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Auslandstierschutz - guter Verdienst? Was hat das mit Tierschutz zu tun?

Gießen | Leider geniesst der Ausland Tierschutz nicht den Besten Ruf, was für mich verständlich ist, denn leider agieren SEHR VIELE unseriöse Vereine und Privat Leute unter dem Deckmantel Tierschutz. Nicht alle! Da werden massenhaft kranke Tiere quer durch Europa gekarrt, von einer Pflegestelle an die nächste geschoben, x mal plaziert und das alles weil es offenbar für viele zu einem lukrativen Geschäft geworden ist aus dem Ausland Hunde und Katzen zu bestellen und diese zu verschachern.
Quelle: DIE ZEIT N°50
Helfen Sie, unseriösen Tierschützern das Handwerk zu legen, um den Auslandtierschutz weiter möglich zu machen und damit den Tieren und Tierheimen wirklich und effektiv zu helfen!
http://www.hundesportverein-meerane.de/Importhund.pdf
http://www.animal-health-online.de/klein/2009/10/29/bilderstrecke-hundetransport-aus-spanien/4559/
http://www.tierschutz-schattenseiten.com/index.php/auslandstierschutz/1358-todeslager-tierheim-1teil
http://www.animal-health-online.de/klein/2010/09/07/illegale-rumanien-importe-pferd-im-kreis-marburg-biedenkopf-und-kreis-kassel-an-ansteckender-blutarmut-erkrankt/6027/#more-6027

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Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 28.12.2010 um 10:37 Uhr
Hallo Frau Amstein,
was mich interessieren würde: Haben Sie auch direkte Quellen oder sind das alles nur Internetlinks?
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.12.2010 um 10:53 Uhr
die links sind meine Quellen, sowie eigene Erfahrungen.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 28.12.2010 um 10:55 Uhr
Sich rein auf Internetquellen zu stützen, ist umstritten, es sei denn, es handelt sich um namhafte Medien oder Wikipedia. Mögen Sie Ihre eigenen Erfahrungen denn ggf. noch ein bisschen detaillierter beschreiben?
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.12.2010 um 11:02 Uhr
es handelt sich bei den Links um namenhafte Tierschutzmedien!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 28.12.2010 um 11:28 Uhr
Es geht nicht um Urheberrechte. Es sollte ein Hinweis sein, dass direkte Quellen von Lesern als seriöser angesehen werden. Nur ein Tipp - kein rechtliches Problem. Und wenn Sie doch Erfahrungen haben, teilen Sie sie doch mit!
Karsten Brunda
379
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 28.12.2010 um 12:20 Uhr
Ich finde es nicht schlimm wenn über die Schattenseiten des Auslandstierschutz berichtet wird, auch wenn es nur Internetlinks sind. Die Links sind meiner Meinung nach sehr in informativ.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 28.12.2010 um 12:22 Uhr
Ich finde es auch nicht schlimm, ich versuche nur, möglichst viel Essenz in einen Beitrag zu bekommen. So jedenfalls können wir diesen nicht drucken.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2010 um 13:09 Uhr
Menschen, die Tierschutz vor der Haustür betreiben, haben meine Achtung. Denn auch bei uns gibt es noch viel zu tun.
Den Auslandstierschutz aber zu verurteilen, ohne selbst vor Ort gewesen und sich ein Bild gemacht zu haben, sich nur auf Quellen zu stützen, ist überdenkenswert. Schwarze Schafe gibt es überall! Auch in Deutschland ist nicht alles Tierschutz, wo Tierschutz drauf steht!
Dass unseriöse Menschen den seriösen Tierschutz benutzen, um sich selbst die Taschen zu füllen, ist eine traurige Sache. Ich selbst helfe den Tieren im Ausland seit nunmehr 15 Jahren. Ich habe in dieser Zeit sehr, sehr viele wunderbare Tierschützer kennen gelernt, die viel Kraft und finanzielle Mittel eingesetzt haben, um den Tieren zu helfen und Aufklärung in den betreffenden Ländern betreiben. Hand in Hand mit den dortigen Tierschützern! Diese Tiere werden nicht durch Europa "gekarrt", sondern in genehmigten Transporten bestens untergebracht nach Deutschland, Österreich´und in die Schweiz gefahren. Die Tiere haben alle erforderlichen Papiere, die nötig sind, um in der EU zu reisen. Sie sind weder elend noch physisch krank, vielleicht manchmal ängstlich. Von solchen seriösen Transporten spricht aber niemand. Wenn allerdings Transporte gestoppt werden und katastrophale Zustände gefunden werden, ist es d e r Auslandstierschutz. Dem ist aber nicht so! Schwarze Schafe müssen geahndet und bestraft werden. Kontrollen sind zu begrüßen! Der Auslandstierschutz hat keine "Schattenseiten"! Schatten werfen nur diejenigen "Geldgeier" und Händler auf den Auslandstierschutz, die sich selbst Tierschutz nennen, aber eine Hundemaffia sind.
Wen es interessiert, der kann sich gerne auf unserer Seite www.tieroase-heuchelheim.com einen Film anschauen, der gedreht wurde, als ein Transporter mit Hunden zu uns kam. Da kann kann man sehen , dass die Hunde fröhlich und unbeschadet die Fahrt überstanden haben. Laßt doch die Menschen das machen, was sie möchten! Hauptsache helfen, egal wo! Würden Tierschützer europaweit Hand in Hand zusammen arbeiten, als sich zu kritisieren, wären wir schon ein großes Stück weiter.
Gerda Bauer
373
Gerda Bauer aus Reiskirchen schrieb am 28.12.2010 um 13:59 Uhr
Hallo Antje,
wir haben einen kleine blinden Wuschel aus Ungarn zu uns geholt. In Ungarn wurden der kleinen Maus beide Augen ausgestochen. Shelly lief auf der Straße ziellos herum, hatte fuchtbare Schmerzen, konnte sich nicht orientieren. Tierfreunde retteten sie und brachten sie mit anderen armen Socken nach Deutschland. Shelly hätte in Ungarn keine Vermittlungschance. Sie kam , da sie zudem noch trächtig war, auf eine Pflegestelle in Deutschland. Nachdem sie ihre Welpen großgezogen hatte, haben wir Shelly zu uns in unsere Familie geholt. Seit über einem Jahr lebt sie nun bei uns. Von einem traumatisierten Bündel Angst entwickelte Shelly sich zu einem fröhlichen Junghund, ist trotz ihrer Blindheit wieder voller Lebensfreude. Hier die Links dazu:
http://www.giessener-zeitung.de/staufenberg/beitrag/13239/grausam-kleiner-huendin-wurden-die-augen-ausgestochen/
http://www.giessener-zeitung.de/staufenberg/beitrag/20244/blinde-bocelli-hat-ein-zuhause-gefunden/

