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In der Teddybär-Klinik werden Kuscheltier gut behandelt

Stadträtin Susanne Koltermann unterstützt beim anlegen eines Gipsfußes
Stadträtin Susanne Koltermann unterstützt beim anlegen eines Gipsfußes
Gießen | Der Teddy hat Bauchweh. Ein Hase mit gebrochenem Arm und Bein, Husten, Schnupfen, Fieber und noch viele andere Krankheiten und Verletzungen haben die Kuscheltiere der Kinder, die am 24. Juni ab 10 Uhr zur Teddybär-Klinik auf den Gießener Kirchenplatz gekommen sind. Etwa 40 Studierende der Fachschaft Humanmedizin in Gießen kümmerten sich - nun schon zum 3. Mal - behutsam um die kleinen Plüsch-Patienten.
In Zelten der Johanniter Unfallhilfe und der Freiwilligen Feuerwehr Gießen gab es einen Warte- Diagnostik-, Röntgen- und OP-Berich, sowie ein Apothekenzelt. Ein Rettungswagen stand auch bereit. Die Kinder im Alter zwischen 3 bis 8 Jahren, standen begeistert und staunend davor. Alle wollten das Blausicht sehen und die Sirene hören. Martin Lempe, stellvertretender Rettungsdienstleiter vom Johanniter-Regionalverband Gießen, und sein Team waren für die Kinder da und erklärten den Rettungswagen innen ganz genau.

Im Röntgen-Zelt steht die kleine Paula mit ihrem roten Hasen "Robin". "Er ist vom Haus gefallen und schwer verletzt", sagt sie schüchtern. Vorsichtig legt Paula ihren "Robin" in das CT-Gerät. Der Teddyarzt
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stellt fest was "Robin" fehlt und erklärt ganz einfühlsam die einzelnen Untersuchungen. Alle Fragen der neugierigen Kinder werden sehr gefühlvoll erklärt. Anschließend muss "Robin" in den OP, dort wird er von Teddy-Schwester Tabea Siekmann operiert. Arm- und Beinbruch werden versorgt und eine Spritze gegen die Schmerzen bekommt er auch. Stadträtin Susanne Koltermann unterstützt die Studenten bei Ihrer Arbeit im OP-Zelt. Paula darf ihm ein großes Pflaster auf die Kopfwunde kleben. Und schon geht es beiden besser und Paula ist erleichtert. In der Apotheke bekommt "Robin" noch ein Traubenzucker, Tee und eine Tapferkeitsurkunde für die kleine Paula. Glücklich trägt Paul ihren Hasen zu ihrer Kindergartengruppe zurück.

Die Medizin-Studentinnen und Studenten der Universität Gießen möchten mit ihrer Aktion „Teddybär-Klinik“ den Kindern die Angst vorm Krankenhaus und dem Arzt nehmen. Alle Studierdenden waren mit viel Eifer und Freude dabei, das spürte man deutlich. Zur Vorbereitung haben die Beteiligten vorher Kindergärten besucht und besprochen, was in der Teddybär-Klinik stattfinden wird. In diesem Jahr sind etwa 300 Kinder mit ihren "kranken" Teddys und Puppen zur Teddy-Klinik gekommen.

Stadträtin Susanne Koltermann unterstützt beim anlegen eines Gipsfußes
Stadträtin Susanne... 
Wie geht das mit dem Röntgen? Kinder hören begeistert zu und wissen selbst auch schon eine ganze Menge.
Wie geht das mit dem... 
Hase "Robin" wird im CT-Gerät untersucht
Hase "Robin" wird im... 
"Robin" bekommt eine Spitze gegen die Schmerzen
"Robin" bekommt eine... 
und einen Gips für den gebrochenen Fuß
und einen Gips für den... 
am Ende gibt es die Tapferkeitsurkunde
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Die Kinder der Kindertagesstätte Bernhard-Itzel schauen sich den Rettungswagen an
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Kommentare zum Beitrag

KREATIVE KA:OS
3.192
KREATIVE KA:OS aus Gießen schrieb am 26.06.2009 um 14:40 Uhr
Eine tolle Aktion. Und schöne Bilder, Melanie.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
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von:  Melanie Weiershäuser

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Interessensgebiet: Gießen
Melanie Weiershäuser
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