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60 Lügen in 10 Minuten über "Stuttgart 21" - von Volker Lösch und Winfried Wolf

von Antje Amsteinam 20.03.201111882 mal gelesen26 Kommentare
Gießen | 10 Minuten Folter und Aufklärung:

Lüge 1: S21 bringt ein Drittel mehr Leistung.
Wahr ist: in der entscheidenden rush-hour bringen die acht Gleise im Keller mindestens 30 Prozent weniger, als die 17 oder 18 Gleise oben!

Lüge 2: Der geplante Bahnhof entspricht der Bauordnung.
Wahr ist: Bahnsteige und Gleise im Kellerbahnhof haben 15 Promille Gefälle, vier mal mehr als gestattet! S21 müsste S15 "Schrägbahnhof 15 Promille" heißen!

Lüge 3: Im Kellerbahnhof können Züge nach zwei Minuten Aufenthalt weiterfahren.
Wahr ist: das funktioniert nur mit olympiareifen Ein- und Ausstiegs-Leistungen!

Lüge 4: Ein Bahnhof mit einer solchen Gleisneigung ist keine Besonderheit; die Ausnahmegenehmigung sinnvoll.
Wahr ist: nirgendwo in Europa gibt es einen Bahnhof mit einer auch nur annähernd so großen Gleisneigung. Die Ausnahmegenehmigung des Eisenbahn-Bundesamts ist kriminell!

Lüge 5: Der Kopfbahnhof hat keine freien Kapazitäten.
Wahr ist: in den Jahren 1969 bis 1975 wurden im Kopfbahnhof 40 Prozent mehr Leistung als heute erbracht! In der Praxis, nicht bloß vom Computer simuliert!

Lüge 6: Ein "Fernbahnanschluss am Flughafen wird die Attraktivität des Standorts steigern".
Wahr ist: für dieses Projekt gibt es noch nicht einmal eine Bau- genehmigung!

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Stuttgart 21 (78)S21 (12)Politik (367)Lüge & Wahrheit (3)K 21 (1)Bahnhof (101)
Lüge 7: Bahnchef Grube schwadroniert von der tollen Flughafen-anbindung der Gäubahn.
Wahr ist: die Züge müssten (wie früher) nur kurz in Vaihingen halten, und man wäre bereits heute eine halbe Stunde schneller am Flughafen!

Lüge 8: Die Flughafenanbindung mit S21 ist umweltfreundlich.
Wahr ist: der Flugverkehr schädigt unter allen motorisierten Verkehrsarten die Umwelt und das Klima am meisten. Dieser wird mit S21 wachsen!

Lüge 9: Das Grundwasser ist beherrschbar.
Wahr ist: es bestehen die gleichen Gefahren wie in Köln. Stichwort: Stadtarchiv!

Lüge 10: Die geologischen Risiken beim Bau von S21 sind hinsichtlich der Standfestigkeit von Gebäuden beherrschbar.
Wahr ist: der gesamte Baugrund von Stuttgart ist wegen der hohen Gipskeuper-Anteile absolut unberechenbar! Gebäude und Häuser können instabil werden, Risse bekommen, abrutschen!

Lüge 11: Die Mineralwasserquellen sind nicht gefährdet.
Wahr ist: der S21-Architekt Frei Otto stieg gerade mit der Begründung aus dem Projekt aus, dass die Mineralwasserquellen gefährdet werden!

Lüge 12: Der Bonatzbau bleibt bestehen.
Wahr ist: vom Bonatzbau werden beide Seitenflügel zerstört. Selbst wenn der Turm stehen bleiben sollte, so ist das wichtige Stuttgarter Denkmal mit S21 substantiell zerstört. Im übrigen wird mit S21 die
Standfestigkeit des Bonatz Turms gefährdet!

