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Verrückte KUNSTKRITERIEN-lose “KUNST“-Welt: Osama bin Laden als „Künstler“ (Anselm KIEFER zu 11.9.2011)

von Werner Hahnam 06.02.20111095 mal gelesen22 Kommentare
Gießen | Flammenden ZORN ergreifen derzeit KUNST-Freunde gegen den „Friedens-KUNST-Menschen“ Anselm KIEFER. Der BRD-Staatskünstler – von Frau Angela Merkel hofiert – rief meinen Zorn schon seit der Verleihung des Buchhandels-Friedenspreises wach: Politischer „Intelligenz-Quotient überprüfungswürdig“, „Narreteien“ werden KIEFER jetzt aktuell vorgeworfen, der nicht über seinen „(Bild)Tellerrand hinaus“ blicken könne: Langeweile, Verrücktheit, Subversivität, absurde Gedanken werden dem „Malerfürsten" unterstellt. Die Aussage A.K.s sei „noch nicht mal provokant sondern einfach nur dumm“, heißt es.

An unterschiedlcher web-Stelle verwies ich auf die Quelle des Unfugs: Die Bilder des 11. September erfüllten alle Parameter der Kunst – so Anselm Kiefer über Kunst als Schicksal des Menschen – „Bin Ladin eine Kunst-Performance“. "Bin Ladin - eine Kunst-Performance? Siehe dazu auch "WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.

Der Friedenspreisträger Anselm Kiefer hielt eine Vorlesung am renommierten Pariser Collège de France. SKANDAL: Denn niemand widersprach ihm, als er Usama Bin Ladin zum bildenden Künstler erklärt hat. Artikel von Lena BOPP v. 03. Februar 2011 – FAZ Net/ Online, im Feuilleton.

BOPP schrieb u.a. das KIEFER der „Faszination für das Kaputte, für Trümmer, Verfall, Auflösung“ erlag: dass es für den Künstler angeblich „nichts gibt, was zu hässlich oder zu abgeschmackt wäre, um daraus ein Objekt der Kunst zu machen und es auf diese Weise zu mystifizieren“. Das geht so weit, dass A.K. dies tut, „um eine Ordnung zu begründen, die er noch nicht kennt“. Es sei „eine Ordnung, in der alles als Material für die Kunst verstanden wird, in der die Kunst also über das Schicksal des Menschen bestimmt“ (FAZ). Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Osama_bin_Laden

Und FAZ-UserInnnen schimpften zornig pauschalisiert: es seien „diese Meißel- und Pinselschwinger gezwungen, mit schrägen Sprechblasen nach Aufmerksamkeit zu hecheln“. Dass der Friedenspreisträger und Millionär A.K. seine Palette & Staffelei mit einem „kaltblütigen Mörder“ teilen zu müssen glaube, sei “entweder einfältig, berechnend oder menschenverachtend“. Für A.K. erfüllten die Bilder des 11. 9..alle Parameter der „Kunst“, als da seien: „Schönheit, ein einzigartiger Charakter, Einfachheit,
Anselm Kiefer über Kunst als Schicksal des Menschen – „Bin Ladin eine Kunst-Performance“. "Bin Ladin - eine Kunst-Performance? a&s-Porträtmalerei Werner Hahn 6/2/2011.
Anselm Kiefer über Kunst als Schicksal des Menschen – „Bin Ladin eine Kunst-Performance“. "Bin Ladin - eine Kunst-Performance? a&s-Porträtmalerei Werner Hahn 6/2/2011.
Homogenität und Vieldeutigkeit, die Interaktion mit dem Betrachter und zu guter Letzt auch die Provokation.“ Darüber, ob ein 9/11-Al-KAIDA "Kunst"-Werk in die Kunstwissenschaft integrierbar ist, sollte sich Werner SPIES (Ex-FAZ-Kunstkritiker, A.K.-Freund) in der FAZ äußern. Meinen Kommentar dazu hat die FAZ NICHT veröffentlichen wollen, was man verstehen kannn.

Nur diesen KOMMENTAR zum Fall KIEFER/Bin Ladin hat man publiziert:

Buchhandels-FRIEDENs-Preisträger 2001 - Jürgen Habermas:http://www.boersenverein.de/de/96671?pid=97208 - Werner Hahn (wernerhahn) zitiert J.H.:

>Die zum Selbstmord entschlossenen Mörder, die zivile Verkehrsmaschinen zu lebenden Geschossen umfunktioniert und gegen die kapitalistischen Zitadellen der westlichen Zivilisation gelenkt haben, waren, wie wir aus Attas Testament und Osama bin Ladens Mund inzwischen wissen, durch religiöse Überzeugungen motiviert. Für sie verkörpern die Wahrzeichen der globalisierten Moderne den Großen Satan. Aber auch uns, den universalen Augenzeugen des »apokalyptischen« Geschehens am Fernsehschirm, drängten sich beim masochistisch wiederholten Anblick des Einsturzes der Zwillingstürme
NAGASAKI-Atombombe als Kunst ??? a&s-p-Bild.
NAGASAKI-Atombombe als Kunst ??? a&s-p-Bild.
von Manhattan biblische Bilder auf. Und die Sprache der Vergeltung, in der nicht nur der amerikanische Präsident auf das Unfassbare reagierte, erhielt einen alttestamentarischen Klang. Als hätte das verblendete Attentat im Innersten der säkularen Gesellschaft eine religiöse Saite in Schwingung versetzt, füllten sich überall die Synagogen, die Kirchen und die Moscheen.

Diese untergründige Korrespondenz hat übrigens die zivilreligiöse Trauergemeinde im New Yorker Stadion vor drei Wochen nicht zu einer symmetrischen Einstellung des Hasses verleitet: Bei allem Patriotismus erklang kein Ruf nach kriegerischer Entgrenzung des nationalen Strafrechts.<

An anderer Stelle – bei „art“ Das Kunstmagazin - schrieb ich als Aufforderung an Werner SPIES:

(…) Herr Werner SPIES muss JETZT kommentieren ! Prof. Werner SPIES - ein enger Freund KIEFERs - gehörte auch dem neunköpfigen Stiftungsrat des Börsenvereins an. Als einziger Kunst-Experte im Gremium hatte SPIES seinen Freund für den Friedenspreis vorgeschlagen. Die Ehrung KIEFERs sorgte für viel Wirbel in den Medien: Der Maler KIEFER wurde von vielen NICHT als Friedensstifter gesehen und die Begründungen des Stiftungsrates zur Auszeichnung werden heftig kritisiert. Mit der Rede zu 11.9. zeigt A.K. nun sein wahres Denken ... als ANTI-Friedens-Künstler. Bitte an Werner SPIES - JETZT kommentieren zum denkwürdigen FAZ-Artikel. Siehe USER-Zorn & Habermas.

Langeweile, Verrücktheit, Subversivität, absurde Gedanken werden dem &#8222;Malerfürsten" unterstellt. Die Aussage A.K.s sei &#8222;noch nicht mal provokant sondern einfach nur dumm&#8220;, heißt es. a&s-p-Bild wh. 6-2-11.
Langeweile, Verrücktheit, Subversivität, absurde Gedanken werden dem „Malerfürsten" unterstellt. Die Aussage A.K.s sei „noch nicht mal provokant sondern einfach nur dumm“, heißt es. a&s-p-Bild wh. 6-2-11.
Bitte: Herr Werner SPIES muss JETZT kommentieren !

Der Kunsthistoriker Werner SPIES konnte sich in einer Lobrede auf den Preisträger KIEFER ergehen: am 19. 11. 2008 in der Frankfurter Paulskirche. Die Verleihung fand – wie üblich - während der Frankfurter Buchmesse statt: Der Preis wird traditionell zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse verliehen. Über Google wurde man auch auf einen ZEIT-Artikel hingewiesen: „OFFENER BRIEF zum FRIEDENSPREIS 2008 & 2009 des Deutschen …“ (3. 7. 2008). Dort wird die Kritik an der Preisvergabe 2008 des Börsenvereins durch Medien-Feuilletons dokumentiert. „Kunstfreund“ und Laudatio-Mann Werner SPIES wurde im Börsenblatt Heft 27 (S. 5) vorgestellt. (…)

IN http://www.art-magazin.de/kunst/7048/anselm_kiefer_friedenspreis
DAZU mein Protest auch in http://www.boersenblatt.net/210820/ 4 Kommentar/e. Werner Hahn www.art-and-science.de.
Und siehe Kommentar in . Freie Sicht Art \ sz.deutschland 04.02.2011

"Kunstwerk"-Äußerung zu Terroranschlag 11.9.01: STOCKHAUSEN löste Sturm der Entrüstung aus; a&s-p-Malerei 6-2-11.
"Kunstwerk"-Äußerung zu Terroranschlag 11.9.01: STOCKHAUSEN löste Sturm der Entrüstung aus; a&s-p-Malerei 6-2-11.
Am 20.10.08 titelte die FAZ: „Nacht über Mordor“ - Die Geschichte der Deutschen kehrt in den düsteren Bildern von Anselm Kiefer als variantenreiche Topographie des Bösen wieder. Als erster bildender Künstler wurde Kiefer mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet (Julia VOSS) dazu schrieb ich in der FAZ 2 Kommentare (21/10/08 publiziert):

Ungereimtheiten in der Paulskirche: Spies und Kiefer, Beuys, Richter

Herr Spies meinte zur Revolte von Kiefer & Co.: „Den Aufruhr, den diese Werke damals hervorbrachten, war unerhört. Sie beleidigten Geschmack und Anstand. In gewissem Sinne setzten Beuys, Kiefer, Baselitz, Immendorff, Richter oder Lüpertz bei dieser unterbrochenen Tradition kritischer und schmerzender Bilder ein." Merkwürdig ist, dass einerseits mit diesem Laudatio-Statement dem schamanisch-depressiven Mythensucher Beuys die Friedenspreis-Rede (posthum) ebenso galt. Das Gesellschaftsbild á la Beuys („erweiterter Kunstbegriff“) ist überholt: Nicht-jeder-Mensch-ist-ein-Künstler. Andererseits erwähnt Spies den KMarkt-Star G. Richter, der früher auch ein unkritisches Hitler-Bild gemalt, analog Kiefers „Besetzungen“. Fakt ist, dass G.R. gerne und oft ungegenständich-unfigürlich
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
malt; siehe G.R. in „Abstrakte Bilder" im Museum Ludwig Köln. G.R. repäsentiert eine Postmoderne-Abstraktion - abstrakte „Kunst nur für die Kunst“. Spies’ „Hinrichtung“ der ungegenständlichen Kunst in der Laudatio hat Gerhard-Richter-Kunst heruntergestuft, verteufelt. War sich der Kunsthistoriker (Freund der „Ideologie des Surrealismus“; so Spies) eigentlich dessen bewusst? Lob für (…) Mut zur Beliebigkeit & Bedeutungslosigkeit („Leere“) zeitgenössischer K-M-Kunst!

