Kunsthalle SCHIRN 25 Jahre: SEISMOGRAPH für (etablierte) Moderne Kunst? Blick für NEUES?
href="http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/40766/vision-einer-poetischen-moderne-gustave-courbet-in-frankfurt-schirn-2-teil/">http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/40766/vision-einer-poetischen-moderne-gustave-courbet-in-frankfurt-schirn-2-teil/ SCHIRN – NEO-Romantik:heftige KRITIK an einer Schau … a&s-Texte zur Kunst: Neues ROMANTIK-Wollen heute - Paul KLEE ... Programm Evolutionäre Neo-Romantik (Tripel III) Man muss nur „TRIPEL-essay RUNGE“ googeln: und findet als „Ergebnis“ unter anderem in http://community.zeit.de/user/WernerHahn zwei ersteTeile publiziert. Hier nun der abschließende dritte Teil – des [weiter… DIE ZEIT] 09.01.2011 GZ: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/43737/neues-romantik-wollen-heute-paul-klee-romantic-conceptualism-und-evolutionaere-neue-romantik-enr-art-and-science-texte-zur-kunst/ (32 Bilder) 2005 kam es zur SCHIRN-Schau „Wunschwelten. Neue Romantik in der Kunst der Gründungsdirektor Christoph Vitali, der das Haus von 1986 bis 1994 leitete. Er fand Werner Hahns SYMMETRIE-Werk (noch als Manuskript) interessant; mehr im Text. a&s-p-Bild., Besonders LOBENSWERT auch die Schirn-AUSSTELLUNG & KATALOG (2007/08): KATALOG Schirn (2007): „Turner - Hugo - Moreau. Entdeckung der Abstraktion“. (Schirn Frankfurt, Ausstellung v. 6.10.07 – 6.1.08.) Hrsg. Rosenberg & Hollein, 360 Seiten. Dazu auch mehr in DIE ZEIT http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2011/01/22/100-jahre-abstrakte-kunst-kandinsky-amp-pr%C3%A4abstraktion-sowie-post 100 Jahre Abstrakte KUNST (Kandinsky) & Prä-Abstraktion sowie Post-Abstrakte (1.Teil) http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/43955/abstract-100-jahre-abstrakte-kunst-sollten-wir-2011-feiern-ja-aber-1-teil/ (15 Bilder) DIE ZEIT http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2011/01/23/mehr-als-100-jahre-quotabstrakte-kunstquot-quotblauer-reiterquot- Mehr als 100 Jahre "abstrakte Kunst"! - "Blauer Reiter" 100. Geburtstag (2. Teil) http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/44117/100-jahre-abstrakte-kunst-and-blauer-reiter-wege-in-and-aus-der-abstraktion-turner-hugo-moreau-marc-malewitsch-richter-teil-ii/ ( 59 Bilder) Konnte ein besonderes Bonbon für das Betreten eines NEU-Entdeckens die Ausstellung DARWIN – KUNST UND DIE SUCHE NACH DEN URSPRÜNGEN sein, hatte man in der SCHIRN auch einmal den KUNSTBETRIEB KRITISCH hinterfragt; dem die SCHIRN ja zugehörig ist!: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2009/06/16/kunstfreiheit-der-krise-grundsatz-und-wertedebatte-zur-misere-%E2%80%93-h Was bedeutete DARWINs (a&s-Malerei) "Entstehung der Arten" für die Künste? Das wollte zum Darwin-Jahr eine Frankfurter Schirn-Schau herausfinden (…); dazu viele Beiträge im WEB von W.Hahn – googeln bitte. DAZU schrieb ich am 16/6/2009: Der „bissige Blick“ auf den KUNSTBETRIEB, den die Ausstellung „The Making of Art" wirft (SCHIRN-Kunsthalle Frankfurt), will „Werte“ hinterfragen, die in Wirklichkeit keine sind. „Kulturell“ NEGATIV entwickelte sich ein „neuer“ sog. „erweiterter“ Kunstbegriff, den auch die Institution documenta staatlich seit vielen Jahren mit Geld gefördert und ideell unterstützt hat (siehe BEUYS & Co). Die „hohe Kunst“ und ihre „genialen“ Schöpfer wurden schon von DUCHAMP und dem Dadaismus vom Sockel gestoßen. Eigentlich kein Grund, diesen Vorgang wiederum zum Thema zu machen, das „Betriebssystem Kunst" zu hinterfragen. Die BEUYS-Maxime "Jeder Mensch ist ein Künstler" ist