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Kolumbien – Krieg oder Frieden? (Pressemeldung der DKP)

Gießen | Zu diesem Thema führte die DKP Gießen gemeinsam mit der Roten Hilfe und der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba eine Veranstaltung im Cafe Amelie durch. Günther Pohl, Mitglied der Internationale Kommission der DKP, berichtete von seiner kürzlichen Teilnahme am Besuch einer Delegation bei der dortigen Bruderpartei. In Kolumbien herrscht seit fast 50 Jahren ein erbitterter Bürgerkrieg. Linke Guerillagruppen wehren sich gegen die brutale Ausbeutung durch die herrschenden Oligarchien. Sie versuchen, zumindest in Teilen des Landes die Lage der ausgeplünderten Bevölkerung zu verbessern. Aus strategischen Gründen unterstützen die USA das kolumbianische Militär und rechte Todesschwadrone, sogenannte Paramilitärs. Dem Bericht des Referenten folgte eine interessante Diskussion, die von Henning Mächerle geleitet wurde. Die Anwesenden waren sich einig, daß angesichts der Desinformation in den deutschen Massenmedien die linken Gruppen viel mehr über dieses Land informieren müßten.

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Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 25.11.2010 um 22:35 Uhr
Es wäre schon interessant, wenn man diesen Beitrag einstellt, etwas mehr inhaltliches zum Referat und zur anschließenden Diskussion zu erfahren. Zum Beispiel über die Unterdrückung und Verfolgung von Gewerkschaftern. Welches sind die "strategischen" Gründe der USA? Inwieweit spielt da die Entwicklung in Bolivien und Venezuela eine Rolle? usw.
und, welches Ziel haben die Guerillagruppen? gibt es einen gemeinsamen Widerstand gegen die Oligarchien? usw.
Thorsten Lux
905
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 28.11.2010 um 15:34 Uhr
Lieber Stefan,

da es sich hier um eine Pressemeldung handelt, mag ich mich nicht dazu versteigen, die von Dir angesprochenen Fragen zu beantworten. Dennoch sind sie nicht bloß legitim, sondern auch richtig und wichtig.

Ich nahm mir die Freiheit, Deine Fragen zur Beantwortung weiterzuleiten. Das scheint mir sinnvoller als etwas zu schreiben, wovon ich keinerlei Ahnung habe, ob es so stimmt, oder Unfug ist... ;o)
Stefan Walther
4.535
Stefan Walther aus Linden schrieb am 28.11.2010 um 18:07 Uhr
Lieber Thorsten,

danke für die Info (und deinen Einsatz)!

und nebenbei = es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen! In verschiedenen Staaten Südamerikas z.B. Venezuela und Bolivien sind fortschrittliche Entwicklungen erkennbar, um so wichtiger ist es auch aufzuklären wer und warum das Regime in Kolumbien "aufrüstet" und nach innen und außen immer aggressiver werden lässt!
Thorsten Lux
905
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 28.11.2010 um 18:25 Uhr
Lieber Stefan,

da gebe ich Dir Recht. Dass ich zugebe, von Südamerika eher wenig Ahnung zu haben, meint auch nicht, dass das so bleiben muss... ;o)

Aus dem mir vorliegenden Material müsste ich jedoch versuchen die Situation in Kolumbien mit der mir einzig vorliegenden Quelle (der Verfassung Venezuelas) zu vergleichen und das Ganze mit Material abzugleichen, dass ich im Internet finden könnte. Das allerdings wäre zwar meinem derzeitigen Kenntnisstand angemessen, nicht aber angemessen um irgendeine Rückfrage adäquat zu beantworten.

Dass sich aber in Südamerika einiges bewegt, davon zeugt sicherlich die Medienberichterstattung zum Thema Venezuela, der ich zwar nicht traue, aber die zumindewst belegt, dass sich dort etwas bewegt. Davon zeugen aber auch deutliche Hinweise, dass sich Chile anschickt die Geschehnisse nach der Ermordung Salvador Allendes am 11. September 1973 aufzuarbeiten, Hinweise, dass sich in Mexico ebenfalls etwas zu bewegen scheint, usw. usf.

Aber als Mittelhesse, der da eher randläufige Kenntnisse hat - geschweige denn gesicherte Kenntnisse - mag ich dazu derzeit nicht allzusehr ins Detaill gehen.

Vielleicht der Hinweis, dass es mich sehr hoffnungsvoll stimmt, was man aus Südamerika vernehmen kann - beispielhaft mag ich mich hier auf den Beteiligungshaushalt im Modell Porto Alegre beziehen.
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Thorsten Lux
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