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Aktion gegen Armut beim Brückenfest in Wetzlar

Alle drei Sekunden stirbt weltweit ein Kind an den Folgen extremer Armut
Alle drei Sekunden stirbt weltweit ein Kind an den Folgen extremer Armut
Gießen | Am Samstag, den 4. September 2010, findet um 13 Uhr auf dem Schillerplatz in Wetzlar ein öffentlicher „Stand Up“ gegen den Hunger in der Welt statt. Zur der Aktion lädt das Wetzlarer Aktionsbündnis DEINE STIMME GEGEN ARMUT ein. Unter anderem tritt die Pop-Poetin NETTE auf, begleitet von ihrem Sohn Marcel an der Gitarre. Der „Stand Up“ ist eine weltweite Solidaritätsbekundung durch gemeinsames Aufstehen, die im Vorfeld des Weltarmutsgipfels der Vereinten Nationen stattfindet. Es wird erwartet, dass sich international über 100 Millionen Menschen daran beteiligen. Auf dem Weltarmutsgipfel, der vom 20. bis 22. September 2010 in New York abgehalten wird, entscheiden die Staats- und Regierungschefs, wie es mit der Bekämpfung der extremen Armut weitergeht. Nach Angaben der Vereinten Nationen leiden über 1 Milliarde Menschen an Hunger. Bis zum Jahr 2015 soll die Armut halbiert sein. Dazu hatte sich die Staatengemeinschaft im Jahr 2000 verpflichtet. Die Aktion in Wetzlar fordert von der Bundesregierung, dass sie ihre Versprechen im Kampf gegen die Armut einhält.

Ab 17.30 Uhr gehen die Teams des Wetzlarer Aktionsbündnis DEINE STIMME GEGEN ARMUT beim Brückenlauf an den Start. Weitere Informationen gibt es auf www.jugendnetz-wetzlar.de , www.bangladesch.org/dsga und www.weltladen-wetzlar.de.

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Kommentare zum Beitrag

Dr. Manfred Klein
1.397
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 31.08.2010 um 12:59 Uhr
Wie aufregend, aber warum wenden die Akteuere sich nicht lieber an die, die wirklich helfen könnten, anstatt dem "Kleinen Mann" ewig ein schlechtes Gewissen zu machen?
Peter Dietzel
77
Peter Dietzel aus Gießen schrieb am 31.08.2010 um 13:08 Uhr
Vielen Dank für Ihren Komentar! Bei der Aktion stehen wir "kleinen Leute" auf. Und wir verbinden politische Forderung damit, selbst etwas zu tun.
Stefan Walther
4.258
Stefan Walther aus Linden schrieb am 31.08.2010 um 18:29 Uhr
Genau, Herr Dietzel! Denn, wenn wir die Verantwortlichen nicht zwingen, wenn die "kleinen Leute" nicht aufstehen = dann wird gar nichts passieren!

Viel Erfolg!!!

Nur `ne kleine Kritik: es ist aber auch wichtig aufzuklären, wieso es diese Armut überhaupt gibt; denn sie ist nicht(!) selbst verschuldet und/oder ein Naturgesetz!
Peter Dietzel
77
Peter Dietzel aus Gießen schrieb am 01.09.2010 um 08:20 Uhr
Vielen Dank für Ihre Anregung! Ja, Sie haben recht.
Es gibt eine Zeit zu Analysieren, eine Zeit zum Aufstehen und eine Zeit, an Veränderungen zu bauen... wenn man alles zusammen in einen kurzen Beitrag packen kann - umso besser...
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Peter Dietzel

von:  Peter Dietzel

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Peter Dietzel
77
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