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Bequem sitzen und richtig gurten rät der ACE den Autofahrer(innen).

Gießen | Die einen lümmeln sich lässig und liegen fast hinter dem Steuer, die andere sitzen kerzengerade aufrecht und ganz dicht am Lenkrad. Das ermüdet schnell, kostet Konzentration und ist im Falle eine Crahs sehr ungünstig, meint der ACE Auto Club Europa.
Nur mit der richtigen Sitzeinstellung schont der Mensche seine Wirbelsäule und fährt entspannt.
Der Sitzabstand nach vorne stimmt, wenn die Fußsohle - auf keinen Fall nur die Zehenspitzen - voll auf dem durchgedrückten Pedal aufliegt. Das Bein sollte dabei noch leicht angewinkelt sein. Die angelehnten Arme sind auch leicht angewinkelt.
Die Neigung der Rückenlehne ist richtig eingestellt, wenn der komplette Rücken guten Kontakt zur Lehne hat.
Wenn die Handballen auf den oberen Lenkradkranz gelegt werden können, ohne dass die Schultern den Kontakt zur Lehne verlieren, ist die Sitzposition perfekt.
Die Höhe des Sitzes sollte so abgestimmt sein, dass der Fahrer bzw. die Fahrerin ein gutes Gefühl für die Übersicht seines Fahrzeugs bekommt.
Die Kopfstütze ist richtig eingestellt, wenn sie mit der Oberkante des Kopfes abschließt. Die Hände sollen in den Positionen drei und neun Uhr das Lenkrad greifen.

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Kinderkram - den Gurt richtig anlehnen, das kann doch jeder, mag so mancher Leser denken. Fehlanzeige: Immer wieder müssen ACE-Moderatoren bei Sicherheitstrainings erst einmal Sitzposition und Gurtführung bei Teilnehmern korrigieren. Denn richtig schützen kann der Gurt nur, wenn er richtig angelegt ist.
Im Winter schnallen sich viele Fahrer(innen) an, obwohl sie in dicke Wintermäntel oder Daunenjacken eingehüllt sind. Dann aber sitzt der Gurt nicht eng genug am Körper. Das beeinträchtigt seine Rückhaltefunktion.
Vor der Abfahrt ist ein prüfender Blick auf das Gurtband nicht verkehrt: es darf nicht verdreht sein, der Beckengurt sollte auch wirklich übers Becken (und nicht am Bauch entlang) verlaufen und der Schultergurt ist ideal in Position, wenn er diagonal über den Brustkorb verläuft. Er darf nicht am Hals scheuern!
Den Schultergurt nach dem Anlegen erst einmal richtig straff ziehen, dass er eng anliegt. Die Gurthöhenverstellung in der B-Säule ermöglicht den idealen Verlauf des Gurts bei jeder Körpergröße.
Ganz wichtig: Kinder bis 12 Jahre oder 1,50 Meter Körpergröße in Kindersitzen sichern - auch bei ganz kurzen Fahrten.

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von:  Peter Kirch

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Interessensgebiet: Gießen
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