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Frage der Woche: Was wünschen Sie sich von den Politikern in Wiesbaden und Berlin?

Was soll in Berlin entschieden werden? (Foto: pixelio/Tom Kleiner)
Was soll in Berlin entschieden werden? (Foto: pixelio/Tom Kleiner)
Gießen | Das Kindergeld steigt an, die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen fällt; Erben werden entlastet und Banken unterstützt. Und die "Abwrackprämie" haben viele genutzt, die sich im vergangenen Jahr ein neues Auto zugelegt haben.
Die neue schwarz-gelbe Regierung beginnt, ihre Wahlversprechen einzulösen und erntet dafür nicht nur Lob. Schüler und Studenten protestieren gegen Bildungsabbau, aber die Bedingungen bleiben schwierig. Hartz IV-Empfänger beklagen sich und fühlen sich immer mehr gesellschaftlich abgehängt.
Wie stehen Sie zu den Plänen der Politker? Was finden Sie gut? Was behagt Ihnen nicht so sehr? Und was würden Sie anders machen? Wo drückt Ihr ganz persönlicher Schuh?

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Kommentare zum Beitrag

Marcus Martin
137
Marcus Martin aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 12:00 Uhr
Ich wünsche mir von den Politikern, dass sie sich an ihre Versprechen die vor der Wahl immer zur Debatte stehen mal halten würden.

Wenn ich alleine lese das Kindergeld steigt muss ich, ehrlich gesagt, etwas lachen. Ich kann mich an das große Geschrei erinnern Bürger macht Kinder, hab ich gemacht und Hilfe vom Staat gleich null. Alleine die Betreuungskosten wenn meine Freundin weiterarbeitet und das auch nur Teilzeit liegen für 2 Kinder bei 450 EUR im Monat, von den weiteren Kosten mal abgesehen.

Die Abwrackprämie hat mehr oder weniger viele Menschen in weitere Schulden getrieben und nicht wirklich einen Zwecke für den Staat gehabt.
Hersteller anderer Autos haben mal abgesahnt ausserhalb unserer Grenzen.

Ich wünsche mir weiterhin, dass unsere LKWs keine Maut zahlen, sondern die Lkws die unser Land durchqueren.

Es wird vor der Wahl immer groß erzählt aber bei rum kommt mal wie immer nichts. Ich kann mich daran erinnern, dass Arbeit sich mal gelohnt hat aber heute sehe ich am Ende des Monats nicht wirklich etwas lohnendes.

Solidaritätsbeitrag: Wie lange sollte man den ursprünglich zahlen ;-) alles damit unserer Herren Politiker sich nebenbei schön die Taschen vollmachen können.

Bestes Beispiel: Eine Rentnerin mag sich etwas dazuverdienen muss aber dann wieder einen Abschlag zahlen dafür, dass sie arbeiten möchte. Ein Politiker ob er Rechtsanwalt ist oder anderes hat seinen Posten und viele viele weitere Möglichkeiten Geld zu verdienen die dann nicht abgabepflichtig sind.

Wenn ein kleiner Arbeitnehmer 5 % mehr fordert wird direkt gemeckert, wenn die Herren ihre Diäten beschliessen sagt kein Mensch was dazu.

Geschweige denn die Gelder die nach einer Politiker Karriere fließen.

Man sagt immer als Leitungsorgan sollte man Vorbild sein, ganz ehrlich wenn ich mir das als Vorbild nehmen würde könnte ich nirgends eine Zusage halten Geschweige denn mit Geld umgehen.