Was bitte, soll an der Übernahme solch eines armen Auslandstieres verwerflich sein???
Tierschutz sollte sich nicht an Landesgrenzen orientieren sondern grenzenlos sein. Genauso übrigens wie Hilfsorganisationen bei Menschen. Ich engagiere mich daher seit vielen Jahren bei "Ärzte ohne Grenzen". Es gibt so viele supertolle Tierschutzorganisationen, die einen sehr seriösen Auslandstierschutz betreiben. Warum erwähnst Du davon nichts? Tiere, die im Ausland keine Chance haben, warum sollten wir die denn nicht in ein sicheres Zuhause in Deutschland vermitteln? Wenn man sich so pauschal gegen Auslandstierschutz wendet, verschließt man die Augen vor all dem Tierelend im Ausland. Dass es überall auch schwarze Schafe gibt, klar. Aber demgegenüber gibt es so viele seriöse Tierschützer und Orgas, die ihr letztes Hemd für die armen Socken, die vollkommen unschuldig in einer Töting sitzen, geben würden.
Ich jedenfalls habe Hochachtung vor all den Tierschützern, die sich mit hohem finanziellem und materiellem Aufwand dem unbeschreiblichen Tierelend im Ausland widmen Natürlich ist das primäre Ziel, den Tierschutz im Ausland zu verbessern. Daran arbeiten aber auch ganz viele Orgas, bauen dort Auffangstationen auf, klären über Tierschutz auf usw.
Ich finde solch einen tendenziösen Beitrag enttäuschend und befremdlich, da er den Auslandstierschutz insgesamt diffamiert.
Schau Dir mal eine Tötungsstation an, egal wo, dann wirst Du vielleicht auch anders denken und hoffentlich verstehen, warum sich Tierschützer in Deutschland für das Überleben dieser Tiere einsetzen.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2010 um 14:27 Uhr
Danke Frau Bauer, Sie haben mir aus der Seele gesprochen.
Ich war schon öfter in einer Perrera. Es soll keiner sagen, dass die Tiere dort nicht wissen, was mit ihnen geschieht. Sie sehen , wenn ihre Kameraden abgeführt werden und nicht wiederkommen. Sie hören die Schreie der Sterbenden, die ein Mittel ins Herz gespritzt bekommen- ohne Betäubung. Dort sitzen bis zu 1000!! Hunde, z. B. in Budapest. Ein Urteil kann man sich nur bilden, wenn man vor Ort war. Die dortigen Tierschützer führen einen verzweifelten Kampf- das Elend täglich vor Augen. Diese dummen Sprüche, dass Geld verdient wird, zeigt doch deutliich, wie unwissend hier geplappert wird. Allein die Benzinkosten und Maudgebühren für 4000 km Hin- und Rückfahrt, die Tierarztkosten, Mittelmeercheck, in Deutschland Nachimpfungen, Entwurmungen, evtl. eine Erkältung. Wir nehmen Hunde auf mit frischen und alten Brüchen, die operiert werden. Wenn dann ein geimpfter, kastrierter, gechipter Hund für € 300 vermittelt wird, hat das nur einen Bruchteil der Kosten gedeckt. Wir überweisen z. B. diesen Betrag an den spanischen bzw. griechischen Verein zurück, damit sie vor Ort weiter arbeiten können.
Das ist Tierschutz- ohne wenn und aber! Ein Händler jedoch bietet viel zu junge, kranke und gestörte Welpen an. Diese inseriert er großflächig im Internet . Er verkauft auf Autobahnraststätten, Bahnhöfen oder aus dem Kofferraum heraus. Meistens ohne jeglichen Papiere! Warum vermischen hier manche Menschen Tierschutz und Tierhandel? Wem wollen sie damit schaden?
Jenny Burger
1.769
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 28.12.2010 um 14:43 Uhr
Antje, was willst Du mit diesem aufwühlenden Beitrag erreichen ? Möchtest Du vielleicht auch mal, dass Dein Beitrag gedruckt wird und stellst daher den Auslandstierschutz, den Du selbst betreibst (!) in Frage, in der Hoffnung, viele mögen ihn komentieren ?
Ich bedaure, aber Dein Beitrag enthält für mich keine verwertbaren Infos, auch mit den links beziehst Du Dich lediglich auf irgendwelche Aussagen. Was möchtest Du erreichen ?
36
Margit Schneider aus Grünberg schrieb am 28.12.2010 um 15:50 Uhr
Was ist denn das für eine merkwürdige Einstellung. Jeder der Tiere aufnimmt
und diese ordentlich versorgt, weiß doch, dass da nichts übrig bleibt. Bitte nicht Tierschutz mit Welpenhandel vermischen. Im übrigen sind Pflegestellen eine optimale Versorgung für solche Tiere.
Ich kann über diesen Beitrag nur den Kopf schütteln.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2010 um 16:28 Uhr
Hallo lieber Manfred, als ich diesen Artikel- der ja eigentlich keiner ist- las, musste ich an Euren selbstlosen Einsatz denken, den Ihr Tag für Tag und das seit vielen Jahren leistet. Viele Tierschützer haben sich an den Rand der finanziellen Möglichkeiten gebracht, weil sie das tiefe Bedürfnisse haben zu helfen. Bei meinen Besuchen in Spanien hatte ich oft den Wunsch, die Augen fest zu schließen. Die hilflosen Tiere mit offenen Wunden, gebrochenen Knochen, Brandwunden, zerstörten Augen- man fühlte sich so hilflos wie diese Tiere. Aber man muss helfen! Man beißt die Zähne zusammen, nimmt diese geschundenen Kreaturen und holt sie von der Strasse. Und jedes gerettete Tier gibt neue Kraft und neuen Aufschwung, dass Tierschutz Sinn macht. Diese permanenten Angriffe von bestimmten Menschen, die den Auslandstierschutz verunglimpfen wollen, sind schwer zu ertragen. Es geht einem- wie es so schön heißt- das Messer in der Tasche auf. Am besten wäre es, solche dummen Sprüche zu überhören. Aber wir sind verpflichtet, auf das Elend der Tiere in Europa hinzuweisen. Solange, bis die Politik reagiert. Und hier gibt es die ersten Ansätze!
Liebe Grüße an Dich und Deine tollen Mitstreiter nach Spanien!
Jenny Burger
1.769
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 28.12.2010 um 21:07 Uhr
Lieber Herr Adirsch, Ihr Kommentar ist einfach nur genial treffend formuliert. Besser hätte ich es nicht schreiben können ;-)
Mir sei der Hinweis erlaubt, dass Frau Amstein jetzt sicher bald ihr Ziel erreicht hat, nämlich soviele Kommentare wie möglich in der Hoffnung der Veröffentlichung per Druck.
Und da das Thema TS in der jüngesten Vergangenheit ein gewisses Grad an Interesse aufgezeigt hat, hat sie es eben mal mit einem provokanten Beitrag versucht :-)
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 28.12.2010 um 21:52 Uhr
Hallo Jenny, Dein toller Hund ist übrigens auch von ASPAC, also Manfred Adirsch.! Der ganze Wurf war nur Klasse!
Jenny Burger
1.769
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 28.12.2010 um 22:06 Uhr
Wirklich ? Oh, wie ist die Welt doch so klein.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 28.12.2010 um 22:17 Uhr
Hallo Gerda,
nach dem ich einen Artikel in der Zeit N° 50 gelesen habe, mußte ich einen Text mit den dazu gehörenden Links verfassen. Der Artikel "Die Herrchen der Lüfte", Heimreisende Südeuropa - Urlauber können als Flugpaten steunenden Tieren das Leben retten, die gute Tat birgt aber Risiken. In Ihrem Artikel verweist sie auf die Risiken.

