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„The Sweet Vandals“ und „Who´s Bob“ lieferten schweißtreibende Funk-Show

Sängerin Mayka Edjole von "The Sweet Vandals"
Sängerin Mayka Edjole von "The Sweet Vandals"
Gießen | Einen Glanzpunkt in der heimischen Musikszene setzte am vergangenen Freitag das von den beiden Kulturinitiativen MuK und KiG organisierte zweite "Gießener Funkfestival 2010". Zwei hochkarätigen Bands, „Who´s Bob“ aus Gießen und „The Sweet Vandals“ aus Madrid, ließen die Veranstaltung in den Räumen des Musik- und Kunstvereins Gießen (MuK) für rund 90 Besucher zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis werden.

Zunächst betraten die Musiker der im Frühjahr 2010 gegründeten Band „Who´s Bob“ die Bühnenbretter und brachten das Publikum mit ihren überwiegend blues-orientierten Songs bereits von Anfang an zum Tanzen. Mit Tony Clark (Gesang), Frank Roos (Gitarre), Peter Herrmann (Bass) und Simon Döring (Schlagzeug) waren ebenso bekannte wie hervorragende Künstler am Start, die Songs alter Blueser, unter anderem von Ray Charles´ „I don´t need no doctor“ oder „Let´s go get stoned“, auf moderne Art und in bester Spiellaune interpretierten und den gelungenen Mix mit einem ordentlichen Schuss Soul versetzten. Während Peter Herrmann und Simon Döring für ein knackig-solides Fundament sorgten und Frank Roos detailreich
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begleitete und ausgefeilt solierte, lieferte Tony Clark als Sänger mit seiner gelassenen unaufdringlichen Präsenz eine ausdrucksstarke Show. Und diese endete in der zu Recht geforderten Zugabe mit einer knalligen Version des 1972er Motown-Hits „Superstition“.

Nach einer Umbaupause enterten die von Mitorganisator und Lokalmatador Andreas Jamin („Captain Overdrive“) angekündigte Formation „The Sweet Vandals“ aus Madrid die Bühne. Die als „Europas Funkband Nummer 1“ angekündigten Akteure stellten von der ersten Note an klar, wo für sie der Groove-Hammer hängt und bewiesen durch klassische Funk- und authentische Souleinlagen, dass sie ihren Titel durchaus mit Berechtigung tragen. Satte zwei Stunden reihten sie nahtlos Song an Song und gönntem dem verzückten Publikum weder Atem- noch Tanzpausen. Sängerin und Energiebündel Mayka Edjole zeigte mit ihren Musikern Javier „skunk“ Gómez (Schlagzeug), José „yusepe“ Herranz (Gitarre), Santi „diamond“ Vallejo (Keyboard) und Santi „sweetfingers“ Martín (Bass), wie Energie, Stil, Schub und Leidenschaft die Welt zu einem besseren Ort machen können. Die spanische Band bezeichnet ihren Stil selbst als „Dirty Club Sound“: warm, energiegeladen, uneben, dabei zielstrebig bis ins Mark. Mit Songs wie „I got you, man“ und „Let´s have some fun“ schafften sie es an diesem Abend, viele neue und überzeugte Fans zu gewinnen. Selbst der „Godfather of Funk & Soul“ James Brown hätte diese Performance sicherlich mit großer Freude gewürdigt. Und so entließen „The Sweet Vandals“ die tanzenden Festivalbesucher nach einer sensationellen Show und reichlich Zugaben schweißgebadet aber hochzufrieden in die Hände des After Show DJ-Teams „The Soul Trinity“.

Sängerin Mayka Edjole von "The Sweet Vandals"
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Gitarrist Frank Roos von Who´s Bob
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Who´s Bob spielen im MuK
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DJ Team der "Soul Trinity"
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