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Ein Koffer voller Geld - 14. Folge von ´Vermisst auf dem Oktoberfest´ auf Mittelhessen-TV

Gießen | Zuerst hatte in gestrigen Folge alles verschärft nach Happy End ausgesehen. Hanna Göbel (39) und ihre Tochter Laura (18) aus Friedberg hatten sich in der Wohnung des auf seinem Anwesen am Starnberger See zusammengebrochen Eigners Ludwig Kräuter ein Frühstück schmecken lassen; hatten sodann seine eifersüchtige Freundin, die ´endlich ihre Schottendecke´ von ihrem Ludwig zurückhaben wollte, hinter sich gebracht; hatten dem Bertrunkenen vom Vorabend mit den geklauten Maßkügen seinen Rucksack zurück geben können und auf dem Fundbüro war ihr Rucksack abgegeben worden.

Doch damit längst nicht genug: in dem Rucksack war auch noch alles drin, Geld, Handy, alles - bis auf den Schlüssel von Schließfach, wo sie ihre Gepäck nach der Ankunft untergestellt hatten. Und als sie dies bemerkt hatten, fiel es ihnen beiden fast gleichzeitig ein. Mutter Hanna hatte den Schlüssel doch in der Tasche von ihrer Jeans gesteckt und ergo hatten sie ihn die ganze Zeit bei sich.

Wie Hanna Göbel (39) und ihre Tochter Laura (18) aus Friedberg, die nach dem Oktoberfest 2005 nicht wieder nach Hause zurückgekehrt sind und deren Camcorder im Frühjahr diesen Jahres bei Augsburg mit den Aufnahmen des nunmehr als ´Vermisst auf dem Oktoberfest´ präsentierten Films gefunden wurde, zu einem Koffer voller Geld kommen - darum geht es in der heutigen Folge.

Zur heutigen (14.) Folge: http://www.mittelhessen-tv.de/

Für diejenigen, die die vorangegangenen Folgen (noch) nicht gesehen haben:

Vater Gerd Göbel (44) konnte nicht mit zum Oktoberfest fahren, weil er die Steuer machten mußte. So sind Frau Hanna (39) und Tochter Laura (18) alleine losgefahren. Sie hatten den Camcorder des Vaters mit. Gerd Göbel hätte gerne ein paar Aufnahmen von der Bavaria mitgebracht bekommen (der Statue auf der Theresienwiese, wo das Oktoberfest stattfindet). Bei der Losfahrt bohrt Mutter Göbel, warum Florian, der Freund von Laura, sie nicht zum Zug gebracht hätte. Laura entgegnet, es wäre nichts.

Nach der Ankunft in München bringen Mutter und Tochter ihr Gepäck in ein Schließfach. Zuhause bei Vater Göbel meldet sich nur der Anrufbeantworter. In der Innenstadt bestaunen sie das Glockenspiel auf dem Marienplatz. In einem Kaufhaus probiert Hanna Göbel ein Dirndlkleid an, das ihr jedoch zu teuer ist.

Auf der Wies´n lernt Laura beim Auto-Scooter-Fahren einen jungen Mann namens Franko kennen. Er kennt Friedberg, weil Elvis Presley dort bei der Army war. Gemeinsam gehen die drei in ein Glas-Scheiben-Labyrinth, wo sie bald die Orientiertung verlieren.

Beim anschließenden Gang über die Wies´n kauft Mutter Hanna Lebkuchenherzen für Franko und ihre Tochter und gewinnt an einer Bude ein blauweiß kariertes Badetuch mit der Aufschrift ´Freistaat Bayern´. Franko gewinnt an einer Wurfbude ein übergoßes ´Bärli´, das er Laura schenkt und wofür sie ´danke´ sagt. Anschließend traut er sich auf die Teufelsscheibe für einen Boxkampf, an dessen Ende eine Schiedsrichterin im Dirndl zur Siegerin gekürt wird.

Im Bierzelt ´Himmel der Bayern´ gesellt sich ein ´krachlederner Georg´ zu den dreien. Es dauert nicht lange, bis Brüderschaft getrunken wird und Georg bei Mutter Hanna auf Tuchfühlung geht. Und nachdem ausreichend die Hemmungen weggetrunken wurden, verschwinden Mutter Hanna und besagter Georg doch tatsächlich mal eben zusammen ´raus ins Freie´.

Und weil die beiden nicht wieder zurückgekehrt sind, hatte Laura sich losgemacht, ihre Mutter zu suchen. Und hat sie nach langem Herumirren dann auch gefunden; und zwar knutschend in den Armen des krachledernen Georg.

Laura fand das Treiben ihrer Mutter das ´allerletzte´, bis die rausgelassen hat, daß sie auch mal ein bißchen Spaß haben will angesichts dessen, daß ´der Papa´ (Gerd Göbel, 44) schon eine ganze Zeitlang eine Affäre mit seiner Sekretärin Brigitte habe und letztendlich aus diesem Grund auch nicht mit zum Oktoberfest gefahren sei.

Dann Funkstille und bedrübbelt zurück zu den Plätzen und dort dann der Hammer: Rucksack weg. Und damit so ziemlich alles, was man unterwegs braucht: Papiere, Geld, Handy. Deshalb Nerven blank und Rumgekreische (´warum du nicht aufgepasst´; ´warum du mit dem Typ rumgemacht´), was aber auch nicht viel helfen wollte.