Frau Sandra Warzitz rät:"zu Wachsamkeit. Unüberschaubar sei inzwischen die Zahl der Privatpersonen die Hunde aus dem Ausland vermitteln. Auf die Hilfe von Flugpaten seien seriöse Tierschutzorganisationen trotzdem dringend angewiesen, finanzieren sie sich doch häufig allein durch Spenden, die für Flugtickets nicht ausreichen."

Christa Wilczek dagegen hält von Flugpatenschaften wenig. " Es werden immer mehr Hunde aus Süd- und Osteuropaeingeflogen" sagt die Abteilungsleiterin beim Amt für Veterinärwesen in Darmstadt-Dieburg, die sich mit Auslandstierschutz beschäftigt.
Für Christa Wilczek gibt es nur einen seriösen Weg, einen Strassenhund ein Heim in Deutschland zu geben:sich nicht nur als Flugpate zur Verfügung stellen, sondern auch bereit zu sein, das Tier nach der Reise bei sich aufzunehmen.Quelle: Die Zeit

Ich schließe mich der Meinung dieser Tierschützer an. Wir sind alle dazu angehalten den armen Tieren ein gutes und tiergerechtes Heim zu schenken. Es ist wichtig die Augen offen zuhalten es gibt viel Leid auf der Welt. Ich habe mit Absicht keine schwarze oder weiße Liste aufgestellt. Da ich selbst Pflegestelle für Auslandshunde, auch einige von der Tötungsstation bin, möchte ich mir diese Anfeindungen verbieten.
Gerda Bauer
373
Gerda Bauer aus Reiskirchen schrieb am 28.12.2010 um 22:44 Uhr
Hallo Antje,
na ja, ich denke Du hast den ersten Stein geworfen.
Wieso unterscheidest Du nicht zwischen seriösen Tierschutz-Orgas und unseriösem Welpen- bzw. Auslandstierhandel? Im übrigen bin ich gänzlich anderer Meinung, nämlich, dass diese Tier durchaus auf einer Pflegestelle in Deutschland prima untergebracht sind sofern sie nicht das Glück haben direkt in eine Endvermittlung zu einer Familie zu kommen. Ich kenne etliche Flugpaten, die im Tierschutz tätig sind. Diese können natürlich nicht alle Tiere einfach mal eben bei sich aufnehmen. Dieses Argument, Flugpaten müssten das Tier auch selber bei sich aufnehmen, halte ich für pure Ironie. Es heisst im Klartext doch eigentlich, dass keine Tiere mehr kommen sollen, oder? Also bitte, was spricht denn dagegen, dass diese Tiere in eine Pflegestelle kommen oder in ein Tierheim in Deutschland und von da aus in ihr endgültiges Zuhause vermittelt werden?? Wenn Du doch selber Pflegestelle für Auslandstiere bist, verstehe ich Deine Position nun gar nicht mehr. Das widerspricht sich doch total!
Flugpaten, die sich bereit erklären ein Auslandstier vor dem sicheren Tod zu retten, indem sie es nach Deutschland bringen und einer Tierschutzorganisation übergeben, machen doch eine klasse Tierschutzarbeit! Was also soll das Ganze?
Karsten Brunda
379
Karsten Brunda aus Lich schrieb am 28.12.2010 um 23:02 Uhr
Ich kenne Antje mittlerweile so gut und bin mir sicher, dass sie nicht den Auslandstierschutz allgemein angegriffen hat, sondern nur die schwarzen Schafe. Kleiner Tipp, die Links auch richtig durchlesen!
Jörg Jungbluth
5.110
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 28.12.2010 um 23:38 Uhr
Wenn ich diese lieblos dahin getippten Worte von Ihnen, Frau Amstein, lese wird mir ganz übel. Ich kann gar nicht glauben das diese Ansichten von einer "angeblichen" Tierschützerin stammen. Entweder haben Sie den weihnachtlichen Alkohol noch nicht verdaut oder ihnen liegt wohl noch die Weihnachtsgans schwer im Magen.
Ohne einem funktionierenden Auslandstierschutz würden Hunde wie Linda, Wanda, Wilma, Bolle, Oki, Bobby und wie sie alle heissen nicht mehr leben. Nur durch das Engagement von Menschen wie Ilse Toth (Tieroase Heuchelheim), Gertrud Hanis (Hundeleben- retten) und der anderen hochengagierten Menschen in Deutschland werden Tierleben gerettet. In Aschaffenburg gibt es eine Tierschützerin die jedes Jahr "auf eigene Kosten" nach Griechenland fliegt um Tiere zu retten. Was sie dort alles erlebt ist nicht mit Worten zu beschreiben. Und sie verdient nichts damit, sie legt immer Geld drauf. Jeder der sich ernsthaft mit Tierschutz befasst, sollte das eigentlich wissen. Egal ob Inlands- oder Auslandstierschutz. Es ist immer ein Verlustgeschäft.

