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Eine Geschichte zum ersten Advent

Gießen | Herzenswunsch.

Gespannt schauen die Kinder Marie an, die sich nun zu ihnen auf den Teppich setzt. In der Mitte steht die große runde Kerze, die nun ein Kind entzünden darf. Als die Kerze leuchtet, werden alle ganz leise.
„Heute dürft ihr euch alle etwas wünschen“, sagt Marie und schaut die Kinder an, die nun laut überlegen. Sie hört, mit einem lächeln im Gesicht, die verschiedenen Wünsche der Kinder. Sie haben große Wünsche, wie einen Computer, Fahrrad, Ritterburg, Puppenhaus, Roller und andere Dinge.
Marie hebt ihre Hand, die Kinder schauen auf und werden still.
„Gibt es denn auch Wünsche, die nichts kosten?
Überlegt einmal, gibt es Herzenswünsche, die ihr nicht in Geschäften kaufen könnt?“
Marie verteilt nun an die Kinder einen silbernen Stern.
„Wenn ihr euch hinlegt und die Augen schließt, kann der Stern euch beim Nachdenken helfen.
Haltet ihn ganz fest oder legt ihn auf euer Herz, bis er warm wird. Dann fällt euch bestimmt etwas ein, was ihr euch schon lange von euren Eltern, Geschwister, Oma und Opa oder euren Freunden gewünscht habt.“
Nach einer Weile sind die Sterne warm geworden und alle setzen sich wieder hin.
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„Nun schreibe ich eure Wünsche auf die Sterne, die ihr dann an den Weihnachtsbaum hängen dürft.“
Marie hört die Bitten der Kinder und schreibt und schreibt viele Sterne voll.
Nachdem die Kinder ihre Sterne an den Tannenbaum gehängt haben, setzen sie sich noch einmal zusammen.
„Wenn ihr an Weihnachten Geschenke erhaltet, könntet ihr auch etwas verschenken, das nichts kostet? Welche Wünsche könnt ihr Kinder erfüllen, “ fragt Marie?
Den Kindern fallen viele Dinge ein, malen Gutscheinbilder und stecken diese in ihre Kindergartentaschen.


Zum Abschied verteilt Marie selbstgebackene Zimtsterne an die Kinder.
„Ich habe auch einen Wunsch an euch.
Denkt daran, wir alle können etwas geben, das von Herzen kommt und nicht zu bezahlen ist.

Wisst ihr denn, was das schönste Geschenk ist?

In jedem Geschenk treffen sich zwei Menschen.
Wenn es ein gutes Geschenk ist, begegnen sich ihre Seelen, weil der eine gefühlt hat, was dem anderen Freude macht“.

Kommentare zum Beitrag

Hans Lind
1.538
Hans Lind aus Grünberg schrieb am 29.11.2009 um 09:47 Uhr
Eine schöne Geschichte.
Susanne Hermans
748
Susanne Hermans aus Lollar schrieb am 02.12.2009 um 07:49 Uhr
Wunderschön liebe Regina, so richtig herzerwärmend.
GLG
Hugo Gerhardt
6.601
Hugo Gerhardt aus Münchholzhausen schrieb am 20.12.2009 um 12:57 Uhr
Danke
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von:  Regina Appel

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Interessensgebiet: Gießen
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