Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Krise in der D-Print-Landschaft: Gratiszeitung (Mitmachzeitung) als Alternative oder Bezahl-Internet?

von Werner Hahnam 20.12.20091224 mal gelesen17 Kommentare
Nr.1 der GIEßENER ZEITUNG - Ein Erfolgsmodell
Nr.1 der GIEßENER ZEITUNG - Ein Erfolgsmodell
Gießen | Ein Revolutionsjahr, Jahr der großen Transformation sei mit 2009 vergangen, liest man über Zeitungen und Zeitschriften in DIE ZEIT (Nr. 49/2009: http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien): „Einige wurden eingestellt, einige trotzten der Krise, andere arbeiten an neuen Strategien. Auf dem Spiel steht unsere Meinungsvielfalt“. Diskutiert wird die große Frage, was nach diesem Krisen-Jahr von der Presse übrig bleibt, wo es trotzdem noch journalistische Erfolgsgeschichten gibt. "Mehr als ein Jahr gibt es die Gratiszeitung inzwischen, die Anzeigenkunden mögen sie. Eine Zeitung ohne Distanz, ohne Probleme, ohne Skandale" - so hat die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrem jüngsten Dossier "Deutschland, entblättert", positiv über die „GIEßENER ZEITUNG“ geurteilt. Ist die Krise in Deutschlands Print-Landschaft zu bewältigen? (1)/(2)

Verlage schließen (lokale) Redaktionsbüros oder verkleinern sie: „In bislang nicht gekanntem Umfang entlassen Zeitungsverlage ihre Leute, schließen ganze Redaktionen, lagern sie aus, ersetzen fest angestellte Redakteure durch billige Leihkräfte.“ Auch werden Redaktionen von Zeitungsverlagen zusammengelegt. Das Monopol werde dazu benutzt, noch mehr zu sparen.

Die Presse solle zwar die Mächtigen kontrollieren - so will es das Grundgesetz, das sie deshalb unter besonderen Schutz stellt -, doch jetzt sehe es so aus, als „ob sich die Presse ihrer Freiheit selbst beraubt“. Wegen der Wirtschaftskrise schalten die Unternehmen erheblich weniger Anzeigen, Geld, auf das die Verlage angewiesen sind. Und dann gibt es da noch das Problem „Internet“, wird gesagt. Kostenpflichtiger Universaljournalismus hat keine Zukunft“, wird der Medienberater Alexander Kahlmann zitiert.

In Zukunft sollen weniger „teure Redakteure“ angestellt werden, wird gesagt: dafür mehr Content-Manager, die dann auch filmen, twittern, bloggen, podcasten müssten. Die Zeiten, in denen Journalisten eine gut informierte, kritische Kontrollinstanz gewesen sind - in der sie Zeit hatten, nachzudenken und zu recherchieren -, scheinen vergangen zu sein. Hintergrundberichte und Analysen seien selten. Die Fragen stellen sich, wer in Zukunft die Demokratie im Kleinen schützen soll, wer die Mächtigen der Republik in Zukunft kontrollieren soll.

Fakt sei: „Nur die Hälfte der freien Journalisten können von ihrer
Gratiszeitung zum Mitmachen: GZ
Gratiszeitung zum Mitmachen: GZ
Arbeit leben“. Journalismus sei heute vielerorts „Material und damit ein Kostenfaktor“. Der Leser habe das lange ausgehalten. Heute muss er es nicht mehr: „Er gewöhnt sich daran, Nachrichten im Internet zu lesen. Er führt ein Onlinetagebuch, stellt Filme bei YouTube ein, informiert über Twitter und kommentiert, was ihn erregt.“ Die ZEIT-Autoren fragen: „Waren es nicht ganz normale Menschen, iranische Männer und Frauen, deren Berichte und Videos von den Unruhen in Teheran um die Welt gingen? Braucht es noch unbedingt Journalisten, um die Welt abzubilden?“