Und Sie versuchen mit schlecht recherchierten und wahrlos zusammengewürfelten Links alles was Ihnen vielleicht nicht passt, schlecht zu machen.

Aber eine Frage habe ich noch an Sie: Die Auslandstiere, die Siue schon aufgenommen haben, sind Ihnen wohl zugelaufen oder kamen die mit Flugpaten?

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/39781/gerettet-in-griechenland-jetzt-beginnt-das-2-leben/
Andrea Mey
10.841
Andrea Mey aus Lollar schrieb am 28.12.2010 um 23:52 Uhr
Es verwirrt mich etwas, solche Zeilen von einer Person zu lesen, welche selber schon Tiere aus dem Ausland in ihre Pflegestelle aufgenommen hat. Wenn es nur darum geht, schwarze Schafe anzuprangern, war dies der falsche Weg. Nur mit Links darauf hinzuweisen, ist für den Verfasser zu einfach gemacht und für den Leser oft zu umständlich, alles nachzuvollziehen.
Zum Thema:
Ich war am 28.11.2010 erstmals selber dabei, Tiere aus Spanien in Empfang zu nehmen. Sie wurden nicht durch Europa "gekarrt", sondern von einem Tierschützer auf direktem Weg nach Deutschland gebracht, wo alle wohlbehalten angekommen sind.
Hier ein Auszug aus meinem damaligen Bericht:
"Diesen Tag werde ich in der Tat nicht so schnell vergessen!
Als der Transporter mit den Tieren ankam und die ersten Tiere aus dem Transporter gebracht wurden, das war ein sehr ergreifender Moment, ich kann gar nicht beschreiben, was da für Emotionen von Mensch und Tier ausgingen!
Mir wurde in dem Moment bewußt, daß alle diese Hunde und Katzen zum Tode verurteilt waren, der Anblick der geretteten Tiere ging mir sehr nahe!
Die Katzen miauten und die Hunde winselten und jaulten vor Aufregung, die Tiere wußten ganz genau, daß für sie ab jetzt ein neues, schönes Leben beginnt!
Es ist auch für mich unfaßbar, daß es selbst innerhalb der EU so etwas grausames noch gibt und man ist froh, wenn man wenigstens einem Teil der Tiere das Leben retten kann!"

Außerdem haben die Tiere aus südlichen Ländern nach wie vor sehr gute Vermittlungschancen. Die Nachfrage nach großen und kleinen Kätzchen ist das ganze Jahr über vorhanden und die Hunde aus südlichen Ländern haben meistens ein sehr gutes Sozialverhalten, d.h. sie sind Hunde- und Katzenverträglich und kinderlieb, also ideale Familienhunde, noch dazu oft kleinwüchsig. In Tierheimen sind die kleinen Hunde meist sehr schnell vermittelt und wenn die Familien dort nichts passendes finden, suchen sie einen Züchter oder gar einen Welpenhandel auf.
Jedem Tierschützer sollte einleuchten, daß es doch besser ist, wenn einem zum Tode verurteilten Tier ein neues, liebevolles zu Hause geschenkt wird, anstatt einen Züchter oder Händler aufzusuchen!

Wie Ilse Toth schon an anderer Stelle erwähnt hat: laßt doch die Leute helfen!
Wenn alle nur wegschauen und argumentieren: "Auslandtierschutz geht mich nichts an", dann wären die Zustände noch weitaus schlimmer, als sie schon sind.
Die Menschen in einem EU-Mitgliedsstaat rufen nach Hilfe und bekommen Hilfe, das gleiche sollte auch für Tiere gelten!
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 29.12.2010 um 01:01 Uhr
Es gibt aber auch unzählige seriöse Tierschutzorganisationen, die mit guten Partnertierheimen im Ausland arbeiten, in denen die Tiere gut und liebevoll versorgt werden, die dort zuverlässig und korrekt auf die Ausreise vorbereitet werden, in denen viel, viel Geld, privates Geld, Schutzgebühren und Spenden, in gute und zuverlässige Tierschutzarbeit fließen. Diese Tierheime und Tierschützer verdienen es, von Ihnen unterstützt zu werden!
Jörg Jungbluth
5.110
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 29.12.2010 um 01:06 Uhr
Na also Frau Amstein, es geht doch.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 29.12.2010 um 01:18 Uhr
Da mein Beitrag falsch verstanden wurde blieb mir nichts anderes übrig. Trotzallem bitte ich sie, Augen auf vor unseriösen Tierschützern sie treiben ihr Unwesen!
"Wenn wir in die glücklichen Augen geretteter Tiere schauen nur dann fühlen wir mit!"
Andrea Allamode
810
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 29.12.2010 um 08:26 Uhr
Zu dem Thema findet man auf der Webseite vom Pfötchenverein-Dessau ein Statement von Frau Beate Rost. In ihrem Beitrag geht es um "Ein Pro und Contra zum Auslandstierschutz", eine Einschätzung, mit der Frau Rost ganz und gar nicht alleine da steht.