mittlerweile ein überholter „alter Hut“, provoziert die „KUNST“-Gemüter nicht mehr; auch nicht sog. KUNST-LehrerInnen. Man weiß, dass es ANTI- und NICHT-KUNST-„Künstler“ am „Kunst“-Markt gibt. Für Insider bringt die SCHIRN-Ausstellung, die einen Blick hinter die Kulissen der korrupten Kunstwelt werfen will, nichts wirklich Neues. Das Kunstwerk als solches wollen die MacherInnen in Frankfurt „entmystifzieren". Jede/r „Kunst“-Fach-mann/frau weiß indessen: Kunst ist KOMMERZ. Ironisch-bissiges „BLA BLA BLA“ entwickelt die Evolution der „Bildenden“ Kunst nicht weiter. Statt 1960er-Jahre-„Künstler“-“Kunst“ wird demnächst hoffentlich unabhängige Erkenntnis-Kunst (Einsichten-Kunst) „gehandelt“. Informativ LOBENSWERT & von Interesse die FNP (Frankfurt), die Fragen an HOLLEIN stellte: Artikel vom 09. Februar 2011 - http://www.fnp.de/fnp/freizeit/veranstaltungen/noch-abenteuerlustiger-noch-wagemutiger_rmn01.c.8659864.de.html Herr Hollein, was kann die SCHIRN - maßgeblich getragen von der Stadt Frankfurt - als Ausstellungshalle ohne Sammlung, was das Städel oder das Museum für Moderne Kunst nicht können? MAX HOLLEIN: Die Schirn darf man nicht als Museum denken. Sie macht mit ihren Ausstellungen Vorschläge. Fundierte Vorschläge, wie etwas neu gesehen oder wiederentdeckt werden kann. Ein Museum hingegen trifft aus einer langen Sammlungstradition heraus eher Feststellungen. Die Schirn fragt, wie man eine Kunstrichtung, ein Gesamtoeuvre oder eine Werkgruppe neu bewerten, anders betrachten kann. Das war zum Beispiel zuletzt bei Courbet der Fall: Wir wollten das Introspektive, Träumerische hervorkehren und so die Wahrnehmung dieses Hauptproponenten des Realismus graduell verändern. Dabei ist das Moment der Überraschung für das Publikum natürlich ein besonderer Bestandteil. Zur FRAGE „Warum zum Jubiläum ausgerechnet eine Surrealisten-Schau?“ – HOLLEIN ebenda: Die Ausstellung passt perfekt ins Programm der Schirn. Die Objektkunst innerhalb des Surrealismus wurde so noch nicht aufgearbeitet. Im Grunde haben die Surrealisten Wahrnehmungsmuster unterlaufen und neue Fragen gestellt, etwas ganz ähnliches also, was wir hier in der Schirn immer wieder versuchen. Oft geht es beim Surrealismus auch um die Frage: In welchem Kontext wird etwas inszeniert? Man versucht etwa, ein gewöhnliches Objekt in einen anderen Zusammenhang zu setzen. Das hat sehr viel mit dem zu tun, was die Schirn auch tut. Nicht nur die Frage, ab wann etwas Kunst ist, sondern auch das Oszillieren zwischen Kunst und Alltag, das sind Themen, die uns auch immer wieder beschäftigen. SEISMOGRAPH für Neues / Innovatives zeitgenössisch? Hier die Antwort (M.H. ehrlich): „Die größte Einschränkung wäre für mich, wenn die Sponsoren nicht da wären – dann könnten wir unser Programm nicht realisieren. Wenn Sie sich einen unbekannten Künstler wie Uwe Lausen oder die Skulpturen der Maozeit anschauen – das sind keine Ausstellungen, mit denen man bei Sponsoren offene Türen einrennt. (…)“ Und für die Schirn-ZUKUNFT werde „ihre Rolle“ sein: „noch abenteuerlustiger, noch pointierter und wagemutiger zu werden – in dem, was sie zeigt, und darin, wie sie an die Dinge herangeht“. Das könnte SPANNEND werden. Viel Erfolg weiterhin für M.H., der in Personalunion auch das für renommierte Leihnehmer interessante STÄDEL leitet! Bitte nicht immer wieder umfängliche Retrospektiven …! LITERATUR & Anmerkungen (1) Zum 25-jährigen Jubiläum und der ab 10. Februar 2011 zu sehenden Schau "Surreale Dinge" - Skulpturen von Größen wie Salvador Dali, René Magritte und George Grosz - in der Schirn zu sehen: http://www.schirn.de/schirn.html / Ebenda: „Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT ist eines der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1986 wurden etwa 180 Ausstellungen realisiert, darunter große Übersichtsausstellungen zum Wiener Jugendstil, Expressionismus, Dada und Surrealismus, zu den „Impressionistinnen", zu Themen wie „Shopping – 100 Jahre Kunst und Konsum“, der visuellen Kunst der Stalinzeit, der neuen Romantik in der Kunst der Gegenwart sowie den Einflüssen der Theorien von Charles Darwin auf die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. (…)“ UND http://www.schirn.de/schirn/statement-von-max-hollein.html Die FAZ schrieb einen Artikel; 12.2.11 - Konstanze CRÜWELL. Mein Kommentar dazu: Verkehrte Welten schon beim surrealistischen Urvaters Giuiseppe ARCIMBOLDO Jetzt sind „Surreale Dinge - Skulpturen und Objekte von Dalí bis Man Ray“ in einer umfangreichen Ausstellung zur Objektkunst des Surrealismus in der Frankfurter SCHIRN zu sehen: Die FAZ würdigt die Jubiläumsausstellung in der Schirn Kunsthalle zu ihrem 25jährigen Bestehen. Interessiert heute Kunstliebhaber noch eine „zufällige Begegnung einer Nähmaschine mit einem Regenschirm auf einem Seziertisch“? Chefsurrealist André BRETON bezeichnete zu Recht damals als surrealistische Objekte („in elastischster Zeitrechnung und noch elastischerer Abgrenzung“) auch Marcel DUCHAMPs Anti-Kunst- „Ready mades“ von 1913. Oder auch Man RAYs mit Nägeln besetztes, charmant und irreführend „Cadeau“ (Geschenk; Bügeleisen von 1922). Marcel Duchamp gilt als ein Vorläufer und bedeutender Protagonist des Surrealismus. „Trasmutazione di forme" (LEONARDO) ist in Werner HOFMANNs "Phantasiestücke" (2010) ein zentraler Begriff der Diskussion. Hybride Metamorphosen & „Variationsgeflechte“ mit „potentiellen METAMORPHOSEN“ bestimmen Surrealistisches: Verkehrte Welten – Verfremdungen der Dingwelt gab’s beim surrealistischen Urvaters Giuiseppe ARCIMBOLDO. Sachinhaltlich multivalent-vorsurreal waren ARCIMBOLDOs Früchte. Siehe G.A.s Bizzarrerien - Köpfe aus (…)! Vor-SURREALe Kunst ARCIMBOLDOs nicht vergessen! Zu Beginn des 20. JHs hat die Kunst der Moderne die Referenz zur Realität bzw. die Repräsentation von Realität angeblich neu definiert. Malerei zerschnitt das Band zur Realität der Gegenstandswelt: Ungegenständlich, abstrakt wurde sie (schon vor Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch). Marcel Duchamp und die Surrealisten haben den aus dem Bild verbannten Gegenstand als realer Gegenstand (Readymade-Antikunst, Dadaismus etc.) wieder in die Kunst eingeführt. Die Repräsentation einer VOR-„surrealen“ Gegenstandswelt hat indessen in der Malerei eine Tradition: die Realität der Gegenstandswelt war „surreal“ z. B. Giuseppe ARCIMBOLDO willkommen. Er hörte schon auf, die äußere Welt „real“ zu repräsentieren, setzte neue Akzente. Der real-(surrealistische) Gegenstand wurde durch trasmutazione di forme (LEONARDO) umgeformt: Gemalt wurden Gegenstände, die so in der Realität nicht möglich waren: Schulkinder kennen z.B. die Allegorie von Rudolf II als etruskisch-römischer Gott „Vertumnus“, die Giuseppe Arcimboldo (1527-1593) in dessen Auftrag 1590-91 anfertigte. Das Brustbildnis aus Blumen und Früchten zeigt sogar die Gesichtszüge von Rudolf II. Äpfel, Birnen, Gurken, Strohhalme usw. zu einem Kopf-Brustkorb zusammensetzt sind vorSURREALe Kunst. Siehe a&s-Bildergalerie. SCHIRN: Nur Vorlieben für das Etablierte? (wh in FAZ.) Zum 25-jährigen Jubiläum gibt es ab dem 10. 2. 