Wer sich täglich ein Bild von der Vielfalt der Welt machen will, sollte weiterhin die Möglichkeit haben, in den Medien Rundfunk, Fernsehen und der Presse (Zeitungen, Zeitschriften, Internetportalen, Presseagenturen etc.) von „echten“ Journalisten, die das journalistische „Handwerk“ gelernt haben, als kompetenten Medien-Machern in einer mehrdimensionalen Medienwelt unterrichtet zu werden. „Kulturjournalismus“ beispielsweise – ein Feld auf dem ich mich als unabhängiger freischaffender „Bürgerreporter“, der „Kostenloskultur“ liefert, bewege – muss man aber nicht unbedingt Journalistik „studiert“ haben (auf einer Hochschule für Medien und Kommunikation z.B.) , wenn man über Literatur,
GZ: Endlich auch in der Stadtbibliothek. Danke Aber bitte nicht mitnehmen! DIE ZEIT: "Eine Zeitung ohne Distanz, ohne Probleme, ohne Skandale" .
GZ: Endlich auch in der Stadtbibliothek. Danke Aber bitte nicht mitnehmen! DIE ZEIT: "Eine Zeitung ohne Distanz, ohne Probleme, ohne Skandale" .
Kunst, Musik, Theater und Medien fachkundig und engagiert berichten will. Journalistische Grundkompetenzen kann man sich selbst aneignen und in die Themenkomplexe wie Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Kulturmanagement kann man sich via Internet wohl besser einarbeiten, als einem „Professor“ an der Hochschule „dienen“ zu müssen. Als freier Kulturschaffender kann ich mich mit dem Bezahljournalismus (s.w.u.) nicht anfreunden. Meine Artikel sollen ja gelesen werden!

Die Autoren Blasberg und Hamann von der ZEIT kommen in ihrem Dossier "Deutschland, entblättert" auf die „Gießener Online-Community“ zu sprechen, in der der „Ton untereinander (…) höflich“ sei, „manchmal hemmungslos liebevoll“. Und „Schmähkritik, die viele Orte im Internet so unwirtlich macht“, werde in der „GIEßENER ZEITUNG“ aussortiert; die GZ wird nicht als solche namentlich aufgeführt und von den konkurrierenden beiden Gießener Tageszeitungen (Allgemeine und Anzeiger) ist keine Rede. Über „Gießens Onlinegemeinde“ wird feuilletonistisch geplaudert (eine Pilotin, eine Bibliothekarin) und berichtet, dass all die Bürgerreporter-Fotos und Berichte „ein regionaler Verlag für sich zu nutzen“ suche; der „druckt zweimal in der Woche die besten Berichte und Fotos
Vertrauen in ?
Vertrauen in ?
in der Gießener Zeitung: kostenlos erstellt von (…) und 3200 anderen sogenannten Bürgerreportern“. Mehr als ein Jahr gebe es die „Gratiszeitung“ inzwischen, „die Anzeigenkunden mögen sie. Eine Zeitung ohne Distanz, ohne Probleme, ohne Skandale. Eine Zeitung fast ohne Journalisten.“

Die Autoren behaupten: Nachrichten verbreiten sich nicht mehr über Zeitung und Fernsehen, „sie sind einfach überall: bei Google, in Sozialen Netzwerken. Die meisten Verlage reagieren darauf anders als in Gießen und veröffentlichen, was ihre Journalisten schreiben, kostenlos im Internet“.

Bezahl-Internet á la Bezahl-Fernsehen als Lösung?

In einem anderen ZEIT Artikel (Die Zeit Nr. 52), schreibt Götz Hamann „Umsonst ist zu billig“ (http://www.zeit.de/2009/52/Argument-52): „Zeitungshäuser erkennen: Ihre Blätter überleben nur, wenn Leser im Internet für Journalismus bezahlen. Die Chancen dafür stehen gut.“ Nicht das Internet sei schuld daran, dass es vielen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen wirtschaftlich so schlecht gehe, habe Rupert Murdoch geschrieben. Der erfolgreiche Medienunternehmer der Welt und Besitzer von mehr als hundert Zeitungen („Wall Street Journal“, Londoner „Times“)
Stadt-Theater-Kulturbi im Wandel zur Farblosigkeit und Auflösung der Strukturen?
Stadt-Theater-Kulturbi im Wandel zur Farblosigkeit und Auflösung der Strukturen?
meint, nicht dem Journalismus drohe der Untergang, so Murdoch, sondern jenen, die das Internet weder begreifen noch beherrschen. Auf sie schaue er mitleidlos herab, schreibt Hamann. Und: „Um heute auf der richtigen, also auf Murdochs Seite zu stehen, muss ein Verleger daran glauben, dass Leser für exklusive Recherchen, Analysen und Kommentare auch im Internet bezahlen (was sie bisher nur an wenigen Orten müssen).“

