Bürgerreporter berichten aus: Gießen | Überall | Ort wählen...

Karstadt Gießen - Das Grauen im grauen Betonklotz?

von Georg Gigleram 17.07.20093097 mal gelesen24 Kommentare
Gießen | Ernüchternde Bilanz in der neuesten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins für Handelsmanagement "Der Handel" für die Gießener Karstadt-Filiale. Demnach wird das Kaufhaus wörtlich wie folgt beschrieben:
"Oft wartet das Grauen im grauen Betonklotz - wie zum Beispiel in Gießen, wo pure Einkaufslangeweile auf fünf Etagen angeboten wird."
Heftige Reaktionen auf diesen Bericht sind aus unserer Region zu erwarten. Nicht zuletzt die immer wieder bekräftigte Aussage, das Gießener Haus sei eine der Top-Umsatzbringer im Konzern deutet auf einen Widerspruch. Im soeben veröffentlichten Bericht wurden über 50 Filialen des Konzerns besucht, um Gründe dessen Niedergangs aufzudecken. Dabei werden Häuser mit Weltstadtflair wie in Berlin oder Düsseldorf mit Filialen in der Provinz verglichen, die dabei natürlich vom Sortiment bzw. Ambiente nicht mithalten können. Aber ist es nötig, sich derart unterbuttern zu lassen? Immerhin ist im Online-Bericht Gießen nicht als eine der größten Flopadressen aufzufinden. Dennoch werden sicherlich auch die Verantwortlichen der Stadt bestrebt sein, das Negativimage aufzupolieren.

Mehr über

Karstadt (14)Gießen (2537)
Stöbern Sie in den Stichworten (Hilfe), um verwandte und ähnliche Beiträge zu entdecken:

Dies könnte Sie zum Thema auch interessieren

Streik der Busfahrer in der nächsten Woche
Hier Infos von...
Lahnzauber -nur die seichte Welle verrät noch die Wehrexistenz-
Im September 2019 demonstrierten Radfahrergruppen, wie einfach sich der Lückenschluss an der Frankfurter Straße innerhalb weniger Stunden mit etwas Farbe realisieren lässt.
ADFC kritisiert Stillstand bei Radwegebau: Bürgermeister setzt Koalitionsvertrag nicht um
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) kritisiert die schleppende...
Kleine Feedbackwand: Eine*r wagt Kritik - und wird gleich belehrt.
Teure Verarschung: Diskussion und Austausch wurden beim ersten Nachhaltigkeitsforum eher verhindert als gefördert
Am 25.10.2019 fand in Gießen das erste Nachhaltigkeitsforum der...
Tucker-Mitarbeiter packten bei der Tafel tatkräftig an.
Tucker-Mitarbeiter packen bei der Tafel Gießen an
Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tucker GmbH (Stanley...
Blick über den Garten auf die Gebäude
„Kein Grund zum Jubeln“ - Projektwerkstatt in Saasen begeht 30-Jahres-Jubiläum mit Filmabenden, Trainings und Informationsveranstaltungen
Vor 30 Jahren, genauer am 28. November 1989, weihte ein kleiner Kreis...
Beate Kühnert (r.) und Lucas Proehl vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Gießen übergeben Geschenke an Tafel-Koordinatorin Anna Conrad.
BAMF-Mitarbeitende sorgen für Weihnachtsüberraschung
Rund 50 Mitarbeitende der Gießener Außenstelle des Bundesamts für...

