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Ehemalige US-Siedlung füllt sich wieder mit Leben

Verkaufsleiter Ralph Haubold (l.), Geschäftsführer Volker Behnecke(2.v.l), stv. Geschäftsführer Udo Donau(r.) und die neuen Eigentümer einer Marshall-Wohnung rund um Heiko Sabota
Verkaufsleiter Ralph Haubold (l.), Geschäftsführer Volker Behnecke(2.v.l), stv. Geschäftsführer Udo Donau(r.) und die neuen Eigentümer einer Marshall-Wohnung rund um Heiko Sabota
Gießen | Die Vermietung und der Verkauf der renovierten Wohnblöcke in der ehemaligen US-Siedlung „George Catlett Marshall“ zwischen Grünberger und Rödgener Straße laufen auf Hochtouren. Wohnbau-Geschäftsführer Volker Behnecke zu Folge sind bereits 75 Prozent der bisher angebotenen knapp 70 Eigentumswohnungen verkauft. Insgesamt werden nach allen Renovierungsarbeiten 140 Wohnungen zum Verkauf stehen. Auch in Sachen Vermietung ist man guter Dinge. Es seien bereits 100 Mietswohnungen an den Mann gebracht worden.
Die eigenen vier Wände in einem der Wohnblocks werden in Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen angeboten und sind zwischen 80 und 130 Quadratmeter groß. Der Komplettkaufpreis liegt zwischen 65.000 und 135.000 Euro - je nach Größe.
Man will laut Behnecke mit den beiden Wohnsiedlungen „Marshall“ und „Dulles“ einen neuen Stadtteil entwickeln, in dem unterschiedliche Altersklassen und soziale Schichten zusammenleben können. Die Wohnbau Genossenschaft investierte vor Verkauf rund 1,7 Millionen Euro in Wohnungen und Gemeinschaftseigentum. Dazu gehören sanierte Treppenhäuser und eine wie Rollrasen ausgelegte Efeumatte rund um die Siedlung, die den Verkehrslärm der Grünberger Straße eindämmen soll. Auch für ausreichend Parkplätze für Anwohner sei gesorgt.
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Aufzüge in den Wohnblocks seien nicht in Planung. Barrierefreies Wohnen sei jedoch durch Rampen in Erdgeschosswohnungen möglich. Auch nutze man bei der Wohnungsvergabe die langjährige Erfahrung der Wohnbau und achte darauf, wer mit wem in einem Wohnblock wohne. Potentielle Problemmieter erhielten eine Absage.
Als eine der ersten Käufer einer Eigentumswohnung in der Marshallsiedlung stellten sich Heiko Sabota, seine Frau Claudia Scholl-Meyer und ihre zwei Kinder vor. Für Sabota, der schon immer Interesse am amerikanischen Wohnstil hatte, zähle vor allem der für ihn günstige Preis und die gute Anbindung an Schulen und in die Stadt. Auch denke der Polizist, dass sich die Siedlung in Zukunft gut entwickle.
Neuigkeiten gibt es auch von der angrenzenden Dulles-Siedlung. Diese wird in Häuserblocks an private Investoren verkauft und anschließend von ihnen vermietet. Hier ist man sich laut Behnecke mit drei Gruppen bereits handelseinig. Ein Wohnblock sei bereits fertig gestellt. Zum Frühjahr sei dann mit den ersten Einzügen zu rechnen.
Für Behnecke steht fest: „Die Vermittlung der Wohnungen ist nur der erste Schritt.“ Man wolle Freizeit-, Kultur- und Sportbereiche mit Hilfe der Anwohner entwickeln und frühzeitig das Umfeld gestalten. Schließlich solle sich der neue Stadtteil vom Rest Gießens unterscheiden.

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von:  Moritz Zamzow

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Moritz Zamzow
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