Verleger in den USA würden überlegen, gemeinsam eine Software zu entwickeln, damit Leser im Internet leicht und bequem einzelne Artikel kaufen können. Mit einem Knopfdruck. Für ein paar Cent. In Deutschland wolle die „Süddeutsche Zeitung“ im Lauf des nächsten Jahres die Texte aus der gedruckten Zeitung nicht mehr im Internet bei sueddeutsche.de veröffentlichen. Weil die Werbeeinnahmen im Internet nicht ausreichen würden, „muss der Vertrieb revolutioniert werden“. Vorläufiges Fazit ist, dass allgemeine Nachrichten wie auf Pressekonferenzen verbreitete Neuigkeiten weiter kostenlos sein werden. „Aber das, was exklusiv ist, wird ein paar Cent kosten. Auf Papier. Auf dem Handy – und im Internet.“ Dass dies Praxis der FAZ ist, wird nicht erwähnt; die Frankfurter Allgemeine bietet viele Artikel in www.faz.net für Geld an: 2 Euro.

„Bild und Welt“ sollte jeder wahrnehmen: diese Zeitungen hätten „nach wenigen Tagen (…) die „meistverkauften deutschen Nachrichtenangebote“ auf dem iPhone“ verkauft. Der Fall zeige: „Es gibt sie tatsächlich, die Leser, die für Journalismus im Digitalen zahlen.“ Für Artikel z. B. aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Feuilleton/Kultur, Sport, Gesellschaft, Finanzen, Reise, Wissen, Auto, Computer, Beruf, Kunstmarkt, Immobilien (FAZ-Ressorts).

In einem Leser-Kommentar wird richtig festgestellt: „Bleiben die Angebote im Netz kostenfrei, bezahlen wir alle das in letzter Konsequenz mit einer immer minderen Qualität und letztlich auch mit einem weiteren Arbeitsplatzabbau. Eines darf man nicht vergessen: Auch Journalismus, Kreativleistungen, Entwicklung sind eine Ware, deren Produktion, also die Menschen dahinter, finanziert sein wollen. Die Voraussetzung dafür ist aber nicht nur ein funktionierendes Payment. Es ist vielmehr die Qualität, die in Teilen erst wieder geschaffen werden muss, die in der Vergangenheit sehr stark litt.“ ( Tiefscharf“ a.a.O.) – Ein anderer User meint (siehe auch weitere Kommentare zu beiden ZEIT-Artikeln): „Mit bezahlbaren Onlineinhalten wird man in D-land Schiffbruch erleiden, als Vergleich sei dort auch das Bezahlfernsehen zu nehmen. Was im Anglo-Raum funktioniert klappt in D-land nicht. Man wird dann auf freie alternativ Angebote ausweichen.“ Ein anderer ZEIT-Nutzer bemerkt u.a.: „Die Realität wird aber sein: sollte ich z.B. die ZEIT online nicht mehr lesen können, würde ich es bedauern. Aber andere werden an die Stelle treten. Es steht nur nicht mehr ZEIT darüber.“

Literatur & Links

(1) Bei der GZ stellte ich einen Artikel ins Netz, der sich mit dem für die EVOLUTION von der „Giessener Zeitung“ wichtigen Themenkreis MEDIEN & WEB-EVOLUTION, Medien-DEMOKRATISIERUNG, REFORM-Journalismus und Ombuds-Mann/Frau befasst. Die Frage: „Democracy Now“(?) wird in diesem Zusammenhang diskutiert. Interessierten GS-Usern (Bürger-ReporterInnen) wollte ich zur weiteren Erörterung (zum Meinungs-Austausch, zur Aussprache) Diskussions-Material vorschlagen, das helfen kann, die GZ weiterhin POSITIV weiterzuentwickeln. Siehe http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/20926/medien-evolution-and-demokratisierung-reform-journalismus-und-ombuds-fraumann/
Ebenda siehe auch Kommentare von mir: Zur schnellen Meinung - Freiheit der Dilettanten - dem "Ins Datenuniversum-Erbrechen"; und Andy WARHOLs Spruch vom "15-Minuten-Weltberühmtsein": Reform-Journalismus-Bewegung. BOULEVARDisierung als Web-Evolution? UND: Zur „Demokratisierung der Demokratie“ - Der Beitrag LEGGEWIE / Christoph BIEBER: „Demokratie2.0 Wie tragen neue Medien zur demokratischen Erneuerung bei?“ (Google-Bücher) – mit Links.