Friedenspreis: „Kunst für Mythos & Mystik“

Gegen das „L’art pour l’art“ – einer „Kunst um der Kunst willen“ (lat. Ars gratia artis) – kann man viel einwenden: besonders wenn man damit abwertend eine „Kunst für die Kunst“ meint, wobei allein die Priorität der künstlerischen Form und der ästhetischen Gestaltung im Vordergrund stehen; ohne Hintergedanken an Semantik (Nutzen, Sinn etc.). Eine extreme Gegenposition zu der durch Spies laut SZ „hingerichteten“ klassischen abstrakten Moderne (damit auch der Postmoderne-Abstraktion) ist die in der Paulskirche propagierte Kunstauffassung mit zweckbestimmter, politisch-agitatorischer Zielrichtung (Beuys & Co). Der Mythomane und Beuys-Schüler Anselm KIEFER belegte auch mit seiner Rede in der Paulskirche wiederum, dass
ANTI-Friedenspreis für Kiefer ... a&s-p-Malerei.
ANTI-Friedenspreis für Kiefer ... a&s-p-Malerei.
er DER Mann der zeitgenössischen „L’art pour le mythe & la mystique“ ist. Vertreter einer ideologiebeladenen „Kunst für Mythos & Mystik“. Dem überholten Dogma von der Selbstzweckhaftigkeit der Kunst (L'Art-pour-l'art- Standpunkt) und der Mythos & Mystik-Kunst stelle ich das ästhetische Postulat einer L'Art-pour-la-science („Erkenntnis-Kunst“) entgegen. Zu Zweifeln des Feuilletons („Hat Kiefer den Friedenspreis überhaupt verdient?“) mehr im www: „FRIEDENs-Preis an Kiefer: Tag der Wahrheit und/oder Tag des UN-FRIEDENs?“

An anderer FAZ Stelle kommentierte ich den Henning RITTER Artikel vom 4.6.08. – „Vergangenheitsarbeit“ – zu Anselm Kiefer & Börsenverein des deutschen Buchhandels - Friedenspreis für A.K.: dazu in „Lesermeinungen zum Beitrag“ am 05. Juni 2008

Obsessionen der„Kraftnaturen“ BEUYS, RICHTER, KIEFER für den Frieden?

Werner Hahn (wernerhahn)

In der Medienwelt und im Kunstbetrieb hochgepriesene KUNST-MARKT-Künstler wie Gerhard Richter („dessen Bilder zum RAF-Terror die Öffentlichkeit beschäftigten“; der auch ein HITLER-Porträt malte), Joseph BEUYS („als Vordenker der ökologischen Bewegung“; Macher der Alles-ist-„KUNST“-Bewegung) hätten es - nach Ansicht von Henning RITTER - auch verdient, Friedenspreisträger zu
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
werden. Auch KIEFER ist nicht unumstritten. Die Entscheidung (Begründung) des Deutschen Buchhandels für Anselm Kiefer („Selbstdarstellung mit Hitlergruß“ als „Experiment“), bereitet auch mir Bauchschmerzen: "Es gibt in der Begründung der Preisverleihung einen Satz, der einem vollends die gute Laune an der Entscheidung nehmen kann: 'Anselm Kiefer erschien im richtigen Moment, um das Diktat der unverbindlichen Ungegenständlichkeit der Nachkriegszeit zu überwinden.' Das hat nun mit Friedensgedanken gar nicht mehr zu tun, sondern damit, das Pfund Friedenspreis in die Auseinandersetzungen um abstrakte und avantgardistische Malerei werfen zu wollen" (so KNIPPHALS in der „TAZ“ richtig). Unerträglich, dass insbesondere die Parade der Marktführer – politische „Kraftnaturen“ mit „Obsessionen“ wie KIEFER – mit Staatskunst-Formaten vom KULTUR-Staat der BRD gefördert werden.

Hohngelächter für Parfüm Fläschchen & Duchampismus in der BRD: Kittelmann verehrt „wichtigsten Künstler des 20. JHs“ (…)

So titelte ich in einem viel gelesenen & hitzig kommentierten Beitrag in DIE ZEIT Online: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2011/01/29/hohngel%C3%A4chter-f%C3%BCr-parf%C3%BCm-fl%C3%A4schchen-amp-duchampismus-der-brd-kitt

WOHIN solldas führen ?! - Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
WOHIN solldas führen ?! - Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
Es entwickelte sich folgender DISPUT – ein heftiges STREIT-Gespräch. Nicht wegen einer LAPALIE duellierte ich mich mit online-Duellanten, die einseitig Kunst verstehen möchten; das KIEFER/Bin Laden Problem (damals noch unbekannt) hat damit zu tun!

• 30.01.2011 WernerHahn

2. DUCHAMP der „Größte“ (Irritierer)???
Der GRÖßTE wichtigste Künstler des 20. JHs soll Marcel DUCHAMP mit der Readymade-mades-Erfindung sein. Dies behauptet heute 2011 nun M.D.-Verehrer Udo KITTELMANN, Chef der Nationalgalerie in Berlin. Werner HOFMANN sieht das nicht so, denn er verzeichnet den M.D. zwar als „UMSTÜLPER“ (S 223 f.) – und im Namensregister des Buches gibt es zwar 16 Seitenhinweise (S. 317 a.a.O.) -, aber DUCHAMP „stellte nichts her, er wählt bloß aus, er designiert (indes die andern, könnte man sagen, signieren)“. „Ein Nutzgegenstand wird der Gebrauchssphäre entzogen und auf den Sockel gehoben, der Kunstwerken vorbehalten ist“, beschreibt Werner HOFMANN das Verfahren. Zu „Evolutionären NEO-Readymades der ars-und-poesia-evolutoria“ erklärte ich – auf den Sockel einer kleinen
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
Staffelei installiert – meine Bücher (siehe a&s-Bildergalerie GZ). Beim MD-Readymade spricht der Kunsthistoriker W.H. von „Kunst der Kunstlosigkeit“; ich spreche im a&s-Neo-Readymade von „Kunst der Kunsterneuerung“ als Vorbote einer Evolutionären Neo-Romantik; „work in progress & process“ mit trasmutazione di (???) – Transmutationen zurück zur KUNST! M.D. war ein REVOLUTIONärer Kopf des 20 JHs, KEIN EVOLUTIONärer fortschrittlicher. Mehr dazu in Beitrag http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/43685/ueber-phantasie-and-phantasiestuecke-der-bildenden-kunst-werner-hofmann-runges-phantastik/ UND: Masche "Kunst der KUNSTLOSIGKEIT": Befürworter Udo KITTELMANN zeigt DUCHAMPismus-Readymade-Parfüm-Fläschchen (in myheimat.de).

• 30.01.2011 WernerHahn

4. MONDRIANsche Welt & MD-Absurdes

Werner HOFMANN hat für STIL im Sinne GOETHEs plädiert; MONDRIANs & DUCHAMPs Werke sind STIL-los: Wenn Werner SCHMALENBACH & Werner HOFMANN & der STIL-Gegner Gerhard RICHTER von „STIL“ sprechen, meinen sie sicher nicht das Gleiche. Werner HOFMANN – ein interdisziplinär und
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
transdisziplinär arbeitender Kunstwissenschaftler (Ex-Kunsthallen-Leiter, Hamburg, Förderer von ars/poesia EVOLUTORIA) interessierte sich für GOETHE: Der Dichter und Naturforscher schrieb 1789 den Aufsatz über „Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil“: „Wie die einfache Nachahmung auf dem ruhigen Dasein und einer liebevollen Gegenwart beruhet, die Manier eine Erscheinung mit einem leichten fähigen Gemüt ergreift, so ruht der STIL auf den tiefsten Grundfesten der Erkenntnis, auf dem Wesen der Dinge, in so fern uns erlaubt ist es in sichtbaren und greiflichen Gestalten zu erkennen.“ Im STIL-Prinzip spiegelt sich das künstlerische Streben heute wie ehedem, betonte W.Hofmann 1955. Auch heute werden die Autorität von STIL, das Vertrauen in STIL und den Rang und Wert des STIL-Prinzips thematisiert & reflektiert; besonders von mir in Verbindung mit STIL ars evoluoria. Web-Hinweis: Essay: „Über Gerhard RICHTER, seine drei „Betty“-Gemälde und die „Abstrakten Bilder“, GOETHEs STIL-Begriff sowie die BUERGELiade im hysterischen Welt-Kunst-Jahr 2007“. (art-and-science-Essay.) (Quelle: Gießener Zeitung: STIL (GOETHE & Werner HOFMANN) versus STIL-Losigkeit (Werner SCHMALENBACH & Gerhard RICHTER)

• 30.01.2011 WernerHahn

6. GOETHEs „Styl“ & KUNST (1)

Werner SPIES - JETZT zu KIEFERs Ver-rücktheit O.b. LADEN äußern ...!
Werner SPIES - JETZT zu KIEFERs Ver-rücktheit O.b. LADEN äußern ...!
Ich lasse mich mit unhöflichen, kränkenden Beleidigungen in ZO von Herrn/Frau „m“ NICHT kleinkriegen – von wegen „kleinkarierte Kampagne“. JA es geht um Duchamp(ismus), die Readymade-Ideologie und den KUNST DER KUNSTLOSIGKEIT fördernden institutionellen Kunstvermittler KITTELMANN. Falls Ihnen das zur KLÄRUNG reicht. Zur „Seltsamen Gemengelage“ lesen Sie noch „SUPER-„Kunst“ im Hamburger Bahnhof?: „Unappetitliches““ (ZO 4.10.09: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2009/10/04/super%E2%80%9Ekunst%E2%80%9C-im-hamburger-bahnhof-%E2%80%9Eunappetitliches%E2%80%9C?page=0 .
Ich zitiere „STYL“ (Goethe): (…) Gelangt die Kunst durch Nachahmung der Natur, durch Bemühung sich eine allgemeine Sprache zu machen, durch genaues und tiefes Studium der Gegenstände selbst, endlich dahin, daß sie die Eigenschaften der Dinge und die Art wie sie bestehen genau und immer genauer kennen lernt, daß sie die Reihe der Gestalten übersieht und die verschiedenen charakteristischen Formen neben einander zu stellen und nachzuahmen weiß: dann wird der Styl der höchste Grad wohin sie gelangen kann; der Grad, wo sie sich den höchsten menschlichen Bemühungen gleichstellen darf. (...)

• 30.01.2011 WernerHahn

7. GOETHEs „Styl“ & KUNST (2)

GOETHE in „Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl“ weiter:
…) Wie die einfache Nachahmung auf dem ruhigen Daseyn und einer liebevollen Gegenwart beruhet, die Manier eine Erscheinung mit einem leichten fähigen Gemüth ergreift, so ruht der Styl auf den tiefsten Grundfesten der Erkenntniß, auf dem Wesen der Dinge, in so fern uns erlaubt ist es in sichtbaren und greiflichen Gestalten zu erkennen. (…) Es ist uns blos angelegen das Wort Styl in den höchsten Ehren zu halten, damit uns ein Ausdruck übrig bleibe um den höchsten Grad zu bezeichnen, welchen die Kunst je erreicht hat und je erreichen kann. Diesen Grad auch nur zu erkennen, ist schon eine große Glückseligkeit, und davon sich mit Verständigen unterhalten ein edles Vergnügen, das wir uns in der Folge zu verschaffen manche Gelegenheit finden werden.
GOETHE über "Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil" auch:
"Es scheint nicht überflüssig zu sein, genau anzuzeigen, was wir uns bei diesen Worten denken, welche wir öfters brauchen werden. Denn wenn man sich gleich auch derselben schon
Dass Piet MONDRIANs Ideen überholt sind - wie Marcel DUCHAMPs Readymade-Ideologie &#8211; habe ich (nachlesbar) 1989 (& 1998 in Englisch erweitert; 2011 als eBOOK) zu erklären versucht (Kap. 3.4.)  a&s-malerei zu MONDRIAN.
Dass Piet MONDRIANs Ideen überholt sind - wie Marcel DUCHAMPs Readymade-Ideologie – habe ich (nachlesbar) 1989 (& 1998 in Englisch erweitert; 2011 als eBOOK) zu erklären versucht (Kap. 3.4.) a&s-malerei zu MONDRIAN.
lange in Schriften bedient, wenn sie gleich durch theoretische Schriften bestimmt zu sein scheinen so braucht denn doch jeder sie meistens in einem eignen Sinne und denkt sich mehr oder weniger dabei, je schärfer oder schwächer er den Begriff gefaßt hat, der dadurch ausgedrückt werden soll. (...)"
MEHR: http://www.textlog.de/41480.html

• 30.01.2011 montaigne

8. In der Klärung der Frage,
um/gegen was es Ihnen eigentlich geht, sind Sie also nicht weitergekommen? Schade.
Bei der Lektüre Ihres wie immer etwas langatmigen und selbstreferentiellen Artikels fiel mir neben dem Umstand, daß Sie auch da eine Kampagne gegen das (wohl nur) von Ihnen so ausgemachte Gespann Kittelmann/Duchamp zu entesseln versuchten, folgender Satz auf, ich darf Sie zitieren?
Wie Sie wissen, unterscheide ich zwischen NICHT-KUNST-ALS-„KUNST“ (die ich ablehne!) und ANTI-KUNST (die ein alter, überholter „Hut“ ist) und guter/schlechter KUNST (groß geschrieben), welche man in namhaften Museen der Welt sehen kann. Besonders interessieren mich Künstler/Kunstwerke/Kunsttheorien von Rang, die zur EVOLUTIONISIERUNG der Kunst(-Geschichte) kulturell Hervorragendes beigetragen haben.
Äh. Ahso. Was hat der Künstler damit sagen wollen?
Oder, um es kurz zu machen, darf man das auch so zusammenfassen: Was Kunst ist, möchten gern Sie bestimmen?
Das ist leicht begreiflich.
Ich bin sicher, Herr Hahn: Wenn Sie damit soweit sind, daß es spruchreif geworden ist, werden Sie unvermeidlich wieder von sich hören lassen.
Bis dahin wünsche ich gut Holz! - Und holen Sie sich bloß keinen Herzkasper.
Gruß,
m.