Kommentare zum Beitrag

Astrid Patzak-Schmidt
3.417
Astrid Patzak-Schmidt aus Gießen schrieb am 17.07.2009 um 22:24 Uhr
Zufällig war ich heute in diesem "grauen Betonklotz" und muss sagen, so allmählich spürt man als Kunde, dass sich bei Karstadt was geändert hat: Leere Regale bei der Zahnpasta, Leere in der Kosmetikabteilung ... Produkte, die bisher immer da waren, gibt es nicht mehr. Ich musste bei der Konkurrenz einkaufen.
So laufen Karstadt notgedrungen die Kunden weg und für den "Top-Umsatzbringer" sieht die Zukunft auch in Gießen übel aus.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.07.2009 um 11:45 Uhr
Für mich war Karstadt immer so wie im Beitrag beschrieben. Grau und unübersichtlich.
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 18.07.2009 um 12:12 Uhr
Ich halte Karstadt nach wie vor für den wichtigsten Filialisten im Gießener Innenstadtgebiet. Die Breite des Angebots lässt sich kaum überbieten, wenn man sich sicherlich durchaus über die Preise streiten kann. Für mich etwa ist die Lebensmittelabteilung unverzichtbar. Und ich bleibe dabei: Ohne Karstadt ist die ganze Innenstadt gefährdet. Ich frage mich, wer einen solchen Bericht verfasst hat. Der hat den Gießener Karstadt offenbar nur aus der Ferne betrachtet.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 18.07.2009 um 13:26 Uhr
Ich habe den Bericht nicht verfasst, aber ich kann nur sagen, kein Vergleich mit Karstadt in München und diesen habe ich nun mal als einzigen zum Vergleich. Hier in Gießen ist zuviel auf dadurch zu engem Raum untergebracht. Klar, heute hat man ja kein Lager mehr. Alles nur noch just in time oder auf der Verkaufsfläche. Ich selber kaufe nahezu nichts bei Karstadt, wie ich auch dazu übergehe statt bei Galeria Kaufhauf meine Schreibwaren zu kaufen, dies in der Bahnhofstraße bei BAUMS erledige. Da habe ich eine gute Auswahl und Verkaufspersonal das berät und bedient.
Übrigens ist der Lebensmittelbereich bei Karstadt m.E. nicht Karstadt eigen, sondern ein eigener Laden. Wobei ich nicht wüsste was ich dort kaufen sollte. In 5 Jahren Gießen war ich einmal drinn und das war es auch schon.
Klar, dass die alten Leute in der Innenstadt "Ihrem Karstadt" die Treue halten. Die gehen halt immer nur ihre alten Wege.
Warum aber Gießens Innenstadt nur an Karstadt hängen soll, das kann ich nicht verstehen.
So wie es aussieht, der Sanier bei Arcandor hat das Handtuch geworfen, siehe http://www.tagesschau.de/wirtschaft/arcandor264.html , ist die Insolvenz und Schlimmeres nicht mehr aufzuhalten.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 19.07.2009 um 18:52 Uhr
Als Giessenerin kann ich nur sagen, Karstadt ist im Laufe der Jahre gewachsen und hat immer ein gut sortiertes Angebot in allen Bereichen gehabt. Der einzige "Dorn" in meinen Augen war die Zooabteilung mit lebenden Tieren.
Frau Patzak - Schmidt hat Recht, die Waren werden reduziert und sogar ganz aus dem Verkauf genommen. Wo gibt es in Giessen noch eine Kinderabteilung, wo man mit Freude einkaufen kann? Meine Anlaufstelle war Karstadt, seit mein Enkelkind auf der Welt ist. Zu meinem großen Erstaunen mußte ich feststellen, das einige Marken in dieser Abteilung ausverkauft werden. Da frage ich mich warum? Schwindet das Angebot, bleiben die Kunden weg. Und es ist beängstigend leer in fast allen Abteilungen.
Mir würde Karstadt sehr fehlen und ich möchte dem Hause gerne die Treue halten. Doch dazu muß die Ware vorhanden sein.
Georg Gigler
699
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 19.07.2009 um 22:13 Uhr
Es fällt nicht schwer zu prophezeien, was ein Karstadt-Aus für Gießen bedeuten würde. Im Sog dessen würden viele schließen, die durch das breitgefächerte Karstadtangebot zunächst zwar einen schweren Stand hatten, aber dennoch von der Anziehungskraft des Magneten profitiert haben-nicht zu vergessen die Gastronomiebetriebe wie Bäckerläden,Fast-foodketten oder Wurstbuden etc...
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 20.07.2009 um 10:07 Uhr
Zunächst einmal können wir froh sein, dass die Karstadt-Filiale aktuell noch offen ist. Hätte ja auch anders kommen können.
Kalle Noll
443
Kalle Noll aus Gießen schrieb am 20.07.2009 um 10:33 Uhr
Man kann schlecht Großstadt mit Kleinstadt Filialen vergleichen. Wenn man sich andere Geschäfte anschaut (z.B. Esprit, Kaufhof, Deichmann) die auch in großen Städten zu finden sind, sind diese auch wesentlich kleiner. Fakt ist das sehr viele, wenn nicht alle Gießener bei Karstadt einkaufen und sich dies auch nach der Galerie-Eröffnung nicht geändert hat. Ohne diesen „Betonklotz“ fehlt in Gießen ein großes Stück Einzelhandel, Ohne Karstadt hätten wir wahrscheinlich einen neuen xten 1-€ Laden. Und der „Feinkostladen“ im Karstadt ist auch sehr gut, wenn auch etwas teuer.
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 20.07.2009 um 10:35 Uhr
