Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

DOKTOR-Schummelei: GOOGLE entdeckt GUTTENBERGs Plagiate. Blamage & Rücktritt …?

von Werner Hahnam 17.02.20111952 mal gelesen47 Kommentare
GUTTENBERG-Plagiats-Affäre: Augen zu und durch, wer kennt das nicht. Es gibt gewissen Momente im Leben, da bleibt einem nichts anders übrig als ... a&s-p-Malerei 18-2-11.
GUTTENBERG-Plagiats-Affäre: Augen zu und durch, wer kennt das nicht. Es gibt gewissen Momente im Leben, da bleibt einem nichts anders übrig als ... a&s-p-Malerei 18-2-11.
Gießen | Plagiatsvorwürfe treffen ausgerechnet den Lieblingspolitiker der Deutschen: Bundesverteidigungsminister Doktor Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg; CSU-Mann - Jura-Promotion - aufgeflogen (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg):
Unter Beschuss erklärt der Verteidigungsminister zu Guttenberg am 18.2. er wolle seinen Doktortitel vorübergehend nicht weiter führen, bis die Plagiatsvorwürfe gegen ihn geklärt sind. Zurücktreten will er aber nicht. Guttenberg wies in Berlin (parallel zu einer enttäuschenden Pressekonferenz, vor wenigen Journalisten) die Vorwürfe zurück, er habe Teile seiner Dissertation abgeschrieben. Die vom ihm verfasste Dissertation sei kein Plagiat, erklärte der CSU-Politiker: Sie sei über 7 Jahre neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter und Pflichten als Familienvater „in mühevollster Kleinarbeit“ entstanden. „Sie enthält fraglos Fehler“, räumte Guttenberg allerdings ein.

GUTTENBERGs Doktor-Arbeit sei an mehreren Stellen „ein dreistes PLAGIAT“ und eine „TÄUSCHUNG“. Dies sagt der Bremer Juraprofessor
Mehr über...
Plagiat (5)Merkel (14)Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg (1)Google (13)
Fischer-Lescano lehrt an der Universität Bremen Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht. Medien melden: Plagiatsvorwürfe wegen Doktorarbeit weiten sich aus. "Guttenberg schmückt sich mit fremden Federn", ist allenthalben zu lesen; „halb so schlimm“, so kommentieren Unionspolitker den "Fall Guttenberg":

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sich momentan gegen immer mehr Vorwürfe wehren, er habe bei seiner Doktorarbeit getäuscht. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" gibt es in Guttenbergs Doktorarbeit einige Passagen, die wörtlich mit Formulierungen anderer Autoren übereinstimmen, ohne dass er dies gekennzeichnet hat.

Die Dissertation sei nach Juraprofessor Andreas Fischer-Lescano bei einer Routine-Prüfung entdeckt worden. In der aktuellen Ausgabe von "Kritische Justiz" verfasste er eine Rezension der Doktorarbeit von Guttenberg. („Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg, Verfassung und
Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen, in den USA und der EU“ - Heft 1, 44. Jahrgang 2011.)

Die Stellen, an denen sich ohne Nachweis wortgleiche Parallelen mit fremden Texten fänden, umfassten nach den vorliegenden Original-Quellen insgesamt mehrere Seiten, heißt es in dem Bericht der "SZ". "Die Textduplikate ziehen sich durch die gesamte Arbeit und durch alle inhaltlichen Teile", sagte Fischer-Lescano. Siehe FAZ-a&s-www.

Guttenberg unter Beschuss ... a&s-p-malerei wh - 17-2-11.
Guttenberg unter Beschuss ... a&s-p-malerei wh - 17-2-11.
Vorwurf PLAGIATs-Doktorarbeit „abstrus"?

"Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus", reagierte Guttenberg auf die Anschuldigungen. Er sei jedoch bereit zu prüfen, "ob bei über 1200 Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten". Dies würde er dann bei einer Neuauflage berücksichtigen. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuvor berichtet, Guttenbergs Dissertation von 2006 enthalte an mehreren Stellen fremde Texte, die nicht als solche ausgewiesen seien.

Bei den Vorwürfen geht es laut "SZ" unter anderem um eine Textpassage aus einem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" von 2003. Die NZZ will Entschuldigung, und die FAZ legte nach. NZZ-Chefredakteur Felix Müller forderte von Guttenberg eine Entschuldigung. Ein Teil der Doktorarbeit sei "absolut ein Plagiat", sagte er "Focus online": "Guttenberg schmückt sich mit fremden Federn." Der Minister solle das zugeben. "In einem zweiten Schritt müsste er eigentlich zu uns kommen und sagen, dass es ihm leid tut", meinte Müller.
Auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, Guttenberg habe
"Ankläger" im Fall Guttenberg: Juraprofessor Fischer-Lescano lehrt an der Universität Bremen Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht. a&s-p-malerei - 17-2-11.
"Ankläger" im Fall Guttenberg: Juraprofessor Fischer-Lescano lehrt an der Universität Bremen Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht. a&s-p-malerei - 17-2-11.
die Einleitung seiner Dissertation von einem "FAZ"-Artikel der Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig über das Vorbild Amerikas für die Zukunft Europas aus dem Jahr 1997 abgeschrieben, ohne dies entsprechend zu kennzeichnen. Siehe a&s-p-Galerie.

Fall Guttenberg – KEIN Einzel-Fall?

Für Journalisten und (Hochschl-)Lehrer die Prüfungsarbeiten von Studenten und Schülern zu bewerten haben, ist der Guttenberg-FALL von großem Interesse: Der Fall Guttenberg sei nun aber bei weitem kein Einzelfall, schreibt mittelhessen.de: Auch Bundesfamilienministerin Kristina SCHRÖDER musste sich in jüngster Zeit gegen Kritik an ihrer Dissertation zur Wehr setzen. „Sie soll bei der Herstellung ihrer Doktorarbeit die Unterstützung einer bezahlten wissenschaftlichen Hilfskraft in Anspruch genommen haben. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob die zwei Buchstaben und der Punkt vor dem Namen es wert sind, den Ruf aufs Spiel zu setzen?“

Richtig: Das Internet vereinfacht heutzutage nicht nur die Recherche im Wissenschafts-Betrieb, sondern mitunter auch den Text-Klau. „Aber auch im Zeitalter von "copy and paste" (kopieren und einfügen) sollte nicht vergessen werden, dass geistiges Eigentum ein wertvolles Gut ist, dessen Diebstahl geahndet werden muss.“ Und die neuen Techniken würden es auch mit sich bringen, dass sich die Universitäten inzwischen mittels speziellen Computer-Programmen verschärft auf die Jagd nach Plagiatoren machen.

Berliner Erklärung: "KEIN Plagiator ..." a&s-malerei 18-2-11.
Berliner Erklärung: "KEIN Plagiator ..." a&s-malerei 18-2-11.
Sind GUTTENBERGs Tage als Bundesminister gezählt?

Inzwischen prüft die Universität Bayreuth die Vorwürfe gegen Guttenberg. Sollten sich diese bestätigen, dann würde dem Doktor zu Recht die Aberkennung seines Titels drohen.
In http://www.tagesschau.de/inland/guttenberg572.html ist zu lesen, dass die Kommission zur Selbstkontrolle in der Wissenschaft an der Universität Bayreuth unterdessen über die Täuschungsvorwürfe beraten hat. Das Gremium habe bei der turnusmäßigen Sitzung allerdings noch keine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen, sagte ein Universitätssprecher einer Nachrichtenagentur. Der Dekan der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Markus Möstl, erklärte in einer ersten Stellungnahme: "Wir prüfen jetzt, ob dieser Vorwurf berechtigt ist." Das Verfahren der Dissertation sei korrekt verlaufen, betonte er zugleich. Renommierte Gutachter seien daran beteiligt gewesen. Alleine die Bayreuther Universität könne Schritte gegen Guttenberg einleiten, diese können bis hin zur Aberkennung des Doktortitels gehen.