• 30.01.2011 WernerHahn

9. Kunst-Kunstlosigkeit/ANYTHING GOES?

Werner HOFMANN schreibt in „Die gespalten moderne. Aufsätze zur Kunst“ (2004) zu Julius von SCHLOSSER: „Wenn alles unter Kunstverdacht gerät, wenn ANYTHING GOES, wer kann dann begründet entscheiden, was der Museums- beziehungsweise Sothebys-Aura würdig ist? Schlossers Plädoyer für die Kunst der Kunstlosigkeit nimmt diese Frage vorweg. Auf unser Jahrhundert bezogen, verhilft diese Kategorie vielen Dingen zur Eingemeindung, die in DUCHAMPs FLASCHENTROCKNER ihren Ursprung haben.“ (S. 91.) Im Bd. H.P. Burmeister (Hrsg.) „Kunst und Kunstbegriff im neuen Jahrhundert“ (2000) spricht Hofmann von einer „Kunst der Kunstlosigkeit“ (W.H., Die Moderne und ihre Selbstwidersprüche, S. 21.). Was heute geschieht und oft als "Kunst der Kunstlosigkeit" Verwirrung stiftet, blickt
Zum Fall KITTELMANN/Duchampismus siehe Artikel ... a&s-Malerei.
Zum Fall KITTELMANN/Duchampismus siehe Artikel ... a&s-Malerei.
nach HOFMANN auf eine lange Vorgeschichte zurück, deren Strukturmerkmale man jedoch verfehlt, wenn man die Geschichte der Kunst des 20. JHs bloß aus der Entwicklung des Tafelbildes ableitet. Die Antworten liegen im ausgehende 19. JH, Öffnung der Gestaltungsbezirke - im Jugendstil. Werner Hofmann macht die Sattelstellung der Jahrhundertwende deutlich, in der ein ästhetisch übersteigertes Kunstwollen umschlägt in den Gegenpol der "Kunstlosigkeit". (W.H. „Von der Nachahmung zur Erfindung der Wirklichkeit …“. ) Heute nennen manche NICHT- und ANTIKUNST-Profis, das, was sie veräußern, nur 'Kunst' - so fallen leider 'kulturinteressierte' Laien auf diese Illusionisten herein, pilgern zur Tate Modern, „documenta“ etc.

• 30.01.2011 WernerHahn

10. Reaktionäre „KUNST“-Spielverderber (…)?

Wozu die ganze Anti-Kunst und Kunst der Kunstlosigkeit? SO kann es nicht sein, dass Kunsthändler bestimmen: „Kunst“ sei das, „von dem die Kunsthändler sagen, es sei welche“ (Arnold GEHLEN 1972). Seit der „Designierung“ von ready mades zum „Kunstwerk“ gibt es das „Wollen, welches Nicht-Kunst oder Anti-Kunst hervorbringen will“ (Werner HOFMANN 1966). Durch Kunstvermittler – den Verteilerapparat - gelang die Musealisieung x-beliebiger Dinge (vgl. Duchampsches
Duchamp und der ROTE Hahn - Symbolik zu Evolutions-ROMANTIK (googeln).
Duchamp und der ROTE Hahn - Symbolik zu Evolutions-ROMANTIK (googeln).
Werk). Nicht-Kunst sei keine Kunst, erklärte das BVerfGericht der BRD zum Ärger emsiger „Nicht-Kunst“-als-„Kunst“-Designatoren. „Kunst für alle“ rief man 1971 im Magazin Kunst – und forderte die Destruktion der Strukturen „Niveau, Qualität“ etc. (Reiner KALLHART) Eine DUCHAMPISMUS habe Duchamp nicht gewollt, erklärt Heinz OHFF. Obwohl die Anti-Kunst-Revolte mit Non-Art Kulturanarchismus & Entästhetisierung förderten – so auch H. MARCUSE 1973 -, kann es Udo KITTELMANN nicht lassen, in angeblich kulturkonservative Gesinnungen zu verfallen. Eine KEHRTWENDEUNG – wie von mir als „Spielverderber“ gefordert (schon im Symmetriebuch 1989, in 11.9.9.) interessiert wenig. Mein Plädoyer für ein positiv-kulturbildendes Kunstwollen – mit Freiheit zu INNOVATIONEN (STIL) – wird verächtlich gemacht; siehe Fall „m“ in ZO (w.o. Kommentar). Perestrojka forderte ich in 11.9.9. – GLASNOST (neues Denken), d.h. Umgestaltung, Demokratisierung … STIL statt Stillosigkeit forderte ich in Kapitel 12.7.

• 31.01.2011 WernerHahn

13. @8 Tadler-&-Nörgler „m“ (1)

Dass ich lesen kann IN ZEIT ONLINE 30/1/11: Meistgelesene Leserartikel & Meistkommentierte Leserartikel - WernerHahn Hohngelächter für Parfüm Fläschchen & Duchampismus in der BRD: Kittelmann
verehrt „wichtigsten Künstler des 20. JHs“ (…) – freut mich. Unerfreulich ist: Eine „Kampagne gegen das (wohl nur)“ von MIR „so ausgemachte Gespann Kittelmann/Duchamp“ habe ich angeblich „zu entfesseln versucht“ (…); Herr/Frau „m“ erlaubt es sich, mich mit folgendem Satz zu zitieren: „Wie Sie wissen, unterscheide ich zwischen NICHT-KUNST-ALS-„KUNST“ (die ich ablehne!) und ANTI-KUNST (die ein alter, überholter „Hut“ ist) und guter/schlechter KUNST (groß geschrieben), welche man in namhaften Museen der Welt sehen kann. Besonders interessieren mich Künstler/Kunstwerke/Kunsttheorien von Rang, die zur EVOLUTIONISIERUNG der Kunst(-Geschichte) kulturell Hervorragendes beigetragen haben.“ „m“ – dazu frech-provkant: „Äh. Ahso. Was hat der Künstler damit sagen wollen? Oder, um es kurz zu machen, darf man das auch so zusammenfassen: Was Kunst ist, möchten gern Sie bestimmen?“ Das sei „leicht begreiflich“. Begriffen hat „m“ gar NICHTS (wollen): Weder meinen Artikel – noch meine freundlich-sachlichen Kommentare zu seiner „KRITIK“ mit der missbilligenden, tadelnden und bedenklichen Beurteilung. Ein Gipfel des Unvermögens von Urteilsvermögen? „m“-These: „Was Kunst ist, möchten gern Sie bestimmen?“ „m“ bemängelt & tadelt gerade das, was ich NICHT bestimmen will: „was KUNST ist“ (…).

• 31.01.2011 WernerHahn

14. MISERE der KUNSTKRITIK(er) (2)@8/12

Er – Herr/Frau „m“ & @12 sollten meine 4 documenta-Bücher mal lesen, sich schlauer machen in meiner HP „art-and-science“. Aber um eine Kritik nach wissenschaftlichen, künstlerischen, etc. Maßstäben WILL es dem Tadler (Nörgler „m“) ja nicht gehen; man kann ja auch unfähig dazu sein (…)?! Indessen sieht Hanno RAUTERBACH ja Probleme auch bei „echten“ Kritikern: Debatte um UN-kritische "Kunst"-KRITIKer: Hanno RAUTERBERGs Plädoyer für eine Kunst-Kritiker-Akademie IN: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/08/19/debatte-um-unkritische-quotkunstquotkritiker-hanno-rauterbergs-pl . Schuld auch an der MISERE der KUNSTKRITIK(er) heutzutage (feuilletonistischer Kunstkritik) – dem „traurigen Zustand der Gattung Kunstkritik“ (so 2003 Christian Demand) haben die der der Kunstkritik fehlende KRITERIEN: So macht sich die KRITIK – siehe auch Fall KITTELMANN/DUCHAMPismus - „zum Komplizen des Kunstmarkts“, denn sie „hat den Kontakt zu ihrem Publikum verloren oder sich in
Bazon BROCK ...
Bazon BROCK ...
die einschlägigen Szenezeitschriften und damit in einen hermetischen Fachdiskurs geflüchtet“ – der so BEAUCAMP – „Kunst nicht mehr an den Ausstellungsbesucher vermittelt, sondern mit den anderen Vertretern des Kunstbetriebs, also Künstlern, Kuratoren, Galeristen und Sammlern kurzgeschlossen ist“. Das mutige Plädoyer des DIE ZEIT Kunstkritikers H.R. gegen UNkritische zeitgenössische Kritik/er sollte unbedingt unterstützt werden. Man darf das Kritiker-Problem nicht pauschalisierend behandeln, betonte ich a.a.O.!