Zitat-Anfang: "An vielen Orten dieser Welt haben Hunde überhaupt keine Lobby. Mit beispielloser Brutalität werden dort Jahr für Jahr Tausende von Hunden vergiftet, erschlagen, vergast, verbrüht oder mit Benzin übergossen und angezündet. Aber trotz aller Grausamkeiten, die man den Tieren in diesen Ländern antut, hat sich seit vielen Jahrzehnten die Zahl der Straßentiere nirgendwo verändert. Denn jede auch noch so lebensfeindliche Umgebung bietet immer für eine gewisse Anzahl an Tieren einer Tierart Platz zum Überleben. Wie groß die einzelnen Rudel werden hängt davon ab, wie viel Futter, Wasser und Unterschlupfmöglichkeiten vorhanden sind. Es wird sich immer wieder ein Gleichgewicht zwischen Geburten- und Todesrate einstellen. Erhöht sich die Todesrate durch das Eingreifen des Menschen, wird dies durch eine entsprechende Vermehrungsrate kompensiert.

Die einzige Möglichkeit, die Anzahl der herrenlosen Hunde zu verringern, sind gezielte und koordinierte Kastrationsprogramme. Und genau hier setzt der seriöse Auslandstierschutz mit seiner Arbeit an.

Denn Auslandstierschutz bedeutet ganz bestimmt nicht nur das massenweise Importieren von Hunden aus Süd- oder Osteuropa. Es bedeutet, dass Tierschützer bereit sind, im Ausland, also direkt am Ort des Geschehens, eine Verantwortung zu übernehmen, die in diesen Ländern sonst niemand bereit ist, zu übernehmen ....." Zitat-Ende.
"

Den kompletten Text findet man unter: http://www.pfoetchenverein-dessau.de/articles.php?article_id=12

Ihn hier komplett wiederzugeben würde den Rahmen sprengen, deshalb nur ein kleiner Auszug, wer den Beitrag lesen möchte, klickt einfach auf den Link ;-)
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 29.12.2010 um 09:38 Uhr
Danke Andrea! Ich habe schon an meinem Verstand gezweifelt. Nach den bösen Kommentaren.
Andrea Allamode
810
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 29.12.2010 um 09:46 Uhr
Glaube ich dir gern. Deswegen war es mir auch ein Anliegen, auf den Beitrag von Frau Rost hinzuweisen, der wirklich informativ ist - ganz ohne Polemik.
Gerda Bauer
373
Gerda Bauer aus Reiskirchen schrieb am 29.12.2010 um 11:16 Uhr
warum immer nur Zitate??
Andrea, was ist Deine Meinung? Nicht immer hinter Zitaten verstecken.
Im übrigen führen die Tierschutz-Orgas, mit denen wir zusammenarbeiten, alle Kastrationsprogramme im Ausland durch. Die Pfotenhilfe Ungarn hat
z. B. ein Tierheim direkt in Ungarn aufgebaut. Klar soll letztendlich der Auslandstierschutz eines Tages überflüssig werden, wenn die jeweiligen Länder selber Tierschutz verantwortlungsbewusst betreiben.
Aber, was machen wir bis dahin? Einfach zusehen, die Tiere in den Tötungsstationen sterben lassen? Es ist nun mal Realität, dass diese Tiere keine andere Chance haben, als von Inland- und Auslandtierschutz-Orgas gerettet zu werden. Das Bewußtsein für Tierschutz ist in vielen Ländern eben leider nicht soweit, wie wir es uns wünschen.
Was also schlagt Ihr vor, Antje und Andrea, oder wie steht Ihr selbst dazu?
Ich finde die Formulierung "Tiere massenhaft nach Europa karren" auch ausgeprochen polemisch und dsikreditierend für jene Tierschützer, die Auslandstierschutz verantwortlich betreiben! Wer also hat bitteschön angefangen mit der Polemik?
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2010 um 11:29 Uhr
Von der Polemik zur Lüge ist der Übergang oft fließend. Damit wird immer nur Schaden angrichtet. Interesssant ist allerdings, dass die Menschen die "besten" Ratschläge parat haben, die irgendwo an einem Schreibtisch sitzen und Paragraphen wälzen. Die Ratschläge sind gewaltig- aber eigene Taten folgen nicht. Gerade aktive Tierschützer wissen am besten, wie und wo geholfen werden muss. Natürlich wird vor Ort mit Kastrationsprogrammen und Aufklärungsarbeit geholfen! Es hat sich ja auch schon viel getan! Die einheimische Bevölkerung an den Orten, wo es außer Perreras auch Tierheime gibt, öffnet sich immer mehr dem Tierschutz! Die Vermittlung im Land gestaltet sich noch sehr schwierig! Auch daran wird gearbeitet! Menschen, die im Ausland helfen sind doch keine Idioten , die nicht wissen, was zu tun ist! Ich persönliche stehe fremden Flugpaten skeptisch gegenüber. Aber das muss jeder selbst wissen, wie er arbeitet, solange die EU Bestimmungen eingehalten werden.
Frau Amstein, ich habe bisher in den 15 Jahren, wo ich Auslandtierschutz mache, nicht erfahren, dass dieser einen schlechten Ruf hat. Im Gegenteil! Allerdings gibt es gerade in den "eigenen Reihen" Menschen, die andere verunglimpfen wollen! Das musste ich schon mehrmals erfahren! Und an diesem Geschwätz krankt der Tierschutz generell. Der größe Feind des Tierschutzes sind die Tierschützer selbst!
Andrea Allamode
810
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 29.12.2010 um 11:42 Uhr
Gerda, ich teile die Einschätzung von Frau Rost, denn ansonsten hätte ich den Link nicht eingestellt! Und Antje wollte lediglich auf die "unseriösen" Machenschaften hinweisen und mehr nicht. Und doch wird jeder angefeindet (so kommt es zumindest rüber) der einfach versucht, auch mal die Schattenseiten des Ganzen aufzuzeigen. Es gibt eben nicht nur "die Guten" im Tierschutz und einige, die unter dem Deckmäntelchen Tierschutz agieren, bedienen einen vorhandenen Markt, nicht mehr und nicht weniger.

