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Bis an Ende ihrer Kräfte - Überlebenstraining mit dem Grün-Weiß-Gießen

Hier mussten alle aus diese Weise hoch
Hier mussten alle aus diese Weise hoch
Gießen | Bis ans Ende der Kräfte
Rund 20 Teilnehmer im Alter von 15 bis 35 Jahren nahmen am vergangenen Freitag bis Sonntag am diesjährigen Überlebenstraining teil. Die Veranstaltung wird seit 2003 jährlich vom Verein Grün-Weiß-Gießen durchgeführt. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer an Ihre körperlichen Leistungsgrenzen geführt. Großen Wert legen die Veranstalter auch auf Teamarbeit – und der Spaß darf auch nicht zu kurz gekommen. In diesem Jahr musste eine Strecke von 83 Kilometern im Herborner und Gießener Umland bewältigt werden – zu Fuß oder im Wasser. Die Gruppen, die das Karten und Kompasslesen nicht so gut beherrscht, waren dabei im Nachteil – die Strecke wurde dann einige Kilometer länger.
Am Freitagnachmittag trafen sich ganz unterschiedliche Menschen im Sportstudio Bodyshock. Der Leiter des Studios Julio Felices und Tom Baier, Ausbildungsleiter im Grün-Weiß-Gießen, kontrollierten vor dem Beginn den Inhalt der Rucksäcke. Nicht erlaubt war das Mitbringen von Zigaretten, Alkohol oder Essen, nicht einmal Kaugummi dürfte ins Gepäck. Nach der Vorstellung des Programms und den obligatorischen Sicherheitshinweisen ging es mit dem Bus nach Lützellinden. Als ersten Highlight brachte ein Propellerflugzeug des dortigen Fallschirmsprungvereins „Pull Out“ die Teilnehmer ins Herborner Umland.
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Überlebenstraining (1)Grün-Weiß-Gießen (26)
Die Übernachtung im Freien war kurz – lediglich vier Stunden Schlaf wurden den Kursteilnehmern gegönnt. Vorher hieß es aber noch Biwak bauen. Nach der kurzen Nacht ging es dann in Gruppen weiter: Durch selbstständiges Orientieren wurde der Rückweg nach Gießen eingeleitet. Dabei ging es mit dem Seil mal 25 an einer alten Eisenbahnbrücke nach oben, mal mussten sich alle 30 m an einem Steilhang abseilen. Die Dill wurde per Seilsteg überquert. An der Aartalsperre durften dann alle erst mal 1 Kilometer mit Ihrer Ausrüstung schwimmen, um zu nächsten Treffpunkt zu gelangen. Zwischendurch wurden immer wieder Übungen eingebaut, Feuermachen ohne Hilfsmittel ,Orientieren nach natürlichen Gegebenheiten, Karten lesen, Nahrungszubereitung und Biwak bauen wurde im Team geübt.
Den Abschluss am Sonntagabend sehnten alle herbei. Nachdem man sich zweieinhalb Tage lang hauptsächlich von „Einmannpackungen“ ernährt hatte, wollten die erschöpften aber zufriedenen Teilnehmer ein wohlverdientes Essen in der Badenburg genießen. Nicht gerechnet hatten sie aber mit der Aufforderung der Ausbilder, sich samt „Gepäck“ an der Lahn entlang zu quälen. Natürlich nicht in der Böschung, sondern in der Lahn!
Nach der Urkundenvergabe waren alle froh, nach Hause zu fahren. Überlebt haben alle, alle mussten aber auch bis ans Ende ihrer Kräfte gehen. Und sicher werden einige auch im nächsten Jahr an diesem außergewöhnlichen Event teilnehmen. Weitere Informationen unter www.gwg-sub.de

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Per Seilsteg über die Dill
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Flußwandern einmal anders
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von:  Rainer Stoodt

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Rainer Stoodt
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