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Fetalchirurgie: Professor Thomas Kohl operiert seit 1. August am UKGM in Gießen

Gießen | Gießen, 2. August 2010. Der 48-jährige Professor Dr. med. Thomas Kohl, führender Fetalchirurg in Europa, etabliert sein Deutsches Zentrum für Fetalchirurgie & minimal-invasive Therapie (DZFT) an der Lahn und operiert ab jetzt am UKGM in Gießen.

Kohl war in den letzten acht Jahren an der Frauenklinik der Universität Bonn beheimatet, entschied sich aber aufgrund der in Aussicht gestellten verbesserten Arbeitsbedingungen am UKGM für einen Wechsel. Er widmet sich nun unter optimierten Rahmenbedingungen weiter der Erforschung von Therapien für vorgeburtliche Erkrankungen. So operiert er Kinder im Mutterleib, die unter lebensbedrohlichen Fehlbildungen oder Funktionsstörungen, beispielsweise ihres Herzens, leiden und erhöht so deren Lebenschance beträchtlich. Weitere Krankheitsbilder, die Kohl im Operationsspektrum hat, sind der sogenannte offene Rücken und die Zwerchfellhernie. Sein Ziel ist es, den Erkrankungsverlauf seiner winzigen Patienten vor der Geburt aufzuhalten oder derart abzuschwächen, dass sie nach ihrer Geburt mit deutlich besseren Chancen und Prognosen behandelt werden können.

Manche Operationen von Professor Kohl sind einmalig, andere werden in Europa von nur wenigen Ärzten beherrscht. Die Geschäftsführung des UKGM freut sich daher sehr, Professor Kohl für das hiesige Universitätsklinikum gewonnen zu haben.

Professor Kohl, geboren in Siegen, hat in Essen studiert und begann ab 1993 zunächst in den USA damit, seine minimal-invasiven Operationstechniken für Ungeborene zu entwickeln. In den vergangenen 15 Jahren wurde seine Forschungsarbeit nahezu kontinuierlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Nach Abschluss seiner Facharztausbildung am Universitätsklinikum Münster und einem weiteren Jahr tierexperimenteller Vorarbeiten begann er im Sommer 2002 am Universitätsklinikum in Bonn mit ersten Eingriffen. Inzwischen bietet er in enger Zusammenarbeit mit Geburtshelfern, Pränatalmedizinern, Kinderärzten und -chirurgen sowie unterstützt von Instrumentebauern aus der freien Wirtschaft weltweit das größte Spektrum an minimal-invasiven vorgeburtlichen Eingriffen an

http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_dzf/index.html

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