Die Arbeitnehmer bei Karstadt haben eine schwere und ungewissen Zeit zu überstehen. Trotzdem sind sie freundlich und hilfsbereit, obwohl man die gedrückte Stimmung bemerkten kann. Verständlich bei dieser ungewissen Situation.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.07.2009 um 09:48 Uhr
Jetzt mal von mir etwas positives zum Betonklotz. Das Parken ganz oben im Freien ist das schönste an Karstadt. Der Blick über Gießen ist sensationell. Ich bin in der Regel immer bis nach ganz oben gefahren. Wer noch nicht dort war, muss es unbedingt nachholen. Wr weiß wielange es noch möglich ist;-(
Mathias von Kutzleben
5.328
Mathias von Kutzleben aus Gießen schrieb am 22.07.2009 um 17:24 Uhr
Dann geb ich nochmal aus wissenschaftlicher Sicht meinen Senf dazu: Karstadt ist für den Seltersweg das (!) Flaggschiff Nr.1 und hat einen bedeutenden Wert für die Leute von Außerhalb. Oft ist der Karstadt der Grund warum Leute aus der Umgebung nach Gießen kommen. Seit fünf Jahren zählt auch das Neustädter Tor dazu. Die Mall zieht im Übrigen keine Kaufkraft aus dem Seltersweg heraus. Dies ergibt eine Studie unseres Instituts, an der ich selbst mitgewikrt habe. Der Seltersweg gehört außerdem zu einem der Einkaufsstraßen mit der höchsten Passantendichte in ganz Deutschland (zw. Karstadt Haupteingang und Goethestr.)! Von daher wäre ein Karstadt-Aus fatal. Dies liegt weniger an der Insolvenz oder einer vielleicht mangelhaften Produktpolitik, sondern am Niedergang des Konzepts Warenhaus im Allgemeinen. Von daher hat Karstadt selbst viele Teilflächen an externe Anbieter/Hersteller verpachtet, z.B. Esprit oder Nike, um für das eigene Haus Miete zu bekommen.
Wer sich damit eingehender beschäftigen möchte, dem kann ich unsere Studie ans Herz legen.
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6090/pdf/SdF-2008-01-80-87.pdf
Dorenkamp/Moßig (2008): Belebt eine Shopping-Mall das innerstädtische Geschäftszentrum? Das Beispiel der „Galerie Neustädter Tor“ in Gießen. Gießen.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.07.2009 um 18:28 Uhr
Pssantendichte mißt sich wie? Da der Seltersweg nicht sehr breit ist, ist es eigentlich immer dicht ;-(
Ilse Toth
37.723
Ilse Toth aus Heuchelheim schrieb am 22.07.2009 um 18:47 Uhr
Ich bin der gleichen Meinung wie Herr Engelhart!
Momentan ist Reisezeit, dass macht sich bemerkbar, die Geschäfte sind leerer und damit auch der Seltersweg.
Ich kann nur wiederholen, dass ich für die gesamte Innenstadt hoffe, dass Karstadt weiter bestehen bleibt.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.07.2009 um 13:04 Uhr
Klar doch, schon wegen der guten Aussicht vom Dach aus!
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 28.07.2009 um 15:34 Uhr
Angesichts dieser Diskussion stellt sich mir die Frage: Ab wann ist jemand alt und geht alte Wege? Haben wir nicht alle alte Wege, unabhängig vom Alter, Wege, an die wir uns gewöhnt haben? Das hat mit Alt und Jung recht wenig zu tun.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 28.07.2009 um 18:25 Uhr
Also ich bin an Jahren schon etwas alt ;-( aber ich versuche immer neue Wege und dabei habe ich die schöne Aussicht über Gießen vom Parkdeck bei Karstadt auch entdeckt ;-))
Sabrina Möser
170
Sabrina Möser aus Buseck schrieb am 30.07.2009 um 09:00 Uhr
Also zunächst muss ich mal loswerden, dass auch die Lebensmittelabteilung zu Karstadt gehört und nicht wie behauptet ein eigener Laden ist!
Ich denke auch, dass Karstadt unbedingt zu Gießen gehört. Zwar sollte man sehr darauf achten, was und zu welchem Preis man dort erwirbt. Aber manche Artikel würde man in ganz Gießen nicht mehr bekommen, wäre da nicht dieses Kaufhaus.
Meiner Meinung nach wäre Karstadt um einiges attraktiver, wenn das Personal im Allgemeinen mehr Arbeitswillen zeigen würden. Das ist nicht falsch zu verstehen, denn es gibt dort auch sehr kompetentes und freundliches Personal, dass man nicht erst nach 10 Minuten in der Abteilung suchen findet. Aber leider ist mir und meinem Freundeskreis auch schon mehrmals negativ aufgefallen, dass der Kunde bei vielen Angestellten dort erst nach Kaffeekränzchen und Nägelfeilen kommt. Meiner Meinung nach sollte man bei den Preisen, die Karstadt aufruft, kompetent und freundlich beraten werden, und dabei sollte die Initiative vom Verkäufer ausgehen. Dafür zahlt man dann gerne auch mal einen höheren Preis.
Anzumerken wäre noch, dass das Karstadt-Parkhaus (wenn auch extern geführt, es gehört doch irgendwie dazu) sehr kundenorientiert ist und nicht wie andere Parkhäuser in Gießen die eigenen Kunden abzockt.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.07.2009 um 10:30 Uhr
Gut, ich erfahre nun der Lebensmittelmarkt ist Karstadt. Das ändert aber nichts daran, ich wüsste nicht was ich dort kaufen sollte;-(
Nach Möglichkeit versuche ich meine Dinge im so genannten Fachhandel zu erwerben, wo ich beraten und bedient werde. Leider werden diese Geschäfte immer weniger. Der Käufer will es anscheinden so haben;-)
