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PBC Giessen I auf dem Vormarsch

Gießen | Zur Saisonhalbzeit gelang der ersten Mannschaft des Pool-Billard-Clubs Gießen ein Doppelerfolg und damit der Sprung auf den zweiten Platz der Oberliga Hessen.
Beim Samstagsspiel nahm der PBC die Reise zum Tabellenletzten nach Schierstein in Angriff, um nach dem wenig zufriedenstellenden Ergebnis vom letzten Spielwochenende im alten Jahr, wo man leichtfertig Punkte im Kampf um die Meisterschaft liegen ließ, wieder Selbstvertrauen zu schöpfen. Obwohl auf Peter Rattacher wegen eines grippalen Infekts kurzfristig verzichtet werden mußte und dieser vom Verbandligisten Dirk Neumann vertreten wurde, ging man zuversichtlich in die Begegnung.
Christian Häring läutete den wunschgemäßen Auftakt nach überlegenem Spiel mit 7:4 im 10-Ball gegen Robert Zarko ein und Steffen Jeszberger gelang nach Startschwierigkeiten im 14.1e gegen Michael Rieck eine 41er-Serie. Obwohl beide Akteure unter ihren Möglichkeiten blieben, gab Jeszberger den Vorsprung nicht mehr ab und gewann letztendlich verdient mit 125:96.
Mark Majlat brannte nach der unterdurchschnittlichen Leistung in Dieburg vor fünf Wochen auf Wiedergutmachung, doch gelang
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gegen den stark aufspielenden Schiersteiner Mehmet Temur beim 2:9 im 9-Ball leider nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Einen hart umkämpften Satz verzeichnete Neumann, der in seiner stärksten Disziplin, dem 8-Ball, gegen Alexander Haas zum Einsatz kam. Beim 6:6 fiel dem Gießener allerdings beim Anstoß unglücklich die Weiße und Haas ließ sich diese Chance nicht nehmen und beendete fehlerlos das Spiel zum 7:6.
In der zweiten Hälfte der Partie dann endlich die erhoffte Leistungssteigerung von Majlat, der im 14.1e Zarko beim jederzeit ungefährdeten 125:82 wenig Chancen ließ. Jeszberger und Häring gelang standesgemäß ein 7:4 im 8-Ball gegen Rieck sowie ein 9:4 im 9-Ball gegen Haas.
Neumann konnte leider nicht an seiner starken Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen und hatte abschließend beim 4:7 im 10-Ball gegen Temur wenig Möglichkeiten, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken.
Am Sonntag kam es dann beim Rückrundenstart gegen die eigene zweite Mannschaft, die sich am Tag zuvor 0:8 gegen Astoria Walldorf geschlagen geben musste, zur erhofften Revanche, hatte man doch zum Saisonauftakt Anfang September noch überraschend mit 3:5 verloren.
Auch hier wurde die Partie erst in der zweiten Hälfte der Begegnung entschieden, nachdem Jeszberger im Schlüsselspiel gegen Ibrahim Akkus nach 5:3 Führung im 10-Ball noch mit 6:7 das Nachsehen hatte. Dabei hatte Jeszberger das Pech, das nach einer schwierigen Fünf, die als Einbänder gespielt werden mußte, die Weiße die Acht touchierte und diese den Weg zur Sechs als Folgestoß versperrte. Jeszberger traf diese zwar über zwei Vorbanden, mußte aber mit ansehen, wie die Weiße danach zwei weitere Banden anlief und unglücklich in die Seitentasche fiel. Mit Ball in Hand war es für Akkus dann kein Problem mehr, die übrigen Kugeln korrekt zu versenken und zum 7:6 unter dem Jubel seiner Mannschaftskollegen abzuschließen.
Nachdem Majlat beim 34:125 im 14.1e gegen Dietmar Rühl chancenlos war, gelangen Häring gegen Silawat Tridej mit 9-6 im 9-Ball, sowie dem wiedergenesenen Peter Rattacher beim 7:3 im 8-Ball gegen David Scholz der erhoffte Ausgleich zur Halbzeit.
Hier ließen dann Jeszberger und Rattacher nichts anbrennen – Jeszberger bezwang Tridej in seiner Paradedisziplin 8-Ball mit 7:2, Rattacher wiederum Scholz, diesmal im 10-Ball, mit 7:4, wohingegen Majlat sich auch im 9-Ball dem überragend aufspielenden Rühl deutlich mit 3:9 geschlagen geben mußte. Somit mußte die Entscheidung im 14.1e zwischen Häring und Akkus ausgespielt werden. Häring, zum Zeitpunkt der Beendigung der übrigen Partien mit 84:26 führend, kam plötzlich ins Straucheln und gewährte Akkus zusätzliche Chancen. Nach zwei starken Aufnahmen und gespielten 42 Kugeln konnte dieser den Rückstand auf ein Minimum verkürzen. Nach mehreren aufreibenden Safe-Duellen, in denen Häring letztendlich die Oberhand behielt, setzte sich schließlich die Erfahrung des gebürtigen Augsburgers zum 125:71 durch.

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