(2) Hierzu auch einen zweiten Artikel von mir, der das Thema „Streit-Kultur“ und Mediendemokratisierung diskutiert - mit Link-Hinweisen: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/20922/medien-demokratisierung-und-konstruktive-streit-kultur-zur-bedeutung-des-buerger-journalismus/

Nr.1 der GIEßENER ZEITUNG - Ein Erfolgsmodell 3
Nr.1 der GIEßENER... 
Gratiszeitung zum Mitmachen: GZ 1
Gratiszeitung zum... 
GZ: Endlich auch in der Stadtbibliothek. Danke Aber bitte nicht mitnehmen! DIE ZEIT: "Eine Zeitung ohne Distanz, ohne Probleme, ohne Skandale" . 3
GZ: Endlich auch in der... 
Vertrauen in ? 3
Vertrauen in ? 
Stadt-Theater-Kulturbi im Wandel zur Farblosigkeit und Auflösung der Strukturen? 3
Stadt-Theater-Kulturbi... 

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

CATTELAN-Pferd NYC - Guggenheim Museum: Franz MARC Gemälde (Gelbe KUH) - nicht ausgestellt... Was hätte Tiermaler MARC zu M.C.s Pferden gesagt ?!; bestimmt ...
EVENT-KUNST-Bilanz 2011: Maurizio CATTELANs Werk gigantisch im NYC-Guggenheim-Museum-MOBILE. WÜNSCHE zu Neujahr an unkritische KUNSTKRITIKER
Im New Yorker Guggenheim-Museum wird CATTELAN mit einem RIESEN-Mobile...
WUT-BürgerInnen werden zu MUT-BürgerInnen: KRITIK aus der Nachbargemeinde  DAUTHPHETAL sei auf "einige wenige" beschränkt, EGOISMUS  und PROFITGIER vorzuwerfen - sei "UNFAIR", so BM SCHÄFER.
Wo WIND Gegen-WIND erzeugt: UNMUT der WUT-Bürger über Windkrafträder (WKA). Deplaciertes im BERGe-LAND des Kreises Marburg-Biedenkopf. WUT-Bürger zu MUT-Bürgern…
Aufschwung des demokratischen Bewusstseins im Mittel-HESSEN-Ländle:...
´Wieso sitzen wir eigentlich hier?`´Wieso sitzen wir eigentlich hier?`´Wieso sitzen wir eigentlich hier?`
Ein Schlagabtausch auf höchster Parteienebene in Berlin LINKE-Chef Klaus Ernst meets Piraten-Chef Sebastian Nerz
Streitgespräch am 22. März 2012 in der TU in Berlin
a&s-p-malerei werner hahn zu Stuttgart 21 - 29-11-11.
VOLKSENTSCHEID S21: NUN MUSS SCHLUSS SEIN mit Protest! - Gegner von Stuttgart 21 bei Volksabstimmung zum Bahnprojekt klar gescheitert
Initiative PRO VOLKSENTSCHEID S21: Demokratische KULTUR fördern (...)...
WULFF weiß es: "Pressefreiheit" bezeichnet das RECHT von Rundfunk, Presse und ONLINE-Medien auf FREIe Ausübung ihrer Tätigkeit: Das Veröffentlichen OHNE ZENSUR von Informationen und Meinungen soll „Pressefreiheit“ gewährleisten. TROTZDEM ..
Causa WULFF/MERKEL? - BENÖTIGT Deutschland das AMT des Bundespräsidenten - ein „STAATS-OBERHAUPT“ ??? Gibt es eine "HEXENJAGD" auf Christian WULFF?
"Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen...
Thema ACTA & URHEBERRECHT & Eingriff in die INTERNET-FREIHEIT: für engagierte USERinnen der Bürgerreporter-Plattform wie GIESSENER ZEITUNG von enormer Bedeutung!
Was ein “Anti-Counterfeiting Trade Agreement”, kurz ACTA, (dt....
Zwischendurch: BALDRIAN & STREITKULTUR
Die meisten Menschen sehnen sich nach den guten Nachrichten, weil sie...