Auf dem Fundbüro der Wies´n zwar jede Menge gefundene Rucksäcke, aber nicht der von Hanna und Laura. Und dann erste Trouble.

Im Hotel läßt man sie nicht einchecken, weil sie keine Persos vorlegen können. Franko macht sich dann auch los, weil seine Freudin hackezu vor der Bavaria hockt mit einem Lebkuchenherz um den Hals mit der Aufschrift ´Ich hasse dich´.

Dann haben die beiden ihren vermissten Rucksack bei einem Betrunkenen entdeckt. Weil der Mann so hackedicht war, dass er sich kaum
noch auf den Beinen halten konnte, hatte sie leichtes Spiel ihm den Rucksack abzunehmen. Aber dann die Enttäuschung: Es war gar nicht ihr Rucksack. Vielmehr waren darin (offenbar geklaute) Maßkrüge. Als sie dem Mann den Rucksack zurückbringen wollten, war dieser auf und davon. Und dann wollte noch ein Bazi Laura das Bärli abjagen, das sie von Franko geschenkt bekommen hat.

Ohne Geld, Papiere und Handy sind sie in der Nacht nochmal zurück in das Bierzelt ´Himmel der Bayern´ gegangen. Dort Hexenkessel. Und sie haben nochmal alles abgesucht, wo sie gesessen haben. Aber wieder nix. Ihr Rucksack ist endgültig weg. Und sie wissen nicht, wo sie die Nacht verbringen sollen.

Und dann stand da auf einmal eine Frau, die ihnen irgendwie seltsam vorkam. ´Mit der stimmt doch was nicht´, hatte Mutter Hanna gemeint und die Frau gefragt, ob alles in Ordnung sei mit ihr. Aber sie hat nur geantwortet, man solle sie in Ruhe lassen und weitergehen. Dann aber haben Hanna und Laura die Frau im Schutze des Bärlis, das Laura von Franko geschenkt bekommen hat, aus dem Zelt geschmuggelt.

Die ´seltsame Frau´ hat Hanna und Laura mit zu sich nach Hause genommen, damit sie was zum Übernachten haben. Unterwegs hat sie sich ausgelassen, wie schlimm es mit der Eifersucht ihres Mannes sei. Und tatsächlich gleich nach der Ankunft war dieser auch aufgetaucht und hat die Herausgabe der ehelichen Stereoanlage verlangt, weil selbige ein Geschenk seiner ´Mama´ gewesen sei.

Nach ausgiebigem Streit im besten bayerischen Heimat-Theater-Stil kam es dann jedoch vor der Tür im stömenden Regen zur Aussöhnung; die eine leidenschaftlichen Liebesnacht nach sich zog. Hanna und Laura waren schutzlos den Liebgesgeräuschen ausgesetzt, bis Mutter Hanna zum Aufbruch gerufen hatte. Aufbruch wohin? Egal, nur weg.

Dann hatten sie die Nacht unter freiem Himmel verbracht. Auf einem Grundstück am Starnberger See. Und als Hanna Göbel (39) am Morgen im See baden wollte, war plötzlich der Eigner des Anwesens da und hat Tochter Laura (18) beschimpft, was man da zu suchen hätte. Dann fiel sein Blick auch noch auf die Schottendecke, unter der Laura die Nacht verbracht hatte. Die habe man im Schuppen gefunden, hatte Laura versucht den Mann zu beruhigen, aber der wollte nur meinen, die Frauen aus Friedberg hätten besagten Schuppen aufgebrochen.

´Da machen wir jetzt kurzen Prozess´, war die Reaktion des aufgebrachten Eigners, ´da holen wir die Polizei´, sagte er noch, um gleich darauf vor seinem BWM-Cabrio wie ein Maikäfer hinterrücks zu Boden zu gehen. Hanna war sogleich bei ihm, aber der Mann rührte sich nicht mehr. Lauras Worte:´Ist er tot´?

In der gestrigen Folge hatten die beiden den zusammengebrochenen Eigner des Starnberger Seegrundstücks in einer halsbrecherischen Fahrt mit seinem ´Zuckerauto´ nach München ins Krankenhaus gebracht. Mutter Hanna hatte ihn gefragt, ob man jemanden verständigen soll, seine Frau vielleicht.

Der zuvor so Garstige jedoch hatte nur schwach antworten können ´hab kei Frau´. Und dann hat er immer wieder ´die Deck´n, die Deck´n, …´ verlauten lassen. Ob er damit besagte Schottendecke gemeint hat, um die es in der heutigen Folge geht? Mutter Hanna hatte ihn jedenfalls mit den Worten zu beruhigen versucht:´Gleich sind wir im Krankenhaus; da gibt es genug Decken.´

Im Krankenhaus wurde sodann Hanna und Laura eröffnet, daß der Eigner des Anwesens am Sternberger See (Ludwig Kräuter) zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben müsse. Hanna und Laura haben dann in der Jacke des Zusammengebrochenen dessen Ausweis und die Schlüssel zu seiner Wohnung gefunden; und sind dann mit seinem ´Zuckerauto´ zu seiner Wohnung gefahren.

 
 
 
 
 
 
 

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