Lüge 13: S21 wird eine "ganz normale Großbaustelle".
Wahr ist: wir bekommen mehr als zehn Jahre lang 120 Meter lange Notbrücken am Bahnhof, einen unterbrochenen Gäubahnanschluß, ständiges Umsteigen in Busse und Shuttles, Massen von Dreck,
unerträglichen Baulärm, oberirdische Rohrleitungsdschungel, unzählige Straßenverengungen und Umleitungen!

Lüge 14: S21 wird "den größten Engpass auf der Strecke Paris-Bratislava beseitigen".
Wahr ist: die wesentlichen Ost-West und Nord-Süd-Verkehrsströme verlaufen weder heute noch morgen über Stuttgart!

Lüge 15: Der Durchgangsverkehr, Paris-Stuttgart-Bratislava, spielt eine wichtige Rolle.
Wahr ist: 90 Prozent der Reisenden steigen in Stuttgart aus!

Lüge 16: Stuttgart ist ein Engpass im deutschen Schienennetz. Wahr ist: es gibt echte Engpässe - wie das Rheintal oder das Hinterland der Häfen - die wegen S21 nicht beseitigt werden!

Lüge 17: Die Fahrtzeit Stuttgart - München verkürzt sich mit S21 um 35 Minuten.
Wahr ist: die Fahrtzeit auf dieser Strecke verlangsamte sich seit 1995 um 23 Minuten!

Lüge 18: Die Geislinger Steige ist zu steil.
Wahr ist: die Geislinger Steige hat derzeit 25 Promille Steigung. Doch die Neubaustrecke Wendlingen wird bis zu 31 Promille Steigung haben!

Lüge 19: Die bestehende Strecke über Geislingen ist 70 Jahre alt und muss neu geplant werden.
Wahr ist: der größte Teil des deutschen Schienennetzes ist 100 Jahre alt, und oft klug geplant ! Die Bundesbahn plante bis 1992 eine Optimierung der Strecke über Geislingen!

Lüge 20: Auch mit S21 wird es den integralen Taktfahrplan geben.
Wahr ist: S21 verhindert den Taktfahrplan!

Lüge 21: Eine superschnelle Verbindung zwischen Stuttgart und Ulm ist sinnvoll.
Wahr ist: nur der integrale Taktfahrplan bringt die entscheidende höhere Netzgeschwindigkeit und eine qualitative Verbesserung! Ein großer Teil von denen, die superschnell in Ulm sind, muss dann dort superlang auf Züge nach Friedrichshafen, nach Aalen, nach Sigmaringen warten!

Lüge 22: S21 ist als solches ein grünes Projekt.
Wahr ist: es gibt 10-15 Jahre Bauzeit, hunderttausende Lkwfahrten, und wenn alles fertig ist, täglich 16.000 zusätzliche Pkwfahrten in der Innenstadt!

Lüge 23: Es wird in Stuttgarts Zentrum eine "green city", eine Stadt ohne Treibhausgase geben.
Wahr ist: nach 16 Jahren S21-Planung existiert nicht einmal ein debattierbarer Bebauungsplan!

Lüge 24: Es wird eine familien- und kinderfreundliche Bebauung der „Neuen Innenstadt“ geben.
Wahr ist: hier werden Anlageobjekte mit hohen Mietpreisen und hohen Gewinnmöglichkeiten geschaffen!

Lüge 25: Es gibt, so Heiner der Scheinheilige, nach der Bebauung eine Frischluftschneise und weniger Lärm.
Wahr ist: mehr Pkw Verkehr macht mehr Lärm! Jede Bebauung im Talkessel muss das Stadtklima weiter verschlechtern!

Lüge 26: Die Baukosten sind seriös kalkuliert.
Wahr ist: auch wegen der geologischen Risiken ist S21 unkalkulierbar! Im übertragenen und im Wortsinn gilt: aufgemacht wird ein Fass ohne Boden!