Und es ist doch nur fair interessierte Tierfreunde, die gerne einem Tier aus dem Tierschutz ein Zuhause geben wollen, daruf aufmerksam zu machen, dass sie genauer hinsehen sollen. Oder etwa nicht?

Und Entschuldigung, wenn man dann die nachfolgende Pressemitteilung liest, dann weiß ich nicht, was daran verwerflich ist, auf solche Sachen hinzuweisen?

"Bei einer Kontrolle der Polizei am Freitagvormittag auf der A 5 wurde im Laderaum eines stark überladenen LKW einer Tierschutzorganisation 42 erschöpfte Hunde, darunter zwölf Welpen und etliche Jungtiere im Alter zwischen fünf Monaten und einem Jahr, gefunden. Eingeschlossen in kleine Transportboxen waren die Vierbeiner bereits 30 Stunden unterwegs. Die 43 Hunde aus Spanien und Portugal waren für Tierheime im ganzen Bundesgebiet bestimmt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Bis die letzten Tiere an ihrem jeweiligen Ziel versorgt worden wären, wären weitere zehn Stunden vergangen. Ein Hund hätte in Hamburg abgeladen werden sollen. Einigen Tieren fehlten zudem vorgeschriebene Impfungen. Die Polizei leitete den Lkw zur Offenburger Tierherberge, wo die Tiere unter Aufsicht des Veterinäramtes versorgt wurden."

Wenn das nicht Tierschutzwidrig ist, dann weiß ich es nicht und gut, dass in diesem Fall dann auch tatsächlich mal von den entsprechenden Behörden eingegriffen wurde. Was ja leider auch nicht immer geschieht - auch in diesem Land.
Gerda Bauer
373
Gerda Bauer aus Reiskirchen schrieb am 29.12.2010 um 12:48 Uhr
Andrea und Antje,
ich finde, meine Fragen sind nach wie vor nicht beantwortet worden. Daher noch einmal: Was schlagt Ihr ganz konkret vor, was mit den Tieren in den Tötungsstationen geschehen soll? Seid Ihr mit mir der Meinung, dass wir so viele wie möglich von diesen armen Seelen retten sollten, oder nicht?
Das würde ich gerne einmal ganz konkret beantwortet haben. Nicht schon wieder ein Zitat stattdessen, das irgendwelche Gruselgeschichten von illegalen Transporten enthält. Es gibt so viele Transporte, die absolut geordnet und ohne jede Beanstandung laufen. Diese aber werden durch solche dramatischen Geschichten in Misskredit gebracht. Und das scheint mir hier auch die Zielrichtung zu sein, tut mir leid.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2010 um 12:56 Uhr
Das ist ein trauriger Fall- und einer zuviel! Solche Transporte werden natürlich veröffentlicht und nach Monaten immer wieder "hervorgeholt"! Über die guten Transporte, die alle Anforderungen erfüllen, spricht man nicht. Richtig ist, dass die Tiere bis zu 30 Stunden fahren. Sie sitzen in einer weich gepolsterten Box, haben Wasser, Klimaanlage. Es werden Stopps eingehalten, die Hunde versorgt. Wenn alles gut gemacht ist, kommen die Hunde und Katzen relaxed an ihrem Bestimmungsort an. Ich habe die Hunde nach der Ankunft schon oft in unserem Garten gehabt. Sie werden ausgeladen, machen ihr Geschäft, schauen sich kurz um und rennen wie die Wilden durch den Garten. Dann werden die Menschen wie "alte Bekannte" begrüßt! Und wenn wir die Tiere bei Tierschützern in Hanau nach der Fahrt abholen, ist das nicht anders. Und das ist die Regel! Die negativen Beispiele müssen geahndet , die Verantwortlichen bestraft werden. Spricht einer davon, wie viele der hoch prämierten Zuchthunde und Zuchtkatzen im In- und Ausland zu Ausstellungen gebracht werden, um Pokale zu gewinnen? Diese Tiere sitzen Stunden über mehrere Tage in engen Boxen. Die Hunde aus dem Ausland fahren ins Leben! Die Zuchtiere müssen ausharren, um Lorbeeren für ihre Halter zu ernten.
Andrea Allamode
810
Andrea Allamode aus Buseck schrieb am 29.12.2010 um 13:09 Uhr
Liebe Gerda, du scheinst auch mich nicht zu verstehen, es hat doch niemand etwas "gegen die Rettung von Tieren" geschrieben, sondern Antje wollte die Missstände im Bereich (Auslands-)Tierschutz aufzeigen.

Hier wird in Einzelfällen mit den guten Absichten von Menschen, die nämlich einem Tier aus dem Ausland ein Zuhause geben wollen, Geld gemacht.
Und wenn man noch nicht einmal solche (wie du sie nennst) Gruselgeschichten wiedergeben darf, dann weiß ich es auch nicht! Darf man manche Dinge nicht hinterfragen? Und dass eine Vielzahl dieser Transporte geordnet und ohne jede Beanstandung stattfinden bestreitet auch niemand - ich zumindest nicht.

