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ACE: Schwache Batterien bei Autopannen auf dem ersten Platz

Gießen | Nahezu jede dritte Autopanne wird von einer funktionsuntüchtigen Batterie verursacht. Stromaggregate, defekte Motoren und Fehler in der Fahrzeugelektronik sind zusammengenommen in mehr als 60 Prozent der Fälle Schuld, wenn ein Wagen liegen bleibt. Mit einem von knapp 28 auf mehr als 34 Prozent gestiegenen Mängelanteil erzielen die PKW-Stromspeicher erneut einen einsamen Negativrekord.
Dies geht aus der "Hitliste Autopannen 2009" hervor, die der ACE Auto Club Europa am Mittwoch in Stuttgart vorstellte.
Der Club machte für die gestiegene Zahl der Batterieausfälle die frostigen Wintermonate Dezember und Januar mit verantwortlich. Gehe es um die Erneuerung einer schwachen Batterie, seien viele Autobesitzer wegen des Kostenaufwands oder aus Bequemlichkeit noch immer ziemlich zögerlich. Der Rat, einen fälligen Batteriewechsel rechzeitig vorzunehmen, werde gerne verdrängt, berichtete der ACE. Ein weiteres Problem bestehe angesichts von immer mehr Stromfressern im Auto in der herstellerseitig zu schwachen Auslegung der Batteriespeicherkapazität und in der Überanspruchung der Batterie durch Autofahrer etwa durch eine häufig wiederholte Aktivierung von Heckscheiben- und Sitzheizung.
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Gegenüber 2008 merklich abgenommen hat die Zahl der Mängel am Motor. Deren Fehleranteil sank von mehr als 17 (2008) auf rund 14 Prozent (2009). Marginale Rückgänge in der Fehlerhäufigkeit stellte der ACE unter anderem auch bei Anlassern und Fahrwerken fest. Leicht gestiegen ist die Zahl der Pannen aufgrund defekter Verriegelung und Kraftstoffversorgung.
Der ACE ist im vergangenen Jahr als 100000 Mal alarmiert worden. Seine Pannenhelfer konnten in über 80 Prozent der Fälle den Fehler am Ort des Schadens beheben, sodass eine Weiterfahrt möglich war. Die vom TÜV regelmäßig überprüfte Organisation der ACE-Pannenhilfe erfüllt sämtliche internationalen Qualitätsstandards hebt der Club hervor. Er betreibt intensiv Fortbildungskurse für Pannenhelfer, die unter anderem auf dem Gebiet der elektronischen Fehlerdiagnistik geschult werden.

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von:  Peter Kirch

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