Eine bemitleidenswerte Kreatur mit Füßen getreten und vor die Haustür geschmissen. STOP!
Gießen | Die letzten Wochen und Monate habe ich mich mit der Erforschung einer besonders bedrohten Gattung einer Gießener Gazette, der „Gezett“ [lat. Newspaperit Schlambeiseraptus], befasst.
Bei meinen, teilweise unter Lebensgefahr, durchgeführten Recherchen und Erkundungen des natürlichen Lebensraums dieser Art bin ich auf diese erschreckenden Zustände gestoßen vor denen wir unsere Augen einfach nicht weiter verschließen dürfen.
Die Fragen woher kommt diese Gattung, kann Sie überleben und wie halte ich Sie richtig wurde schon von vielen Wissenschaftlern weltweit erforscht. So schrieb Darles Charwin bereits 1859 in seinem Werk „On the Origin of Newspapers“ erstmalig über die natürliche Selektion. Demzufolge überleben nur solche Tagesblätter und können somit ihre Gene in nachfolgende Ausgaben vererben, deren Schlagzeilen besonders aussagekräftig und günstig für das Überleben der Art sind.
Trotz starker Gene, wie die der hier angesiedelten „Gezett“, wird sie immer weniger in ihrem natürlichen Lebensraum, dem gut geheizten Wohnzimmer, angefunden. Immer wieder hört man von gequälten, misshandelten und grausam nicht gelesenen
Exemplaren. Manche haben Glück und werden gerettet - Sie bekommen die Chance, ihre schlimmen Erfahrungen bei einem liebevollen Leser zu vergessen. Andere müssen nach ihrer Befreiung erlöst werden oder sterben sogar in den Händen der Müllabfuhr.
Durch Bilder und die dazugehörigen Fakten soll hier aufgerüttelt und aufgerufen werden, angesichts von dieser Quälerei nicht die Augen zu verschließen.
Die einzelnen Ausgaben haben meist keine Chance, sich selbst zu helfen - SIE schon!
Wenn Sie selber nicht handeln können oder möchten, informieren Sie zumindest die GZ Medien GmbH, den Austräger oder andere zuständige Stellen.
Lesen Sie Ihr Exemplar regelmäßig und lassen Sie es nicht zu lange unbeaufsichtigt im Briefkasten liegen. Zünden Sie die „Gezetts“ nicht an. Lassen Sie keine Ausgabe länger als nötig mit natürlichen Feinden, wie Dalmatiner, allein.
Achten Sie besonders in dieser Jahreszeit darauf sie nicht mit Füßen zu treten vor der Haustür (Dafür gibt es speziell, gezüchtete, saugfähigere Arten wie „Allgemeine“ und „Anzeiger“) ;)
Schauen Sie nicht tatenlos zu - helfen Sie!
Ein bisschen Spaß muss sein dachte ich mir ;)
... und da ich in den letzten Tagen wirklich viele Exemplare gesehen habe die nur zum "Schuhe parken" gedacht waren ...
Wenn ich diese Zeitung mal regelmäßig bekommen würde, ja dann würde ich sie in Ehren halten, sie mit Leib und Leben schützen.
Bjoern, toll und witzig geschrieben.
Ich kann mich Frau Appel nur anschließen. In letzter Zeit bekomme ich die Zeitung auch immer seltener. Wenn ich die Bündel oben auf den Fotos sehe, dann kann ich auch erahnen, wo mein Exemplar landet..
Der Vertrieb ist bereits informiert, denn wir legen natürlich ganz viel wert auf eine lückenlose Verteilung.
Wenn allerdings so "böse" Dalmatiner-Hunde einfach die Zeitung aus den Briefkästen klauen, dann sind auch wir machtlos ;-)
Klasse geschrieben, da kann ich noch die Variante zufügen, dass die "Gezetts" als Einwickelpapier in der Biotonne für den kompostierbaren Müll bei uns landen - ich hoffe, dass die GZ biologisch abbaubar ist !?
Sehr schön geschrieben der Beitrag und mit passenden Bildern unterlegt. Aber was soll ich sagen. So ist nun mal das Leben, wobei ich für manche Verwendung die Süddeutsche Zeitung bevorzuge. Ist im "FORMAT" etwas größer;-)
Erst heute durch die Printausgabe bin ich auf diesen Artikel aufmerksam geworden (Gott sei Dank! ;-)) Echt witzig und super geschrieben, ich habe herzhaft lachen müssen. Klasse!! :-))) (bitte mehr davon! ;-))
Danke für die netten Kommentare. Hätte ja nicht gedacht das es so gut ankommt. Stay tuned!
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Sehr erfreut hat Landrätin Anita Schneider zwei Schecks in Höhe von...
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