Für das momentane Verhalten des Verkaufspersonals habe ich vollstes Verständnis.
Zum Parken gibt es jetzt den Tipp: Rathausgarage, auch wenn ich damit mir meinen eigenen Parkplatz wegnehmen könte;-))
Sabine Glinke
5.280
Sabine Glinke aus Wettenberg schrieb am 30.07.2009 um 11:44 Uhr
Ich würde jetzt mal behaupten, der Lebensmittelladen ist eindeutig ein FACHHANDEL, bei dem man auch beraten wird und etwas bestellen kann. Ich kann Ihnen eine ganze Menge Dinge in den Regalen zeigen, die sie anderswo nur schwer bekommen.
Frau Möser muss ich dahingehend widersprechen, dass ja auch das Galerie-Parkhaus die eigenen Kunden durchaus bevorteilt. Überall gibt es diese netten Parkrabatt-Coupons - vorausgesetzt, ich kaufe was ein.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 30.07.2009 um 11:56 Uhr
"Mein 1. Satz lautete ..... ich wüsste nicht was ich da kaufen sollte";-(
Seit 2004, seit ich hier wohne war ich einmal drinn, aber nur um mich zu informieren. Bei Karstadt kaufte ich meistens nur die Süddeutsche um in den Rabatt fürs Parken zu kommen;-))
Sabrina Möser
170
Sabrina Möser aus Buseck schrieb am 31.07.2009 um 00:00 Uhr
Da muss ich Frau Glinke zustimmen, die Lebensmittelabteilung ist definitiv ein Fachhandel mit guter Beratung. Ich persönlich würde jetzt auch nicht meine Wocheneinkäufe dort tätigen (dafür kenne ich die Preise zu gut), aber wenn noch irgendwas fehlt, oder etwas Besonderes ansteht kann man dort durchaus etwas kaufen. Klar ist die Abteilung auf Feinkost und Spezielles ausgelegt. Aber auch "normale Leute" kaufen dort tagtäglich ganz normale Sachen. :-)
Frau Glinke, Sie haben Recht, ich kann auch im Neustädter Tor Parkkärtchen sammeln. Aber wenn ich zum Beispiel 3 Stunden beim Frisör verbringe, der sich ebenfalls in der Galerie befindet, sich aber nicht am Parkrabattsystem beteiligt, zahle ich Parkgebühren, obwohl ich Kunde des Hauses bin. Oder beim Teegut bzw. in diversen Textilgeschäften muss man glaube ich über 20 / 25 € einkaufen, bevor man eine Rabattkarte erhält. Beim Karstadt genügt ein Brötchen :-) oder die Süddeutsche, wie ich von Herrn Herold gelernt habe. Zum Thema Parkabzocke im Neustädter Tor kann meine beste Freundin ein Lied von Singen. Kann gerne noch Details nachliefern (hab die Geschichte nicht mehr ganz auf dem Schirm, ist schon einen Moment her).
Georg Gigler
699
Georg Gigler aus Lollar schrieb am 01.08.2009 um 22:03 Uhr
Passt zwar nicht ganz zum Thema, aber was hat es mit der Abzocke im Parkhaus"Neustädter Tor" auf sich? Finde das Parken dort angenehm, da meist genügend freie Plätze vorhanden sind und zudem die Parkflächen und Zufahrten großzügiger bemessen sind wie etwa im "Karstadt"-Parkhaus. Habe allerdings mal vermutet, die Stunde im "Neustädter Tor" verkürzt sich seltsamerweise auf lediglich 55 Minuten!? Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht haben sollte, bitte mitteilen!
Sabrina Möser
170
Sabrina Möser aus Buseck schrieb am 14.08.2009 um 12:09 Uhr
Also bezüglicher des angenehmen Parkens im Neustädter Tor gebe ich Ihnen Recht, Herr Gigler. Mit der Abzocke ist gemeint, dass z.B. im Karstadt man schon beim Kauf eines Brötchens den "Kundenpreis" für das Parken zahlt. Verglichen mit z.B. dem Forum in Wetzlar hat das Neustädter Tor aber ein äußerst fragliches Parkkonzept, was Kundenorientierung betrifft. Denn in Wetzlar hat man als Kunde meist 3 Stunden freies Parken, wenn man z.B. im Kaufland einkauft (egal wie hoch der Betrag an der Kasse ist). Im Neustädter Tor wird an alle Kunden zunächst der Parkplatz auch als Ware verkauft. Wenn man dann in bestimmten Geschäften ab einer meist nicht mehr geringen Summe einkauft, bekommt man einen kleinen Teil des Parkpreises wieder erstattet. Das heißt, ich bummel 3 Stunden durch's Neustädter Tor, muss aber dafür, um meine Parkgebühren erstattet zu bekommen, in mindestens 6 Geschäften für nicht geringe Beträge einkaufen... Meiner Meinung nach sieht Kundenorientierung anders aus. Meine beste Freundin hat vor längerer Zeit (wir waren beide beim Friseur --> über 100,- € und bummeln und zahlten pro Auto am Ende 4,-€, da man beim Friseur eben keinen Parkrabatt bekam) einmal eine "Kritik-Email" an den Parkhausbetreiber geschrieben, der den Parkplatzpreis mit der Ware Parkplatz und den ja so tollen Rabatten bei Einkäufen rechtfertigen wollte. Die E-Mail war zwar amüsant, aber wie gesagt, heutzutage spielt bei solchen Sachen die Kundenorientierung doch eine große Rolle. Und die vermisst man bei genauem Hinsehen im Neustädter Tor.
H. Peter Herold
28.416
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 14.08.2009 um 12:42 Uhr
Also ich empfehle eine Zeitschrift zu kaufen, da wird der Parkschein geknipst. Mehr kann ich kaum erwarten.
Noch eine positive Bemerkung. Meine Frau war dieser Tage unten bei den Lebensmitteln und hat das gefunden was sie sonst in Gießen sicher nicht bekommt ;-)))
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Georg Gigler

