleicht auch nicht schlecht, Hunde wegen der Menschen, die Angst vor Hunden haben, an der Leine zu führen. Schützt die Singvögel und die Menschen! Es gibt eben leider Hundebesitzer, die NICHT einsichtig sind. Vermutlich fehlte versehentlich dieses kleine Wörtchen in Ihrem Kommentar, lieber Herr Hasselbach-Weimer ... oder war es sati(e)risch gemeint?
Jenny Burger
1.747
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 25.03.2011 um 10:49 Uhr
Ich finde die Idee von Herrn Hasselbach-Weimer mit den aus Hundesteuern finanzierten Ausläufen gar nicht so übel. Für mich als aktive Tierschützerin fängt dieser eben nicht erst bei meinen Hunden an. Ich persönlich bin sehr gerne bereit, die Hunde anzuleinen, auch wenn es mir dabei um den Auslauf meiner Hunde leid tut. Von daher fände ich angelegte, ausgewiesene Freilaufflächen eine richtig gute Idee, die in so manch anderen Städten und Gemeinden bereits umgesetzt wurde.
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