Entschuldige, das passt für mich nicht zusammen, einerseits ist jeder gewillt z. B. auf Missstände in Zuchstätten hinzuweisen. Da heißt es liebe Mitmenschen Augen auf beim Welpenkauf (egal ob Hund oder Katze). In diesen Fällen ist es ok, aber wenn man eben auch mal auf die negativen Dinge in Sachen Tierschutz hinweist, ist es nicht ok.

Tschuldige, aber ich denke, wir kommen da auf keinen gemeinsamen Nenner.
Jörg Jungbluth
5.110
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 29.12.2010 um 13:29 Uhr
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach. Die Millionenbeträge der EU, die jedes Jahr in die Stierkampftradition gepulvert werden, sollten besser für die Kastration von Straßenhunden und -Katzen verwendet werden. Da wären sie besser aufgehoben und die Zahl der Tiere würde sich verringern. Dann bräuchten wir auch keinen Auslandstierschutz mehr. Oder er könnte stark zurückgefahren werden.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2010 um 13:42 Uhr
Wir können mit unseren Meinungen nicht auf einen Nenner kommen, weil Tierschutz und Tierhandel vermischt wird. Ob gewollt und ungewollt vermag ich nicht zu beurteilen. Auch den Aktiven im Tierschutz können Fehler unterlaufen. Da gibt es auch nur eine Antwort: wer nichts tut, macht auch nichts falsch. Was aber mit diesem Artikel vermittelt wird liegt auf der Hand: Menschen, die sich mit diesem Thema noch nicht befasst haben wird suggeriert, dass Auslandstierschutz Geschäftemacherei ist.
Wir müssen uns an dieser Stelle nicht wiederholen: mit keinem Tier aus dem Tierschutz kann man Geld machen und man will es auch nicht! Tierschutz ist teuer und immer ein "Verlustgeschäft", weil man niemals soviel Übergabegebühr bekommt, wie Kosten verursacht wurden.
Warum sprechen wir nicht über die Hundemaffia, die es zweifellos gibt?
Hier wird Tierschützern unterstellt- Geld verdienen zu wollen. Und das ist unehrlich, denn es werden Dinge verdreht und vermischt.
Jörg Jungbluth
5.110
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 29.12.2010 um 22:47 Uhr
Warum die nicht über die Hundemafia reden? Weil die von manchen Tierschützern einfach weggeredet wird. Unter dem Motto: "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss".
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 29.12.2010 um 23:03 Uhr
Das will ich nicht hoffen und nicht glauben.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 29.12.2010 um 23:43 Uhr
Je hilfloser ein Lebewesen ist desto größer ist sein Anspruch auf Menschlichen Schutz vor Menschlicher Grausamkeit."
Gandhi
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 30.12.2010 um 12:23 Uhr
Jörg Jungbluth
5.110
Jörg Jungbluth aus Lollar schrieb am 30.12.2010 um 12:34 Uhr
Den Link kann man verstehen, muss man aber nicht.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2010 um 13:16 Uhr
Die einen kommunizieren mit Worten, die anderen mit Links ((;-
Jenny Burger
1.769
Jenny Burger aus Buseck schrieb am 30.12.2010 um 16:20 Uhr
Genau das dachte ich eben auch. Kommt irgendwie gar nicht gut an, lässt schwer an der Kommunikationsfähigkeit der Frau Amstein zweifeln.
Da wird einfach mal ein Brocken in den Raum geworfen, nicht mit aufklärender Absicht, oh nein, eher provokativ und angreifend, es wird gelesen, viele sind verunsichert. Andere fühlen sich angeklagt und setzen zur Verteidigung an.
Der Unruhestifter selbst entzieht sich mangels Wissens oder Durchblick jeglicher Konfrontation und füttert die Dummen, die den unsinnigen Beitrag fleißig kommentieren, mit links.

Was für ein blödes Spiel. Und so nutz- und sinnlos.
Nichts wurde erreicht.


Lieber Herr Adirsch, mein Engagement gilt diversen Kastrationsprojekten in Ungarn. Da werden nicht nur die aufgenommenen Tiere kastriert, sondern in Zusammenarbeit mit der ungarischen TÄkammer werden streunende, besitzerlose Hunde, oder auch die von armen Bürgern aufgelesen, werden in der Uniklinik in Budapest kastriert, sie verbleiben dort zur Nachsorge und werden dann wieder zurück gebracht.
Glücklicher sind diese Hunde damit keinesfalls, oh nein.
Aber damit wird ganz klar der Nachschub beendet, Nachwuchs, der auf den Strassen vergiftet, erschlagen, überfahren wird oder aber eingefangen , um z.B. im Illatos durch die Hölle zu gehen, bis ein qualvoller Tod sie davon befreit.
Den armen Seelen im Hier und Jetzt ist nur geringfügig geholfen, aber ich WILL alles dazu beitragen, was in meiner Macht steht, um den Nachwuchs zu verhindern !
Gleiches gilt natürlich auch für Spanien, Italien, Griechenland etc., aber ich habe mich nun mal auf eine Sache festgefahren :-)

Und im Übrigen öffne ich die links der Autorin gar nicht, weiß also nicht, was darin zu vermitteln ist. Ich denke, wer uns etwas zu sagen hat, kann das mit eigenen Worten tun und muss sich nicht hinter irgendwelchen links und Zitaten verstecken.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 30.12.2010 um 20:55 Uhr
Apologie:
Zum ersten ich verbiete mir die bösartigen Anfeindungen! Für die jenigen die den Link nicht verstanden haben, hier ein weiterer:
http://www.giessener-zeitung.de/lich/verhaltenskodex/

Der Hintergrund: Laut Recherchen des ETN werden schätzungsweise 500.000 Hunde in den zirka 1.000 italienischen Hundelagern zusammengepfercht und unter erbärmlichsten Bedingungen gerade so am Leben erhalten.