2011 "Surreale Dinge" - Skulpturen von Größen wie Salvador Dali, René Magritte und George Grosz - in der Schirn zu sehen. Als das "neue Herz für Frankfurt" wurde die Schirn gegründet und gebaut in den 1980er Jahren, als sich politische Macht gern mit kulturellen Prestige-Objekten schmückte. Nach einem Vierteljahrhundert steht die Kunsthalle Schirn in Frankfurt am Main „so gut da wie nie“ (3sat): „Geschicktes Marketing, Stars im Begleitprogramm, die gute Vernetzung im Frankfurter Geldadel und Ausstellungen der Superlative, sind das Erfolgsrezept von Max HOLLEIN, seit 2001 Leiter der Schirn.“ MAX HOLLEIN: „Die Schirn darf man nicht als Museum denken. Sie macht mit ihren Ausstellungen Vorschläge. Fundierte Vorschläge, wie etwas neu gesehen oder wiederentdeckt werden kann. Ein Museum hingegen trifft aus einer langen Sammlungstradition heraus eher Feststellungen. Die Schirn fragt, wie man eine Kunstrichtung, ein Gesamtoeuvre oder eine Werkgruppe neu bewerten, anders betrachten kann.“ Nur Vorlieben für das Etablierte? – Kein Ort für Innovationen? (…) Frage eines Steuerzahlers (Künstlers) in Hessen. (Quelle FAZ, werner hahn 14-2-11.) (Mehr: http://www.schirn-magazin.de/kontext/surreale-dinge/#comment-57 ) Empfehlenswerte ARTIKEL: Land HESSEN: http://www.kulturportal-hessen.de/de/Museen=2C_Schloesser=2C_Parks/Aktuelle_Nachrichten_Museen=2C_Schloesser=2C_Parks/Fuenfundzwanzig_Jahre_Schirn_Frankfurt/index.phtml (Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv". Erstveröffentlichung am 27. Januar 2011 (Seite 44), Autor: Michael Hierholzer) Peter IDEN -er schrieb Anfang der 60er Jahre seine ersten Kunstkritiken für die Frankfurter Rundschau, bevor er Redakteur im Feuilleton wurde, das er von 1992 bis 1999 leitete: SCHIRN: „Es sei eine Erfolgsbilanz“, die „in der Geschichte der Ausstellungshäuser ohne eigene Sammlung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg allenfalls derjenigen des Berliner Martin-Gropius-Baus vergleichbar ist“, stellt P.I. fest. Seit 25 Jahren gebe es die Frankfurter Schirn Kunsthalle, „92 eng bedruckte Seiten, mit pro Blatt mehreren Titeln und Kurzbeschreibungen der Projekte, umfasst inzwischen die Aufzählung von deutlich mehr als 200 realisierten Ausstellungs-Vorhaben während des vergangenen Vierteljahrhunderts“. MEHR – auch Historisches – in Artikel URL: http://www.fr-online.de/kultur/kunst/das-jubilaeum-als-versprechen/-/1473354/7180912/-/index.html . FR mit 21er Fotostrecke: http://www.fr-online.de/frankfurt/fotostrecken-frankfurt/-/1474580/7156558/-/index.html hr: http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5986&key=standard_document_40785393 Dies könnte Sie zum Thema auch interessierenVERGESSEN SIE die dOCUMENTA (13): KUNST-FREUDE (MUNCH/Schirn Frankfurt) & „kunst“-ÄRGER (d13-Bakargieviade Kassel) – Prognosen für 2012. WIRRWARR doc-StandorteIn Österreich las man zum Heiligen Abend: Bernd...D-kultur-hauptstadt-F: KUNST-FREUDE mit Edvard MUNCH. Der moderne Blick – SCHIRN (9. Februar - 13. 5.12). BRD-SCHIRMherrschaft Frau Bettina WulffIch titelte Anfang 2012 schon begeistert in der GZ: VERGESSEN SIE...SCHREI-quiz: Zum Jahrhundertbild „DER SCHREI“. In der Frankfurter SCHIRN-Schau der Werke Edvard MUNCHs ist es nicht zu sehen. 4 Gemälde in SERIE… ABER…BILDER „mit Ernsthaftigkeit gemalt“: „Die Lebensangst hat mich...KUNST-„Frühling“ vorgeGAUCKelt: FRANFURT im Rausch der KUNST - MMK (Andy WARHOL), SCHIRN (Edvard MUNCH), STÄDEL-Eröffnung (Sammlung "Kunst der Gegenwart") & DEUTSCHE BANK Einfluss auf KunstVorbemerkung: VorGAUCKeln - sucht man diesen Begriff im web, zeigt...Kommentare zum Beitrag |
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