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Hessen setzt auf Sonnenenergie

Gießen | Hessen setzt auf Sonnenenergie. Wie Energie- und Umweltministerin Lautenschläger beim Start einer Solaranlage in Weiterstadt richtig sagte, ist die Sonne als die größte Energiequelle stärker zu nutzen.
Aber vorrangig die Windenergie! Ohne einen deutlichen Ausbau der Windenergienutzung in Hessen sind die klima- und energiepolitischen Ziele des Bundes- und Landesregierung nicht zu erreichen: 40% CO²-Reduzierung bis 2020, 30% Stromanteil aus erneuerbaren Energien bis 2020 und 100% erneuerbare Energie bis 2050.
Koalitionsvereinbarung CDU, CSU, FDP: „Unser Ziel ist es, die Erderwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen und Deutschlands Vorreiterrolle beim Klimaschutz beizubehalten. International ist vereinbart, dass die Industriestaaten ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um mindestens 80% reduzieren. Wir werden für Deutschland einen konkreten Entwicklungspfad festlegen und bekräftigen unser Ziel, die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 40 % gegenüber 1990 zu senken. Wir werden die Maßnahmen im Integrierten Energie- und Klimaprogramm 2010 auf ihre Wirksamkeit überprüfen und ggf. nachsteuern. Die deutsche Anpassungsstrategie wird bis 2011 weiterentwickelt. Wir setzen uns in Kopenhagen für ein weltweites anspruchsvolles Klimaschutzabkommen ein. ... Wir werden die erneuerbaren Energien konsequent ausbauen und die Energieeffizienz weiter erhöhen. Ziel ist es, dass die erneuerbaren Energien den Hauptanteil an der Energieversorgung übernehmen.“
Windenergiestrom, vor allem vom Binnenland ist wesentlich kostengünstiger als Solarstrom. Er senkt bereits die Strompreise an der Strombörse, fördert Wettbewerb, Regionalentwicklung, kommunale und mittelständische Wirtschaft, schafft Arbeitsplätze und verringert Importabhängigkeiten.
Die südhessische Verhinderungsplanung der Windkraftnutzung ist (während der Kopenhagenprozess läuft!) eine anachronistische, politische, Verantwortungslosigkeit, gegen jede Vernunft, auch populistisch nicht begründbar, da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung für erneuerbare Energien, auch für Windkraftanlagen in Wohnortnähe sind: neueste Forsa-Umfrage http://www.unendlich-viel-energie.de/. Zudem ist sie rechtswidrig, da nach höchstrichterlicher Rechtsprechung der Windenergienutzung „substanzieller Raum“ zu schaffen ist, der an den Zielen zu messen ist. Landesplanungsminister Posch wird diesem Unsinn ein Ende machen müssen.

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