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SPD Gießen-Nord bestätigt Vorsitzenden Schmidt einstimmig – Gerhard Merz: „SPD will stärkste Kraft werden“

von Gerfried Zlugaam 15.03.20114304 mal gelesen1 Kommentar
v.l.n.r.: Volker Thomas; Christopher Nübel, Natalie Orlowski, Christian Heimbach, Frank Schmidt, Anna-Maria Seidel, Peter Sommer, Sabrina Pfeifer, Gerhard Merz
v.l.n.r.: Volker Thomas; Christopher Nübel, Natalie Orlowski, Christian Heimbach, Frank Schmidt, Anna-Maria Seidel, Peter Sommer, Sabrina Pfeifer, Gerhard Merz
Gießen | In der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Gießen-Nord ist Vorsitzender Frank Schmidt einstimmig im Amt bestätigt worden. Ebenfalls wiedergewählt wurden seine beiden Stellvertreter Christopher Nübel und Anna-Maria Seidel, Kassierer bleibt Alexander Wieczorek, als Schriftführerin ist wie bisher Natalie Orlowski aktiv. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wurden gewählt: Gerfried Becker, Marius Heetfeld, Christian Heimbach, Claudia Heimbach, Reinhard Kwetkus, Lisa Langwasser, Ulf Langwasser, Dieter Nübel, Sabrina Pfeifer, Jens Schuck, Peter Sommer, Gerfried Zluga.

Vorsitzender Schmidt ging auf die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins im abgelaufenen Geschäftsjahr ein und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung der Vorstandsmitglieder.
Besonders hob Schmidt die Müllsammelaktion des Ortsvereins in der Bootshausstraße bei der Aktion „Sauberhaftes Gießen“, die Informationsfahrt zum Soziale-Stadt-Standort nach Marburg-Richtsberg sowie die Vorführung des Dokumentarfilms „Die 4. Revolution“ mit anschließender Diskussionsrunde zum Thema Erneuerbare Energien hervor.

Schmidt läutete abschließend die
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heiße Phase des Wahlkampfs im Ortsverein ein: „Wir möchten uns weiterhin als eine treibende Kraft des Stadtteils in den politischen Prozess einbringen. Das ist zuletzt etwa bei der Standortdebatte um Blau-Weiß Gießen gelungen, indem wir mit unserem Einsatz dazu beitragen konnten, dass dem Verein eine Rückkehrmöglichkeit in die Ringallee nach dem Ende der Landesgartenschau eröffnet wurde. Aktuell werden wir uns um die Müll- und Verkehrssituation im Wißmarer Weg kümmern, die unbedingt verändert werden muss“, kündigte Schmidt Initiativen des Ortsvereins hierzu an.

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Merz rief in seinem Referat die Mitglieder des Ortsvereins dazu auf, mit großem Engagement in den Wahlkampf zu ziehen und erläuterte die Ausgangslage: „Nachdem die Wählerinnen und Wähler im Juni 2009 Dietlind Grabe-Bolz zur Oberbürgermeisterin gewählt haben, können die Wählerinnen und Wähler nun durch ihr Votum die Jamaika-Koalition beenden und mit einer Mehrheit für Dietlind Grabe-Bolz den Weg eröffnen, dass mit einer starken SPD die Vorstellungen einer bürgernahen Politik endlich tatsächlich umgesetzt werden können.“ Er machte deutlich, dass die SPD trotz schwieriger Rahmenbedingungen daran festhalte, dass das Gemeinwesen weiter gestaltet werden kann. Gerade in der Nordstadt gelte es, an die erfolgreiche Arbeit der SPD-Vorgängerregierungen für diesen Arbeitsbereich wieder anzuknüpfen und die Gemeinwesenarbeit zu stabilisieren.

Merz bedankte sich bei den zahlreichen Mitgliedern, die den Prozess zur Aufstellung des SPD-Kommunalwahlprogramms in verschiedenen Arbeitsgruppen intensiv begleitet hatten und lobte insbesondere die Ergebnisse des Arbeitskreises Umwelt in der Programmdebatte, in dem viele Vorstandsmitglieder der SPD Gießen-Nord mitgearbeitet hatten. Merz: „Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Für unser Ziel einer 100prozentigen Versorgung der Stadt aus erneuerbaren Energien und der drastischen Reduzierung des CO2-Verbrauchs haben wir konkrete Vorschläge unterbreitet. Wir wollen die Stadtwerke als lokalen Energieversorger stärker in die Pflicht nehmen, wir wollen die verstärkte Nutzung von Biogas aus Bioabfall ebenso wie den energieautarken Betrieb der Kläranlage und die Verminderung des CO2-Ausstoßes im städtischen Fuhrpark. Das ist ein umfassendes Umwelt- und Energieprogramm, das seinen Namen verdient.“

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Kommentare zum Beitrag

Christian Momberger
11.127
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 23:40 Uhr
Glückwunsch Frank Schmidt zur Wiederwahl.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dann aber doch:

1.
> Das ist zuletzt etwa bei der Standortdebatte um Blau-Weiß Gießen gelungen, indem wir mit unserem Einsatz dazu beitragen konnten, dass dem Verein eine Rückkehrmöglichkeit in die Ringallee nach dem Ende der Landesgartenschau eröffnet wurde.

Schön, dass Blau-Weiß hinterher zurückkehren kann. Aber die (Nord-)SPD hätte dafür kämpfen müssen, das Blau-Weiß erst gar nicht weg muss. Statt Blau-Weiß sollte lieber die Landesgartenschau weichen.

2. Ich würde mich freuen, wenn man hier bei der GZ nicht nur Nachberichte über durchgeführte Veranstaltungen lesen würde, sondern auch Terminankündigungen, sofern die Sachen öffentlich sind.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Gerfried Zluga

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