Kommentare zum Beitrag

Dr. Mathias Knoll
5.681
Dr. Mathias Knoll aus Gießen schrieb am 20.12.2009 um 15:34 Uhr
In den Medien vermisse ich zunehmend den eigenen Ton und die orginelle Sprache abseits von coolness und main streem. Nicht immer nur diese ausgetretenen und blankgeputzten Wege durch die Wirklichkeit in der angeblich alles so super ist. Wenn man so mit den Worten umgeht,
wird jeder Satz vorhersehbar und die Inhalte stereotyp. Aber die Grenzen zwischen Werbung und Journalismus, um nicht von Literatur zu sprechen, verschwimmen. Wer so mit seinen Lesern umgeht, muß sich nicht wundern, wenn irgendwann das Volk nicht mehr in der Lage ist zwischen Propaganda, Sinn und Unsinn zu unterscheiden. Da wird der Mensch am Ende zu einem nützlichen Idioten, weil ihm die sprachlichen Mittel fehlen, um sich zu wehren. Da muß man sich nicht wundern, wenn die Menschen, die Menschen regieren, zynisch werden, indem sie uns mit hohlen Worthülsen trösten.
Hans Peter Herold
7.898
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.12.2009 um 11:49 Uhr
Die beiden tageszeitungen in Gießen wurden nicht erwähnt, weil sie im Vergleich mit anderen dem Vergleich nicht standhielten. Dabei erscheint mit der Gießener Anzeiger vom Aufbau und Satz her immer noch besser als die Allgemeine.
Na ja. Einmal Montags die Süddeutsche, dann komme ich so über die Woche und bezahltes Internet! Ohne mich ;-( Da sehe ich nur noch Fernsehen auf allen Kanälen, da habe ich Auswahl genug und allen Unsinn der so verbbreitet wird, braucht man nicht unbedingt zum Leben.

Frohes Fest
Astrid Patzak-Schmidt
2.723
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 24.12.2009 um 08:43 Uhr
Endlich habe ich ein wenig Zeit und konnte diesen Artikel lesen. Das Thema ist nicht neu, dennoch brandaktuell und vor allem sehr interessant.
Hier geschieht eine Entwicklung, die weder umkehrbar noch anzuhalten ist. Dass guter Journalismus dabei auf der Strecke bleibt, davon bin ich überzeugt. Die ZEIT ist eine der wenigen Zeitungen auf dem deutschen Markt, die meiner Meinung nach überhaupt lesenswert sind - außer unserer GZ natürlich!
Nun sind die Erwartungen der Leser auch unterschiedlich. Der Adressat der ZEIT ist mit Sicherheit ein anderer als der, der die GZ lesen möchte, gedruckt oder online.
Eine überregionale Wochenzeitung lässt sich nun einmal nicht vergleichen mit einer regionalen Bürgerzeitung - und somit sind auch die "Aufgaben" und Intentionen eines professionellen Journalisten andere als die des Bürgerreporters...
Doch darum geht es ja eigentlich hier nicht, sondern um die Konkurrenz der Printmedien mit den Online-Medien. Als Vielleserin ziehe ich persönlich die Printmedien vor.
Dass Online-Nachrichten die Printmedien zurückdrängen, ist eine unaufhaltsame Entwicklung der modernen Zeit. Alles muss schnell gehen, Instant-Info wie Fastfood!
Hans Peter Herold
7.898
Hans Peter Herold aus Gießen schrieb am 25.12.2009 um 13:30 Uhr
Richtig. Lesen kann ich richtig nur Gedrucktes, alles andere sind schnelle Informationen. Gelesen und meist gleich wieder vergessen. Nichts was sich meist zu merken lohnt.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Werner Hahn

von:  Werner Hahn

offline
Interessensgebiet: Gießen
Werner Hahn
2.958
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Fissionage: DESASTER: Uni-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne erläuterte im MR-UNI-Senat, wie es aus seiner Sicht zu im Jahresabschlussbericht für 2011 ausgewiesenen „kaufmännischen Defizit“ von 29,4 Millionen kam. werner hahn
DESASTER: Uni-Marburg-Kanzler Dr. Friedhelm Nonne will Verluste minimieren: 29,4 Millionen Euro. Marburger Neuer Botanischer Garten wird es spüren !?
Die schwierige Finanzsituation der Uni Marburg stand im Mittelpunkt...
YANA GERCKE: Tränen ...
ESC-VOTING-System-Beschwerde: Dr. Volker MÜLLER - Vorsitzender NDR Rundfunkrat – leitet Anliegen an Herrn Lutz Marmor (NDR-Intendant) weiter. 4-Wochen-Frist
In meiner BESCHWERDE über das VOTING-System des ESC bestätigt der...

Weitere Beiträge aus der Region

Die eiskalte Kanzlerin
Dachte ich immer dass es nur im Fußball gängige Praxis ist sich von...
Autobahnbaustellen auf 1 666 Kilometer!
Die durch Autobahnbaustellen verursachten langen Staus bleiben wohl...
Dragons verpassen Überraschung gegen Topfavoriten
Im dritten Saisonspiel reisten die Dragons nach Ravensburg um gegen...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.