Lüge 27: Die S21-Macher wurden vom Kostenanstieg überrascht. Wahr ist: die Bahn wusste seit 2002, dass S21 4,2 Milliarden Euro kostet ! Die S21-Beschlüsse sind sittenwirdrig, weil man den Entscheidern die Mogelkalkulation von 2,5 Milliarden Euro unterbreitet hat!

Lüge 28: S21 kostet am Ende maximal 6,5 Millionen Euro.
Wahr ist: sogar das Umweltbundesamt nennt heute bereits 9 Milliarden Euro S21 Kosten!

Lüge 29: 2010 gab es eine "erfolgreiche Minimierung der Kosten-steigerungen".
Wahr ist: man spart aus Verweiflung und auf Kosten der Sicherheit bei der Stärke der Tunnelwände, bei der Zahl der Fluchtstollen!

Lüge 30: S21 rechnet sich.
Wahr ist: S21 rechnet sich für Banken, Bauunternehmen und Autolobby!

Lüge 31: In der sogenannten Schlichtung kamen „alle Fakten auf den Tisch“.
Wahr ist: die ausufernden Baukosten, die Budgetlügen, die Interessensverflechtung, sprich "Vetterleswirtschaft" das und anderes spielte dort so gut wie keine Rolle!

Lüge 32: Geißler will das S21-Gelände mit einer Stiftung vor Spekulation schützen.
Wahr ist: Stadt und Gemeinderat kauften der Bahn das Gelände doch genau deshalb zu überhöhten Preisen ab, um vor Spekulation zu schützen!

Lüge 33: "Stuttgart 21 Plus" wird die Schwächen von Stuttgart 21 kompensieren.
Wahr ist: ein schlechtes und untaugliches Modell kann nicht nachgebessert werden. Scheiße bleibt auch gequirlt - Scheiße!

Lüge 34: Der Stresstest wird von einer neutralen Institution durchgeführt.
Wahr ist : die Bahn will den Stresstest selbst machen. Und selbst SMA in Zürich wäre von Aufträgen der Deutschen Bahn abhängig, also nicht neutral!

Lüge 35: "Jetzt gilt es den Schlichterspruch einzuhalten".
Wahr ist: Geißler dient als Feigenblatt. Tatsächlich fordern Mappus & Co: Ruhe geben, Schnauze halten!

Lüge 36: Geschlossene Verträge können nicht aufgelöst werden. Wahr ist: Sittenwidrige Verträge sind null und nichtig!

Lüge 37: Im Falle eines Ausstiegs bei S21 folgt eine Klage der Bahn vor Gerichten.
Wahr ist: der hundertprozentige Eigentümer der Bahn, der Bund, kann jederzeit entscheiden, dass nicht geklagt wird!

Lüge 38: Stuttgart 21 ist demokratisch legitimiert.
Wahr ist: zum Zeitpunkt der jeweiligen Beschlussfassungen verfügten die Entscheidungsträger vielfach nicht über wichtige Informationen oder sie waren falsch informiert!

Lüge 39: S21 wurde auch auf Bundesebene beschlossen.
Wahr ist: die jeweiligen Regierungen in Bonn und Berlin weigerten sich bisher strikt, S21 als Bundessache zu behandeln!

Lüge 40: S21 ist ein eigenwirtschaftliches Projekt von Bahn, Land und Stadt.
Wahr ist: der Bundesrechnungshof verlangt, dass S21 als Gesamtprojekt im Bundestag debattiert wird, weil die Mehrheit der dabei aufzuwendenden Mittel Bundesmittel sind!

Lüge 41: In Deutschland entscheiden "Parlamente und niemand sonst.“
Wahr ist: es gab bereits viele erfolgreiche Bürgerentscheide. Vor ein paar Wochen beschlossen 670.000 Berliner und Berlinerinnen, dass Wasser öffentlich sein muss!