In diesem Sinne
M:M
Sabine Glinke
4.078
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 30.12.2009 um 12:23 Uhr
Ich wünsche mir, dass die Politiker den kleinen Bürger mal wirklich entlasten und nicht alle Gesetze so stricken, dass letzten Endes doch wieder die noch mehr haben, die eh schon viel haben. Keine weiterere Erhöhung der Mehrwertsteuer, keine weiteren Erhöhungen der GEZ-Gebühr und schon gar keine Pkw-Maut. Wie soll denn jemand, der fürs Arbeiten weit fahren muss, ansonsten noch mit seinem normalen Gehalt überleben können?
Und man geht ja arbeiten, damit man sich auch einmal etwas leisten kann. Wenn ich immer nur das Nötigste kaufen kann, kann ich auch die Wirtschaft nicht ankurbeln, weil ich nicht in Luxusgüter investieren kann. Um die Wirtschaft zu stärken, muss die Mittelschicht wieder gestärkt werden - und nicht ausgeplündert, wie das seit Jahren Gang und Gebe ist.
Marcus Martin
137
Marcus Martin aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 12:41 Uhr
Das ist wohl wahr, Fr. Merkel sagt wir sollen sparen. Hey Fr. Merkel von was denn ;-)
Sabine Glinke
4.078
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 30.12.2009 um 13:07 Uhr
Zivilcourage haben leider Viele nicht mehr. Aber man kann ja auch verstehen, warum, wenn man sich einmal den Fall von Dominik Brunner in München anschaut. Schrecklich, dass man für Zivilcourage nun auch noch büßen muss.
Dr. Mathias Knoll
3.902
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 30.12.2009 um 13:19 Uhr
Ich wünschte mir, dass dieser unsägliche Herr Koch und seine Gesinnungsfreunde bei nächster Gelegenheit abgewählt würden!!
Christian Hasselbach-Weimer
1.097
Christian Hasselbach-Weimer aus Wettenberg schrieb am 30.12.2009 um 13:22 Uhr
Meine Wünsche und Erwartungen an die Politik streben in der letzten Zeigt gegen 0. Wie Albert ganz richtig geschrieben hat, benötigen wir mehr Zivilcourage und einen größeren Willen zur Eigenverantwortung.
Ich fordere mehr Möglichkeiten sich persönlich in Entscheidungen einzubringen. Bei so wichtigen Entscheidungen, wie z.B. die Entsendung von deutschen Soldaten ins Ausland, würde ich mir einen Volksentscheid wünschen. Leider gibt uns unser Staat nicht die Möglichkeit dazu.
Für die Zukunft wünsche ich mir von den Bürgern dieses tollen Landes mehr legalen und friedlichen Ungehorsam. Rütteln wir die Politiker endlich wach und zeigen Ihnen, dass sie es so nicht weiter mit uns machen können.
Unsere Verfassung gibt jedem Bürger das Recht zur freien Meinungsäußerung. Wir sollten als Volk lauter werden und unseren Unmut nicht auf Stammtischrunden beschränken.
Simone Linne
4.025
Simone Linne aus Gießen schrieb am 30.12.2009 um 13:37 Uhr
Ich bin immer so hin und hergerissen, wenn es um das Thema "Volksentscheide" geht, denn gerade bei komplizierten Sachverhalten fürchte ich, dass Entscheidungen auf Halbwahrheiten aufgebaut werden. Die öffentliche Meinung lässt sich sooo schnell von irgendwelchen Dingen beeinflussen ... Ich würde es aber begrüßen, wenn das Volk lauter würde und zeigen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Aber wie? Außer Demonstrationen und Streiks fällt mir grad nicht mehr so viel ein!?

Und noch eine Bemerkung zur Zivilcourage: Finde ich schon gut, aber gegen manche Dinge hilft die auch nicht. Kleines Beispiel: Meine Generation und alle nach mir werden mit ihrer mickrigen Rente nicht mehr existieren können, da können wir schuften bis zum Umfallen und es wird dennoch nicht reichen. Bei vielen sind aber die Gehälter so niedrig, dass das "eigenverantwortliche" Sparen für's Alter gar nicht möglich ist. Da nutzt leider auch keine Courage ... Und das müsste doch drin sein, wenn jemand bis 67 arbeiten soll, müsste es doch selbstverständlich sein, dass man danach wenigstens von seiner Rente leben könnte und nicht auf ein "sozialverträgliches Ableben" fast schon hoffen muss. Das ist doch menschenunwürdig!
Christian Hasselbach-Weimer
1.097
Christian Hasselbach-Weimer aus Wettenberg schrieb am 30.12.2009 um 13:49 Uhr
@ Simone Linne: Demonstrationen und Streiks sind doch schon mal zwei Instrumente, die wir kaum nutzen. Ich habe als Schüler (vor 20 Jahren) zum letzten Mal gestreikt und an einer Demo teilgenommen. (ganz schwach!)
Man kann aber auch an vielen Stellen kritisch hinterfragen und unangenehme Fragen stellen. Bei der Schweinegrippe habe ich direkt beim hessischen Gesundheitsministerium nachgefragt und nachgefragt und nachgefragt........ .
Durch unsere offene Meinungsäußerung hier in der GZ wird vielleicht der ein oder andere Leser zu mehr kritischem Hinterfragen angeregt. Ich bin jetzt etwa ein Jahr dabei und heute lese ich intensiver, informiere mich mehr und diskutiere engagierter über viele Themen. Ein vielleicht kleiner aber wichtiger Schritt für mich.
Ingrid Wittich
3.931
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 30.12.2009 um 14:17 Uhr
Ich würde mir bei Politikern mehr Ehrlichkeit wünschen. Das aber bleibt für uns Bürger ein Wunschtraum und ist für bestimmte Politiker sicherlich ein Albtraum.
Ilse Toth
5.550
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 30.12.2009 um 14:29 Uhr
Würden die Politiker das tun, was sie vor den Wahlen versprechen, dann wären sie ehrlich und man könnte ihnen vertrauen.
So aber wir man verdrossen und der Gang zur Wahlurne gleicht einem Gang zur Schlachtbank.
Marcus Martin
137
Marcus Martin aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 15:13 Uhr
Die Politiker sind aber auch nur an der Macht weil wir "dummen" Bürger uns Jahr für Jahr blenden lassen.

