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Frage der Woche: Was ist für Sie das "Unwort des Jahres 2009"?

Von Worten und Wörtern. (Foto: pixelio/knipseline)
Von Worten und Wörtern. (Foto: pixelio/knipseline)
Gießen | Die Wahl ist getroffen, das Unwort des Jahres 2009 steht fest. Es lautet "betriebsratsverseucht", das gab die unabhängige Jury unter Leitung des Sprachwissenschaftlers Horst Dieter Schlosser bekannt. Gefallen war das Wort während einer ARD-Sendung "Monitor“ im Mai vergangenen Jahres.
Ebenfalls zur Wahl stand die "Flüchtlingsbekämpfung".
Welches Wortungetüm wäre Ihr ganz persönliches Unwort? Über welche Formulierungen haben Sie sich geärgert? Welche Begriffe sind Ihnen unangenehm aufgefallen? Die GZ ist gespannt auf das "GZ-Unwort".

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Kommentare zum Beitrag

Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.01.2010 um 12:38 Uhr
Eindeutig: Schweinegrippe.
Michael Guenter
1.186
Michael Guenter aus Lich schrieb am 19.01.2010 um 12:51 Uhr
Wie wäre es mit: Abwrackprämie
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.01.2010 um 13:16 Uhr
@Christian:...und zur Untat.
Bjoern Gerdes
1.411
Bjoern Gerdes aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 13:34 Uhr
Castingshow
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 19.01.2010 um 13:44 Uhr
Hihi,
das gilt aber schon fast für das ganze letzte Jahrzehnt @Bjoern
Bjoern Gerdes
1.411
Bjoern Gerdes aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 14:08 Uhr
Oh das stimmt ;)
Simone Linne
5.041
Simone Linne aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 14:36 Uhr
Ich finde auch "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" ganz großartig ;-)
Dominik Hartmann
174
Dominik Hartmann aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 14:51 Uhr
1. Agenda!

egal wo man hinschaut, überall gab es dieses Wort. aktuell ja immer noch, siehe einen bekannten großen Elektromarkt :-)


2. Workflow

wie 1., überall müssen die Workflows verändert / -bessert werden...
Kathrin Herold
90
Kathrin Herold aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 15:20 Uhr
Schweinegrippe und Abwrackprämie gehören auch zu meinen Favoriten!
Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 15:22 Uhr
Krümmel & Asse II
Die Inbegriffe für die unaufhaltsame Verseuchung unserer Nachfahren.
Thomas Kriebs
689
Thomas Kriebs aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 15:29 Uhr
Mein Unwort des Jahres:

"Kriegsähnlicher Zustand" dicht gefolgt von "Flüchtlingsbekämpfung"
Hans Lind
1.682
Hans Lind aus Grünberg schrieb am 19.01.2010 um 15:47 Uhr
Mein Unwort des Jahres:

Abwrackprämie
Sabrina Möser
170
Sabrina Möser aus Buseck schrieb am 19.01.2010 um 16:08 Uhr
Klimagipfel gehört meiner Meinung nach auch auf diese Liste.. Und bezüglich der Agenda kann ich Herrn Martin nur beipflichten..
Simone Linne
5.041
Simone Linne aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 16:14 Uhr
@ Herr Engelhart: Müssen wir uns doch keine Sorgen mehr machen, wird doch jetzt alles geprüft. Supi, oder? :-(
Monika Bernges
8.130
Monika Bernges aus Staufenberg schrieb am 19.01.2010 um 17:01 Uhr
Für mich ist das Unwort
des Jahres,das auch zur Wahl stand :
"Flüchtlingsbekämpfung."
Werner Gruber
2.607
Werner Gruber aus Heuchelheim schrieb am 19.01.2010 um 17:12 Uhr
Schweinegrippe
Ingrid Wittich
20.759
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 19.01.2010 um 17:15 Uhr
Ich bin auch für "Schweinegrippe". Diese Hysterie!
Christian Momberger
11.208
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 17:51 Uhr
Also ich kann mich der Jury um Herrn Schlosser nur anschließen:
Die beiden von dem Sprachwissenschaftler gewählten Wörter sind eindeutig auch meine Favoriten.
Ilse Toth
37.187
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.01.2010 um 19:40 Uhr
Wie ich gehört habe wurde "Betriebsratsverseucht" aus fast 1000 Vorschlägen gewählt.
Für mich ist es aber auch die Abwrackprämie- ein dummes Wort und eine fragliche Aktion.
Bram Vingerling
960
Bram Vingerling aus Gießen schrieb am 19.01.2010 um 20:08 Uhr
Eindeutig "Abwrackprämie".
Und hier schon mal mein Vorschlag für 2010: "niederwertige Arbeit". Aus meiner Sicht gibt es einfache oder komplexe Arbeit. Welche mit viel oder wenig Verantwortung, oder mit bessere oder geringere Bezahlung. "Niederwertig" ist eine unangebrachte herablassende Bezeichnung.
Annick Sommer
4.019
Annick Sommer aus Linden schrieb am 19.01.2010 um 21:42 Uhr
Man hat leider die Qual der Wahl... :-(
Über all diese Un-Wörter kann man gleichermaßen nur den Kopf schütteln. Für mich persönlich ist das schlimmste Unwort des Jahres: "Flüchtlingsbekämpfung".
Marion Wallenfels
2.050
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 20.01.2010 um 17:50 Uhr
Ich kann allen bisher genannten Unwörtern nur zustimmen, mir fällt jetzt noch Managerbonus ein, denn dieses Thema hat mich auch besonders aufgeregt und als "Unwortsatz" von Ulla Schmidt: "Das steht mir zu".
Mathias von Kutzleben
5.327
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 21.01.2010 um 14:13 Uhr
Mir ist da nochwas eingefallen: Analogkäse! Das ist wirklich eines der wiederlichsten Sachen, die da einem oft unwissentlich wie Tierfraß vorgesetzt wird. Stellvertretend für alle Nahrungsmittel wo nicht das drin ist, was man eigentlich glaubt.
Christiane Pausch
6.393
Christiane Pausch aus Gießen schrieb am 30.01.2010 um 14:04 Uhr
Ja, die genannten Wörter taugen wirklich fast alle gut zum "Unwort"
gekürt zu werden, aber wenn ich den "Analogkäse" lese---
da kommts mir hoch,
uns wird Käse(im Wort) vorgegaugelt und es ist gepansche!
Also ein Unwort!!!
Simone Linne
5.041
Simone Linne aus Gießen schrieb am 02.02.2010 um 10:21 Uhr
Ja, aber der Analogkäse ist sicher nicht das Einzige, was wir verputzen, ohne zu wissen, was wir da genau essen.
Thorsten Lux
905
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 02.02.2010 um 10:52 Uhr
"Flüchtlingsbekämpfung" steht sicherlich hoch im Kurs. Aber warten wir mal auf Worte wie "Krankenbekämpfung", "Bedürftigenbekämpfung", "Rentnerbekämpfung", usw. - die kommen sicherlich auch noch.

Aber auch "betriebsratsverseucht" lässt sich ja noch in Variationen denken. Wie wärs zum Beispiel mit "unfallschutzverseucht", "tarifverseucht", usw.?
Christian Momberger
11.208
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 02.02.2010 um 21:06 Uhr
Sehr guter Kommentar Herr Lux!!
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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Herzlichst, Ihr(e) Simone Linne

von:  Simone Linne

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Interessensgebiet: Gießen
Simone Linne
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