• 31.01.2011 WernerHahn

15. Wer ist hier ENG-STIRNIG???@12 (1)

Einen „engstirnigen Zirkelschluss“ präsentiere ich angeblich in ZO: Natürlich braucht Kultur „wie unser aller Bemühung in der Gesellschaft eine Selbstkritik“. Dass Piet MONDRIANs Ideen überholt sind - wie Marcel DUCHAMPs Readymade-Ideologie – habe ich (nachlesbar) 1989 (& 1998 in Englisch erweitert; 2011 als eBOOK) zu erklären versucht (Kap. 3.4.) JA: Mondrian war Mystiker, er spürte „ein transzendentes Netz, das alles zusammenhält. Damit unterstellt er unserer Welt einen großen, verborgenen Plan, welcher wohl im Kern den ‚Sinn’ der ‚Schöpfung’ enthält“. Nur P.M.s Evangelium – das keinen Wert auf Bücher legte (Seuphor 1957) versuchte HARMONIE zu verwirklichen
MERKEL hofiert peinlich Kiefer & Co ...
MERKEL hofiert peinlich Kiefer & Co ...
im ASYMMETRIE-Gleichgewicht. 1924 formulierte er: „Die SYMMETRIE kennzeichnet die Dinge als getrennt, daher weist die universale Gestaltung um des Universellen die SYMMETRIE zurück.“ Hätte P.M. Phiipp Otto RUNGES Werk und Kunsttheorie (FARBENKUGEL – „Erste Figur der Schöpfung …“) gekannt, wäre er mit seiner Kunst & Theorie – aus heutiger Sicht – NICHT so rückständig. EVOLUTIONÄR betrachtet war und ist P.O.R. also „positiv-kulturbildend“, da er die Natur-Transformationen GUT interpretierte (wie GOETHE prä-evoluzzerisch; mal googeln bitte…)!
JA: „wer nicht daran glaubt, und aussagen will, dass unsere Welt nur aus losen, zusammenhanglosen Teilen besteht, dass nur wir darin, wir selbst, in unserer eigenen Verantwortung(!) einen relativen Sinn finden und formen können, produziert Ihrer Definition nach keine Kunst!“ Siehe Teil @12 ((2)

• 31.01.2011 WernerHahn

16. „Schöpfung“ wurschtegal!? @12 (2)

Natürlich produziert er „KUNST“ – als Manier oder Nachahmung – aber NICHT als „STYL“ (s.w.o. Goethes Definition). LEIDER: vielen Zeitgenossen ist „Schöpfung“ wurschtegal! Der „Grosse Plan“ vieler KUNST-Macher besteht heutzutage „nur aus Beliebigkeit, Chaos und Absurditäten“; siehe meine documenta-Kritik z.B. (BURGELiade, BAKARGIEViade
Hessen-Löwe: rückschrittliche Kulturpolitik ...
Hessen-Löwe: rückschrittliche Kulturpolitik ...
etc. googeln). Fragen Sie Werner HOFMANN (der meine poesia und Kunst förderte) wer für ihn interessanter ist: MONDRIANismus & Readymade-Ideologie oder ars evolutoria? Sie werden sich wundern (…). Ich vertrete Meinungen wie ich sie in „Debatte um UN-kritische "Kunst"-KRITIKer: Hanno RAUTERBERGs Plädoyer für eine Kunst-Kritiker-Akademie“ (ZO), mit Erwartungen und Forderungen zur „KRITIK der KUNST-KRITIK“ erörterte: Über den Kunstbegriff heute, Kunst-Beurteilungsmaßstäbe, diskutiere ich in ars-evolutoria-Beiträgen schon seit meinen Symmetriebüchern von 1989 (deutsch) und 1998 (englisch; 2011 als eBOOK). Kein Wunder, wenn Eduard BEAUCAMP, der in „das kunstwerk“ über „Wozu Kunstkritik heute?“ schrieb , in FAZ-KUNSTSTÜCKE heute einen „neuen Weltgeist“ fordert. Angesichts von „Kommerz & Rummel“ vermisst E.B. Kunst-Kennerschaft (natürlich bei ZO-Usern wohl nicht). Der Kunstwissenschafter ULLRICH meinte: Selbst die „klassische KUNSTKRITIK“ argumentiere mittlerweile gerne mit Geld und akzeptiere damit, dass der „Preis Teil des Werks“ sei. Kriterien für gute Kunst gibt es: Originalität, Innovation etc. Hierzu ebenda ein Modell von mir (a.a.O. mehr dazu).

• 31.01.2011 WernerHahn

18. A propos "Originalität, Innovation etc."

Das
Unfähige JUSTIZ: d-Reform etc. ... justiz-art googeln ...
Unfähige JUSTIZ: d-Reform etc. ... justiz-art googeln ...
Bundesverfassungsgericht definierte Kunst so: „Das Wesen der künstlerischen Betätigung ist die freie schöpferische Gestaltung, in der Eindrücke, Erfahrungen, Erlebnisse des Künstlers durch das Medium einer bestimmten Formensprache zu unmittelbarer Anschauung gebracht werden. Alle künstlerische Tätigkeit ist ein Ineinander von bewussten und unbewussten Vorgängen, die rational nicht aufzulösen sind. Beim künstlerischen Schaffen wirken Intuition, Phantasie und Kunstverstand zusammen; es ist primär nicht Mitteilung, sondern Ausdruck und zwar unmittelbarster Ausdruck der individuellen Persönlichkeit des Künstlers."
Eine freiheitsermöglichende, freiheitssichernde und Pluralität verbürgende Kunst-Förderung – das gilt für KITTELMANN & Co (!) - durch den demokratischen Staat bedarf der Zugrundelegung eines Kunst-Begriffs, der es verhindert, dass weiterhin - wie auf d9/d10/d1/d12 und d(13) üblich - unter dem Deckmantel von "Kunst" die documenta-Macher als sog. Nicht-Kunst-als-"Kunst"-Designatoren x-beliebige Aktionen, x-beliebige Gegenstände (Nichtkünstlerisches) - nach der Ent-Grenzung und Aufhebung des Kunstbegriffs; durch Kunst/Künstler am Nullpunkt, in Nullform - als „das allgemein Beste“ verkaufen können. Dass der "Kunst"-Begriff der
Fettstuhl des ANTI-Künstlers J.B. ... a&s-p-malerei.
Fettstuhl des ANTI-Künstlers J.B. ... a&s-p-malerei.
Nicht-Kunst-durchsetzenden-Designatoren des totalitären Kunstbetriebs die ästhetische Dimension ("Kunstspezifisches") durch Reduktion der Kunst auf Nullform ausschließt - er deckt sich weder mit dem Kunstbegriff der Künstlerschaft in der BRD noch mit dem des gebildeten Menschen; und auch nicht mit dem r e c h t l i c h e n "Kunst"-Begriff - wurde von mir in Büchern & Essays wiederholt dargelegt.

• 31.01.2011 um WernerHahn

20. Kunst-Kriterien-Katalog (A)

Für KünstlerInnen gilt es, eine heute oft institutionalisierte „Niedrig“-Kunst – eine staatlich geförderte (absurde oder banale, „arme“) Anti-Kunst, Nullform-Kunst (siehe Kochkunst-Beispiel ADRIA-d12-BUERGELiade) – endlich zu entmachten, d. h. eine zulässige Kunstpolitik durchzusetzen! Unser Staat als Kultur-Staat muss - entgegen der „anything/everything goes“-Maxime von Nicht-Kunst-als-Kunst-Designatoren - entscheiden, was denn nun „Kultur“ (Kunst, Qualität) ist, wenn er die Kunst bewahren, schützen, vermitteln, fördern will. Die Links „Demokratisierung der Documenta“ (WEB ebenda ausführlicher zum 4. documenta-Buch (dB4)) und „Kunstbeurteilung - Kriterien“ meiner Homepage sollen mithelfen, Kunst aus dem Würge-Griff kunstlenkender und kunstfeindlicher Kritiker, Händler
HITLER als Kunstwerk und  entarteter "Künstler" ... a&s-p.Malerei.
HITLER als Kunstwerk und entarteter "Künstler" ... a&s-p.Malerei.
und reicher Sammler zu befreien.Was Kunst und wer Künstler ist lässt sich also juristisch klären. Verwaltungsgerichte sind demnach nicht gehindert, die richtige Anwendung der Begriffe 'Kunst' und 'Künstler' durch Verwaltungs-Behörden nachzuprüfen, was indessen im „Fall documenta“ insofern dadurch umgangen worden ist, dass behauptet worden ist, mir „mangelte“ es als Kläger (angeblich) „an der notwendigen Klagebefugnis“. Der "Fall Documenta" ist mittlerweile in die Justiz-Geschichte eingegangen: Dies wird einerseits belegt durch Veröffentlichungen in der Neuen Juristischen Wochenschrift: 22/1993 und 17/1997; a. a. O. 1997 auch Prof. Dr. Friedhelm Hufens Aufsatz "Muß Kunst monokratisch sein? Der Fall documenta", S. 1112-1114.
(Fortsetzung in (B).)

• 31.01.2011 WernerHahn

21. Kunst-KRITERIEN-Katalog (B)

Mein "Modell für eine objektivere Kunstbeurteilung", das Anklang fand, hier in einer Kurzfassung/Auszüge (vgl. db1, S. 81 f.):

WerkFORMALES, -INHALTLICHES und -GEHALTLICHES bestimmen den Gesamtwert eines künstlerischen Gebildes. Ein Kunstwerk konkretisiert sich in ästhetisch-werthaften und außerkünstlerischen werthaften Qualitäten. Wir unterscheiden wertpositive, -neutrale und negative Qualitäten.
Fragen Sie bei der Sachbegegnung, Sachanalyse das Kunstwerk mit den 7 essentiellen W: WAS, WANN, WO, WIE, WOMIT, WARUM, WOZU ???

Lieblings Anti-Künstler Ai WeiWei - documenta-Stinkefinger & BUERGELiade googeln ...
Lieblings Anti-Künstler Ai WeiWei - documenta-Stinkefinger & BUERGELiade googeln ...
1. VERGLEICHEN SIE DAS KUNSTWERK MIT BISHER BEKANNTEN WERKEN (Rangfolge a-e):
a) Plagiat
b) Epigonentum
c) Als Variation von ... neuartig und in der Erfindung meisterhaft
d) Neuartig - original - nicht dagewesen, jedoch nach der bisherigen kunstgeschichtlichen Entwicklung durchaus vollziehbar, vorhersehbar und vorstellbar
e) Geniale Leistung, als schöpferischer Akt in der Einzigartigkeit der Erfindung unfassbar, bisher nicht möglich erscheinend; Resultat eines besonderen unnachahmlichen Könnens (Nachweis der Neuheit der Erfindung - Rolle der Priorität!)

2. STUDIEREN SIE IM WERK DIE VERWENDUNG BILDNERISCHER MITTEL IN BEZUG AUF DIE LÖSUNG DES BILDNERISCHEN PROBLEMS (Zusammenwirken von Intuition und Intellekt des Künstlers)!
Linear-figurative Qualitäten, Farbqualitäten, kinetische Qualitäten, Aktivierungsqualitäten (Einbeziehen der Aktivität des Betrachters), akustische Qualitäten.Beitrag der Qualitäten am Wertvollsein des Ganzen; Korrelation von Bildstruktur und Inhalt/Gehalt; Problemrelationen, -verbindungen, -überlagerungen?
(Fortsetzung in (C).)

• 31.01.2011 WernerHahn

22. KuNsT-Kriterien-KaTaLoG (C)

3. INWIEWEIT DIENEN WIRKSAMKEIT, ÜBERZEUGUNGSKRAFT, EINDRINGLICHKEIT, MITTEILUNGSKRAFT DER REINEN BILDNERISCHEN MITTEL DEM KUNST-WERKINHALTLICHEN BZW. -GEHALTLICHEN (Überzeitlichkeit, Zukunftsträchtigkeit, Geist der Zeit etc.)?

4. WERDEN IN IHNEN GEFÜHLSBETONTE ASSOZIATIONEN NEGATIVER ODER POSITIVER ART IN BEWEGUNG GESETZT (Reflexstärke, evokatorische Kraft)?"

Hier ist anzumerken, dass ich in meinem Buch "Symmetrie als Entwicklungsprinzip in Natur und Kunst" (1989/1998/2011/eBOOK) das vielfältige Problem der Kunstbeurteilung mehrfach angesprochen habe und einen "evolutorischen Kunstbegriff", einen "Stammbaum" der Kultur und Malerei anvisiert habe (S. 234 f.).

Dass Qualität durchaus definierbar ist und der I n n o v a t i o n s w e r t eines Kunstobjekts als das oberste Kriterium angesehen werden kann (Originalität, visuelle Erfindungskraft, geschichtliche Relevanz, stilbegründende Kraft, Kreativität ...), belegt auch eine Untersuchung von PLAGEMANN mit Antworten von Künstlern, Händlern, Ausstellern, Kritikern, Sammlern. (Kunst als Ware? In: DAS KUNSTWERK, Nr.2/1971, S. 3-81; Zusammenfassung S. 79.) Zur Diskussion des Themas künstlerische Qualität siehe auch Langer, M.: Innovation und Kunstqualität. Worms 1989).

