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Consulting Network – die Gruppe mit Antworten für Unternehmen mit Fragen

Yasmina Dürr, Nicolas Gerth und Madeleine Adam.
Yasmina Dürr, Nicolas Gerth und Madeleine Adam.
Gießen | Sie sind jung. Sie studieren BWL. Und sie engagieren sich bei Consulting Network e.V.: Yasmina Dürr (Dipl.), die sich derzeit um Öffentlichkeitsarbeit und Projektbearbeitung kümmert, Madeleine Adam (BA) und Nicolas Gerth (Dipl.). Aber um bei dieser Gruppe dabei zu sein, muss man nicht BWL studieren, betont Dürr, Voraussetzung für die Mitarbeit ist lediglich, an einer Hochschule eingeschrieben zu sein – egal in welchem Fachbereich. Zudem benötigt man neben Kreativität lediglich wirtschaftliche Fach- und Sachkenntnisse. Denn die Mitglieder von Consulting Network haben es sich zur Aufgabe gemacht, für kleines Geld große Ideen zu vermitteln.

Wenn Sie für Ihr Unternehmen einen Business-Plan benötigen, Informationen im Bereich der Marktforschung brauchen oder über neue Vertriebsstrategien nachdenken, sind Sie bei der studentischen Gruppe vielleicht genau an der richtigen Adresse. Auch Schulungspakete etwa im Bereich Personalentwicklung gehören zum Portfolio.

Grundsätzlich gelte für alle Mitglieder: Soft Skills sind wichtig, so Dürr. Damit ist gemeint, dass Engagement, Zuverlässigkeit und Motivation stimmen sollten.
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„Den Rest lernt man dann schon!“ so Gerth weiter. Und man freue sich, wenn auch Studierende anderer Fachbereiche mitarbeiten, sie sind ausdrücklich dazu eingeladen, mitzutun! Mitgliedertreffen finden während des Semesters alle zwei Wochen statt; Kommunikation wird in der Gruppe großgeschrieben.

Adam bekräftigt, dass es zeitlich kein Problem ist, sich neben dem Studium bei Consulting Network zu engagieren, man müsse nur gut organisiert sein. Denn Kundentermine werden immer eingehalten, das ist wichtig. Jedoch als klassischer studentischer Nebenjob sei diese Arbeit ungeeignet, erläutert Dürr weiter. Denn die Jobs würden zwar entlohnt, aber es sei eben kein regelmäßiges Einkommen, auf das man sich Monat für Monat verlassen könne, denn erst wenn ein Projekt abgeschlossen sei, werde dafür auch bezahlt.

Der Karrieregedanke sollte im übrigen auch nicht der einzige Grund sein, sich an der Gruppe zu beteiligen. Natürlich sei es von Vorteil, sich in einem solchen Netzwerk einzubringen, da sind sich die 3 BWL-Studierenden einig, aber man sollte Interesse daran haben, kundenorientiert zu arbeiten und Lösungen anzubieten, die wettbewerbsfähig sind und dem Auftraggeber einen echten Benefit bringen werden.

Aber auch soziales Denken
sollte kein fremder Gedanke sein. Derzeit unterstützen sie den Gießener Nordstadtverein. Die Studierenden werden für den „Nordtalk“ ein Konzept entwickeln, das dazu beitragen soll, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, bei der Gestaltung ihres Stadtteils aktiv zu werden. Hier stoßen die jungen Akademiker auf ganz neue Probleme: Manchmal sei die Kommunikation schwierig, aber man hoffe, dass sich dennoch möglichst viele Einwohner aktiv beteiligen werden, erläutert Dürr dazu, denn es sei ja in ihrem ureigenen Interesse, sich bei der Entwicklung der Nordstadt einzubringen.

Derzeit gehören zu den jungen Beratern 20 Mitglieder, wovon 12 sogenannte Anwärter sind. Die Fluktuation ist – studentisch bedingt, denn nach dem Studienabschluß verabschiedet man sich nicht nur von der Uni, sondern auch aus der Gruppe – relativ hoch, aber das gehört im Grunde zur Struktur des Netzwerks. Es kommen immer wieder Jüngere nach, während Alumni in diverse Firmen gehen und dort die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen weiterempfehlen. Empfehlungen sind sowieso das A&O. Neben den Ehemaligen empfehlen natürlich auch zufriedene Kunden das Service-Angebot weiter.

Die Idee der studentischen Unternehmensberatung stammt aus Frankreich; in Gießen gibt es die Gruppe seit 1999. Die Einstiegsphase, die man als sogenannter „Anwärter“ absolviert, dauert in der Regel ein Vierteljahr. Ein Semester lang wird man einem „Senior“ zugeteilt. Dieser hilft dem Neuling, sich zurecht zu finden und Fragen zu beantworten. Als Mitglied entscheidet man sich dann für ein Ressort, wie etwa Projektmanagement, Marketing oder interne Organisation.

Und so geht es ganz konkret: Brauchen Sie Tipps bei Business-Fragen, benötigen einen Business-Plan oder frische Ideen von Menschen, die von außerhalb einen unvoreingenommenen Blick auf Ihr Unternehmen werfen, können Sie sich an die studentische Unternehmensberatung wenden. Sie erreichen sie unter www.consulting-network.net.

Yasmina Dürr, Nicolas Gerth und Madeleine Adam.
Yasmina Dürr, Nicolas... 
 

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von:  Simone Linne

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