Lustig als Beispiel ist: 3 Liter Auto soll der Bürger fahren die Luxuskarosse gepanzert, 1 Fahrt von Ministerium a. 500 m weiter bis Ministerium b. das zahlen wir dann auch. Aber was solls wen Interessieren die 20 Liter die verbraucht werden zahlt eh der kleine Mann. ;-)

@Hr. Pollack:
Es gibt nun mal Menschen die tun und machen und dennoch wenig Geld haben. Ich behaupte mal das ein Vater der auf dem Bau arbeitet alles gibt um seine Kinder zu ernähren aber vom Staat ausgebeutet wird ohne Ende.

Weiterhin ist es immer wieder verwunderlich wenns im eigenen Land nicht funktioniert Debattieren wir über die Umwelt andere Länder etc.
Man sollte schon erst mal im eigenen Land schauen bevor man sich dauernd bei den anderen engagiert.

Wir in Deutschland haben auch viel Armut, wieviel reiche Länder juckt das und unterstützen uns , richtig keins. Und wenn man dann sagt erst wir und wir sind stolz auf das was wir erreichen und stolz auf unser Land dann kommt der nette Spruch du "Nazi" obwohl ich mit diesen Geschichten nie was zu tun hatte.

Unsere Politiker sind einfach nur Schwadlappen, viel erzählen die Menschen scharf machen das man ja gewählt wird und danach vergisst man irgendwie alles. Was würde passieren wenn ich ein Jahr mal meine Steuer nicht zahle weil ich es vergesse. Gibt soviele Beispiele für diese Ungerechtigkeit und es hat nie ein Ende.

Schlimm an der Sache ist nur das irgendwie alle sich beschweren aber keiner mal den A.... in der Hose hat und streikt. Das Land hält schon lange nicht mehr zusammen denn jeder ist sich selbst der nächste.

Schade aber das ist Deutschland
Sabine Glinke
4.078
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 30.12.2009 um 15:49 Uhr
@Marcus: Das ist doch genau das Problem, immer, wenn man zusammenhalten müsste, dann geht irgendeinem der Allerwerteste auf Grundeis und schon zuckt einer aus Angst vor persönlichen Konsequenzen zurück. Und mal ehrlich: Wenn in einer Firma ALLE, aber auch wirklich ALLE streiken, was will denn eine Geschäftsführung machen? Alle auf einmal entlassen? Kaum vorstellbar...
Wir sind uns alle selbst viel zu sehr am nächsten, Zusammenhalt, Courage und Mund-aufmachen-wenn's-gilt sind schon lange passé aus Angst vor Konsequenzen. Schade, ich finde es wichtig, seine Meinung zu sagen und sich gegen Missstände zu wehren und um Ziele und Ideale zu kämpfen.
Marcus Martin
137
Marcus Martin aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 15:51 Uhr
@Sabine: Aber wie du weisst halte ich nicht meinen Mund und sage offen raus was mich stört. ;-) und es stört mich viel
Annick Sommer
3.420
Annick Sommer aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 16:05 Uhr
Jammern hilft nicht...
Die Misere ist schon lange bekannt... unsere so mühsam aufgebaute Demokratie bröselt vor sich hin, die Kluft zwischen Armen und Reichen nimmt stetig zu, ein aufgeblähter Staat mit, an seiner Spitze Politiker, die anscheinend jeglichen Bezug zur Realität verloren haben hinterlässt künftiger Generationen eine unvorstellbare Schuldenlast, die Mittelschicht - Garant für Wirtschafts- und Sozialstabilität - wird seit Jahrzehnten geschröpft... an der Bildung wird immer noch gnadenlos gespart - außer vielleicht für ein paar Elite-Prestigeprojekte, etc...
Die Liste der Missstände ließe sich leider noch endlos fortführen...

