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BMBF-Initiative „nanoTruck – Hightech aus dem Nanokosmos“ informiert auf der Chance 2010 in Gießen

Gießen | „Womit beschäftigen sich Forscher in der Nanotechnologie? Welche Entwicklungspotenziale bietet diese Schlüsseltechnologie und welche Möglichkeiten gibt es, Nanotechnik zu studieren? Auf diese und andere spannende Fragen rund um eines der chancenreichsten Technologiefelder der Welt weiß eine interaktive Ausstellung auf 18 Rädern interessante Antworten: In der doppelstöckigen Erlebniswelt nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geht es im Rahmen der Gießener Berufs- und Bildungsmesse Chance 2010 am Freitag und Samstag, 5. und 6. März; für alle Interessierten „in medias nano“.
Neben einer Vielzahl selbst bedienbarer Ausstellungsobjekte, die verschiedenen Forschungs- und Anwendungsbereichen gewidmet sind, Live-Präsentationen angewandter Nanotechnologie und Filmvorführungen erwartet die Besucherinnen und Besucher des nanoTrucks ein maßgeschneidertes Informations- und Diskussionsprogramm. Etwa im Rahmen sogenannter „Job-Talks“ mit den Wissenschaftlern der BMBF-Initiative, die interessierten Jugendlichen einen Leitfaden durch die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Nanotechnologie geben und von ihren eigenen Erfahrungen auf dem Weg zum Nano-Experten erzählen.
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Die „Tour de Nano“ während der Chance 2010 beginnt auf dem Gelände des Ausstellungszentrums Hessenhallen am Freitag, 5. März, um 9 Uhr, und am Samstag, 6. März., um 11.30 Uhr mit dem „Tag der offenen Tür im nanoTruck“. Jeder, der sich für die Geheimnisse einer Technologie interessiert, die sich mit Materialien und Strukturen beschäftigt, die nur einen winzigen Nanometer klein sein können, reist in der doppelstöckigen Erlebniswelt „per Anhalter durch die Nanogalaxis“. Dabei kann man etwa erfahren, wie sich hunderte medizinischer Tests auf der Fläche eines Fingernagels durchführen lassen und wie speziell beschichtete Nanopartikel einem Krebsgeschwür den Garaus machen können. Wer will, der kann sich an über sechzig, mehrheitlich interaktiven Ausstellungsobjekten auf zwei Ebenen sowie an zahlreichen Multimedia-Terminals intensiv über die Grundlagen, Chancen und Herausforderungen der Nanotechnologie informieren und mit den Wissenschaftlern persönliche Fragen diskutieren. Die Türen des nanoTrucks stehen am Freitag, 5. März, von 9 Uhr bis 17 Uhr, und am Samstag, 6. März, von 11.30 Uhr Uhr bis 17 Uhr offen.
Im Mittelpunkt des Veranstaltungsprogramms im nanoTruck während der Chance 2010 stehen die Job-Talks für interessierte Jugendliche am 5. März um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr, und am 6. März, um 13 Uhr und um 15 Uhr mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern der BMBF-Dialoginitiative. Darin geht es um die Frage nach dem Wesen der Nanotechnologie im Allgemeinen, und um die Möglichkeiten, Nanotechnologie zu studieren oder sich für eine Karriere in diesem chancenreichen Technikfeld ausbilden zu lassen im Besonderen. Darüber hinaus erzählen die beiden Nano-Experten von ihren eigenen Ausbildungswegen in die Nanotechnologie und beantworten die individuellen Fragen ihrer jungen Gäste.
Alle Veranstaltungen im nanoTruck sind kostenfrei. Am Samstag, 6. März, 10.30 Uhr, besucht der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun, zusammen mit der Oberbürgermeisterin von Gießen, Dietlind Grabe-Bolz, und den Geschäftsführern der Messe Gießen GmbH, Roland und Beate Zwerenz, den nanoTruck. Im Anschluss an Begrüßung und Statements stellt Professor Norbert Hampp von der Universität Marburg seine hochinteressante Entwicklung einer implantierbaren Spezial-Linse mit Wirkstoffdepot (Intraokularlinse) zur Behandlung des „Grauen Stars“ vor und gibt spannende Einblicke in die Arbeit eines Nano-Forschers. Ob dieser Beruf auch für die Schülerinnen und Schüler eines Gießener Gymnasiums interessant sein könnte, das werden die Jugendlichen nach der Vorstellung des Ferrofluid-Exponats entscheiden können. Mit dessen Hilfe präsentiert ihnen eine Mitschülerin die Wirkungsweise der faszinierende Magnetfeld-Hyperthermie-Therapie gegen Krebs.

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