Lüge 42: Die Grundentscheidung war eine demokratische.
Wahr ist: im November 1995 wurde ein Rahmenvertrag zwischen Bund, bahn, Land und Stadt auf Basis einer einzigen Mach- barkeitstudie abgeschlossen. Die hatten die erstellt, die diese Entscheidung herbeiführen wollten: die Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn AG!

Lüge 43: Die juristischen Hürden für einen Ausstieg aus S21 sind zu hoch.
Wahr ist: es gibt viele politische Hebel, um bestehende Verträge einvernehmlich aufzulösen. Siehe das hin und her in der Atompolitik!

Lüge 44: Ein Bürgerentscheid ist rechtlich unzulässig.
Wahr ist: das ist bereits formal juristisch nicht haltbar! Und vor allem politisch nicht vertretbar. Wo ein politischer Wille ist, ist auch Weg für einen Bürgerentscheid!

Lüge 45: Die Bahn kann unabhängige Entscheidungen treffen. Wahr ist: die Bahn und Herr Grube sind verpflichtet, dem Votum der Bevölkerung zu folgen, wenn der Eigentümer, der Bund, dass verlangt!

Lüge 46: Die Polizei war am 30.September friedfertig.
Wahr ist: die Polizei setzte Provokateure, Sonderkommandos und Wasserwerfer gegen friedliche Demonstranten ein. Gewalt ging ausschließlich von der Polizei aus!

Lüge 47: Es gibt einen „nicht unerheblichen Teil von Berufsdemonstranten".
Wahr ist: Mappus will damit von seiner Mitverantwortung für die Polizeigewalt am 30.September ablenken!

Lüge 48: Am 30.September plazierten Eltern ihre Kinder in der ersten Reihe.
Wahr ist: es gab eine angemeldete Schüler Demonstration, die Polizisten griffen diese genehmigte Demo an!

Lüge 49: Der Widerstand kommt zu spät.
Wahr ist: den Widerstand gibt es seit 16 Jahren. Von Jahr zu Jahr wurde er größer. 1996 und 2007 gab es zwei Bürgerentscheide. Mehr als 60 Montagsdemos!

Lüge 50: Die Planer des Kellerbahnhofs sind unabhängig.
Wahr ist: Architekt Ingenhoven ist in einer Stiftung aktiv, deren Dachgesellschaft mit ECE dasjenige Unternehmen ist, das auf dem S21-Gelände das größte Einkaufszentrum der Region bauen will!

Lüge 51: Der Bahnvorstand entscheidet S21 nach sachlichen Kriterien.
Wahr ist: die drei Bahnchefs, die S21 vorangetrieben haben, waren Heinz Dürr, Hartmut Mehdorn und Rüdiger Grube. Alle drei stammen aus der Kaderschmiede von Daimler. Der Interims-bahnchef Johannes Ludewig, der „nur“ Beamter war, hat S21 in seiner Amtszeit als "unwirtschaftlich" begraben!

Lüge 52: Hinter dem Projekt S21 steht professioneller Sachverstand.
Wahr ist: es gibt immer mehr Prominente und Sachverständige, die vom Projekt S21 Abstand nehmen!

Lüge 53: Ein modernisierter Kopfbahnhof K21 ist eine Illusion.
Wahr ist: der Kopfbahnhof existiert real seit mehr als 85 Jahren! Er kann für alle leicht erkennbar optimiert werden!

Lüge 54: Für K21 gibt es keine Planfeststellungen.
Wahr ist: im Falle einer Optimierung des Kopfbahnhofs benötigt man vielfach keine Planfeststellung, oder man kann im Modulsystem vorgehen, und bereits morgen mit Bauarbeiten beginnen!

Lüge 55: "Der Widerstand gegen S21 gefährdet die Demokratie", so Arbeitgeberpräsident Hundt.
Wahr ist: wir haben einen Grundwiderspruch zwischen Profit und Demokratie. Hundt will Profit. Wir wollen Demokratie!