SUPERSTAR zu GUTTENBERG: auch von der FAZ auf das "Normalmaß" zurückgestutzt - PLAGIATs -Affäre / a&s-performance-malerei.
SUPERSTAR zu GUTTENBERG: auch von der FAZ auf das "Normalmaß" zurückgestutzt - PLAGIATs -Affäre / a&s-performance-malerei.
Reaktion einer Geschädigten: "Es kostet ja keine Mühe, Anführungszeichen zu machen - vorne eins, hinten eins, die Quelle angeben, und schon ist man schön raus und hat den Gedanken trotzdem drin." Quelle: Klara Obermüller, von der Guttenberg abgeschrieben haben soll, gegenüber der dpa.

Bei einer Dissertation, also einer Prüfungsleistung, ist der KLAU ohne QUELLEn-Angabe letztlich eine Täuschung. Es wird eine wissenschaftliche Leistung vorgespielt, die so nicht erbracht worden ist. Guttenberg – unter Druck - droht somit die Aberkennung des Doktortitels. Auch der Medienwissenschaftler Stefan WEBER stimmt dem zu: "Es handelt sich um Plagiate auf Basis einer klaren Intention", sagte er der "Welt". Er warf dem Minister vor, sehr geschickt zu täuschen. "Besser täuschen kann man gar nicht."

Plagiat-Vorwürfe & MERKEL …

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht derzeit keinen Grund, aus den Plagiat-Vorwürfen Konsequenzen zu ziehen. Auf die Frage, ob Merkel die Vorwürfe im Zusammenhang mit dessen Doktorarbeit ernst nehme, sagte Regierungssprecher Steffen SEIBERT aber: "Die Bundeskanzlerin hat davon wie der Rest der Republik gerade erst erfahren und interessiert sich dafür." Sie sei der Auffassung, dass die Aufklärung beim Ombudsmann der Universität Bayreuth in den richtigen Händen liege und es sinnvoll sei, das Verfahren abzuwarten.
a&s-p-FAZ.Net.-malerei zu Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg.
a&s-p-FAZ.Net.-malerei zu Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg.
Dass der Doktortitel aberkannt werde, ist nach Informationen der SZ nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg von 2008 möglich, wenn fremde Passagen "wiederholt und planmäßig" kopiert worden seien.

„Suche nach Plagiaten: Google schlägt Spezial-Software“ – so titelt die SZ (http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1112411)

Im Zeitalter des «Copy & Paste» sei ein neuer Geschäfts-Zweig entstanden: Plagiats-SOFTWARE. „Dutzende Systeme versprechen, allzu kopierfreudige Studenten und Doktoranden zu enttarnen“, so die SZ. Angesichts der Plagiatsvorwürfe gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) rücken diese Programme in den Blick. Deborah Weber-Wulff von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin: „Ich kann keines der Systeme für die generelle Benutzung empfehlen“, sagt die Professorin für Medieninformatik, die seit 2004 regelmäßig Plagiats-Software unter die Lupe nimmt.

Am besten fährt die Wissenschaftlerin immer noch mit GOOGLE.“ Mehr a.a.Ort.

CSU-Mann - Jura-Promotion - aufgeflogen: GUTTENBERGs Doktor-Arbeit sei an mehreren Stellen „ein dreistes PLAGIAT“ und eine „TÄUSCHUNG“. Dies sagt der Bremer Juraprofessor Fischer-Lescano. a&s-malerei.
CSU-Mann - Jura-Promotion - aufgeflogen: GUTTENBERGs Doktor-Arbeit sei an mehreren Stellen „ein dreistes PLAGIAT“ und eine „TÄUSCHUNG“. Dies sagt der Bremer Juraprofessor Fischer-Lescano. a&s-malerei.
Ein generelles Problem sei: Software kann Kopien finden, aber nicht alle Arten von Ideenklau. «Wenn ich einen Gedanken von anderen nehme und überarbeite, kann das ein Plagiat sein», betont Weber-Wulff - auch wenn die Sätze sich unterscheiden. Medieninformatikerin Weber-Wulff setzt laut SZ auf Google:

«Bei Verdacht muss man ein paar spezifische, seltene Wörter, die im Text nahe beieiander stehen, in die Suchmaschine eingeben», lautet ihre Devise. Das hätte auch im Fall Guttenberg geholfen. Wer etwa die Wörter «säkularer laizistischer» und «multireligiösen» googelt, stößt schnell auf den Artikel, aus dem der Verteidigungsminister abgeschrieben haben soll. SUPER: Die Suchmaschinen finden durchaus Texte, die nicht offen im Netz zugänglich sind. „Denn viele wissenschaftliche Zeitschriften erlauben Google und Co, die Artikel zu indizieren. Wenn man dem Link folgt, landet man auf einer Seite, auf der Nutzer sich anmelden müssen - in der Regel gegen Gebühr.“

Alles nur geklaut, lieber Herr Doktor?

HESSENs Unis rüsten sich gegen Studenten, die dreist abschreiben - und das nicht erst seit den Plagiats-Vorwürfen gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Schummlern droht der Rausschmiss.

a&s-performance-malerei zum FALL G. wh - 17-2-11.
a&s-performance-malerei zum FALL G. wh - 17-2-11.
Das Zeitalter von "Copy & Paste" (Kopieren und Einfügen), in dem ein paar Mausklicks genügen, um aus fremdem Gedankengut eigenes zu machen, stellt Hessens Hochschulen vor Herausforderungen, die es in dieser Form noch vor wenigen Jahren nicht gab: Wie kommt man Schummlern auf die Schliche? Und welche Sanktionen verhängt man?

An den meisten hessischen Unis gibt es bereits Satzungen zum Umgang mit dreisten Abschreibern, so der hr. Allerdings existieren nach einer dpa-Umfrage bislang kaum einheitlichen Regeln oder Programme, um schummelnde Studenten zu ertappen.

Drei Sanktionsstufen für Schummler

Der Sprecher der Uni Kassel, Guido Rijkhoek, sagt:. es gibt drei Stufen, um schummelnde Studenten zu bestrafen: Falls das Plagiat auffliegt, könnte die entsprechende Arbeit als "nicht bestanden" bewertet werden, bei schweren Täuschungen darf auch das Wiederholen untersagt werden. Im schlimmsten Fall droht die Exmatrikulation. In Kassel sei diese Regelung aber noch nicht umgesetzt worden. Arbeiten müssen auch als DATEI - in elektronischer Form - vorliegen, um eine KONTROLLE zu vereinfachen. Jedoch: alle Haus- und Abschlussarbeiten zum Abgleich durch spezielle Software zu jagen, sei "ein uferloser Arbeitsaufwand", sagt Prof. Reinhard Hoffmann, Vorsitzender der Kommission für Angelegenheiten wissenschaftlichen Fehlverhaltens an der Uni Marburg.

Kann MERKEL den Dr. G... retten? a&s-p-malerei zum Fall G... / 17/2/11.
Kann MERKEL den Dr. G... retten? a&s-p-malerei zum Fall G... / 17/2/11.
Beispiel mit auffälligen Stil-Wechseln

Bei Verdachtsfällen werde eingeschritten. "Wir haben erfahrene Hochschullehrer, die merken, wenn da etwas faul ist, zum Beispiel bei auffälligen Stil-Wechseln." Pro Jahr fänden sich etwa zwei bis drei Schummel-Fälle. In den vergangenen drei Jahren sei ein Doktortitel aberkannt worden.