Wie Christian und Albert bin ich der Meinung, dass jeder von uns die Möglichkeit hat, die (noch vorhandenen) bürgerrechtlichen Instrumente zu nutzen für mehr bürgernahe Politik, aber gleichzeitig nicht vergessen, dass der Vaterstaat nicht für alles verantwortlich ist. Wir sind das Volk, haben Rechte, aber auch Pflichten und können gemeinsam viel bewegen, wenn wir es wirklich wollen... für mehr Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft.
Marcus Martin
137
Marcus Martin aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 16:30 Uhr
@ Sommer:
Sicherlich haben wir Rechte und Pflichten, jedoch für den die täglichen Dinge die man zum Leben braucht muss man Steuern zahlen.

Und wir sind das Volk mag ja so sein aber wen interessiert das. Man kann selber immer das beste draus machen das stimmt ja auch aber warum werden immer wieder die kleinen Gemolken und die Großen bei egal was sie verbocken verschont.

Und ich als Bürger habe sicherlich Rechte aber das ändert nichts an der Tatsache das Politiker (Staat) immer mit Geld locken und dann nicht Wort halten.

Ich selber arbeite schon seid dem ich Schüler war das sind nun schon 18 Jahre um mir auch was leisten zu können. Denn mein Vater da er behindert ist bzw. das linke Bein amputiert hat nie wieder den Einstieg geschafft hat ins Berufsleben.
"Wir bevorzugen Behinderte etc. " kann sich doch jeder schenken. Was hat mein Vater nicht alles versucht um wieder zu arbeiten jedoch ohne Erfolg.
Und hier sind Staat und Wirtschaft gefragt sich auch diesen Leuten anzunehmen. Und das machen diese nicht.

Ich selber sehe es auch so das jeder seines Glückes Schmied ist aber kann es jeder ? Mir fällt es sehr schwer mittlerweile JOB, Familie, Hobbys und meine Weiterbildungen zu machen. Nebenbei studiere ich noch Wirtschaftswissenschaften und arbeite normal weiter.

Jedoch was unterm Strich nach allen Abzügen rauskommt ist deutlich weniger wie es damals im Jahr 2000 war.

Wer von uns hätte sich Zigaretten für 10 DM gekauft, Brötchen für 0,56 Pfennig. Ein Golf für 50000 DM, also ich sehe immer nur wieder das es alles aus dem Ruder läuft und keiner gewillt ist etwas zu unternehmen.

Man müsste mal den Anfang machen und ganz Gießen geht auf die Straße und zeigt hier sind wir die euch bezahlen, die eueren Wohlstand finazieren etc.

LG
Marcus
Christian Hasselbach-Weimer
1.097
Christian Hasselbach-Weimer aus Wettenberg schrieb am 30.12.2009 um 16:58 Uhr
@ Marcus: Solange wir die Preise für eine Schachtel Zigaretten so akzeptieren, werden sie sich auch nicht ändern.
Noch extremer finde ich die Preise für eine Tasse Kaffee an deutschen Raststätten. Da sind mittlerweile € 2,70 keine Seltenheit mehr. Warum nehmen sich nicht alle eine Thermoskanne mit und ein schönes Wurstbrot. Schmeckt besser und kostet nur einen Bruchteil. Ich mache das jetzt schon einige Zeit so und spare einen Haufen Geld. Ich sage aber auch den Mitarbeitern einer Tank- und Raststätte, dass ich mit den Preisen nicht mehr einverstanden bin und deshalb nichts mehr kaufe. Wir müssen uns einfach wieder mehr trauen unseren Unmut kund zu tun. Wenn ich es im Kleinen schaffe mich darüber zu äußern, werde ich das später auch im Großen schaffen. Freie Meinungsäußerung will gelernt sein und der Deutsche ist über viele Jahrzehnte zum Ja-Sager erzogen worden. Unserem Land fehlen einfach die Revolutionen, wie sie z.B. Frankreich hatte. Wir sind immer noch die Untertanen, die wir schon im Kaiserreich waren und viel daran geändert hat sich leider nicht. Heute haben wir eine Demokratie mit guten Untertanen.
Marcus Martin
137
Marcus Martin aus Linden schrieb am 30.12.2009 um 17:08 Uhr
@christian:
Na das nenn ich mal ne Meinung, hab mir immer Red Bull an den Raststätten gekauft. ;-), Vor 2 Jahren habe ich noch in FFM gearbeitet und mir dann morgens nen Red Bull in Eile geholt schau auf den Zettel da stand 4,99 drauf absolut der Hammer.

