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Merz und Schäfer-Gümbel (SPD): Ein klares und starkes Bekenntnis des HR zum Standort Gießen sieht anders aus

Gießen | „Wir sehen die jüngsten Presseäußerungen vom Intendanten des Hessischen Rundfunks, Herrn Dr. Reitze, zum HR-Standort Gießen mit gemischten Gefühlen. Einerseits begrüßt die heimische SPD das Bekenntnis zum Standort Gießen und damit zu Mittelhessen, andererseits

betrachten wir die aktuellen Planungen auch mit Sorge, da ein zentraler, sichtbarer und repräsentativer Standort im Innenstadtbereich aus unserer Sicht zwingend notwendig ist“, erklärten die Landtagsabgeordneten Gerhard Merz und Thorsten Schäfer-Gümbel am

Dienstag in Gießen. In einer Stellungnahme des HR-Intendanten an die Mitglieder des Rundfunk- und Verwaltungsrates des Hessischen Rundfunks vom Februar sei lediglich die Rede von einem Standort, der ebenfalls im Stadtgebiet von Gießen liege. Dies schließe jedoch nicht die Tatsache aus, dass der Hessische Rundfunk als sichtbarer Bestandteil der Gießener Innenstadt für die Zukunft verloren ginge.



„Wir sagen ganz klar, dass wir kein ‚Hinterhofstudio’ oder ein Studio außerhalb der Innenstadt akzeptieren werden und hätten uns auch gewünscht, dass der Intendant dieses Bekenntnis zu Gießen in dieser
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Form auch abgegeben hätte. Der Hessische Rundfunk selbst bezeichnet seine Berichterstattung aus Hessen und seinen Regionen als zentrale Aufgabe. Die Berichterstattung aus den Regionen trägt maßgeblich dazu bei, dass die Menschen sowohl die Radio-, als auch die Fernsehberichterstattung des HR nutzen. Das gerade in diesem Bereich gespart werden soll, überrascht uns schon sehr“, sagten Merz und Schäfer-Gümbel weiter.



„Der Prozess der Umstrukturierung beim Hessischen Rundfunk hat erst begonnen, daher plädieren wir dafür abzuwarten, wie sich alles weitere entwickelt. Zu schnelle Euphorie ist jedoch nicht angebracht. Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, dass der Hessische Rundfunk ein fester Teil Gießens bleiben und die Berichterstattung aus Mittelhessen und Gießen in gleichem Umfang auch zukünftig gewährleistet wird“, so die beiden Sozialdemokraten abschließend.

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