Erst GOOGLE und Wikipedia, dann Bibliothek

An der Fachhochschule Frankfurt beobachtet Prof. Roland Schimmel eine Zunahme beiden Abschreibern. Ein Grund sei die moderne Technik: "Es wird natürlich durch diese gigantische Fundgrube Internet auch leichter." Studenten durchsuchten zunächst Google, Wikipedia oder Online-Datenbanken mit Diplomarbeiten, um sich Arbeit zu ersparen, und gingen "erst danach in die Bibliothek."

Für Prof. Ulrich Brandt von der Frankfurter Goethe-Uni hängt die Schwere des Plagiats vor allem davon ab, ob "die wissenschaftliche Substanz der Arbeit", betroffen ist. Auch in Frankfurt schreitet die Kommission nur bei Verdachtsfällen ein, hier sind es laut Brandt ein bis zwei Fälle pro Jahr. Brandt gibt selbst an der Goethe-Uni Doktoranden-Kurse, um aufzuklären, was wissenschaftliches Fehlverhalten überhaupt ist.
"Ob da BETEN hilft, Herr Seibert?..." - ars evolutoria p-malerei . Zum Thema des Tages - nach Gutsherrenart parallel zur Bundespressekonferenz ... Krisenmanagement ...
"Ob da BETEN hilft, Herr Seibert?..." - ars evolutoria p-malerei . Zum Thema des Tages - nach Gutsherrenart parallel zur Bundespressekonferenz ... Krisenmanagement ...

Doch nicht nur Studenten können GOOGELN: Auch Professoren und deren Assistenten kommen mit Netz-Mitteln Schummlern auf die Spur. Allerdings hat auch das Internet seine Grenzen, betont Kassels Uni-Sprecher: "ONLINE finden sie kopierte Stellen recht einfach, bei Büchern aus der hintersten Reihe des Bibliotheks-Regals ist das nicht der Fall."

Welche Zuarbeit ist bei Prüfungsarbeiten erlaubt?

Prof. Wolfgnag Löwer – ein Bonner Jurist: "Sie dürfen jemanden in die Seminarbibliothek schicken, um sich ein Buch holen zu lassen. Sie dürfen den Text auch auf Rechtschreibfehler lesen lassen und über den Inhalt mit Dritten kräftig streiten. Alles was darüber hinausgeht und inhaltlich Text bezogen ist, ist nicht erlaubt. Die Textverantwortung bei einer solchen Qualifikationsschrift liegt allein beim Autor. So ist es zumindest in den Geisteswissenschaften."

Wann wird ein wissenschaftlicher Titel aberkannt?

Löwer: "Sich beim Schreiben helfen lassen - das wird nicht akzeptiert. Hinten in der Arbeit steht schließlich, man habe sie eigenhändig verfasst. Dann kann man sich nicht Texte von Dritten schreiben lassen, auch wenn man sie überarbeitet."
Quelle: http://www.mittelhessen.de/hessen_und_welt/dpa_freitag/374856_Interview_Welche_Hilfe_ist_erlaubt.html

Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg ... a&s.p.malerei wh
Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg ... a&s.p.malerei wh
GOOGLE 2011 den FRIEDENs-Preis verleihen:

GOOGLE wurde von mir für den Friedenspreis 2010 vorgeschlagen: Herr Martin SCHULT schrieb mir, dass er dem Stiftungsrat meine Begründung für den Vorschlag vorgelegt hat. In dieser Form:

Begründung:

Durch GOOGELN entwickelte sich eine kritische, freie und unabhängige Gegenöffentlichkeit zu den Etablierten (Medien etc. = Medien-Demokratisierung). WWW-Randalierer (hyperaktive Störer) können Frust loswerden. Die Suchsystem-Leistungen von GOOGLE zur Kommunikation (Recherche, Kultur/Kritik, Bildung, Wissen, Information, Forschung, Unterhaltung etc.) dienen „Frieden – Menschlichkeit – Verständigung“ (STATUT-Ziel). GOOGEL(n) ist bedeutsam als MATRIX („Mutterboden“) für Diskurs-Möglichkeiten: weltläufig - intellektuell – urban; in allen Wissensgebieten und kulturellen Lebensformen. GOOGLE ist eine einzigartige Quelle der Vergleichbarkeit des schnellen Info-Wissens: kurze Suche nach einem Stichwort und das Herauspicken eines geeigneten Artikels (z. B. mit GOOGLE NEWS); ein breiter, kontrollierter und reflektierter Erwerb von Information kann stattfinden. Möglichkeiten der Erweiterung von DEMOKRATISIERUNGs-Versuchen diverser „Machtapparate“. Benutzer-Freundlichkeit im Detail, im Querbezug und in der möglichen Übersicht; hervorragender Navigationskomfort. Übersichtlichkeit hat bei GOOGLE einen technischen und auch visuellen Aspekt. GOOGELN als dynamisches „Work in Progress“-System: Möglichkeit zu substantiellen Informationen, zusammenhängendem Wissen, mit argumentativ zu klärenden Standpunkten. Schnelles Gewinnen von neuartigen Informationen und Perspektiven. GOOGELianer können leicht zu vielen wichtigen Artikeln und Themen der Medienwelt eine kritische aktuelle Online-Kurz- oder Lang-KOMMENTIERUNG verfassen. (1)

Mehr hierzu:

Quelle: http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/fall-chin ...

(1) Herr Martin SCHULT ist die zuständige Person in dieser Angelegenheit: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Schiffbauerdamm 5 / D-10117 Berlin. Internet: www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de

Anmerken möchte ich, dass ich im Internet schon 2008 einen Beitrag zum Thema veröffentlicht habe: HAHN, Werner: OFFENER BRIEF zum FRIEDENSPREIS 2008 & 2009 des Deutschen Buchhandels (Börsenverein): GOOGLE als Preisträger 2009!

Auf meiner HP art-and-science nachlesbar, auch in meinem BLOG bei „DIE ZEIT“: offener Brief 2-7-2008: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2 ... (mit 10 Kommentaren).
UND später 2009: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2 ...

Siehe auch boersenblatt.net: http://www.boersenblatt.net/210820/ (mit 3 Kommentaren von mir).

(Siehe http://www.boersenblatt.net/386012/.)

GUTTENBERG-Plagiats-Affäre: Augen zu und durch, wer kennt das nicht. Es gibt gewissen Momente im Leben, da bleibt einem nichts anders übrig als ... a&s-p-Malerei 18-2-11.
2
Guttenberg unter Beschuss ... a&s-p-malerei wh - 17-2-11.
"Ankläger" im Fall Guttenberg: Juraprofessor Fischer-Lescano lehrt an der Universität Bremen Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht. a&s-p-malerei - 17-2-11.
Berliner Erklärung: "KEIN Plagiator ..." a&s-malerei 18-2-11.
SUPERSTAR zu GUTTENBERG: auch von der FAZ auf das "Normalmaß" zurückgestutzt - PLAGIATs -Affäre / a&s-performance-malerei.
a&s-p-FAZ.Net.-malerei zu Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg.
CSU-Mann - Jura-Promotion - aufgeflogen: GUTTENBERGs Doktor-Arbeit sei an mehreren Stellen „ein dreistes PLAGIAT“ und eine „TÄUSCHUNG“. Dies sagt der Bremer Juraprofessor Fischer-Lescano. a&s-malerei.
a&s-performance-malerei zum FALL G. wh - 17-2-11.
Kann MERKEL den Dr. G... retten? a&s-p-malerei zum Fall G... / 17/2/11.
"Ob da BETEN hilft, Herr Seibert?..." - ars evolutoria p-malerei . Zum Thema des Tages - nach Gutsherrenart parallel zur Bundespressekonferenz ... Krisenmanagement ...
Karl-Theodor Frhr. zu Guttenberg ... a&s.p.malerei wh