Lüge 56: Von S21 profitiert das ganze Land.
Wahr ist: S21 konzentriert für mehr als ein Jahrzehnt einen großen Teil der Mittel für sinnvolle Schienenverkehrsprojekte!

Lüge 57: Stuttgart 21 schafft Arbeitsplätze.
Wahr ist: es gibt Billig-Jobs für Arbeiter aus Osteuropa. Bestehende Arbeitsplätze werden nur verlagert, dauerhafte Arbeit Suchende gehen leer aus!

Lüge 58: CDU, FDP und SPD machen Bildungspolitik.
Wahr ist: man gibt riesige Summen an Landesmitteln aus unter anderem 780 Millionen für die Neubaustrecke, die dann bei der Bildung fehlen!

Lüge 59: Mappus und Merkel behaupten, der 27.März sei "die Volksabstimmung über S21".
Wahr ist, dass der Kampf unabhängig vom Ausgang der Wahl weitergehen wird!

Lüge 60: Die Mehrheit im Land steht hinter S21.
Wahr ist: die Stimmung kippt! Nur noch 37 Prozent der Befragten einer Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe, Wahlen vom Freitag in ganz Baden Württemberg durchgeführt, sind für S21, 42 Prozent sind dagegen!

Quelle: Vorgetragen von Volker Lösch bei der Großdemo gegen Stuttgart 21 am 19.03.2011 in Stuttgart!
http://stuttgart21fail.wordpress.com/

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Kommentare zum Beitrag

Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 11:49 Uhr
Der Großteil dieser "Wahrheiten" scheint mir aus tiefster Verbitterung der Autoren herzurühren und einige Begründungen haben mehr Kindergartencharakter. Der hat meine Sandburg kaputt gemacht! Unerträglich.
Stefan Walther
4.552
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.03.2011 um 12:13 Uhr
Dieser Kommentar, Herr Engelhart, ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, wenig geeignet um eine inhaltliche Diskussion zu führen.

Man sollte auch den monatelangen (über den rechtlichen Weg sogar jahrelangen) Protest nicht ins lächerliche ziehen weil man evt. anderer Meinung ist.
Es geht auch hier deshalb nicht um "Kinderkram" oder um eine "Sandburg"
also, unerträglich finde ich nur Ihren oberflächlichen Kommentar!
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 20.03.2011 um 12:25 Uhr
Es sind überwiegend politische Argumente.
hier:
http://www.giessener-zeitung.de/lollar/beitrag/39591/stuttgart-21-zur-rechtmaessigkeit-und-seinen-auswirkungen/
ist das Argument # 61.
Wo überall nach Wirtschaftlichkeit gefragt wird, und immer NKU´s zugrundegelegt werden müßen, bleibt bei S21 merkwürdigerweise die letzte NKU -unter Verschluß-.

Ich wäre froh, wenn endlich der Plan, genauso wie F21 in den 1990ern begraben werden würde.
Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 12:30 Uhr
Habe ich mich hier zu den Protesten geäußert? Ich denke nicht. Nur ein Beispiel von dem, was ich versucht habe zu erklären:

"Lüge 13: S21 wird eine "ganz normale Großbaustelle".
Wahr ist: wir bekommen mehr als zehn Jahre lang 120 Meter lange Notbrücken am Bahnhof, einen unterbrochenen Gäubahnanschluß, ständiges Umsteigen in Busse und Shuttles, Massen von Dreck,
unerträglichen Baulärm, oberirdische Rohrleitungsdschungel, unzählige Straßenverengungen und Umleitungen!"

