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Merz (SPD): Sorgen der Toom-Beschäftigten ernst nehmen

SPD-Spitze im Gespräch mit Betriebsrat und Marktleitung von Toom-Gießen. V.l.n.r.: Betriebsratsvorsitzende Sieglinde Michen , Betriebsratsmitglied Sieglinde Pieh-Kombecher, Marktleiter Ulrich Thums, Eva Janzen, Gerhard Merz, Chris Nübel, Astrid Eibelshäus
SPD-Spitze im Gespräch mit Betriebsrat und Marktleitung von Toom-Gießen. V.l.n.r.: Betriebsratsvorsitzende Sieglinde Michen , Betriebsratsmitglied Sieglinde Pieh-Kombecher, Marktleiter Ulrich Thums, Eva Janzen, Gerhard Merz, Chris Nübel, Astrid Eibelshäus
Gießen | SPD-Spitze sprach mit Marktleitung und Betriebsrat/Merz bekräftigt Forderung nach Vorlage des Gesamt-GMA-Gutachtens

„Wir sehen uns in unseren Bedenken gegen die Ansiedlung eines Lebensmittel-Großmarktes auf dem Bänninger-Gelände bestätigt.“ Das erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Merz im Anschluss an ein Gespräch mit der Marktleitung und dem Betriebsrat des Toom-Marktes im Schiffenberger Tal. „Die Befürchtungen der Belegschaft, dass durch die Konkurrenz in unmittelbarer Nachbarschaft schwerwiegende Umsatzeinbußen für den Toom-Markt mit entsprechenden Konsequenzen für die Arbeitsplätze zu erwarten sind, sind nach den bisher vorliegenden Informationen vollkommen berechtigt. Selbst die bisher bekannten unvollständigen Daten aus dem GMA-Gutachten gehen davon aus, dass es beim Einzelhandel im Schiffenberger Tal Verluste in einer Größenordnung von 17 – 18 % geben wird. Das wäre natürlich ein schwerer Schlag für die Belegschaft, die gerade erst in Folge der Ansiedlung des Kaufland-Marktes in Linden einen Stellenabbau zu verkraften hatte. Das wiegt im Falle Toom besonders schwer, weil die Belegschaft hier ganz überwiegend aus fest angestellten, sozialversicherungspflichtigen und tariflich entlohnten Kräften besteht.“ Insofern habe die Gießener SPD in jeder Hinsicht großes Verständnis für die Protestaktionen der Toom-Belegschaft.

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Merz erneuerte die Forderung nach unverzüglicher Vorlage des gesamten GMA-Gutachtens zu den Auswirkungen der Bänninger-Planungen auf den gesamten Handel in der Stadt und hat dazu bereits eine Frage zur nächsten Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung eingebracht. „Bis dahin darf keine Vorentscheidung fallen, vielmehr muss es darum gehen, im Zusammenwirken aller Kräfte nach Alternativen für die – insgesamt sinnvolle und unstreitige – Entwicklung des Bänninger-Geländes zu suchen.“ Merz begrüßte in diesem Zusammenhang die neuerliche Stellungnahme der Vertreter des Innenstadthandels. „Dies deckt sich auch mit unserer Auffassung, dass die Zeit für eine Entscheidung noch nicht reif ist und dass insbesondere die zusätzliche Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel nach wie vor ein Problem darstellt. Das gilt vor allem dann, wenn die – wie erkennbar – die Tendenz dahin geht, dass sich aus der ‚dezentralen Einzelhandelsagglomeration‘ im Schiffenberger Tal ein zweites autarkes Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum neben der Innenstadt entwickelt“, wies Merz auf den Zusammenhang mit weiteren anstehenden Planungen für das Schiffenberger Tal (Grüninger Pfad) hin.

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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
11.295
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 21:54 Uhr
Ich sehe das ähnlich. Gießen hat schon ausreichend Einzelhandelsflächen und der Toom-Markt muss bleiben!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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