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Alaaaaaf - Heeeeeeeeelau! WULFFEN ade ... a&s-p-malerei werner hahn 2o-2-12.
Alaaf und HELAU ! Parteiloser Joachim GAUCK FOR PRESIDENT - Bürgerrechtler von Parteien (Regierung/Opposition) einstimmig zum neuen Bundespräsidenten bestimmt
Na, geht doch: Joachim GAUCK FOR PRESIDENT - Bürgerrechtler von...
PEINLICH: Die Kasseler dOCUMENTA(13) (Start:9. Juni 2012) haben die Bild-Kunst-Experten mit Ober-KUNST"Fachmann" Kai DIEKMANN tatsächlich vergessen.
HALLO Herr Kai DIEKMANN (bild-Zeitung, Chef): dOCUMENTA (13) Stadt Kassel KLAGT: Bild-Zeitung vergisst unsere documenta!. Auf den HUND gekommene d13 & ?!
Kassel KLAGT: Au Backe, Bild, da habt ihr euch aber einen Kunst-Klops...
Kurz Kommentiert: Mehr Glück als Pomade.
Also ich habe mir gestern wieder einmal einen Film auf DVD angesehen...
WULFF weiß es: "Pressefreiheit" bezeichnet das RECHT von Rundfunk, Presse und ONLINE-Medien auf FREIe Ausübung ihrer Tätigkeit: Das Veröffentlichen OHNE ZENSUR von Informationen und Meinungen soll „Pressefreiheit“ gewährleisten. TROTZDEM ..
Causa WULFF/MERKEL? - BENÖTIGT Deutschland das AMT des Bundespräsidenten - ein „STAATS-OBERHAUPT“ ??? Gibt es eine "HEXENJAGD" auf Christian WULFF?
"Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen...
Die eiskalte Kanzlerin
Dachte ich immer dass es nur im Fußball gängige Praxis ist sich von...

Kommentare zum Beitrag

Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 17.02.2011 um 10:12 Uhr
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-02/guttenberg-doktorarbeit#comments - 419 Kommentare:

Plagiatsvorwurf gegen Guttenberg Totalverriss von 475 Seiten Doktorarbeit

"Geklaute Passagen", "zitatfreie Inspirationen" und "Bauernopfer-Referenzen": Ein Professor hat Guttenbergs Dissertation kritisiert. Noch ist es ein akademischer Fall. ...
Norbert Fust
2.297
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 17.02.2011 um 10:56 Uhr
In einer Führungsposition hatte ich auch zuweilen harte Personalentscheidungen zu treffen. So etwas habe ich jedoch niemals getan, ohne dem/der Betroffenen Gelegenheit gegeben zu haben, sich zu erklären.

Das gehört nach meiner Auffassung zum ganz normalen und auch allgemein akzeptierten Anstand.

An solchem hat es Herr zu Guttenberg im Falle des Kapitäns der Gorch Fock offensichtlich fehlen lassen, auch das hatte schon einen negativen Einfluss auf meine zunächst sehr hohe Achtung, diesem Minister gegenüber.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 17.02.2011 um 12:19 Uhr
Dem Betroffenen GUTTENBERG wurde die Gelegenheit gegeben, sich zum Fall zu erklären. Natürlich gehört das auch meiner Auffassung nach "zum ganz normalen und auch allgemein akzeptierten Anstand". Der Fall ist ein POLITKUM; Thema Doktorarbeiten etc.: Siehe FAZ.Net mit Artikeln & Kommentaren ebenda in/zu

Zu Guttenbergs Doktorarbeit
Summa cum laude?

Waren zu Guttenbergs Unterlassungen in seiner Doktorarbeit die Schlamperei des Vielbeschäftigten? Hat er vergessen, ob die ersten Absätze eines eigenen Buches aus eigenen Sätzen bestehen oder aus Zitaten? Ein solcher Missgriff und Regelverstoß machen sprachlos.
Von Jürgen Kaube

Plagiatsvorwürfe gegen Guttenberg
Immer mehr Stellen tauchen auf

Eine Rede zum Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts, Zeitungsberichte, Thesenpapiere: Verteidigungsminister zu Guttenberg hat in seiner Doktorarbeit offenbar in noch weit größerem Ausmaß bei anderen Autoren abgeschrieben als bislang bekannt: Immer mehr fragwürdige Passagen tauchen auf - enttarnt in einer gemeinsamen Aktion von Internetnutzern.
Von Oliver Georgi

GOOGLE und der Fall GUTTENBERG – Folgen … (so ebenda 11.20h
Werner Hahn (wernerhahn) - Kommentar:

Im Zeitalter des „Copy & Paste“ sei ein neuer Geschäfts-Zweig entstanden: Plagiats-SOFTWARE. Dutzende Systeme versprechen, allzu kopierfreudige Studenten und Doktoranden zu enttarnen, so die SZ. Angesichts der Plagiatsvorwürfe gegen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu GUTTENBERG (CSU) rücken diese Programme in den Blick. Deborah Weber-Wulff (Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin): „Ich kann keines der Systeme für die generelle Benutzung empfehlen“, sagt die Professorin für Medieninformatik, die seit 2004 regelmäßig Plagiats-Software unter die Lupe nimmt. Am besten fährt die Wissenschaftlerin immer noch mit GOOGLE. Ein generelles Problem sei: Software kann Kopien finden, aber nicht alle Arten von Ideenklau. „Wenn ich einen Gedanken von anderen nehme und überarbeite, kann das ein Plagiat sein“, betont Weber-Wulff - auch wenn die Sätze sich unterscheiden. Medieninformatikerin Weber-Wulff setzt laut SZ auf Google. Bei Verdacht muss man ein paar spezifische, seltene Wörter, die im Text nahe beieiander stehen, in die Suchmaschine eingeben, so lautet die Devise. Das hätte auch im Fall Guttenberg geholfen. Wer bestimmte Wörter googelt, stößt schnell auf den Artikel, aus dem Guttenberg haben soll. SUPER…!

Auch: Ideen-Klau: Am besten fährt man mit GOOGELn 11.30h
Werner Hahn (wernerhahn) a.a.Ort.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 17.02.2011 um 13:09 Uhr
Plagiatsvorwürfe gegen zu Guttenberg - FAZ Net:

„Sein Doktortitel muss widerrufen werden“

Stefan Weber ist Medienwissenschaftler und Plagiatsforscher. Im FAZ.NET-Gespräch erklärt er, warum er im Fall zu Guttenberg nicht an Fahrlässigkeit glaubt - und warum das Urteil „Summa cum laude“ widerrufen werden muss.
(...)
Was müssen die Universitäten tun, um Plagiate besser zu verhindern?

WEBER: Sie müssen endlich im Internetzeitalter ankommen und die Überprüfung von Arbeiten mit Google und anderen Tools zum Standard machen. Gerade viele ältere Professoren haben mit diesen Dingen nichts am Hut. Deshalb werden viele dieser Doktorarbeiten bei Lehrenden geschrieben, die kurz vor der Emeritierung stehen.

(Das Gespräch führte Oliver Georgi.)
Norbert Fust
2.297
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 17.02.2011 um 13:52 Uhr
Bezüglich der 'Plagiatsvorwürfe' möchte ich z.Zt. noch keinen Kommentar abgeben, um noch weitere Klärungen abzuwarten.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 17.02.2011 um 19:37 Uhr
Ghostwriter?

Juraprofessor Fischer-Lescano - siehe a&s-p-malerei - wirft dem Verteidigungsminister vor, gegen die Promotionsordnung der Universität Bayreuth verstoßen zu haben. In der Fachzeitschrift „Kritische Justiz“ schreibt Fischer-Lescano, Guttenbergs Umgang mit wörtlichen Zitaten anderer Autoren sei so „systematisch“, dass es schwer sei zu sehen, wie die Arbeit in Einklang mit den Vorgaben der Promotionsordnung gebracht werden könne. Er äußert Zweifel, „dass die Dissertation wissenschaftlichen Mindeststandards genügt“.