Das ist doch eine nette Definition einer Großbaustelle. Dass dort keine Hüpfburgen stehen, dürfte doch wohl klar sein. Wenn solche Thesen mit irgendwelchen Trotzreaktionen beantwortet werden, das finde ich oberflächlich und nicht unbedingt fördernd.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 17:15 Uhr
Danke für die Interessante Aufstellung der vielen Argumente gegen S21. Selbst wenn das ein oder andere aus einer Trotzreaktion heraus entstanden sein sollte, so zeigen Sie doch in der Summe, das S21 falsch und negativ ist! Und das Argument #61 der LB unterstreicht dies zusätzlich. Ich denke Stefan hat völlig recht, es sei denn Herr Engelhart sie sehen es wir Herr Hundt in #51, der meint, "der Widerstand gegen S21 würde die Demokratie gefährden". Genau anders herum wird ein Schuh daraus!
Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 17:37 Uhr
Noch einmal, ich habe hier überhaupt nichts gegen die Demonstrationen gesagt. Wir leben hier ja gottseidank in einem demokratischen Land (jedenfalls meistens) und jeder darf sich frei äußern. Ich finde aber nunmal, dass diese Argumentationsliste in Teilen sachlich sehr subjektiv gehalten ist und man an Punkt 60 genau da steht wie vor Punkt 1.
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 17:44 Uhr
Gut, die Liste ist auch Sicht der Gegner und daher sicherlich nicht völlig objektiv. Aber bei der Liste geht es darum, die Argumente der Befürworter zu entlarven und aufzuzeigen, dass diese sehr oft unrecht haben mit dem was Sie behaupten. Aber dann bringen Sie doch hier mal ein paar Pro-Argumente, die Richtig sind und sich nicht durch langjährige Erfahrungen oder Fakten widerlegen lassen. ;-)
Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 17:58 Uhr
Warum sollte ich das. Es wird sowieso ins Negative gedreht. Und selbst das wird mir jetzt negativ ausgelegt werden mit dem Argument, dass es keine positiven Argumente gäbe. Nein, ich mache daher hier jetzt nicht den Sysiphos. In anderen Berichten mit dem gleichen Thema wurde das Alles hier schon 100x durchgekaut.
H. Peter Herold
28.302
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 18:02 Uhr
S21 ist nicht notwendig und bringt nichts als nur Unfrieden.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 18:03 Uhr
ich versuche es mal zu entschärfen: http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_L%C3%B6sch
für diejenigen die Ihn nicht kennen!
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 20.03.2011 um 23:29 Uhr
am Abend des 27. März werden wir mehr wissen.

Für mich bemerkenswert die phänomenale Lesequote dieses Threads von 1.850 x. Absolut top.
Stefan Walther
4.552
Stefan Walther aus Linden schrieb am 20.03.2011 um 23:32 Uhr
...ja, ja, die Antje hat schon ihr Netzwerk :-))

und immer wieder: nicht zu sehr auf den 27. März und die Wahlen setzen, der Widerstand muss weiter gehen, dies ist auch hier das Entscheidende!
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 23:33 Uhr
Genau Stefan!
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 20.03.2011 um 23:36 Uhr
Apropos Netzwerk, wem das hier über S21 mengenmässig noch nicht reicht, keine Bange.....
in Eisenbahner-Kreisen ist das hier längst bekannt:

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/list.php?113
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 21.03.2011 um 08:28 Uhr
es scheint das ich immer den Nerv der Zeit treffe und viele Fans habe!
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 21.03.2011 um 21:03 Uhr
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 28.03.2011 um 20:47 Uhr
aktuellen Nachrichten zufolge wurde heute, Mo. 28.03.2011 der Geographie-Dienst für den Bereich Stuttgart/Bahnhofsviertel, sog.: "Google-Mappus" eingestellt. ...-)


aber mal im ernst, es wird teuer, so oder so:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,753614-2,00.html
Stefan Walther
4.552
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.03.2011 um 20:54 Uhr
Ich will ja nicht die Diskussion neu beginnen, aber die Kosten waren nur ein Gesichtspunkt von mehreren!

