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„BIOTechnikum“ gastierte in Gießen

Dr. Helge Braun bei der Speichelabgabe
Dr. Helge Braun bei der Speichelabgabe
Gießen | Unter dem Motto „Leben erforschen – Zukunft gestalten“ machte vergangene Woche das „BIOTechnikum“- Fahrzeug des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Willy- Brandt Schule in Gießen Station. Die Kampagne, die im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung seit 2008 in ganz Deutschland unterwegs ist, will über die moderne Biotechnologie informieren, Berufsperspektiven aufzeigen und den Nachwuchs fördern. „Aufgrund des drohenden Fachkräftemangels gibt die Regierung viel Geld aus, um junge Menschen für diesen Berufszweig zu begeistern“, sagte Dr. Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF. Mit dem „BIOTechnikum“ wolle die Regierung ein tieferes Verständnis und mehr Begeisterung für die wissenschaftliche Arbeit besonders in den stark unterfrequentierten Naturwissenschaften erreichen. Ohne es bewusst zu wissen, nutzen die Menschen tagtäglich die Biotechnologie: Sie essen Brot, waschen ihre Wäsche oder nehmen Medikamente ein. Das Berufsfeld der Biotechnologie ist vielseitig. So bilden drei große Themenwelten auch den Schwerpunkt der „BIOTechnikum“- Initiative. Gesundheit und Ernährung, Landwirtschaft sowie Produktion und Umweltschutz. Vergangene Woche konnten sich die Schüler der Willy-Brandt Schule von diesen Dingen selbst überzeugen. Im Rahmen eines biotechnologischen Praktikums stand den Schülern eine komplette Laboreinrichtung zur Verfügung. Dabei durfte auch der studierte Mediziner Dr. Helge Braun Hand anlegen. Er „spendete“ seinen Speichel, damit die Schüler mit Hilfe von Pipetten und speziellen Geräten, DANN – Moleküle analysieren konnten.

Dr. Helge Braun bei der Speichelabgabe
Dr. Helge Braun bei der... 
 
Zusammen mit zwei Schülerinnen analysiert Helge Braun die DNA
Zusammen mit zwei... 

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von:  Sandra Splanemann

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Sandra Splanemann
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