Mit den Zigaretten hast du Recht deswegen hab ich auch aufgehört zu rauchen, zwar erst 1 Woche aber ich seh es nicht mehr ein. Ich selber mecker auch beim Pizza Mann über den wenigen Belag und den Preis.

Wir sollten alle einmal geschlossen auf die Straße gehen, alle in Gießen wenns Gießen schafft ziehen sicher noch mehr hinterher.

Und ich selber war noch nie ein Ja sager ;-) ich sage das was mich stört und das auch so wie ich es gerade denke.
Peter Herold
4.113
Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.12.2009 um 18:01 Uhr
Sie sollen sich an ihre Versprechungen halten und wenn sie erkennen, das sie sich versprochen haben, schleunigst die Konsequenzen daraus ziehen.
Detlef Theiß
312
Detlef Theiß aus Lich schrieb am 31.12.2009 um 01:48 Uhr
Ich wünsche mir das alle Politiker ob im Großen oder im Kleinen, einfach einmal so Regieren und Wirtschaften wie sie es mit ihrem eigenen Geld auch tun würden und dass sie sich alle endlich entschließen nach dem abgelegten Eid zu handeln, alles andere was sie jetzt tun grenzt fast schon an Amtsmissbrauch und Vorteilnahme, man schaue nur nach Opel, Quelle und zu den Banken nur um einige zu nennen.
Ansonsten meine ich was man seinen Wähler abverlangt sollte man selbst vorleben, auch wenn es schwer fällt!
Mathias Engelhart
3.184
Mathias Engelhart aus Gießen schrieb am 31.12.2009 um 10:47 Uhr
Habe die ganzen Comments aufgrund mangelnder Zeit jetzt nicht gelesen, daher könnts schon genannt worden sein.

Wenn sie einfach mal ehrlich sein würden, würde mir das schon reichen. In zeiten wie diesen muss auch mit Wünschen gespart werden ^^
Norbert Fust
1.472
Norbert Fust aus Gießen schrieb am 31.12.2009 um 11:16 Uhr
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen 'Volksvertretern' und ' Volkszertretern' ???
Detlef Theiß
312
Detlef Theiß aus Lich schrieb am 31.12.2009 um 12:25 Uhr
Ein "Volksvertreter" war ein gewählter Politiker in den 50ern & den 60ern, also einer der außer Schulbesuch auch noch Berufs, bzw. Lebenserfahrung hatte,
ein "Volkszertreter" ist in der Regel, eine von wenigen Wählern (Wahlbeteiligung) gewählte Person, die außer Schule, Studium der Betriebswirtschaft und Demonstrationen keinerlei Erfahrung mitbringt.
Aber in der Rhetorik sehr gut ist und bei abweichender Meinung ein hässliches Gesicht zeigt.
Peter Herold
4.113
Peter Herold aus Gießen schrieb am 31.12.2009 um 17:22 Uhr
...kommt mir sofort ....welle in den Sinn;-(
Christian Hasselbach-Weimer
1.097
Christian Hasselbach-Weimer aus Wettenberg schrieb am 31.12.2009 um 18:07 Uhr
@ Peter: Norderwelle oder Süderwelle ? :-))
Peter Herold
4.113
Peter Herold aus Gießen schrieb am 01.01.2010 um 10:37 Uhr
Welche Frage. Natürlich nicht Osterwelle;-))
Christian Momberger
2.874
Christian Momberger aus Gießen schrieb am 02.01.2010 um 01:34 Uhr
Also ich kann Herrn Schmidt in seinen Aussagen eigentlich nur zustimmen!
Thorsten Lux
260
Thorsten Lux aus Gießen schrieb am 05.01.2010 um 23:15 Uhr
Nun, was wünsche ich mir wohl von "den Politikern"? Grundsätzlich natürlich das was ich von jedem Menschen wünsche: Dass die Differenz von denken, reden und handeln möglichst überwunden wird. Ich erwarte von Politikern, dass sie sich an die bestehenden Gesetze mindestens ebenso hält wie jeder andere Bürger auch - denn gerade die Personen, welche (nach Maßgabe ihrer Mehrheitsverhältnisse) Gesetze verabschieden und/oder ändern können, sollten sich sogar noch mehr damit verbunden fühlen wie jeder andere Bürger.

