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Es war einmal.... (weil es der 9.11. ist, und weil zumindest 1 GZ User es ganz besonders zu schätzen weis)


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Kommentare zum Beitrag

Ullrich Drechsel
1.783
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 09.11.2009 um 19:45 Uhr
... dann bin ich immerhin der Zweite, der sich darüber auch nach 20 Jahren noch freut. Denn meine Frau und ich sind der lebendige Beweis für die badisch-sächsische Freundschaft. Von Sachsen lernen heißt siegen lernen!
Ingrid Wittich
20.520
Ingrid Wittich aus Mücke schrieb am 09.11.2009 um 19:51 Uhr
Warum sollen die anderen GZ-User es nicht schätzen? Mir kamen vorhin bei der heute-Sendung genau so die Tränen wie vor 20 Jahren.
Alex Mehl
375
Alex Mehl aus Gießen schrieb am 09.11.2009 um 20:24 Uhr
Frau Wittich:
Ich bin sehr sicher, dass auch ganz viele andere GZ User diesen Tag zu schätzen wissen, und das ist auch sehr gut so.
Auch mich berühren heute noch viele der Bilder von vor 20 Jahren. Ich erlebte die Nachricht vom 9. November als kleiner Bub ganz allein vor dem Fernseher in der "Tagesschau"; meine Eltern (die im Schlafzimmer gerade dabei waren für einen neuen Schlafzimmerschrank auszumessen) reagierten ungläubig: Aber selbst einem 11jährigen war sehr bewusst, dass hier etwas sehr besonderes passierte.
Herr Drechsel: Wenn ich Zeit finde werde auch ich demnächst mal eine sehr, sehr besondere Hessisch-Brandenburgische Liebesgeschichte erzählen. Vielleicht gibt es ja auch noch mehr GZ User die eine Geschichte dazu haben ?
Ilse Toth
36.292
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 09.11.2009 um 21:05 Uhr
Die 20 Jahre seit dem Mauerfall sind "wie der Wind" vergangen. Und scheinbar haben viele ihre einst euphorische Freude vergessen. Heute Vormittag kamen im Radio einige Kommentare von ehemaligen DDR Bürgern und Bürgern und Bürgerinnen der alten Bundesländer. Ich dachte erst an eine Scherzsendung, aber es war bitterer Ernst. Da kann man nur hoffen, dass dies die Meinung einer kleinen Minderheit darstellte.
Ullrich Drechsel
1.783
Ullrich Drechsel aus Gießen schrieb am 09.11.2009 um 22:58 Uhr
Prima Idee, Herr Mehl - vielleicht kann ich auch noch die eine oder andere Story beisteuern.
Euphorie - liebe Frau Toth - ist ein tolles Gefühl, unbedingt nötig, um ein solches Wunder, wie es der Mauerfall gewesen ist, innerlich zu verarbeiten. Leider ist Euphorie aber keine staatstragende Eigenschaft. Das haben viele DDR-Bürger nicht gelernt und nicht begriffen, dass man nach der Wende nicht mehr am Händchen genommen wird und vom Kindergarten bis zur Rente alles vom Staat geregelt wird. Ich bin übrigens selbst "gelernter Ossi", stand als Christ und konservativ erzogener Mensch aber auf der anderen Seite der Front und war über den Mauerfall und die ersehnte Wiedervereinigung mehr als glücklich. Wer heute voller Undankbarkeit nur herummault, dass es ihm nicht noch besser geht, der hat leider nicht gelernt, mit der neu gewonnen Freiheit und den damit verbundenen Chancen umzugehen und sie zu nutzen. Echte Verlierer der Wende gibt es aus meiner Sicht und Erfahrung in Wirklichkeit nur wenige.
Hugo Gerhardt
6.692
Hugo Gerhardt aus Gießen schrieb am 10.11.2009 um 00:56 Uhr
Danke Alex für deinen Beitrag,
auch ich bekomme noch heute eine Gänsehaut wenn ich die Bilder sehe.
Nun sollte man aber bei dem Datum nicht vergessen, dass es auch ein nicht so glücklicher Tag war in der deutschen Geschichte.
Die Reichsprognomnacht ist der Schatten der glücklichen Stunde der Deutschen.
13
Frank Hoffmann aus Allendorf (Lumda) schrieb am 10.11.2009 um 10:27 Uhr
ja das war eine echt bewegende zeit !

an die ich immer denke werde !
Ein Volk würde frei !!!!!
Simone Linne
5.041
Simone Linne aus Gießen schrieb am 10.11.2009 um 10:33 Uhr
Ich war am Wochenende im Grenzmuseum bei Bad Sooden-Allendorf. Habe eine Weile vor einem alten Grenzzaun gestanden, Zeitungsartikel über tödlich verlaufene Fluchtversuche gelesen und war und bin immer wieder fassungslos, was Menschen Menschen antun. Und darüber, wie schnell wir vergessen haben, was für ein Staat die DDR war. Es ist der jüngeren Generation aber auch wirklich schwer zu vermitteln, wie das war, vor einer so gesicherten Grenze zu stehen, wie bedrückend, wie unheimlich - und ich stand auf hessischer Seite davor, wie viel schlimmer muss es von der anderen Seite gewesen sein!?
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Alex Mehl
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