von:  Georg Gigler

offline
Interessensgebiet: Lollar
Georg Gigler
699
Nachricht senden
Aktuellste Beiträge des Autors:
Dampflok durchfährt Bahnhaltepunkt Friedelhausen
Quo vadis 46ers?
Hoffentlich ist die Jahreszahl "13" nicht tatsächlich ein schlechtes...

Weitere Beiträge aus der Region

Armes Kerlchen ANDOR sucht ganz dringend einen Gnadenplatz
Im Tierschutz sind wir ja einiges gewohnt, aber manches geht uns doch...
Der 1. Vorsitzende Alexander Jendorff (l.) bedankt sich bei Viktor Ochs für seine 15jährige Tätigkeit als Schiedsrichter.
Blau-Weiß nach schwierigem Jahr auf bestem Kurs der Verjüngung – Mitglieder bestätigen Vorsitzende und wählen neue Vorstandsmitglieder
Frühere Mitgliederversammlungen bargen bei Blau-Weiß Gießen schon mal...
V.l.n.r.: Jan Hillgärtner (Stellv. Bereichsleitung Wohnen, LH), Daniel Beitlich (Geschäftsführer Revikon), Maren Müller-Erichsen (Aufsichtsratsvorsitzende LH), Thomas Kühne (Wohnstättenleitung), Laura Ahlke (Revikon) und Dirk Oßwald (Lebenshilfe-Vorstand)
„Aktion 68.000 – Wünsche werden wahr“ - Zuwendung der Firma Revikon bedeutet Startschuss für Spendenaufruf der Lebenshilfe Gießen
Ende des Jahres 2020 plant die Lebenshilfe Gießen die Eröffnung einer...

Dieser Beitrag als Banner

Um diesen Beitrag als Banner auf deine eigene Homepage einzubinden, kopiere einfach folgenden Link und füge diesen Code in deiner Homepage ein.
Link:
Übrigens: unter "Meine Seite" findest du auch einen Banner zum Einbinden der letzten Beiträge, die du selbst verfasst hast.