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Urlaubskasse von bösartigem Virus ausgeraubt? - Ihre Schutzimpfung: der IT-GRUNDSCHUTZ

Gießen | Die derzeitige Lage im Bereich Internetsicherheit ist laut BSI „katastrophal“ und bestätigt, dass die Bedrohungslage bei Verwaltungen, Unternehmen und Privatanwendern ist auf anhaltend hohem Niveau ist. Herstellung und Einsatz von Schadprogrammen werden mittlerweile international arbeitsteilig organisiert. Sie verhelfen den Kriminellen zu Gewinnen in Milliardenhöhe – und das bei vergleichsweise niedrigem Risiko.

„Der aktuelle Lagebericht zur IT-Sicherheit 2009, den das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie) im März veröffentlicht hat, belegt: das Bedrohungsniveau ist unverändert hoch. Privatanwender, Unternehmen und Verwaltungen werden mit immer neuen Formen von Schadsoftware und neuen Angriffsmethoden konfrontiert. Bedrohungen aus der realen Welt finden wir heute auch im Internet wieder.“, so Dr. Udo Helmbrecht über die wachsende Bedrohung durch angriffe aus dem Internet in seiner Rede zum Auftakt der Veranstaltung 15 Jahre IT Grundschutz.

Zwar ist Deutschland nicht das Mutterland von Malware und Phishing-Angriffen, zählt jedoch durchaus zu den Spitzenreitern weltweit. Deutschland
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hat gut ausgebaute Internet-Infrastruktur, viele Haushalte sind bereits über DSL oder andere Breitbandzugänge ans Internet angeschlossen. Dies macht „deutsche Rechner“ hochinteressant für Online-Kriminelle. Es daher auch nicht verwunderlich, dass Deutschland hinter der Spitzengruppe (USA, China und Russland) einen Tummelplatz für Cyberspace-Verbrecher einnimmt.
Zahlen beleuchten, welche Rolle Deutschland für Online-Kriminelle spielt. Über 60 Prozent der Deutschen verfügen laut Internet World Stats (Stand 2007) über einen Internetzugang. Mehr als die Hälfte hiervon (56 Prozent) sind täglich oder fast täglich online.
Zugleich ist ein zunehmender Trend zu Internet-Angriffen beobachtbar der sich auch in 2009 weiter fortgesetzt. Mit einer Umfrage errechnete jüngst das Forsa-Insitut in Zusammenarbeit mit BITKOM, dass 2008 rund vier Millionen Deutsche Opfer von Malware wurden. Sieben Prozent aller Internet-User über 14 Jahren haben letztes Jahr einen finanziellen Schaden durch Malware erlitten.
Bei einem durchschnittlichen Schaden von ca. 4000 bis 4500 Euro pro Fall (Stand 2007), fällt da auch der Sommerurlaub schnell mal einem bösartigen Virus zum Opfer.

Sorgloser Umgang mit privaten Daten im Internet öffnet Online Kriminellen Tür und Tor
Erschreckend dabei ist aber vor allem, dass laut dem BITKOM Verband noch immer 19% der deutschen Internetnutzer keine Anti-Viren Software auf ihrem PC installiert haben und 45% nicht durch eine Firewall geschützt werden. Da ist es nicht überraschend, dass bereits ein Drittel der deutschen Internetanwender einen finanziellen Schaden durch Cybercrime erlitten haben.
Besondere Sorgen bereitet den obersten IT-Sicherheistwächtern hierbei vor allem der Umgang mit persönlichen Daten in den „Mitmach“-Anwendungen des Web 2.0. Während in vielen Unternehmen Bas Bewusstsein für IT-Sicherheit nach Aussage des BSI gestiegen ist, geben insbesondere in den immer populärer werdenden Social Networks viele Anwender in ihren Benutzerprofilen bedenkenlos detailliert private Informationen preis. Für Online-Kriminelle ist es dadurch einfach, in Social Networks potenzielle Opfer auszuspionieren und gezielt anzugreifen. Das Hauptmotiv liegt dabei heute sicherlich in der finanziellen Bereicherung. Aber auch Wirtschaftsspionage, politische und terroristische Motive spielen bei der IT-Sicherheit natürlich eine Rolle.


Ihre „Schutzimpfung“ gegen Viren, Maleware, Pishing und Co. - Der IT GRUNDSCHUTZ.
Viele Nutzer der IT, aber auch IT-Verantwortliche, sind sich der Gefahren offensichtlich nicht bewusst, denn sie sind meist schwer greifbar und Angriffe verlaufen nahezu unsichtbar. Verwaltungen, Unternehmen und Privatanwender müssen daher weiter dafür sensibilisiert werden, sich und ihre IT-Systeme gegen Angriffe zu schützen. Ein weiterer Grund für mangelnde IT-Sicherheit besteht in der Komplexität der Thematik. In Unternehmen und Verwaltungen hilft IT-Grundschutz, diese Komplexität zu beherrschen. Grundschutz ist eine systematische und nachhaltige Methodik. Sein ganzheitlicher Ansatz hat sich in den vergangenen 15 Jahren bewährt und den IT-Grundschutz auch international zu einem anerkannten Standard in der Informationssicherheit gemacht.
IT-Grundschutz beinhaltet umfassende Maßnahmen, wie Unternehmen und Verwaltungen aber auch Privatanwender Informationstechnik absichern und sich gegen Angriffe schützen können: von der Sensibilisierung für bestehende Gefahren bis hin zur Zertifizierung von Unternehmen. Zentrale Bedeutung haben hier die BSI-Standards und die IT-Grundschutz-Kataloge, die kontinuierlich aktualisiert werden, sowie weitere Hilfsmittel zur Umsetzung. Wichtiges Kennzeichen ist hierbei die Flexibilität des IT-Grundschutzes: Empfehlungen des BSI können schnell und unkompliziert an die individuellen Anforderungen angepasst werden.
Für Unternehmen und Verwaltungen besteht die Möglichkeit, sich nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz zertifizieren zu lassen. Ein solches Zertifikat ist ein Beleg für das strukturierte Management der IT-Risiken. Zertifikate schaffen Transparenz und Vergleichbarkeit im Markt und können auch einen Wettbewerbsvorteil darstellen. Mehr zum IT Grundschutz finden Sie hier: http://www.bsi.bund.de

Ein speziell für Privatanwender zugeschnittenes Beratungs- und Informationsangebot hält das BSI auf seiner Website http://www.bsi-fuer-Buerger.de bereit.

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Kommentare zum Beitrag

8
Edgar Günther aus Gießen schrieb am 20.08.2009 um 16:59 Uhr
Urlaubskasse von bösartigem Virus ausgeraubt? - Ihre Schutzimpfung: der IT-GRUNDSCHUTZ

Da hilft auch keine Virenschutz, wenn im Onlinehandel bei EBAY der Kunde abgezockt wird .
So geschehen durch die Firma dynamITe gembh aus der Robert Bosch str. 16

Insgesmt wurde ich um 288,30 e erleichtert.
Hallo Lieber Leser
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von:  Thomas Kriebs

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