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Oberbürgermeisterin stellt Kulturentwicklungsplan für 2011 vor

Akteure bei der Kulturentwicklungsplanung (vl), OB Dietlind Grabe-Bolz, Jörg Wagner, Annette Eidmann, Cerstin Gerecht, Manuela Weichenrieder, Dr. Friedhelm Häring
Akteure bei der Kulturentwicklungsplanung (vl), OB Dietlind Grabe-Bolz, Jörg Wagner, Annette Eidmann, Cerstin Gerecht, Manuela Weichenrieder, Dr. Friedhelm Häring
Gießen | Am letzten Donnerstag hat die Gießener Oberbürgermeisterin und Kulturdezernentin Dietlind Grabe-Bolz bei einem Pressegespräch im Rathaus einen Kulturentwicklungsplan für 2011 vorgestellt. Durch ihn sollen in Gießen die kulturpolitischen Grundlagen, die Ressourcenverteilung für Kultur und die Verfahren zur kulturpolitischen Steuerung für die nächsten Jahre koordiniert und optimiert werden. Ziel ist insgesamt die stärkere Positionierung der Stadt im kulturellen Bereich nach außen. Dabei sollen die Interessen der Kunst– und Kulturschaffenden und die der Bürger bei kulturpolitischen Grundsatzfragen stärker als bisher in der städtischen Kulturpolitik berücksichtigt werden.

In einem ersten Schritt soll eine Bestandsaufnahme der regionalen Kulturszene erfolgen. Per Fragebögen, die die Kunstschaffenden ausfüllen können, soll ein möglichst vollständiges Bild der hiesigen Kulturszene erhoben werden. Ziel dieser Bestandsaufnahme ist die gemeinsame Dokumentation und Präsentation der kulturellen Aktivitäten im Internet. In einem zweiten Schritt sollen gemeinsam mit den Kulturschaffenden prägnante und zugespitze Leitlinien entwickelt werden, die die Position des Kulterdezernats scharft hervortreten lassen und eine Reibungsfläche für die öffentliche Diskussion schaffen.

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In weiteren Schritten soll den Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, an öffentlichen Diskussionen zu kulturpolitischen Grundsatzfragen teilzunehmen. Dadurch soll eine Präzisierung und Modifizierung der Leitlinien erfolgen, die dann in den zuständigen politischen Gremien zur Abstimmung gebracht werden können. Auf der Grundlage dieser Leitlinien können dann seitens der Kulturverwaltung Maßnahmen entwickelt werden, mit denen zukünftig die kulturellen Aktivitäten in Gießen im Detail geplant, modifiziert und gefördert werden können. Dieser Prozess der Kulturentwicklungsplanung, der von Cerstin Gerecht von der Berliner Unternehmensberatung ICG culturplan extern begleitet wird, soll gegen Ende des Jahres 2011 abgeschlossen sein.

Kulturschaffende Einzelpersonen und Institutionen können den Fragebogen, der bis zum 18. Februar ausgefüllt werden sollte, auf der Homepage www.kulturentwicklungsplanung-fuer-Giessen.de herunterladen.

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von:  Tomas Schrewe

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