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Sicher durch die "dollen Tage": Polizeipräsident Manfred Schweizer kündigt verstärkte Kontrollen zur Faschingszeit an

Gießen | Die mittelhessische Polizei kündigt für die Karnevalszeit vermehrte Verkehrskontrollen an. Dabei werden die Beamten ihr besonderes Augenmerk auf alkoholisierte und unter
Drogeneinfluss stehende Fahrzeugführer richten.
"Die Anzahl der alkohol- und drogenbedingten Verkehrsunfälle und dabei insbesondere die, bei denen Menschen schwer verletzt wurden oder zu Tode kamen, zeigt, trotz rückläufiger Tendenz, auch weiterhin, wie nötig ein nachhaltiges Verkehrssicherheitskonzept ist und warum wir uns hier so engagieren. Wir stehen dafür ein, dass alle Verkehrsteilnehmer möglichst sicher am Straßenverkehr teilnehmen
können. Gerade unser Projekt "verkehrssicher-in-mittelhessen" setzt hier wesentliche Akzente", betont der mittelhessische Polizeipräsident Manfred Schweizer.
In der sogenannten fünften Jahreszeit stehen viele Autofahrer in der Gefahr, sich betrunken oder anderweitig berauscht hinters Steuer zu setzen. Damit erhöhen sie das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen und sich sowie andere dabei in Mitleidenschaft zu ziehen, erheblich. Die Statistik zeigt, dass bei Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden oftmals Alkohol als Ursache festzustellen ist.
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Während der "dollen Tage" ereigneten sich im vergangenen Jahr in Mittelhessen insgesamt 44 alkoholbedingte Verkehrsunfälle. Darunter neun Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. Darüber hinaus mussten die mittelhessischen Polizeibeamten 98 Anzeigen wegen Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fertigen. Hierbei stellten sie 52
Führerscheine sicher.
"Wer sich unter dem Einfluss berauschender Mittel ans Steuer
seines Fahrzeugs setzt, riskiert nicht nur seinen Führerschein und eine Geldstrafe, sondern gefährdet auch Menschenleben", gibt Schweizer zu bedenken.
Er appelliert an die Vernunft aller Karnevalisten: "Lassen Sie Ihr
Auto zuhause und fahren Sie mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu den Faschingsveranstaltungen".
In diesem Zusammenhang macht Schweizer auch auf die Vorzüge des Projektes "BOB" aufmerksam. "BOB" ist derjenige, der keinen Alkohol trinkt und seine Freunde und Bekannte sicher nach Hause bringt. Gerade wenn Busse, Bahn und Taxis keine Alternative sind, bietet sich
die Bildung von Fahrgemeinschaften an. "Verabreden Sie also vor dem Besuch einer Veranstaltung, wer der "BOB" ist. Denn auch in der Faschingszeit ist BOB ein Garant für einen sicheren Heimweg", so der Polizeipräsident.

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