Gezielte Förderung
BAKARGIEViade googeln ...
BAKARGIEViade googeln ...
bestimmter Künstler/Antikünstler auf documenta-Ausstellungenen (siehe Beuys-Beispiel, x-mal d-gefördert), mehr aber noch g e z i e l t e N i c h t f ö r d e r u n g von innovativen und qualifizierten Künstlern führt auf indirektem Wege in bedenkliche Nähe zu einer nicht erlaubten Z e n s u r. In CH wohl ein Fall für einen documenta-VOLKSENTSCHEID: JA / NEIN (d-Reform / d-Demokratiserung)???

• 31.01.2011 WernerHahn

26. Bazon BROCK: „Diesmal klappt’s!"

Bazon BROCK, ein ehemaliger Professor für Ästhetik und Kulturvermittler, hat sich in der Umsonst-KUNSTZEITUNG zu Wort melden (in Nr.1 2011). Hier stellt er seine „Diesmal klappt’s!“-These vor:

Über „die guten Leutchen“, die sich aufregen über Museums-Schließungen etc. wird berichtet. Aber „Künstler und Wissenschaftler emanzipierten sich von der Bevormundung“ - durch herkömmliche „klassische Autoritäten“ – es gelang „die Autorität durch Autorschaft durchzusetzen“ (als „Hofnarrentum“ wurden sie relativiert …). Den evolutions- und evolutionisierungsfreudigen Autoren gelang es, sich zu etablieren – als Autoritäten durch Aussagen mit Bildern, Texten und „interessanten“ Kompositionen. Von „Kulturkampf“ ist die Rede: Kennzeichen der Selbstdenker seien „Selbstverständnis“
Evolutionäre Neo-Romantik googeln . P.O. RUNGE ...
Evolutionäre Neo-Romantik googeln . P.O. RUNGE ...
mit Kulturanspruch & „Insistieren auf Rationalität, Faktizität und soziales Kalkül“. Das Kontra-Faktische sei ein Faktum unter den „FAKTEN, Fakten, FaKtEn …“ – mit Unvernunft, Absurdität etc., wogegen „kein Kraut gewachsen“ sei. Diesmal werde es gelingen, Universalsozialismus, Fundamentalismus, HITLERischer Nationalsozialismus etc. als welthistorische Intermezzo zu überwinden. Mehr über... B.B.: http://de.wikipedia.org/w... . BB ist gegen Zensur, Bevormundung und Unterdrückung; er unterstützte mein EST-Projekt und meine documenta-Reform-Initiativen, hielt in Franfurt am 29/1/1993 in der Städelschule einen Symposiums-Vortrag zu „Evolutionäre Symmetrietheorie“: „Chiasmus und Hemisphärendifferenzierung“. Siehe zu EST mehr in meiner Homepage (Anthologie / Hrsg. Hahn/Weibel). A&S-Porträt vgl. Bildergalerie zum Artikel. PS: SCHADE, dass „vagant“ (CH) aussteigt; mein KRITERIEN-Modell-Vorschlag WILL und wird NICHT verhindern, dass KUNST aufrüttelt, will gerade „Heitschi-Bumbeitschi & Co“ NICHT (!!!) fördern.

• 01.02.2011 WernerHahn

27. @24 CH: VOLKS-Entscheide...

In der „Basler Zeitung“ (CH) liest man online in Kommentaren: „Eine selbsternannte Kunstelite bestimmt, was
GOETHEs &#8222;Styl&#8220; & KUNST (2) GOETHE in &#8222;Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl&#8220; - weiter: (&#8230;) a&s-Malerei, siehe im Artikel mehr.
GOETHEs „Styl“ & KUNST (2) GOETHE in „Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl“ - weiter: (…) a&s-Malerei, siehe im Artikel mehr.
Kunst ist“ – und dass ein „Berliner Schreiberling uns vorschreiben will, über was wir verfügen sollen, das geht zu weit. Er soll sich darum kümmern, wie man die Merkel mit ihrer Regierung daran verhindert, Deutschland in die Pleite zu treiben. Direkte Demokratie hat eben Das bei uns verhindert!“ – Mit dem „Schreiberling“ ist ein deutscher Professor gemeint, dessen FAZ-Artikel die BZ abdruckte. Der Peter GEIMER – Prof. für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin -, sei „einer der meint, das Volk soll zahlen und schweigen, damit der Kunst/Kulturbetrieb bzw. deren Schaffende ungeniert subventioniert werden können“ (…). „Haben sie gar Angst, dass der ‚Normale’ Bürger sich anmaßt über Kunst zu Urteilen?“, fragt eine Dame den Herrn P.G.. Mehr Volks-Kritisches in 70 Kommentaren siehe http://bazonline.ch/kultu.... Mit Bild des Professors.Der FALL „Nagelhaus“ ist nun entschieden worden – per VOLKS-Entscheid: Die „Architekturverpflanzung“ wurde durch VOLKS-Nein (Zürich) abgelehnt.MEHR dazu in ZEIT ONLINE: KUNST & direkte DEMOKRATIE: NEIN der Andersdenkenden zum „Nagelhaus“ (Zürich) - http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/09/29/kunst-amp-direkte-demokratie-nein-der-andersdenkenden-zum-%E2%80%9Enagelh.

• 01.02.2011 WernerHahn

28. NZZ & KUNST-Qualität (CH)

In der NZZ gefunden - POSITIVES: (...)«Ich kaufe nur noch Kunst von sympathischen Künstlern, netten Künstlerinnen! Liebenswürdigkeit und Grosszügigkeit – das sind Qualitäten, die sich im behaupten. Die Güte einer Seele ist überdies leichter zu erkennen als die Qualität eines Könnens. Und was soll ich mit der Genialität eines gerissenen Schurken, der mir Schönes und Wahres andrehen will, während er seine Katze verhungern lässt? (...)http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/zuercher_kultur/die_macht_des_sammlers_1.6110119.html / Die Macht des Sammlers.

UND in der NZZ GUT diagnostiziert: (...)Was «besser» ist und was «schlechter», die Differenz in der Qualitätserfahrung, lässt sich nicht erleichtern oder didaktisch abkürzen. Die Akzeptanz von Niveaus und der Sinn für Standards lassen sich nur mit langfristigen und mühsamen Anstrengungen erreichen. Ohne Niveausicherung aber lässt sich kulturelle Überlieferung zwischen den Generationen nicht besorgen. Was also in der Regel euphemistisch «Qualitätssicherung» genannt wird, kann nicht mit «Schlüsselqualifikationen», sondern nur mit Garanten für inhaltliche Niveaus erreicht werden. (Der bildende Eigensinn der Kunst - http://www.nzz.ch/nachric...)

• 01.02.2011 WernerHahn

29. ZÜRICH: KUNST-Qualitäts-Sicherung...

Den KULTUR-Initiative-Machern (Agenten ... KITTELMANN/ Berlin ...) empfehle ich – falls es ihnen ERNST ist - Artikel zur ZÜRICHer Kultur von mir zu lesen:

An anderer Stelle (1) forderte ich zur „EVOLUTION der KULTUR-POLITIK“, dass von moderner demokratischer Kulturpolitik die TRANSPARENTZ ihrer Entscheidungen erwartet werde: SUBVENTIONs-Geber, also die ÖFFENTLICHE Hand, wie auch SUBVENTIONs-Empfänger und -Empfängerinnen (Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen) sind gehalten, über die vergebenen, respektive erhaltenen Mittel, RECHENSCHAFT abzulegen.Hierbei dient EVALUATION – die Auswertung (Recherche, Ermittlung) von negativen und/oder positiven Erfahrungen - nicht nur der LEISTUNGs-Überprüfung, sondern auch der QUALITÄTs-Sicherung, also der Optimierung, der Strategie und Planung sowie dem Wissens-Zuwachs.

Zu fordern sind gerade heute Qualitäts-Entwicklung und Evaluation (Selbst- und Fremd-Evaluation): Damit Ausstellungs-Häuser dazu in der Lage sind, ist der Aufbau eines institutionellen Qualitäts-Managementsystems (auch z.B. in HAMBURG oder GIEßEN) erforderlich, das alle Bereiche des Ausstellungswesens in den Blick nimmt. Die EVALUATION ermöglicht es dabei, mittels geeigneter Verfahren und Instrumente (siehe das Schulbeispiel der Stadt ZÜRICH (1)) bestimmte Aspekte kunstbetrieblicher Wirklichkeit untersuchen, beurteilen und weiterentwickeln zu können.
Entbehrlich-Schlechtes gegen Qualitätsvoll-Innovatives austauschen: Aufgabe eines Kunst-Museums (in CH/BRD ...)ist natürlich das Bewahren und Aufspüren des kunst-erneuernden Innovativen. Der Bestand sei „Bürgerbesitz“ liest man: Institutionelle Kunstvermittler haben indessen vieles am Kunst-Markt teuer erworben, was des „Bewahrens“ nicht wert ist und Bürger stört. Es ist nicht „absurd“, Möglichkeiten zum Bewahren von Kunst dadurch zu schaffen, dass man schlechte Kunst verkauft. Mehr in (1): DIE ZEIT Online-Beitrag googeln. „Probleme der KULTUR-POLITIK: ZÜRICH – ein Vorbild für andere Städte in den myheimat-Regionen?“ –v.7.12.2008. Siehe auch in DIE ZEIT online: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/02/27/ohnmacht-zeigen-%E2%80%9Ekunst-als-herrschaftsstrategiequot-dhm - (ohn)MACHT ZEIGEN: „Kunst als Herrschaftsstrategie" (D.H.M.) / v. 27-2-10.

Literatur & Anmerkungen

Siehe auch:

Angela MERKEL & die Mythologie des Anselm KIEFER: KOSMOS-Kühe (…)
http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/10/07/angela-merkel-amp-die-mythologie-des-anselm-kiefer-kosmosk%C3%BChe-%E2%80%A6

Anselm KIEFER: Friedenspreisträger malt KUH-Serie; KOSMOS-Mythos (...)
http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/anselm-kiefer-friedenspreistraeger-malt-kuh-serie-kosmos-mythos-d903155.html

Anselm Kiefer über Kunst als Schicksal des Menschen &#8211; &#8222;Bin Ladin eine Kunst-Performance&#8220;. "Bin Ladin - eine Kunst-Performance? a&s-Porträtmalerei Werner Hahn 6/2/2011.
NAGASAKI-Atombombe als Kunst ??? a&s-p-Bild.
Langeweile, Verrücktheit, Subversivität, absurde Gedanken werden dem &#8222;Malerfürsten" unterstellt. Die Aussage A.K.s sei &#8222;noch nicht mal provokant sondern einfach nur dumm&#8220;, heißt es. a&s-p-Bild wh. 6-2-11.
"Kunstwerk"-Äußerung zu Terroranschlag 11.9.01: STOCKHAUSEN löste Sturm der Entrüstung aus; a&s-p-Malerei 6-2-11.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
ANTI-Friedenspreis für Kiefer ... a&s-p-Malerei.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
WOHIN solldas führen ?! - Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
"WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.
Werner SPIES - JETZT zu KIEFERs Ver-rücktheit O.b. LADEN äußern ...!
Dass Piet MONDRIANs Ideen überholt sind - wie Marcel DUCHAMPs Readymade-Ideologie &#8211; habe ich (nachlesbar) 1989 (& 1998 in Englisch erweitert; 2011 als eBOOK) zu erklären versucht (Kap. 3.4.)  a&s-malerei zu MONDRIAN.
Zum Fall KITTELMANN/Duchampismus siehe Artikel ... a&s-Malerei.
Duchamp und der ROTE Hahn - Symbolik zu Evolutions-ROMANTIK (googeln).
1
Bazon BROCK ...
MERKEL hofiert peinlich Kiefer & Co ...
Hessen-Löwe: rückschrittliche Kulturpolitik ...
Unfähige JUSTIZ: d-Reform etc. ... justiz-art googeln ...
Fettstuhl des ANTI-Künstlers J.B. ... a&s-p-malerei.
HITLER als Kunstwerk und  entarteter "Künstler" ... a&s-p.Malerei.
Lieblings Anti-Künstler Ai WeiWei - documenta-Stinkefinger & BUERGELiade googeln ...
BAKARGIEViade googeln ...
Evolutionäre Neo-Romantik googeln . P.O. RUNGE ...
GOETHEs &#8222;Styl&#8220; & KUNST (2) GOETHE in &#8222;Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl&#8220; - weiter: (&#8230;) a&s-Malerei, siehe im Artikel mehr.