Der Dresdner Medienwissenschaftler Stefan Weber sagte der F.A.Z., nach der Faktenlage sei es fraglich, ob zu Guttenberg die Arbeit selbst geschrieben habe. Zu Guttenbergs Doktortitel sei jetzt nicht mehr zu halten. Den Verdacht, er habe möglicherweise einen Ghostwriter beauftragt, ließ zu Guttenberg am Mittwoch vorsorglich dementieren - und versicherte: „Die Anfertigung dieser Arbeit war meine eigene Leistung.“
Dr. Manfred Klein
1.187
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 18.02.2011 um 08:28 Uhr
In Sachen Plagiate: Durch die Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Texten im Netz, ist die Abschreiberei immer sehr leicht möglich. Ich kann davor nur warnen, denn, wie in diesem (prominenten) Fall zu sehen, fliegt man sehr schnell auf, wenn die Texte durch eine Suchmaschine gejagt werden, allerdings gibt es auch effektive Programme, die um ein vielfaches effektiver sind.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 18.02.2011 um 10:04 Uhr
" ... allerdings gibt es auch effektive Programme, die um ein vielfaches effektiver sind": Deborah Weber-Wulff von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin: „Ich kann keines der Systeme für die generelle Benutzung empfehlen“, sagt die Professorin für Medieninformatik, die seit 2004 regelmäßig Plagiats-Software unter die Lupe nimmt. Sie sagt. "Am besten fährt die Wissenschaftlerin immer noch mit GOOGLE.“ Mehr a.a.Ort. / vgl. Artikeltext. Herr Dr. KLEIN, bitte nennen Sie bessere EFFEKTIVERE Programme! Danke.
Elke Backert
3.938
Elke Backert aus Gießen schrieb am 18.02.2011 um 12:34 Uhr
Peinlich, peinlich für den Herrn zu
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 18.02.2011 um 16:22 Uhr
Übersetzt, gelöscht, vertuscht

"Verschwundene Quellen, versteckte fremdsprachige Texte, verschwundene Initialen anderer Autoren: Je mehr Plagiatsstellen in der Guttenberg-Dissertation auftauchen, desto sicherer sind sich seine Kritiker: Von Fahrlässigkeit kann keine Rede sein. Mittlerweile ist von über 80 abgekupferten Stellen die Rede. (...)" Oliver Georgi - FAZ.Net 18.2.11.
Thorsten Lux
722
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 19.02.2011 um 04:11 Uhr
"Plagiatsvorwürfe treffen ausgerechnet den Lieblingspolitiker der Deutschen", so schreiben es die Medien und vergessen niemals das Thema mit dem Hinweis zu versehen, dass der Mann "Lieblingspolitiker der Deutschen" sei. Schlimm: "Den Deutschen wird ihr Lieblingspolitker von bösen Neidern entzaubert", oder was halten wir davon? Und hat das eigentlich noch etwas mit dem Thema des Plagiatsverdachts zu tun? Der Mensch der Guttenberg als "beliebtesten Politiker" festschrieb war eventuell sogar derselbe der Bohlen zum "Musiksachverständigen" erklärte...

Medienrummel wie er sich eben anscheinend gut verkauft. Aber zurück zum Thema: Jeder Student weiß wohl dass es in den Augen eines jeden Professors bereits "eine Totsünde" ist ein Zitat falsch zu benennen. Ein Zitat (oder gar viele davon) als eignene Hirnschöpfung "verkaufen" zu wollen ist eine Anschuldigung die einen Menschen im Wissenschaftsbetrieb zumindest untragbar macht. Damit bleibt die Frage ob Guttenberg sich dessen schuldig machte oder nicht - nicht ob er beliebt ist, für wen er eventuell beliebt ist, ob es gewünscht ist, dass er beliebt ist, oder eben ob es willkommen ist an einen Menschen der (eventuell) manchen beliebt ist andere Maßstäbe anzulegen als anderen Menschen - soweit meine Meinung hierzu.
Dr. Manfred Klein
1.187
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 19.02.2011 um 10:03 Uhr
Mir ist das alles insofern schleierhaft, als man die Familie zu Guttenberg sicherlich zu den penibelsten rechnen kann, denn in Sachen Politik (und Musik) sind sie sicher sehr präzise, natürlich auch as Ehre und Moral angeht.

Dazu passt es absolut nicht, eine Dissertation teilweise abzuschreiben. Ich denke fast schon, dass es einen Geisterschreiber gibt, der für ihn die Arbeit machte, was allerdings schlimmer wöge, als die fehlenden Fußnoten. Zumal ihm klar sein musste, wie leicht man heute Plagiate aufdecken kann...
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 19.02.2011 um 11:46 Uhr
GEISTER-Schreiberei? Skandalöse Neuigkeiten zum FALL.G.:

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat laut "Spiegel" eine Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages beinahe unverändert in seine Doktorarbeit übernommen.

Das zehnseitige Papier hatte er dem Bericht zufolge in seiner Funktion als CSU-Abgeordneter selbst in Auftrag gegeben.

Abgeordnete dürfen den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages nur im Rahmen ihrer mandatsbezogenen Arbeit nutzen, heißt es. Dennoch habe zu G. den Text nahezu VOLLSTÄNDIG in seine Dissertation eingefügt, schreibt der "Spiegel". Änderungen an dem Text fänden sich kaum!
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 19.02.2011 um 12:01 Uhr
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat am Freitag zu den Plagiatsvorwürfen folgende Erklärung abgegeben:

"Für diese Stellungnahme bedurfte es keiner Aufforderung und sie gab es auch nicht. Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat, und den Vorwurf weise ich mit allem Nachdruck von mir. Sie ist über etwa sieben Jahre neben meiner Berufs- und Abgeordnetentätigkeit als junger Familienvater in mühevoller Kleinstarbeit entstanden und sie enthält fraglos Fehler. Und über jeden einzelnen dieser Fehler bin ich selbst am unglücklichsten.

Es wurde allerdings zu keinem Zeitpunkt bewusst getäuscht oder bewusst die Urheberschaft nicht kenntlich gemacht. Sollte sich jemand hierdurch oder durch inkorrektes Setzen und Zitieren oder versäumtes Setzen von Fußnoten bei insgesamt 1300 Fußnoten und 475 Seiten verletzt fühlen, so tut mir das aufrichtig leid. Die eingehende Prüfung und Gewichtung dieser Fehler obliegt jetzt der Universität Bayreuth.

(...)

Und ich werde gerne bis zum Ergebnis dieser Prüfung vorübergehend, ich betone vorübergehend, auf das Führen des Titels verzichten, allerdings nur bis dahin, anschließend würde ich ihn wieder führen.
(...)."
Norbert Fust
2.297
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 20.02.2011 um 14:52 Uhr
Ich bin mal gespannt, ob sich das was Herrn zu Guttenberg (auch im Rahmen seiner eingestandenen Fehler) zuzurechnen ist, noch mit korrigierbaren 'Schludrigkeiten' abgetan werden kann.

Die Entscheidung liegt bei der Universität Bayreuth, und die gilt es abzuwarten.

