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"Sturm & Klang"-Festival rockt das Unigelände

Die Gebrüder Mühlleitner heizten dem Publikum ein
Die Gebrüder Mühlleitner heizten dem Publikum ein
Gießen | Am Wochenende wurde es laut auf dem Campus von Philosophikum I und II in Gießen. Das erste „Sturm & Klang Festival“ hatte in Sachen Kultur jede Menge zu bieten. Über drei Tage verteilt konnten sich Studierende und Besucher an Musik, Kunst, Theater- und Filmvorführungen erfreuen. Bereits am Freitagabend startete das Festival mit drei überregionalen Musikacts: "Egotronic", "Jupiter Jones" und dem Liedermacher Olli Schulz. Olli Schulz konnte die Menge im Audimax gleich zu Beginn mit einem Medley aus bekannten deutschen Liedern wie Allein, Allein“ von "Polarkreis 18", „Ich lebe“ von Christina Stürmer und „Geile Zeit“ von "Juli" begeistern. Durch seine charmante Art lockerte er das Publikum gekonnt auf, in dem er sich selbst nach seinem Auftritt als Kartenleser anbot und sein noch nicht erschienenes Kochbuch für Mensch und Tier („Teller und Napf“) anpries. Die Studenten forderten ihn aber dazu auf, bei seinem Beruf zu bleiben. Durch seinen „Elefantensong“ und „Das Leben beißt“ brachte Schulz das Publikum zum Mitfeiern. Nicht zuletzt, da er sich „tanzende“ Unterstützung aus der Menge holte. Auch seine ironische Selbstkritik
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machte den Entertainer sympathisch, da er sich selbst als „unprofessionellen Musiker“ bezeichnete. Aber nicht nur im Audimax konnte an diesem Abend gefeiert werden. Auf den Open-Air Bühnen auf dem Campus und auf dem Parkplatz des Philosophikum II traten unter anderem die Gebrüder Mühlleitner und die Kraut-Rocker von "Guru Guru" auf. Die Gebrüder Mühlleitner brachten mit witzigen und teils sozialkritischen Texten die Studenten zum Tanzen und Feiern. Besonders der „Offbeat“ begeisterte das Publikum. Überall auf dem Gelände tummelten sich Besucher, die vor den Bühnen auf dem Boden saßen und bei lauen Sommertemperaturen den Abend genießen konnten. Zu späterer Stunde traten dann die betagten Rocker von "Guru Guru" auf der Parkplatzbühne auf, deren Gitarrenklänge noch hunderte von Metern weit zu hören waren. Nicht nur musikalisch lohnte sich das Wochenende für die Festivalbesucher. So konnten sich Interessierte an einem Graffiti-Workshop beteiligen oder beim Bodypainting mitmachen. Neben dem wurden Theater- und Filmvorführungen angeboten und als Höhepunkt die Nachttanzdemo am Samstagabend. Die Demo hatte sich gegen den Hochschulpakt gerichtet und führte mit lauter Musik durch die Stadt bis zum Unigelände, wo dann bis in die frühen Morgenstunden getanzt und protestiert werden konnte.

Die Gebrüder Mühlleitner heizten dem Publikum ein
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