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Wege zum Evolutorischen oder Evolutionären KUNST-Begriff - ein...

Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.02.2011 um 10:56 Uhr
Hallo Werner,
wieder ein interessanter Beitrag!

eine Verständnisfrage:
ist der Absatz, beginnend mit "Die zum Selbstmord entschlossenen Mörder..." nun ein KOMMENTAR von Jürgen Habermas oder ein Kommentar von Dir? Warum frage ich danach?
= diese unkritische, nichts hinterfragende, Übernahme der offiziellen Version der Anschläge des 11. September würden so gar nicht ins Bild passen, dass ich mir bisher vom KRITISCHEN, dialektisch denkenden Werner Hahn gemacht habe!
Selbst mehr als die Hälfte der US-Amerikaner glaubt dieser offiziellen Version nicht!
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 11:25 Uhr
Hallo Stefan:
Herzlichen DANK für den Hinweis; Habermas zitierte ich nach http://www.boersenverein.de/de/96671?pid=97208 - habe nun im Artikel die unklare Stelle korrigiert.

Warum die FAZ -Feuilletonisten diesen Kommentar (das reine Zitat) publizierte, die Aufforderung an SPIES zu Kommentieren aber nicht bringen wollte, ist mir bis heute nicht ersichtlich! Ich hatte zudem extra bei der online-Redaktion angerufen, warum ich so Wert auf die SPIESsche Antwort lege; der W.S. gehört ja noch zur seriösen Sorte der Kunst-Kritiker/Historiker ... der BRD. Siehe auch (noch zu kommentieren momentan) http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E5A356A5A4AC549C5BC64EB92E6FEA937~ATpl~Ecommon~Scontent.html - schreibe einen Kommentar zu Habermasscher Rede!? Deine Sicht der Dinge ...
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.02.2011 um 11:34 Uhr
DANKE für die Klarstellung und die Antwort!
Nun, ich denke darüber nach, habe zur Zeit `ne Menge anderer Dinge zu schreiben... und was noch wichtiger ist, es könnte dann evt. zu einer DISKUSSION führen, da muss ich wohl oder übel im Moment PASSEN und Schwerpunkte setzen!
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 12:33 Uhr
Auch "Kunstwerk"-Äußerung zu Terroranschlag in den USA des Komponisten Karlheinz Stockhausen:

Einen Sturm der Entrüstung löst K.H.S. bei einem Pressegespräch in Hamburg aus, als er die Angriffe als "das größte Kunstwerk" bezeichnet, das es je gegeben habe. Geplante Konzerte mit ihm, die im Zentrum eines Hamburger Musikfestes stehen sollten, wurden daraufhin abgesagt.

Kultursenatorin Christina Weiss teilte in einer Presseerklärung mit, sie habe "keinerlei Verständnis für verbale Entgleisungen". Allerdings zeigte sie sich während einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz auch um Verständnis für die "geistige Welt" bemüht, in der der Komponist Karlheinz Stockhausen zu Hause sei. ...

Mehr dazu:
http://www.welt.de/print-welt/article476671/Welle_der_Empoerung_ueber_Stockhausen.html
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 13:13 Uhr
Zitat aus dem FAZ-Artikel Frau BOPP/FAZ:

"Man möchte seinen Ohren nicht trauen: Wie vor ein paar Jahren schon Karlheinz STOCKHAUSEN meint nun auch Anselm Kiefer, Usama Bin Ladin habe dort „das perfekteste Bild geschaffen, das wir seit den Schritten des ersten Mannes auf dem Mond gesehen haben“.

Doch nicht nur das: Es sei dem Mann gar nicht um einen terroristischen Akt gegangen, sondern allein darum, symbolträchtige Bilder zu produzieren. Die vielen Menschen, die dabei getötet wurden, scheint Kiefer in diesem Moment zu vergessen. Er redet nun schon eine gute halbe Stunde, das französische Bildungsgroßbürgertum hört ihm gelassen zu, scheint d'accord zu sein mit seiner These. Denn für Kiefer erfüllen die Bilder des 11. September alle Parameter der Kunst, als da seien: Schönheit, ein einzigartiger Charakter, Einfachheit, Homogenität und Vieldeutigkeit, die Interaktion mit dem Betrachter und zu guter Letzt auch die Provokation. Mit ihr kennt Kiefer sich ja tatsächlich aus."

Die Äußerung von Karl-Heinz Stockhausen nach wikipedia, die für Widerspruch und Unverständnis gesorgt hat:

Vor allem seine Bemerkung im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001:

„Also was da geschehen ist, ist natürlich - jetzt müssen Sie alle Ihr Gehirn umstellen - das größte Kunstwerk, was es je gegeben hat …“[25] Er führte dazu aus:[26] - „Daß also Geister in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nie träumen könnten, daß Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch, für ein Konzert. Und dann sterben. [Zögert.] Und das ist das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos. Stellen Sie sich das doch vor, was da passiert ist. Das sind also Leute, die sind so konzentriert auf dieses eine, auf die eine Aufführung, und dann werden fünftausend Leute in die Auferstehung gejagt. In einem Moment. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts, also als Komponisten. … Ein Verbrechen ist es deshalb, weil die Menschen nicht einverstanden waren. Die sind nicht in das Konzert gekommen. Das ist klar. Und es hat ihnen niemand angekündigt, ihr könntet dabei draufgehen.“

(Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_Stockhausen )
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 13:47 Uhr
Gefunden - wh in http://www.kultradio.eu/2008/07/14/anselm-kiefer-im-gesprach-faznet/

Überlebensstrategien des DINOSAURIER-Freundes KIEFER

KIEFER als Friedensstifter auszuzeichnen, wurde dem Stiftungsrat (Börsenverein) übel genommen. Auch N. MAAK & J. VOSS (FAZ) fallen bei KIEFERs Werk „nicht sofort das Wort Frieden“ ein; vgl. „Künstler, um zu überleben“ – FAZ Print und Online am 12.07.08. Als einen „Akt der Selbstfindung“ – „naive Art, Gesten ans Licht zu heben“ – erklärt der unpolitische KIEFER seine „HITLER-Gruß“-Bilder ebenda rückblickend. „Weil ich überwältigt bin“, schaffe ich Großformatiges, sagt der Maler, der HAWKINGs Theorien verehrt.

Der „an den Mythen weiterarbeiten“ wollende KIEFER behauptet, wir alle hätten „in unserem Gehirn (…) ja noch dinosaurische Elemente, uralte Zellen aus Vorzeiten“. Gab es das Denken/Fühlen „von Gut und Böse“, „Eifersucht“, „Hass“ etc. schon bei Tetrapoden im Mesozoikum (den bipeden Ur-Sauriern im Reptilienzeitalter)?

Als Vögel überlebten Saurier bis heute. Naturwissenschaftliche Begriffe „sind für mich Metaphern für die Mythen“ protokolliert das verblüffte FAZ-Team. Der „Mythos“ sei „als einziger wahr“; auch das Evolutionsgeschehen. Bei seiner Malerei spiele „handwerkliche Könnerschaft“ keine Rolle: „Ich habe auch gar kein besonderes Talent, um Maler zu sein. Ich benutze Malerei als Instrument“, gesteht KIEFER. Ein bewusstseinsschärfendes Kunstverständnis lehnt er im aktuellen FAZ-Interview ab.

Der Chefredakteur der „Kunstzeitung“ fragte sich, „warum der Stiftungsrat ausgerechnet den oft und aus verständlichen Gründen missverstandenen Hitlergruß-Maler Kiefer küren will“. Sogar sein persönlicher „Allround-Laudator, der eloquente Walter SMERLING“, habe es in der „BILD“-Zeitung (v. 5. Juni) „nicht geschafft, auf drei Spalten plausibel zu machen, was Anselm KIEFER, der mythologisch aufgeladene Verbrämungsmeister, eigentlich in Sachen Freiheit beizutragen hat.“ Zum Stifter-Statement „Anselm Kiefer erschien im richtigen Moment, um das Diktat der unverbindlichen Ungegenständlichkeit der Nachkriegskunst zu überwinden“ meint der KZs-Herausgeber Karlheinz SCHMID (KZ Nr. 143/Juli 2008, S. 3):

„Um Gottes willen: Kiefer nun auch noch als Galionsfigur einer ‚verbindlichen Gegenständlichkeit’?! Die muss schließlich gemeint sein, wenn solcher Schwachsinn, historisch unverantwortlich losgelöst vom vorangegangenen Bilderverbot der Nazis, offiziell verbreitet wird. Machen wir’s kurz: Aus dem angesehen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist in diesem Jahr ein porös anmutender Mythenpreis allzu germanischer Gesinnung geworden. Schwer wie Blei.“

15. Jul. 2008
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 17:45 Uhr
NEU ergoogelt:

(...)
Kiefer gehört dem internationalen Jetset der bildenden Kunst an. Das verpflichtet ihn beinahe schon zu Skandal und Provokation. Eine gewisse Neigung dazu ließ sich bei ihm allerdings schon früh erkennen. Selbstportraits mit angeblich ritualentlarvtem Hitlergruß und allerlei deutsche Topographie, bei deren Deutung dem Betrachter der Bilder eher keine Botschaft vermittelt, aber desto mehr faustdick suggeriert wurde, dass das alles irgendwie anders gemeint gewesen sein könnte. Anders? Verrätselt, schlug die Kunstkritik vor. (…) Im österreichischen Magazin profil sagte Visionär Kiefer: “Seit dem Fall des Kommunismus drehen die Amerikaner durch, sie denken, der Kapitalismus habe gesiegt. Stimmt aber nicht: Er wird nur später untergehen als der Kommunismus“. George W. Bush und Osama Bin Laden bezeichnete er bei der gleichen Gelegenheit als „Kollegen“, die sich gegenseitig „begründen“. Zurzeit redet der Mann wieder. Und zwar in einer Vorlesungsreihe am College de France. Dort soll er, laut FAZ, Bin Laden als Künstler und dessen Zerstörungswerk in New York als Kunstwerk in Erwähnung gebracht haben. Wirklich originell ist auch das nicht. Der Komponist Stockhausen hatte sich mit ähnlicher Zuschreibung seinerzeit ins Gespräch gebracht.

Nein, Kiefer ist mit seiner Haltung durchaus nicht allein. Es ist die alte Konstellation, es sind die Denkfiguren der Künstler und Intellektuellen des 20. Jahrhunderts, die sich immer noch bemerkbar machen. Es ist die unselige Tradition der Avantgarde mit ihrem antibürgerlichen Affekt, dem alt-expressionistischen Hang die Zerstörung zu ästhetisieren. Es ist, ins Soziologische übertragen, die Schadenfreude, sobald das Imperium in Schwierigkeiten kommt, das Imperium, von dessen Beifall der Künstler lebt. Bemerkenswert ist auch, dass es ein Friedenspreisträger des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ist, der die Ästhetisierung der Zerstörung durch Bomben beschreibt.

Nein, die Kunst in Deutschland ist nicht politisch, sie ist bloß ihr Geld wert. Sammler aber, auch die von Anselm Kiefer, leben mehrheitlich in den Vereinigten Staaten, und wenn durch Zufall demnächst eine Attentatsbombe auf ein Bild von Kiefer treffen sollte, dann wird dieses noch bedeutsamer werden, es wird das Bild der Zerstörung eines Bildes von Anselm Kiefer sein. Die Sammlungen, heißt es, freuen sich bereits.

