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U13 Eduardo Dursun vom VfB 1900 Giessen sorgte für die Entscheidung im Pokalkrimi

Fielmann Cup VfB 1900 Giessen : TSV Langgöns
Fielmann Cup VfB 1900 Giessen : TSV Langgöns
Gießen | Durch ein 3:1 nach Verlängerung gegen den Gruppenliga-Rivalen TSV Lang-Göns zogen die Jungs ins Viertelfinale ein.

Hatte man vor zwei Wochen gegen denselben Gegner in der Qualifikation noch enorme Probleme, so sollte dieses Spiel sehr einseitig verlaufen. Auch wenn das Ergebnis die Überlegenheit des VfB nicht vermuten lässt; die Zuschauer sahen Einbahnstraßenfußball. Vom Anpfiff weg rollte Angriff über Angriff auf das Gästegehäuse. So ließ die Führung auch nicht lange auf sich warten. Torschütze zum 1:0 war Fabian Grau, der erstmals zum Einsatz kam und eine bärenstarke Partie ablieferte. Eine Minute später hatte derselbe Spieler gar das 2:0 auf dem Fuss, doch die Latte verhinderte nach herrlicher Flanke von Besim Kücükkaplan eine Vorentscheidung.

Aus dem „Nichts“ gelang dem TSV in der 10.Minute der Ausgleich, als Lukas Heidt aus rund 40 Metern ins leere Giessener Tor traf. Vorausgegangen waren Abstimmungsprobleme in der Abwehrkette, die Torwart Tolga Sahin durch mutiges Herauslaufen ausbügeln wollte. Doch der Gästestürmer war ein Tick früher am Ball.

Das sollte aber die einzig nennenswerte Aktion der
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Lang-Gönser bleiben, die sich fortan auf Torsicherung beschränkten. So in der 14. Minute, als sich Nico Rinderknecht über links durchtankte, dabei drei Gegenspieler austanzte, sein Schuss aber geblockt wurde. Kurz darauf war es wieder Nico Rinderknecht, der von Leon Dursun in Szene gesetzt, knapp vergab. Im Anschluss hatte Jannik Brück eine gute Einschussmöglichkeit, als er eine Flanke von Benni Spelkus verlängern wollte, der Schiedsrichter jedoch eine Abseitsstellung gesehen hatte.

In der 23. Minute startete Fabian Grau ein Solo über die rechte Seite, flankte auf den mitgelaufenen Besim Kücükkaplan, doch dem rutschte die scharf herein getretene Kugel über den Spann. Das erlösende 2:1 wollte auch nicht fallen, als sich Marcel Bork mit einem Hammer aus der zweiten Reihe versuchte, denn der Kracher verfehlte das Gehäuse knapp.

In Hälfte zwei dasselbe Bild. In der Defensive hatte der VfB wenig Probleme, auch weil Deniz Tekin den Lang-Gönser Sturmführer Maurice Smith völlig abmeldete.
Die Angriffsbemühungen wurden durch die Einwechslung von Toni Giordano zusätzlich verstärkt.
In der 36. Minute prüfte zunächst Jannik Brück den Gästekeeper, als er nach Pass von Fabi Grau aus 10 Metern abzog. Wenig später flankte Benni Spelkus auf den zweiten Pfosten, doch sowohl Jannik Brück als auch der aufgerückte Justin Schulz scheitern.
hoch, höher, am höchsten
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In der 44. Minute hatte Toni Giordano einen starken Auftritt, als er über die linke Seite energisch zum Tor zog. Sein Zuspiel erreichte Jannik Brück, der das Leder an den Pfosten knallte. Als auch ein Freistoß von Nico Rinderknecht nichts Zählbares einbringen wollte, pfiff der zwar kleinlich aber sehr souverän leitende Referee zur Verlängerung.

Hier setzte Trainer Ömer Köse alles auf eine Karte und brachte den angeschlagenen Edu Dursun ins Spiel, der eigentlich noch geschont werden sollte. Diese Maßnahme war brillant einfach und die Leistung von Edu Dursun einfach brillant.
Mit seiner ersten Aktion schüttelte er im Gästestrafraum zwei Gegenspieler ab. Sein trockener Schuss wurde leicht abgefälscht und landete zum erlösenden 2:1 in den Maschen. Zwei Minuten später sorgte derselbe Spieler für die Entscheidung, als er mit seiner Hereingabe Nico Rinderknecht bediente, der den Ball aus kurzer Distanz einnetzte.

Ein hoch verdienter Sieg, der durchaus hätte deutlich höher ausfallen können. Die Chancenverwertung und eine gute Innenverteidigung des TSV mit Aziz Türe und Leon Sinkel verhinderten einen klareren Erfolg.

So wurde gespielt:
Tolga Sahin; Justin Schulz, Deniz Tekin, Dominik Gering, Benni Spelkus (53. Marvin Gath), Marcel Bork, Jannik Brück, Leonardo Dursun (34. Toni Giordano), Besim Kücükkaplan (55. Mark Serwuschok); Nico Rinderknecht, Fabian Grau (51. Eduardo Dursun)

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