Nach meiner Kenntnis muss eine Dissertation mindestens eine eigenständige schöpferische Kernaussage haben, die noch nicht vorveröffentlicht ist. (Dies könnte ein Kriterium dafür sein, ob die Arbeit Bestand haben wird oder halt nicht).
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 21.02.2011 um 10:20 Uhr
FR-Umfrage: Soll Karl-Theodor zu Guttenberg Minister bleiben?
Einer Emnid-Umfrage zufolge wollen 68 Prozent der Befragten, dass Karl-Theodor zu Guttenberg im Amt bleibt. Was denken Sie?
90%
Er sollte abtreten. Er hat sich unglaubwürdig gemacht.
7%
Er sollte weitermachen. Die Vorwürfe haben nichts mit seiner Politik zu tun.
3%
Zu Guttenberg ist mir egal.
Norbert Fust
2.297
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 22.02.2011 um 10:22 Uhr
Ich muss mich korrigieren:

Die Entscheidung lag natürlich auch bei Herrn zu Guttenberg selbst, und halt nicht nur bei der Universität Bayreuth.
Norbert Fust
2.297
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 22.02.2011 um 10:38 Uhr
Der Verlust des Dr.-Titels disqualifiziert den Herrn zu Guttenberg nicht direkt bezüglich seiner Aufgaben als Minister.

Aber es könnten dennoch in diesem Bereich Schwierigkeiten auftreten, z.B. wenn Er irgendwelchen 'Schummeleien' bei der Aufklärung anstehender Probleme entgegen treten sollte oder gar muss, wie es beispielsweise bei dem des unberechtigtem Öffnen von 'Feldpost' sein könnte.
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.02.2011 um 16:37 Uhr
Solange, wie bisher, die Kanzlerin ihn als Minister und nicht als Wissenschaftler schätzt, solange wird im sicher nichts passieren.
Den meisten Kritikern würde ich zurufen: "Wer ohne Fehl, der werfe den ersten Stein."

Ich würde keinen Stein aufheben und werfen.
Nicole Schmidt
584
Nicole Schmidt aus Heuchelheim schrieb am 22.02.2011 um 17:31 Uhr
Ich kann Herrn Herold nur rechtgeben.
Hier wird sprichwörtlich aus einer Mücke ein Elefant gemacht.
Ich würde schätzen, dass in der Hälfte aller Doktorarbeiten Passagen zu finden sind, die schon einmal veröffentlicht wurden.
Sandra Splanemann
682
Sandra Splanemann aus Gießen schrieb am 23.02.2011 um 11:52 Uhr
Seine Arbeit als Verteidigungsminister und die "Plagiats-Vorwürfe" sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Klar wird jemand, der als Minister arbeitet und in der Öffentlichkeit steht schnell diskreditiert. Dennoch sollten die meisten Kritiker, und diejenigen die jetzt seinen Rücktritt fordern, nicht vergessen aus welchem politischen Lager die "Aufdeckung" der Plagiate stammt. Das ist Politik. Ich glaube, jeder Politiker hat eine "Leiche im Keller" nur bei manchen wird sie rausgeholt, um das "Ansehen" in den anstehenden Wahlkämpfen zu erschüttern.
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.02.2011 um 13:38 Uhr
Also ich glaube auch, dass das Ganze gegen zu Guttenberg daraus entstanden ist, dass man ihn politisch mit Gewalt beschädigen wollte und da es durch die bisherigen Dinge wie: Kundus, Gorch Fock nicht geklappt hat, da kam jemand auf die Idee: "Schauen wir mal die Doktorarbeit an". Dies natürlich um das Wissen, dass bei vielen solchen Arbeitenn was zu finden ist, wie es der Fall zu Guttenberg jetzt als Musterbeispiel beweist.
Thomas Skotarczyk
3.429
Thomas Skotarczyk aus Gießen schrieb am 23.02.2011 um 17:50 Uhr
Was wird da Diskutiert ??? Schaut euch lieber mal die Spritpreise auf den Tankstellen an---

Thank You---
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.02.2011 um 19:15 Uhr
Kommentar zum falschen Beitrag
Bram Vingerling
940
Bram Vingerling aus Gießen schrieb am 23.02.2011 um 22:11 Uhr
Es ist zwar ein ziemlich ungeheuer peinliche Geschichte. Dennoch möchte ich nicht wissen wer noch mit Dr. Titeln ausgestatte wurden weil er/sie klug genug war sämtliche Passagen umzuschreiben. Ein Bisschen jonglieren mit Wortwahl und Satzbau und schon findet Google keine Übereinstimmungen mehr. Sieht toll aus, inhaltlich ist muss man gar nichts beigetragen haben.
Die Prüfer der Uni Bayreuth haben sich genau so blamiert, warum brauchen die eigentlich so lange um dies einzusehen?
Ich bin mal gespannt welche WiCopy&PasteKi's noch dazu kommen.
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 24.02.2011 um 13:10 Uhr
Ich glaube eh, dass es erst Ruhe gibt, wenn zu Guttenberg zum Rücktritt gezwunden wurde. Ist doch derzeit das erklärte Ziel der Opposition. Die wird keine Ruhe geben.
Auch gab doch gestern bei Hart aber fair Herr Leyendecker zu verstehen, dass vermutet wird(es seien Hinweise vorhanden?) ein ghostwriter könnte die Doktorarbeit von zu Guttenberg geschrieben haben. Wenn man weiß, was er schom alles aufgedeckt hat, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Leyendecker ,
dann ist die Geschichte noch nicht zu Ende.
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 24.02.2011 um 18:03 Uhr
Ob Titel oder nicht, ist mir völlig wurscht!
Bedenklich finde ich vielmehr die "Guttenberg-Verteidiger", die, die ihn als ihren "Lieblingspolitiker" ansehen, bewerten. Thorsten, dies ist nicht aus der Luft gegriffen, dies sind Umfrageergebnisse. Nur warum, frage ich mich jedesmal, was hat er denn besonderes geleistet, das ihn so außergewöhnlich macht? Ich habe bisher, ausser einer guten PR nichts gefunden, vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen?
Hat er den Afghanistankrieg beendet, dies wollen doch zwei Drittel der deutschen Bevölkerung? Hab` ich da was verpasst? Will er doch seine Pläne aufgeben, die Bundeswehr in eine Interventionsarmee umzurüsten? Dann wäre er zwar noch lange nicht mein "Lieblingspolitiker", aber ich könnte die Umfragen verstehen. Also, bitte um Aufklärung über die Leistungen vom Herrn zu Guttenberg, damit ich wieder auf dem laufenden bin!
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2011 um 11:19 Uhr
Also mir geht das Thema langsam auf den Keks. Gibt es denn in Deitschland nichts wichtigeres über das sich zu sprechen, zu schreiben lohnt?
Afghanistan so schnell wie es nur geht beenden. Das wäre wirklich ein gutes Thema.
Etwas gegen den NPD-Aufmarsch unternehmen, der demnächst hier in Gießen stattfinden soll. Nicht nur durch ein Buntes Bündnis und ein Fest in der Innenstadt, wie es heute in der Zeitung stand. Da müsste auch mal die Stadtverwaltung Flagge zeigen und solche Aufmärsche garnicht erst ermöglichen.
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 25.02.2011 um 14:40 Uhr
Zum NPD - Aufmarsch nur kurz Peter (hier geht`s ja um ein anderes Thema):
- es ist vor allem klasse, dass es ein solch breites Bündnis gibt!
- es wird, so sind sich die Bündnispartner einig, nicht nur ein "Fest" geben, Ziel ist es den NPD-Aufmarsch zu verhindern!
- die Forderung lautet auch, den Aufmarsch durch die Stadt verbieten zu lassen, da tut sich (warum auch immer) der ein oder andere schwer, mit der "Begründung" die Gerichte würden dann den Aufmarsch doch genehmigen!? Aber ich finde, du hast recht, hier muss die Stadtverwaltung vor allem ein Zeichen setzen!
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.02.2011 um 15:32 Uhr
Das muiot dem Thema ist mir schon klar, aber ich finde gerade hier in diesem Beitrag könnten wir langsam mal Schluss machen, abwarten was noch rauskommt un dann in einem anderen Beitrag neú losschlagen, wenn es dann noch wichtig ist.
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 27.02.2011 um 17:12 Uhr
Nachdem die Uni Bayreuth handelte frage ich mich, warum wurde die Doktorarbeit von Guttenberg eigentlich einfach so durchgewunken. Dieen Eindruck konnte ich nun erkennen, da anscheinend mit etwas Einsatz die Unstimmigkeiten hätten beizeiten entdeckt werden können, wenn man es nur gewollt hätte.
Also kann ich die Uni Bayreuth auch nicht ganz straffrei stellen.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 02.03.2011 um 13:46 Uhr
Doktor-Promotions-System wurmstichig? Fall zu G. jetzt "eine Causa Merkel"?