Entscheidend ist nur, dass das Volk gefragt wird!
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 29.03.2011 um 19:01 Uhr
Sehr geehrter Herr Walther, es ist doch legitim in der Sache weiter zu diskutieren. Ganz bestimmt wird es auch noch ein paar weitere Beiträge geben. Sowohl hier, als auch in der Presse und Foren allgemein.
Aktuell (und ohne Gewähr) hänge ich diesen Beitrag an:

http://www.n24.de/news/newsitem_6762955.html

Die Grünen stehen jetzt im Wort! Ein umschwenken ihrer eigenen Aussagen wäre noch deutlich verheerender, als bei bestimmten Fraktionen, denen zuviel Einfluss durch Konzerne nachgesagt wird. Was ich so las, steht dort eine Volksbefragung im Raum.
Stefan Walther
4.552
Stefan Walther aus Linden schrieb am 29.03.2011 um 19:34 Uhr
Na sicher, ich bin sofort dabei :-)
- ich wollte nur nicht wieder "bei Adam und Eva" anfangen!

Ja, die GRÜNEN, wir werden seh`n, ich bin da skeptisch, denke u.a. nur an den so genannten "Atomkonsenz", oder an die Äußerungen von Herrn Trittin als Minister (im Gegensatz zu seinen als Oppositionspolitiker) zu den Castor-Gegnern....
Den größten Fehler, den die Stuttgart 21-Gegner machen könnten wäre, sich von den GRÜNEN vereinnahmen zu lassen!
Christian Momberger
11.217
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 29.03.2011 um 23:42 Uhr
Richtig, Stefan. Dein letzter Satz ist wichtig und ich hoffe, dass es nicht so kommt.
6
Rüdiger Bächtle aus Allendorf (Lumda) schrieb am 07.04.2011 um 08:53 Uhr
Hallo zusammen,
Oh was für Aufstellungen. *smile*. Hat denn keiner sich mal die Mühe gemacht und die EBO gelesen? Wer kann mir ohne Simulation beweisen, dass K21 besser als K20 ist? Wer kann mir beweisen, dass K20 die verkehrlichen Anforderungen ab 2020 erfüllt? Bin schon mal gespannt, was hier als "Beweise" offeriert werden. Vor allem mit dem alten Vorfeld und den vorhandenen Zulaufgleisen :-)
Also nach den Kommentaren hier hat keiner die EBO gelesen und auch keiner die Aussagen der anderen überprüft! Wenn ihr einmal nur die Passagen in der EBO (http://www.gesetze.juris.de/ebo/index.html) durchlesen würdet (§7 und §4,2 EBO) würdet ihr feststellen, dass die "Lüge 2" tatsächlich euch belügt. Genauso "Lüge 4" in diesem Zusammenhang. Es wird von Bahnhofsgleisen und nicht Bahnsteiggleisen geredet! Und da hat auch K20 und K21 genügend viele Gleise mit mehr als 2,5 o/oo! Leute,
erkundigt euch doch erst richtig, bevor ihr euch blamiert mit falschen Aussagen.
Ach und zur Wahl... schön finde ich es, dass nun die Grünen wohl S21 bauen werden :-). Warum, nun dann rechnet einmal nach ...
und wenn die Verträge nicht wasserdicht wären, hätte die Gegenseite doch schon längst die Verträge gekippt....
Lumdatal Bahn
408
Lumdatal Bahn aus Allendorf (Lumda) schrieb am 08.04.2011 um 18:33 Uhr
http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-wahl-in-baden-wuerttemberg/artikel/1/regieren-und-demonstrieren/

Die Gegenseite? ....das ist eine große deutsche Eisenbahn Aktien Gesellschaft, die zu 100% im Besitz des Bundes und nicht börsennotiert ist. Kürzlich fand sogar die HV statt. Also ist die "Gegenseite" im Grunde doch das "Volk", oder? Auch wenn Volkes Stimme sich durch Herrn Ramsauer artikuliert.
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