Quelle:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zwei_kuenstler_anselm_kiefer_und_osama_bin_laden/
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.02.2011 um 18:26 Uhr
Nicht schlecht: die kleinbürgerliche, selbst ernannte, ach so systemkritische Avantgarde der Intellektuellen, die bei aller Kritik am System sehr gut davon leben!
Trotz der Erkenntnis, "dann wird der Kapitalismus später untergehen", werden diese Intellektuellen sich nie in den Dienst der Arbeiter stellen und deren Führung akzeptieren.
Ausnahmen wie z.B. B.Brecht gibt`s zum Glück auch.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 18:43 Uhr
MEME-Evolutionisierung:

"Die WELT " schreibt:

Friedenspreisträger Anselm Kiefer erklärt den 9/11-Massenmord zu einem Kunstwerk. Deshalb ist auch Carlos, der Schakal ein Kandidat für die Auszeichnung.

Sehr geehrte Damen und Herren vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels,

Sie haben vor drei Jahren, 2008, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an den Maler und Skulpturisten Anselm Kiefer verliehen. Es war das erste Mal in der Geschichte des Friedenspreises, dass ein bildender Künstler und nicht, wie üblich, ein Literat geehrt wurde.
In seiner Laudatio auf den Preisträger sagte der Kunstkritiker Werner Spies über Anselm Kiefer: "Er provoziert, er zündelt mit Verbotenem und Verdrängten. Es gibt keinen anderen Künstler aus Deutschland, der sich auf derart sichtbare und riskante Weise der Geschichte zugewandt hätte." Kiefer bedankte sich für Ehre, in dem er unter anderem sagte: “Ich denke in Bildern. Dabei helfen mir Gedichte. Sie sind wie Bojen im Meer. Ich schwimme zu ihnen, von einer zur anderen; dazwischen, ohne sie, bin ich verloren.”

Schon bei der Preisverleihung zogen einige Gäste die Augenbrauen hoch und fragten sich, wie der Börsenverein auf Kiefer als “Friedenspreisträger” gekommen wäre, ob die Entscheidung vielleicht etwas mit der Personaldecke zu tun haben könnte, die überall im Lande sehr dünn ist.

Nicht nur der SPD mangelt es an qualifiziertem Führungspersonal, der CDU, der ARD und der Berliner Treberhilfe geht es genauso.

Man muss schon sehr viel Fantasie haben, um Kiefers Werke als einen Beitrag zum Frieden zu verstehen.

( ...) Nun ist es nicht unbedingt Aufgabe der Kunst, gute Laune zu verbreiten, aber muss ein Künstler, der für seine friedensstiftende Arbeit ausgezeichnet wurde, so weit gehen, einen Massenmord zu einem Kunstwerk zu erklären? Anselm Kiefer hat vor kurzem während einer Vorlesung am Pariser College de France gesagt, Osama bin Laden habe am 11. September 2001 in New York „das perfekteste Bild geschaffen, das wir seit den Schritten des ersten Mannes auf dem Mond gesehen haben“, dabei sei es ihm nicht um einen terroristischen Akt gegangen, sondern allein darum, symbolträchtige Bilder zu produzieren.

Sagen Sie mal:

Angesichts von fast 3000 Menschen, die zu einem “Bild” verarbeitet wurden – ist das eine Äußerung, die man einem “Friedenspreisträger” durchgehen lassen sollte?

Als Künstler mag er meinen, was er will, aber als Friedensikone? Sie wären doch auch enttäuscht, wenn Sie erfahren würden, dass Mutter Teresa in ihrer Freizeit Molotow-Cocktails gebastelt habe, um die “symbolträchtigen Bilder” zu genießen, die bei deren Aufschlag entstehen.

Dabei war die Äußerung von Kiefer nicht einmal besonders originell. Schon in den 70er-Jahren schwärmte der Wiener Aktionskünstler Otto Mühl von der Schönheit tiefgefrorener Leichenstapel im Krieg und der Kölner Komponist Karlheinz Stockhausen verlieh dem Massenmord vom 11. September das Prädikat “besonders wertvoll”: “Das ist das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts, als Komponisten.”

Nun meine ich nicht, dass Sie Anselm Kiefer den Friedenspreis aberkennen sollten. Das wäre uncool und vermutlich mit den Richtlinien für die Preisvergabe nicht zu vereinbaren. Ich meine nur, Sie könnten den Kreis der potenziellen Preisträger ein wenig erweitern. Sie haben bereits einen Künstler geehrt, der einen Massenmörder zum Künstler geadelt hat. Gehen Sie jetzt einfach einen Schritt weiter und ehren Sie einen Künstler, der etliche Morde begangen hat und in einem französischen Gefängnis eine lebenslange Strafe absitzt, Illich Ramirez Sanchez, genannt Carlos, der Schakal. Im Gegensatz zu Kiefer hat er sogar ein Buch geschrieben (“Revolutionärer Islam”), in dem er Osama bin Laden als Freiheitskämpfer würdigt. Das müsste doch reichen, oder? Und die Laudatio könnte diesmal Christian Klar halten. Voller Vorfreude auf die nächste Preisverleihung und einem herzlichen “Peace Now”!

Autor: Henryk M. Broder - 6-2-11
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 19:01 Uhr
KIEFER: ein Wesen, das abgrundtief böse ist, abgrundtief böse sein kann.

„Der Mensch ist ein Wesen, das abgrundtief böse ist, abgrundtief böse sein kann. Das erleben wir bis heute. Wir sind immer wieder entsetzt. Die Kultur kann weitergehen, die Zivilisation kann weitergehen, es bleibt der Abgrund der falschen Polung des Menschen“, sagte Kiefer der Wochenzeitung „Die Zeit“ zu den theologischen und metaphysischen Hintergründen seiner Kunst. Der weltweit anerkannte deutsche Künstler, der am 8. März 60 Jahre alt wird, lebt seit Jahren bei Nîmes in Südfrankreich.

Der ehemalige Schüler von Joseph Beuys bekennt, sehr viel von ihm gelernt zu haben. „Abgesehen von seiner politischen Theorie, die ich abstrus fand, hatte er einen unheimlichen Professionalismus, der mir geholfen hat, meinen Weg zu verkürzen.“ (...)

Weiterlesen in

http://www.handelsblatt.com/magazin/kultur-lifestyle/kiefer-der-mensch-ist-abgrundtief-boese;865926
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 06.02.2011 um 19:22 Uhr
Hallo Werner,
da komme ich kaum noch mit!
aber es ist WICHTIG, wenn man sich damit beschäftigen will. Zum Beispiel der vorletzte Kommentar zeigt doch einiges klarer auf.
- "DER" Mensch ist böse, so oder so ähnlich hören wir das Geschwafel der Idealisten seit Jahrhunderten.
- Und da ist es als Folge auch nicht weiter verwunderlich wenn von seinen theologischen und METAPHYSISCHEN Hintergründen seiner Kunst gesprochen wird.
- Ein Dialektiker würde nie von "DEM" Menschen sprechen und ein MATERIALIST schon gar nicht.
- Nun, dieser "Künstler" reiht sich ein in die, die "über den Klassen stehend" vergeblich versuchen, die Welt zu interpretieren ... und was bleibt übrig? Ein paar inhaltlose idealistische Phrasen, die man nicht weiter beachten muss.
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 06.02.2011 um 20:22 Uhr
DANKE - gut kommentiert; besser kann man's nicht sagen! LG wh
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 07.02.2011 um 08:51 Uhr
5. Werner Hahn 07.02.2011 08:48h www.art-and-science.de
(http://www.boersenblatt.net/210820/)

Zu lesen in DIE ZEIT online:

Böse, MENSCHENverachtend, KUNSTKRITERIENlos: Wird (muss) Staatskünstler Anselm KIEFER den Friedenspreis zurückgeben? Fall Kiefer/O.b.LADEN - http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2 011/02/07/b%C3%B6se-menschenverachtend-kunstkriter ienlos-wird-muss-staatsk%C3%BCnstle

„Sehr geehrte Damen und Herren vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Sie haben vor drei Jahren, 2008, den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an den Maler und Skulpturisten Anselm Kiefer verliehen. Es war das erste Mal in der Geschichte des Friedenspreises, dass ein bildender Künstler und nicht, wie üblich, ein Literat geehrt wurde. (…) Aber muss ein Künstler, der für seine friedensstiftende Arbeit ausgezeichnet wurde, so weit gehen, einen Massenmord zu einem Kunstwerk zu erklären? Anselm Kiefer hat vor kurzem während einer Vorlesung am Pariser College de France gesagt, Osama bin Laden habe am 11. September 2001 in New York ‚das perfekteste Bild geschaffen, das wir seit den Schritten des ersten Mannes auf dem Mond gesehen haben’, dabei sei es ihm nicht um einen terroristischen Akt gegangen, sondern allein darum, symbolträchtige Bilder zu produzieren.“ So schreibt der Autor Henryk M. Broder - 6-2-11 – in „Die Welt“ an den Börsenverein. H.M.B. meint „nicht, dass Sie Anselm Kiefer den Friedenspreis aberkennen sollten. Das wäre uncool und vermutlich mit den Richtlinien für die Preisvergabe nicht zu vereinbaren. Ich meine nur, Sie könnten den Kreis der potenziellen Preisträger ein wenig erweitern: (…) Illich Ramirez Sanchez, genannt Carlos, der Schakal (…).
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 07.02.2011 um 18:31 Uhr
Angela & der Fall Kiefer/O.b.Laden

Angela MERKEL & die Mythologie des Anselm KIEFER: KOSMOS-Kühe (…)
http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/10/07/angela-merkel-amp-die-mythologie-des-anselm-kiefer-kosmosk%C3%BChe-%E2%80%A6

Anselm KIEFER: Friedenspreisträger malt KUH-Serie; KOSMOS-Mythos (...)
http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/anselm-kiefer-friedenspreistraeger-malt-kuh-serie-kosmos-mythos-d903155.html

Angela sollte zum Fall K/L auch mal ihre Meinung äußern. Oder?!
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 07.02.2011 um 21:57 Uhr
Hallo Werner, zu deinem Kommentar 07.02. - 8.51 Uhr - 1. Link :

der Vorschlag, warum nicht den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Börsenvereins - an Pablo Picasso?
= prima IDEE, nur: passt wahrscheinlich nicht so ganz in die "politische" Landschaft? Auch wenn es viele, auch so genannte Kunstliebhaber und -anhänger (bewußt?) verschweigen, Pablo Picasso war in erster Linie ein politischer Mensch und dies drückte er auch in seinen Kunstwerken, in der Malerei aus!
Vor allem war er überzeugter Kommunist und Mitglied der KP in Frankreich.
In einem Interview mit der amerikanischen kommunistischen Zeitschrift New Masses kommt er sogar ins schwärmen:
" Ich kam zum Kommunismus ohne das geringste Zögern, da ich letztlich immer dabei gewesen war...bis Spanien mich endlich wieder willkommen heißen kann, hat mich die französische Kommunistische Partei mit offenen Armen aufgenommen. Ich habe dort all jene gefunden, die ich am meisten schätze...ich bin einmal mehr unter Brüdern."
Tja, da wird der Friedenspreis für Picasso ein zwar berechtigter Wunsch, aber wohl eher ein Wunschtraum bleiben!
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 08.02.2011 um 10:15 Uhr
A propos FRIEDENSPREIS Börsenverein / Buchhandel:

Ich werde für 2011 WIEDERUM Google vorschlagen und zusätzlich (!) WIKIPEDIA; arbeite an einem Artikel diesbezüglich ... Stelle Gründe zusammen. Wenn Du für wikipedia mir (Gegen)-Gründe nennen kannst, wäre ich Dir dankbar! LG wh
(http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2010/03/24/informationsfreiheit-ungefiltert-google-2010-friedenspreistr%C3%A4ger)