Wenn ich jetzt damit beginne würde,meine Wünsche nach Parteien zu splitten, hätte ich sicherlich ein erstes Problem damit, dass ich es mit einigen Parteien zu tun hätte, welche so ziemlich das genaue Gegenteil von dem tun, was ich für diese Gesellschaft als sinnvoll und zielführend erachte. Sollte ich mir von diesen Politikern ihren baldigen Rücktritt wünschen? Ferner sehe ich eine nicht unerhebliche Anzahl von Politikern, die zwar stets schöne Worte finden, aber dann doch unschöne Dinge tun, die oftmals die Existenz der Bürger in Frage stellen (Stichwort Hartz IV zum Beispiel) und diese dann oftmals noch als Feindbild missbrauchen um zu verdecken, dass sie (die Politiker) ihren Beruf nicht richtig gemacht haben (nämlich Rahmenbedingungen zu schaffen, damit möglichst viele Menschen in unserer Gesellschaft möglichst menschenwürdig existieren können). Was soll ich mir von diesen Menschen wünschen? Dass sie zuhause bleiben wenn sie schon die Funktion nicht ausfüllen in die sie gewählt wurden und für die sie wohl nicht gerade spärlich entlohnt werden? Dann gibt es natürlich noch eine Anzahl Politiker, die noch nicht unter Beweis stellen durften (oder mussten?) ob sie aus "demselben Holz geschnitzt" sind.

Und wenn ich mir das mal gerade durch den Kopf gehen lasse, kann ich bloß zum selben Schluss kommen wie seinerzeit Erich Kästner: "Es gibt n9ichts Gutes außer man tut es." Und das wünsche ich mir in der Tat von meinen Mitmenschen: Dass sie damit aufhören sich einreden zu lassen, sie lebten in einer Zuschauerdemokratie und hätten sich nicht "unbefugt" in Entscheidungs- und Mehrheitsfindungen einzumischen, bzw, bloß alle paar Jahre mal zur Wahl zu gehen um irgendwelchen eigentlich fremden Menschen durch "Stimmabgabe" (interessantes Wort übrigens, über das man nachdenken sollte) eine Legitimation und eine berufliche Existenzberechtigung "zuzuschustern".

Denkbare Beteiligungsmöglichkeiten sind sicherlich neben den turnusmäßigen Wahlen Volksabstimmungen, Eingaben und Petitionen, die Vorsprache beispielsweise beim Bundesverfassungsgericht, Streiks und Demonstrationen (falls ich jetzt spontan nichts zu erwähnen vergaß). Und natürlich sezt das voraus dass man ab und an mal seine Freizeit nicht nutzt um DSDS (oder wie sich das nennt) zu sehen, sondern sein Leben tatsächlich SELBST zu leben.
Wolfgang Emrich
89
Wolfgang Emrich aus Laubach schrieb am 07.01.2010 um 01:27 Uhr
Die Politiker sollten ihre Wähler ernst nehmen und nicht ihre eigenen Interessen durchsetzen. Sie sollten für das Volk ein offenes Ohr haben und nicht sture Parteipolitik betreiben. Sie sollten nur so viel Geld ausgeben, wieviel sie ausgeben können, ohne sich etwas zu pumpen. Sie sollten ihre Wähler ernst nehmen, denn sonst nehmen immer mehr Wähler die Politiker nicht ernst und gehen nicht wählen.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Simone Linne

von:  Simone Linne

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