Man muss den „Fall zu G.“ ethisch & strafrechtlich betrachten: Staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Herrn zu G. drohen: Möglicherweise der Nachweis des absichtlichen BETRUGs-Versuchs. Selbst der 76-jährige Doktorvater Prof. Dr. P. Häberle – er googelte wohl damals (noch) nicht! - spricht heute von "unvorstellbaren Mängeln". Der mediengeile G. macht Medien nun für seinen Rücktritt mitverantwortlich und spricht scheinheilig von der zerstörerischen "Wucht der medialen Betrachtung". G.s skandalös-freche Behauptung in der Plagiats-Affäre: Die öffentliche Auseinandersetzung um sein Fehlverhalten sei gar auf dem Rücken der Soldaten ausgetragen worden. Besonders CDU-CSU-Anhänger bedauern die angebliche „Treibjagd“ auf G. Zum Ethos beim wissenschaftlichen Arbeiten: Ein selbst durch DOKTOR-Promotion geehrter doctor-Titel-Träger meinte: Es sei ungerecht jetzt zum G.-Fehltritt Rückschlüsse auf alle andern Doktortitel zu ziehen: das diskreditiere die Arbeit der Wissenschaft in Deutschland, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Christean Wagner. Nach einem Bericht im Handelsblatt ist von Agenturen mit Hunderten von Mitarbeitern die Rede, bei denen man heutzutage Doktor-Arbeiten kaufen kann. Vor diesem Hintergrund muss über die Bewertung von Dissertationen in Deutschland neu nachgedacht werden, denn das ganze Doktor-Promotions-System stimmt nicht (mehr); siehe Fall Uni Bayreuth und „summa cum laude"- Doktortitel-Vergabe & Merkels schizophrene Sicht. MERKEL hat das Rücktritts-Gesuch "schweren Herzens" angenommen. Fehler bei sich sieht die Kanzlerin nicht. Für den in Bayreuth lehrenden Staatsrechtler Oliver Lepsius ist der Fall jedoch klar: "Wir sind einem Betrüger aufgesessen", sagte er. Lepsius, seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Allgemeine und Vergleichende Staatslehre, fügte mit Blick auf den Ruf der Fakultät hinzu: "Wir gehören zu den zehn besten rechtswissenschaftlichen Fakultäten in Deutschland." Angesichts der neuen Verdachtsfälle und der andauernden Kritik an Guttenberg, hat Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Doktortitel-Äffäre scharf angegriffen. Der Fall zu Guttenberg sei jetzt "eine Causa Merkel". Es müsse immer noch geklärt werden, ob der CSU-Politiker "sich nicht strafbar gemacht hat. In vergleichbaren Fällen hat es Anklagen und Verurteilungen gegeben". Thomas de Maizière wird nach Angaben der CSU neuer Verteidigungsminister.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 02.03.2011 um 14:05 Uhr
UNI Bayreuth ohne Fehler???

Der Bayreuther Juraprofessor Diethelm Klippel lehnt laut SZ eine Verantwortung der Uni Bayreuth für Karl-Theodor zu Guttenbergs Doktor rundweg ab: "Es kann nicht genug betont werden: Der Doktorand zu Guttenberg hat ein Vertrauensverhältnis ausgenutzt. Das hat zur Aberkennung des Doktorgrades geführt - nicht ein Fehlverhalten der Gutachter, der Fakultät, der Universität oder unseres Wissenschaftssystems."

Abgedruckt ist in der SZ - 02.03.2011 - die von einem Bonner Mathematik-Professor initiierte und von mehr als 3000 Wissenschaftlern unterschriebene "Erklärung zu den Standards akademischer Prüfungen", in der die Universität Bayreuth kritisiert wird, weil sie eine vorsätzliche Täuschung Guttenbergs noch nicht geprüft hat: "Wir sind überrascht, dass die Klärung der Täuschungsfrage im vorliegenden Fall nicht innerhalb weniger Tage erfolgen kann."
Hans Peter Herold
7.901
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.03.2011 um 10:50 Uhr
Also ich kann die Uni nicht vom Vorwurf der Fahrlässigkeit freisprechen und dies sollte die Staatsanwaltschaft berücksichtigen.
zu Guttenberg wurde ja geradezu zum schlampigen, eventuell sogar zu vorsätzlichem Handeln veranlasst.
Doktorvater Prof. Dr. Häberle hat, so wurde er zietiert: "gutgläubig gehandelt". In dem Zusammenhang wurde auch geschrieben, Gutgläubigkeit ist die Schwester der Liederlichkeit! wenn ich mich richtig erinnere?
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 04.03.2011 um 14:43 Uhr
DANK für den VÖLLIG zutreffenden Kommentar: Wenn der Baron bestraft wird, darf auch die Uni keinen STRAF-Erlass erhalten! Siehe auch in der GZ "Maischberger/ Illner/Plasberg-TV-Shows: Fall GUTTENBERG und kein Ende?" - http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/46778/maischberger-illnerplasberg-tv-shows-fall-guttenberg-und-kein-ende/ ...
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 18.03.2011 um 07:10 Uhr
ERKLÄRUNG in eigener Sache:

Liebe User der GZ, die vielleicht einen Artikel von mir vermissen und lesen:

Seite nicht gefunden (ERROR 404)
Entschuldigung: Unser Server konnte die Seite nicht finden
Die von Ihnen angeforderte Seite konnte leider nicht gefunden werden. Sie haben versucht auf eine Seite zuzugreifen, die nicht vorhanden ist.

Es geht um Folgendes:

§ 188
Üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens

(1) Wird gegen eine im politischen Leben des Volkes stehende Person öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine üble Nachrede (§ 186) aus Beweggründen begangen, die mit der Stellung des Beleidigten im öffentlichen Leben zusammenhängen, und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

(2) Eine Verleumdung (§ 187) wird unter den gleichen Voraussetzungen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

§ 186
Üble Nachrede

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 187
Verleumdung

Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

VORWURF „üble Nachrede (§ 186)“ & „Verleumdung (§ 187)“

ERKLÄRUNG werner hahn (www-art-and-science.de)

Mit dem vorliegenden GZ-Artikel habe ich NICHT „wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist“. Die Aussagen im Text stützen sich – Zitate belegt - auf das ZDF – wikipedia - DIE ZEIT Nr. 10. Und „üble Nachrede (§ 186)“ & „Verleumdung (§ 187)“ zu begehen, liegt mir in meienm wissenschaftlich-journalistischen Tun völlig fern. Unwahre Tatsachen habe ICH mit dem Artikel NICHT behauptet oder verbreitet.

Herr Tobias HUCH kann selbstverständlich eine begründete Gegendarstellung vorlegen, die in diesem GZ-Artikel von mir gerne integriert wird. Herr TH hat seinen unberechtigten VORWURF NICHT begründet!