In Italien ist die Tötung von Straßenhunden seit 1991 per Gesetz verboten. Aus dieser an sich begrüßenswerten Regelung hat sich in kürzester Zeit ein Millionengeschäft privatwirtschaftlich organisierter Firmen etabliert, weil die Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren. Der italienische Staat unterstützt die Hundehöllen pro Hund und Tag mit durchschnittlich vier Euro. Das macht im Jahr 730 Millionen Euro legale Einnahmen!

Kein Wunder, dass dort jeder Hund willkommen ist und die Vermehrung unterstützt wird. An medizinischer Versorgung fehlt es ebenso wie an Zuwendung, frischem Wasser und Futter. Tote Tiere werden nicht entsorgt, neue Hunde immer wieder in die Zwinger dazu gestopft. Tödliche Beißereien sind an der Tagesordnung. Die Tierschutzorganisationen hegen den berechtigten Verdacht, dass italienische Banden die Hunde inzwischen sogar aus dem Ausland nach Italien holen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Neben dem Vergehen an den Tieren ist die Situation auch aus seuchenschutzrechtlicher Sicht riskant.Quelle:http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=51

Liebe Gerda zu Deiner Frage: Natürlich würde ich jeden Hund retten der in einer Tötungsstation sitzt. Was ich sehr schlimm empfinde ist, dass sich durch die Rettungen nichts ändert in den Köpfen. Wir müssen die Menschen dazu bringen Hunde nicht als Sache sondern als Lebewesen anzusehen, in Deutschland und im Ausland!
Ist es für dich denn garnicht schlimm das sich Geschäftemacher als Tierschützer tarnen?
Gerda, ich habe keinen Verein angegriffen sondern diese Information zur Diskussion gestellt. Meine Quellen werden als unseriös bezeichnet! "Vier Pfoten", "TASSO", ETN und "Der Bund gegen Missbrauch der Tiere" sehe ich als Tierschützer sicher seriös an. TASSO,ETN und Der Bund gegen Missbrauch der Tiere hatte das Jahr 2010 zum"Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel" erklärt. Ich lasse mich gerne auch eines besseren belehren.
Gerda Bauer
373
Gerda Bauer aus Reiskirchen schrieb am 30.12.2010 um 21:24 Uhr
Hallo Antje,
dann sind wir uns also darin einig, dass die Rettung von Auslandstieren in Tötungsstationen unbedingt notwendig ist, o. k. ! Dafür arbeiten viele sehr engagierte Tierschutz-Orgas, die sich ebenso um das Elend der Straßenhunde und der Streunerkatzen im In- und Ausland kümmern. Auch wenn sich in den Köpfen der Menschen nur sehr langsam - und manchmal auch gar nicht - etwas ändert, geht mir jedes individuelle Schicksal eines Tieres nahe. Jedes Leben, das wir retten, ist bedeutsam. Wie schon oft hier gesagt wurde , ist das andere eine Frage des politischen Einflusses, der Überzeugungsarbeit gegenüber Bürgern und Kommunen. Das ist ein ungeheuer mühseliges Unterfangen, da in vielen Ländern Tiere eben überhaupt nicht geachtet sondern wie "Müll" behandelt werden. Aber auch auf politischer Ebene wird ja intensiv gearbeitet und eben immer von den aktiven Mitgliedern im In- und Auslandstierschutz, nicht von den "Bürokraten", die alles nur von ihrem Schreibtisch aus kennen.
Wenn Du die Hundemafia gemeint hast, hätte es klarer rüber kommen müssen. Allein der Titel von Dir war überaus provokant, so dass frontal alle angegriffen wurden, die Auslandstierschutz betreiben.
Wenn wir über die Praktiken der Hundemafia und Hundhändler reden, gibt es natürlich eine Menge zu sagen und zu warnen. Aber dann muss man es auch so bezeichnen.
Antje Amstein
6.024
Antje Amstein aus Gießen schrieb am 30.12.2010 um 21:46 Uhr
Gerda,Es sind Hundehändler mit Mafiastrukturen, die sich als Tierschützer tarnen viele weisen darauf hin, das wir anderen Tierschützer die Augen offen halten müssen. Es ist kein Angriff auf den Tierschutz den viele seit Jahren und mit sehr viel Herzblut praktizieren, sondern nach dem ich den Artikel in der Zeit gelesen hatte mußte ich diese Kentniss mitteilen. Da in diesem Artikel Tierschützer sich zu Wort melden.
Manuela Eichmann
1.072
Manuela Eichmann aus Staufenberg schrieb am 01.01.2011 um 20:34 Uhr
Ja Herr Skotarczyk, fangen Sie gleich damit an. Gehen Sie in ein Tierheim Ihrer Wahl und machen Sie Tierschutz. Führen Sie Hunde gassi, streicheln Sie die Katzen und spenden Sie Geld. Am besten geben Sie auch gleich einigen dieser Tierheimtiere ein schönes zu Hause.
Machen Sie das was Sie vorschlagen und kümmern Sie sich.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.01.2011 um 13:27 Uhr
Ich wollte eigentlich keinen Kommentar mehr schreiben. Eines möchte ich jedoch noch anmerken. Es ist schon interessant, das Menschen, die selbst gar nichts tun und auch keine Ahnung haben, anderen "gute" Ratschläge geben müssen, was zu tun ist.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 02.01.2011 um 16:52 Uhr
Ich akzeptiere Ihren Standpunkt. Andere Leute haben andere Ansichten. Und der Schutz von Hunde und Katzen ist nicht vergleichbar mit Lebensmitteln aus der Region.
Walther Süßkind
1.144
Walther Süßkind aus Heuchelheim schrieb am 03.01.2011 um 20:23 Uhr
Ja die Tiere müssen mehr geschützt werden aber auf Internetlinks würde ich nicht basieren.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Antje Amstein

von:  Antje Amstein

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