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Sunrise-Fliegen des Flugsportverein Gießen

Die teilnehmenden Vereinsmitglieder vor der Kulisse des Grimmings und dem Duo Discus (rechtes Flugzeug)
Die teilnehmenden Vereinsmitglieder vor der Kulisse des Grimmings und dem Duo Discus (rechtes Flugzeug)
Gießen | Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr das zur Tradition gewordene Sunrise-Fliegen am längstem Tag des Jahres im Flugsportverein Gießen statt. Schon um 4 Uhr morgens begannen zehn Mitglieder des Vereins die Flugzeuge, sowie Seilwinde und Startbus aufzubauen, sodass mit Sonnenaufgang um 5:03 Uhr das erste Segelflugzeug starten konnte. Der besondere Reiz des Sunrise-Fiegens, also dem Fliegen kurz nach Sonnenaufgang, liegt in der ruhigen Luft. Währen tagsüber die Segelflugzeuge samt ihrer Piloten immer leicht durchgeschüttelt werden, ist früh morgens die Luft völlig unbewegt, was zu einem einmaligen Flugerlebnis führt. Leider musste am Nachmittag der Flugbetrieb wegen einsetzendem Regen eingestellt werden, dennoch hatten alle Teilnehmer viele schöne Flüge erleben können.
Diese Veranstaltung war nicht die einzige dieser Flugsaison. Eine Woche zuvor nahmen mehrere Mitglieder des Flugsportvereins an dem Segelflugwettbewerb „Marburg Open“ teil. Trotz des schlechten Wetters, dass nur drei Wertungstage zuließ, wurden von den 69 Teilnehmern aus ganz Deutschland insgesamt 37200 Kilometer im Segelflugzeug zurückgelegt und ein erster Platz für Gießen belegt: Volker Klös, langjähriges Vereinsmitglied, wurde in der 15 Meter-Klasse Gesamt-Erster und Bezirksmeister.
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Zwar nicht im Rahmen eines Wettbewerbes aber dennoch sehr ergiebig für alle Teilnehmenden war das Fliegerlager in Niederöblarn. Mit drei Flugzeugen, darunter dem erst zwei Jahre alten Leistungs-Doppelsitzer Duo Discus X, verbrachten acht Mitglieder, unter anderem der erste Vorsitzende Peter Hahn sowie der zweite Vorsitzende Heiko Muskau, eine Woche in den Alpen. Die Flugzeuge wurden entweder durch Flugzeugschlepp mit dem vereinseigenem Motorsegler oder abgerüstet im Anhänger transportiert.
Durch die hohen Berge rund um den Flugplatz in Niederöblarn wie etwa der Grimming konnten die Hangaufwinde genutzt werden um Flughöhen von über drei Kilometern zu erreichen, Höhen in denen bereits reiner Sauerstoff geatmet werden musste, um den geringen Luftdruck auszugleichen. Zwar spielte auch dieses Mal das Wetter nicht mit, sodass an den letzten beiden Tagen aufgrund eines heranziehenden Gewitters nur bedingt geflogen werden konnte, allerdings erreichten die Piloten eine gesamte Flugstrecke von über 2100 Kilometern und bisher ungekannte Flughöhen.
Der Verein plant jetzt neben einem Fliegerlager der Jugendgruppe auf dem Dörnberg auch eine fliegerische Projektwoche für Liebigschule Gießen und die Durchführung eines zweitägigen Schnupperangebotes im Rahmen der Gießener Ferienspiele.

Die teilnehmenden Vereinsmitglieder vor der Kulisse des Grimmings und dem Duo Discus (rechtes Flugzeug)
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Die LS8 des Vereins im Flugzeugschlepp
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von:  Daniel Sieben

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