Siehe dazu als Quellen des Artikels:

http://markuslanz.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/11/0,1872,7953963,00/msg2834720.php

WIKIpedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Huch - klärt auf; noch mehr aber Anna MAROHN am 3.3.2011 – in DIE ZEIT Nr. 10 (dazu online bereits 283 Kommentare):
http://www.zeit.de/2011/10/Guttenberg-Freundeskreis?page=all.
50
Thomas Pfund aus Gießen schrieb am 18.03.2011 um 22:23 Uhr
Als Internetnutzer sich vor längerer Zeit kostenlos Lieder aus dem Internet herunterluden um diese dann später mit anderen zu tauschen, hat man diese Leute seitens der Justiz verfolgt und hohe Strafen verhängt. Hier wurden auch Urheberrechte verletzt. Will man bei Herrn zu Guttenberg eine Ausnahme machen? Wer ca.85% seiner Doktorarbeit, ohne Quellenverweis, originalgetreu irgendwo abschreibt, und meint nicht dabei erwischt zu werden, der ist dumm. So etwas in 7 Jahren zu schaffen, ist schon eine "stolze Leistung". Gerade im Zeitalter des Internets sollte man da aufpassen. Wie heißt es so schön? Das Internet vergisst nichts!
50
Thomas Pfund aus Gießen schrieb am 18.03.2011 um 22:46 Uhr
Abgesehen zu den Plagiatsvorwürfen seiner "Doktorarbeit" hat sich Herr zu Guttenberg doch auch gegenüber dem Kommandant der Gorch Fock falsch verhalten. Anstatt zur Aufklärung des Falles beizutragen, hat er ihn einfach gefeuert, ohne zu wissen was in Wirklichkeit auf dem Schiff vorgefallen ist. Macht so etwas ein guter Verteidigungsminister?
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 20.03.2011 um 09:27 Uhr
MERKEL schizophren analog Fall KTzG auch in Paris

Nach dem Sondergipfel in Paris haben Frankreich, die USA und Großbritannien unter Berufung auf die UN-Resolution eine Militäraktion gegen das Gaddafi-Regime begonnen. ARD&ZDF berichten in einer Sondersendung am Sonntagmorgen: Die französische Luftwaffe bombardierte nahe Benghasi Panzer der GADDAFI-Truppen, Amerika griff die libysche Luftabwehr mit Marschflugkörpern an.

Nach der deutschen ENTHALTUNG (CDU-CSU-FDP) bei der Abstimmung über die UN-Resolution am Donnerstag und der Weigerung, sich am Militäreinsatz zu beteiligen, unterstützt Berlin nun PLÖTZLICH die Intervention (schizophren wie im Fall KTzG): Die libysche Bevölkerung müsse jetzt sehen, dass gehandelt werde, sagte BRD-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Paris. Die am Freitag von Tripolis ausgerufene Waffenruhe bestehe „offenbar nicht“ und werde nur als Ablenkungsmanöver betrachtet.

Merkel & Co bemüht sich nun - isoliert im Westen - den Eindruck zu widerlegen, Berlin habe durch die ursprünglichen Vorbehalte gegen eine Militärintervention einen Graben in die EU gerissen. Deswegen sei sie auch nach Paris gereist! „Es wird niemandem gelingen, die Staatengemeinschaft in ihrer Entschlossenheit zu spalten. Wir sind geeint in der Auffassung, dass eine Waffenruhe umgesetzt werden muss.“ ...

PS: Deutschland lieferte Rüstungsgüter für 83,5 Millionen Euro nach Libyen.
Mehr dazu mit Kommentaren: http://www.shortnews.de/id/880678/Deutschland-lieferte-Ruestungsgueter-fuer-83-5-Millionen-Euro-nach-Libyen.

Siehe auch wh in „BRD = BananenRepublikDeutschland? UN-Sicherheitsrat verhängt GADDAFI-Libyen Flugverbot & BRD enthält sich bei Zeitlupen-Alptraum!“ - http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/47591/brd-bananenrepublikdeutschland-un-sicherheitsrat-verhaengt-gaddafi-libyen-flugverbot-and-brd-enthaelt-sich-bei-zeitlupen-alptraum/
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 22.03.2011 um 17:47 Uhr
Auf der NZZ- Medienseite wirft Tobias Feld einen näheren Blick auf den windigen FDP-Politiker Tobias HUCH, der bei Facebook mit undurchsichtigen Kampagnen Stimmung macht. Neue Zürcher Zeitung, 22.03.2011.

Bei der GZ erreichte TH, dass ein GZ-Artikel von mir gelöscht wurde; siehe Kommentar von mir dazu weiter OBEN! Das erste mal, dass die GZ (...)! wh

ERKLÄRUNG in eigener Sache. 18.3.11.
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.03.2011 um 17:58 Uhr
Schade, dass ich nicht mehr weiss um was es da genau ging...
gibt`s da keine Möglichkeit, vor allem inhaltlich, dagegen vorzugehen?

egal ob dein Beitrag richtig oder falsch war = das kann man doch immer, meiner Ansicht nach, ausdiskutieren, bevor man zu einem Instrument wie ZENSUR greift, oder!?
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 22.03.2011 um 18:13 Uhr
Danke Stefan:
(...) um was es da genau ging... gibt`s da keine Möglichkeit, vor allem inhaltlich, dagegen vorzugehen? (...)

Der Bericht in der Gießener Zeitung lautete ähnlich wie

http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/brd-tollhaus-pornobranche-chef-fdp-jung-rotlicht-huch-steuert-pro-ktz-guttenberg-facebook-kampagne-d1529113.html

Und BRD-Tollhaus: Tobias HUCH (FDP-Jung-„Rotlicht“) steuert PRO-KTzGuttenberg-Facebook-Kampagne!

In DIE ZEIT:

http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2011/03/05/brdtollhaus-pornobranchechef-tobias-huch-fdpjung%E2%80%9Erotlicht%E2%80%9C-steuer?page=1

TH wurde bei diesen Redaktionen offensichtlich noch NICHT ZENSURinitiativ!

Gruß wh
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 22.03.2011 um 18:48 Uhr
Hallo Werner,

ach du meine Güte, das war alles? und dann auch noch ein "Liberaler"?

hat er sich eigentlich auch INHALTLICH zur "Verleumdung und übler Nachrede" geäußert?

würde ich mir weiter, wie sagt man hier "keinen Kopf machen" = das Vorgehen sagt doch schon alles!? Oder doch, wenn`s Schule machen sollte...?
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 22.03.2011 um 20:31 Uhr
INHALTLICH zur "Verleumdung und übler Nachrede" hat er sich gar NCHT geäußert; eine Frechheit - der "LIBERALE", der der NZZ einen ANTI-Artikel wert war. Wenn`s Schule machen sollte...? - werde ich initiativ und (...).
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Werner Hahn

von:  Werner Hahn

online
Interessensgebiet: Gießen
Werner Hahn
2.958
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Fissionage: DESASTER: Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne erläuterte im MR-UNI-Senat, wie es aus seiner Sicht zu im Jahresabschlussbericht für 2011 ausgewiesenen „kaufmännischen Defizit“ von 29,4 Millionen kam. werner hahn
DESASTER: Uni-Marburg-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne will Verluste minimieren: 29,4 Millionen Euro. Marburger Neuer Botanischer Garten wird es spüren !?
Die schwierige Finanzsituation der Uni Marburg stand im Mittelpunkt...
YANA GERCKE: Tränen ...
ESC-VOTING-System-Beschwerde: Dr. Volker MÜLLER - Vorsitzender NDR Rundfunkrat – leitet Anliegen an Herrn Lutz Marmor (NDR-Intendant) weiter. 4-Wochen-Frist
In meiner BESCHWERDE über das VOTING-System des ESC bestätigt der...

Weitere Beiträge aus der Region

Die eiskalte Kanzlerin
Dachte ich immer dass es nur im Fußball gängige Praxis ist sich von...
Autobahnbaustellen auf 1 666 Kilometer!
Die durch Autobahnbaustellen verursachten langen Staus bleiben wohl...
Dragons verpassen Überraschung gegen Topfavoriten
Im dritten Saisonspiel reisten die Dragons nach Ravensburg um gegen...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.