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Jetzt den Stein ins Rollen bringen

Gießen | Unter dieser Überschrift erreichte mich gerade ein Hinweis von Campact, den ich hier gerne in Auszügen zitiere:

"Wenn Anfang Dezember im mexikanischen Cancun die internationale Klimakonferenz tagt, bauen wir vor dem Brandenburger Tor ein riesiges Eisdomino auf. Aus hunderten schmelzenden Eisblöcken entsteht ein überdimensionales "-30 %" und verdeutlicht unsere Forderung: Statt auf langwierige Verhandlungen zwischen den Klima-Bremsern USA und China zu warten, kann Europa den Stein wieder ins Rollen bringen. Jetzt muss die EU entschlossen vorangehen - und ihre verbindliche Zusage, 20 Prozent CO2 bis 2020 einzusparen, auf 30 Prozent erhöhen.

30 Prozent weniger Treibhausgase - das fordern auch Umweltminister Norbert Röttgen und seine Amtskollegen aus Großbritannien und Frankreich. Sie wollen die enormen ökonomischen Potentiale für Innovationen und zukunftsfähige Arbeitsplätze nutzen, die durch ambitionierte Klimaschutz-Ziele entstehen. Denn ernst gemeinter Klimaschutz ist auch die beste Wirtschaftspolitik. Doch Kanzlerin Merkel schweigt dazu, und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle leistet sogar hartnäckig Widerstand: Die Klientelinteressen der Auto-, Öl- und Energiekonzerne sind ihm wichtiger.

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Wenn die Minister zu den Klima-Gesprächen auf internationalem Parkett eintreffen, tragen wir unsere Forderung mit der Domino-Aktion in die Öffentlichkeit und lassen aus Eisblöcken ein riesiges Zeichen "-30 %" entstehen. Ganz egal, wer ein weltweites Abkommen blockiert - die Bundesregierung muss in der EU für ambitionierte Klimaziele streiten. Doch für die Aktion brauchen wir Ihre Unterstützung: Ermöglichen Sie mit Ihrer Spende einen Dominostein aus Eis, damit wir ein eindrucksvolles Zeichen für mehr Klimaschutz setzen können!

Für eine ökologische Wirtschaftsweise in Europa sind ambitionierte Klimaschutz-Ziele von zentraler Bedeutung. Denn diese schaffen Sicherheit für Investitionen in die Entwicklung von ressourcensparenden Technologien und den Ausbau Erneuerbarer Energien. So entstehen neue Exportchancen und mehr zukunftsfähige Arbeitsplätze, als in klimaschädlichen Industrien verloren gehen.

Fordern Sie von der Bundesregierung, sich für ambitionierte Klimaschutz-Ziele einzusetzen!"

http://www.campact.de/klima/sn12/signer

Kommentare zum Beitrag

Stefan Walther
4.537
Stefan Walther aus Linden schrieb am 23.11.2010 um 23:00 Uhr
Sicher eine unterstützenswerte Aktion, nur wir ordnen das Eintreten für Erneuerbare Energien nicht "wirtschaftlichen Interessen" unter!

Die "beste" Wirtschaftspolitik ist immer die, die den meisten Profit für Unternehmen bringt und daran werden sie ihr Handeln ausrichten. = und das ist nichts anderes wie "Greenwashing", wenn "wir" Gewinne damit machen können, okay, wenn nicht, dann machen wir weiter wie bisher.
Die Umstellung auf Erneuerbare Energien ist auf Kosten der Konzerne umzusetzen und nicht durch den Steuerzahler. Und da auf die Regierungen in Europa zu setzen ist schon mehr als blauäugig, die werden genauso von (Energie-)Konzernen gesteuert wie in den USA oder China!
Schon das "bla, bla" des letzten Klimagipfels vergessen?
Nur eine starke internationale Umweltbewegung wird die Klimakatastrophe verhindern können, nicht Appelle an Regierungen!
Christian Momberger
11.211
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 28.11.2010 um 22:33 Uhr
Stefan, Du hast völlig recht!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Thorsten Lux

von:  Thorsten Lux

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Interessensgebiet: Gießen
Thorsten Lux
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