Wenn es den Friedenspreismachern auch nicht passt:

Stellungnahme von Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels:

"Wir begrüßen das Urteil als einen weiteren Schritt hin zur Stärkung des Urheberrechts in Europa. Es ist wichtig, Buchinhalte einfach und umfassend im Internet zur Verfügung stellen – aber immer im Einklang mit dem Urheberrecht und nur nach vorheriger Zustimmung der Autoren und Verlage. Denn Autoren und Verlage allein entscheiden, ob und in welcher Form sie ihre Werke veröffentlichen. Für diesen Grundsatz tritt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit seiner Gründung ein. Er fordert deshalb von allen Marktteilnehmern, sich an nationales und internationales Urheberrecht zu halten. (...) (http://www.boersenverein.de/de/portal/Archivmeldungen/190547?meldung_id=351130)

Den Machern ist bekannt:

1. Werner Hahn 14.06.2010 14:19h www.art-and-science.de

Nicht zuletzt dieser verzweifelte Optimismus, dieser stete Einsatz für eine Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern ist der Grund dafür, dass David GROSSMANN 2010 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels zugesprochen wurde. Zur Aufklärung:

GOOGLE wurde von mir für den Friedenspreis 2010 vorgeschlagen: Herr Martin SCHULT schrieb mir, dass er dem Stiftungsrat meine Begründung für den Vorschlag vorgelegt hat. In dieser Form:

Begründung:

Durch GOOGELN entwickelte sich eine kritische, freie und unabhängige Gegenöffentlichkeit zu den Etablierten (Medien etc. = Medien-Demokratisierung). WWW-Randalierer (hyperaktive Störer) können Frust loswerden. Die Suchsystem-Leistungen von GOOGLE zur Kommunikation (Recherche, Kultur/Kritik, Bildung, Wissen, Information, Forschung, Unterhaltung etc.) dienen „Frieden – Menschlichkeit – Verständigung“ (STATUT-Ziel). GOOGEL(n) ist bedeutsam als MATRIX („Mutterboden“) für Diskurs-Möglichkeiten: weltläufig - intellektuell – urban; in allen Wissensgebieten und kulturellen Lebensformen. GOOGLE ist eine einzigartige Quelle der Vergleichbarkeit des schnellen Info-Wissens: kurze Suche nach einem Stichwort und das Herauspicken eines geeigneten Artikels (z. B. mit GOOGLE NEWS); ein breiter, kontrollierter und reflektierter Erwerb von Information kann stattfinden. Möglichkeiten der Erweiterung von DEMOKRATISIERUNGs-Versuchen diverser „Machtapparate“. Benutzer-Freundlichkeit im Detail, im Querbezug und in der möglichen Übersicht; hervorragender Navigationskomfort. Übersichtlichkeit hat bei GOOGLE einen technischen und auch visuellen Aspekt. GOOGELN als dynamisches „Work in Progress“-System: Möglichkeit zu substantiellen Informationen, zusammenhängendem Wissen, mit argumentativ zu klärenden Standpunkten. Schnelles Gewinnen von neuartigen Informationen und Perspektiven. GOOGELianer können leicht zu vielen wichtigen Artikeln und Themen der Medienwelt eine kritische aktuelle Online-Kurz- oder Lang-KOMMENTIERUNG verfassen. (1)

Mehr hierzu:

Quelle: http://www.myheimat.de/gladenbach/kultur/fall-chin ...

(1) Herr Martin SCHULT ist die zuständige Person in dieser Angelegenheit: Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. Geschäftsstelle Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Schiffbauerdamm 5 / D-10117 Berlin. Internet: www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de

Anmerken möchte ich, dass ich im Internet schon 2008 einen Beitrag zum Thema veröffentlicht habe: HAHN, Werner: OFFENER BRIEF zum FRIEDENSPREIS 2008 & 2009 des Deutschen Buchhandels (Börsenverein): GOOGLE als Preisträger 2009!

Auf meiner HP art-and-science nachlesbar, auch in meinem BLOG bei „DIE ZEIT“: offener Brief 2-7-2008: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2 ... (mit 10 Kommentaren).
UND später 2009: http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2 ...

Siehe auch boersenblatt.net: http://www.boersenblatt.net/210820/ (mit 3 Kommentaren von mir).

Quelle: http://www.boersenblatt.net/386012/
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 08.02.2011 um 10:30 Uhr
06.06.2008
von Werner Hahn in "taz":

Zum Friedenspreis ist Börsenvereins-SCHELTE angebracht

Vom Stiftungsrat des Preises wurden Skulpturen Anselm Kiefers - bleierne Bücherstapel („Folianten“) - anscheinend als „Schutzschilde“ gegen das Verschwinden des dedruckten Wortes/Bildes gedeutet (gegen Internet-Macht?). Sie seien aber „kein Denkmal für die verlorene Buchkultur“, sondern für die „geschichtliche Zeit“, hat Kiefer betont. Der Börsenverein nennt auch andere Gründe: „Anselm Kiefer erschien im richtigen Moment, um das Diktat der unverbindlichen Ungegenständlichkeit der Nachkriegszeit zu überwinden“, was als absichtlicher AFFRONT gegen die Garantie der KUNST-FREIHEIT (Art.5 Abs.3 GG) zu werten ist. Die Schmähung grenzt generell nicht-gegenständlich arbeitende KUNST aus, diffamiert Syntax und Semantik der „Abstraktion“. Der staatstragende agent provocateur Kiefer (bekannt für seine Selbstporträts mit gerecktem Arm; Hitlergruß-Serie) sollte sich in der Dankesrede zum Preis auch hierzu äußern: Hat der Börsenverein an die vielfältigen Programme (Kunst-„Arten“) seiner KUNSTBUCH-Verlage gedacht? Das alte Lehrmeinungs-Denken in GEGENSTÄNDLICH vs./kontra ABSTRAKT ist revisionsbedürftig, was schon KANDINSKY festgestellt hat (Pole große Realistik/große Abstraktion); Herbert READ untermauert hat (Denken-Fühlen-Empfinden-Intuieren). Ist Kiefers Kunst in Blei „KUNST zur Verwirklichung des Friedensgedankens“ (Statut § 1)? Die Börsenvereins-Kulturpolitik zum „Fall Anselm Kiefer“ gehört in der Tat nicht zu den Aufgaben der Preisjury. Was haben wohl die Ex-Kulturstaatsministerin Christina Weiß und der „FAZ-Großkunstkritiker (und Anselm-Kiefer-Freund)“ Werner Spies zur Kiefer-Ehrung bewogen, fragt die TAZ zu Recht.

Die TAZ publizierte online auch:

07.02.2011
von Werner Hahn:

WIRD (muss) KIEFER den Friedenspreis zurückgeben?


Flammenden ZORN ergreifen derzeit KUNST-Freunde gegen den „Friedens-KUNST-Menschen“ Anselm KIEFER. Der BRD-Staatskünstler – von Frau Angela Merkel hofiert – rief meinen Zorn schon seit der Verleihung des Buchhandels-Friedenspreises wach: Politischer „Intelligenz-Quotient überprüfungswürdig“, „Narreteien“ werden KIEFER jetzt aktuell vorgeworfen, der nicht über seinen „(Bild)Tellerrand hinaus“ blicken könne: Langeweile, Verrücktheit, Subversivität, absurde Gedanken werden dem „Malerfürsten" unterstellt. Die Aussage A.K.s sei „noch nicht mal provokant sondern einfach nur dumm“, heißt es.

An unterschiedlcher web-Stelle verwies ich auf die Quelle des Unfugs: Die Bilder des 11. September erfüllten alle Parameter der Kunst – so Anselm Kiefer über Kunst als Schicksal des Menschen – „Bin Ladin eine Kunst-Performance“. "Bin Ladin - eine Kunst-Performance? Siehe dazu auch "WOHIN soll das führen ?! "- Spiegelmontage & Fotmalerei zum 11.9.2001. a&s-wh.

Der Friedenspreisträger Anselm Kiefer hielt eine Vorlesung am renommierten Pariser Collège de France. SKANDAL: Denn niemand widersprach ihm, als er Usama Bin Ladin zum bildenden Künstler erklärt hat. Artikel von Lena BOPP v. 03. Februar 2011 – FAZ Net/ Online, im Feuilleton.

Mehr dazu im www: Verrückte KUNSTKRITERIEN-lose “KUNST“-Welt: Osama bin Laden als „Künstler“ (Anselm KIEFER zu 11.9.2011)
Stefan Walther
2.011
Stefan Walther aus Linden schrieb am 09.02.2011 um 00:23 Uhr
Hallo Werner,
der "Ehre zuviel!", aber ich versuch`s mal mit (m)einer Einschätzung zum Vorschlag Friedenspreis für Google und Wikipedia:

dies ist KEINE tiefgründige Analyse, nur eine Meinung, werde mich ggf. noch, wenn`s die Zeit erlaubt(?) etwas intensiver damit beschäftigen, mal sehen...
- also, ich hätte da schon Widersprüche: bedeutet Einsatz für die Freiheit der Information und Kommunikation automatisch auch Einsatz für den Frieden? Sicherlich sind gerade die Enthüllungen von Wikipedia über die Verbrechen der US-Armee (und anderer) auf einerseits berechtigte Empörung und andererseits auf massiven Widerstand gestossen!
Nur, sind sie deshalb schon ein Beitrag für den Frieden? Die einzig verbliebene Weltmacht, mit den besten Kommunikationsmöglichkeiten der Welt, mit freiem Zugang zum Internet für alle usw. Und steht sie deshalb, aufgrund dieser "Freiheit" für Frieden? Ändert dies irgendetwas an ihrer aggressiven Außenpolitik, an Ausbeutung der Entwicklungsländer und Interventionen in nicht "genehme" Staaten? Ändert das etwas an der innenpolitischen Lage, der Massenarbeitslosigkeit, der medizinischen Unterversorgung, dem Einfluss der Waffenlobby usw.?
Vielleicht bin ich da etwas "konservativ", aber für mich sind es immer noch die Menschen (oder auch Gruppen/Organisationen) die selbstlos und mutig für Frieden, mitunter in Todesverachtung, eintreten, diejenigen, die einen solchen "FRIEDENSPREIS" verdienen! Die Menschen, die in Tunesien, Ägypten, in ganz Nordafrika, aber auch im Iran, in China, Lateinamerika oder sonst wo in der Welt für Freiheit UND Frieden kämpfen, ja, auch kämpfen, denn wer für den Frieden ist muss kein Pazifist sein. Und um "den Dreh" zu kriegen zum Börsenverein / Buchhandel: diejenigen, die das geschriebene Wort nutzen, um nicht nur zu entlarven, sondern auch um FÜR etwas, hier FÜR den Frieden zu mobilisieren, zu demonstrieren, zu kämpfen und ggf. sogar zu sterben, die hätten meiner Meinung nach einen solchen Preis verdient!? Das können viele sein, "namenlose", die Flugblätter oder Parolen an Häuserwände schreiben, sicher, auch die, die das Internet nutzen...natürlich könnten es auch (wieder) berühmte Autoren sein... wie gesagt, für mich entscheidend, Freiheit im Sinne von Informations- oder Meinungsfreiheit muss noch lange nichts mit Einsatz für FRIEDEN zu tun haben.
viele Grüße, Stefan
Werner Hahn
2.958
Werner Hahn aus Gießen schrieb am 09.02.2011 um 07:29 Uhr
HERZlichen DANK lieber Stefan für die wertvollen Gedanken! Sehr hilfreich für mein Vorhaben!
Beste Grüße wh
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

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Herzlichst, Ihr(e) Werner Hahn

von:  Werner Hahn

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Werner Hahn
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